JuFehl
Neues Mitglied
Hallo!
Vor drei Jahren bin ich auf diesem Forum auf einige Beiträge zu Mini-Newtons gestoßen, speziell der Beitrag von @pmneo85 zu seinem faszinierenden Bresser 114/500 Teleskop Umbau hat mich begeistert.
Link: Baby Newton Bresser 114/500 Umbau
Diese Beiträge haben mich auf den Gedanken gebraucht, so einen Umbau auch selbst durchzuführen. Ziel dabei war es, ein relativ kompaktes, fototaugliches Teleskop mit guter Abbildung herzurichten, um gute Deep-Sky-Aufnahmen zu machen.
Im folgenden möchte ich über die Modifizierungen des Teleskops berichten, sowie die Schwierigkeiten aufzeigen, für die ich heute noch keine Lösung gefunden habe.
Als Grundlage für den Umbau kaufte ich mir einen Skywatcher 114/500p (Die Brennweite beträgt tatsächlich 450mm, damit ergibt sich ein Öffnungsverhältnis von ca. F4)
Folgende Maßnahmen habe ich durchgeführt:
- Vergrößerung des Loches für den OAZ und Montage eines 2 Zoll Skywatcher dual-crayford-Fokuser
- Kürzen des Tubus um 5cm (Habe es in zwei schritten gekürzt und dachte nach tests es war zu wenig - es war ca. 2 cm mehr als nötig xD)
- Auskleidung des Tubus mit schwarzem Velourstoff um interne Reflexionen zu vermeiden.
- größerer Fangspiegel, d = 50mm
- Bob's Knobs für den Fangspiegel
- Lackierung der Schellen, Ringe und des Tubus
- Herstellen eines Tragegriffs aus Zwetschgenholz (spätere Variation mit Nut als Halterung für Aufnahme-PC)

Vor diesem Teleskop habe ich Astrofotografie mit einem Teleobjektiv gemacht, das Kollimieren musste erstmal erlernt werden, und war bei den ersten Bildern (Orion, Schmetterlingsnebel...) noch nicht gut genug.
Ab dem Bild der Plejaden schien es dann besser zu klappen und die Sterne waren in den Ecken nicht mehr ganz so unscharf.
In letzter Zeit scheint es aber, als hätte ich eine Barriere erreicht, was die Bildqualität in den Ecken angeht.
-> Dort habe ich immer einen seltsamen, T-Förmigen Abbildungsfehler, der in jeder Bildecke (mehr oder weniger stark) Auftritt und jeweils mit der Spitze weg von der Bildmitte zeigt


Ich verwende den Baader MPCC Mark III Komakorrektor.
durch Anpassung des Arbeitsabstandes des Komakorrektors, 54-57mm (alles ausprobiert) verändert der Fehler sich leicht, bleibt aber immer störend.
Liegt es vielleicht am Komakorrektor selbst?
Generell verwende ich eine APS-C Kamera (erst Fuji X-T20, jetzt Player One Poseidon C Pro), mir ist bewusst, dass so ein großer Sensor sehr fordernd für ein Teleskop sein kann, gerade in den Ecken. Dennoch bleibt meine Motivation, das beste aus dem Teleskop rauszuholen und darum möchte ich mal in die Runde fragen, ob jemand eine Ahnung hat, woher dieser Bildfehler kommen könnte?
Gruß, Julian
Anbei meine bisherigen Bilder mit dem Teleskop

First Light: Orion Nebel

Schmetterlingsnebel mit Sadr

Plejaden

Andromeda-Galaxie

M81, M82
Vor drei Jahren bin ich auf diesem Forum auf einige Beiträge zu Mini-Newtons gestoßen, speziell der Beitrag von @pmneo85 zu seinem faszinierenden Bresser 114/500 Teleskop Umbau hat mich begeistert.
Link: Baby Newton Bresser 114/500 Umbau
Diese Beiträge haben mich auf den Gedanken gebraucht, so einen Umbau auch selbst durchzuführen. Ziel dabei war es, ein relativ kompaktes, fototaugliches Teleskop mit guter Abbildung herzurichten, um gute Deep-Sky-Aufnahmen zu machen.
Im folgenden möchte ich über die Modifizierungen des Teleskops berichten, sowie die Schwierigkeiten aufzeigen, für die ich heute noch keine Lösung gefunden habe.
Als Grundlage für den Umbau kaufte ich mir einen Skywatcher 114/500p (Die Brennweite beträgt tatsächlich 450mm, damit ergibt sich ein Öffnungsverhältnis von ca. F4)
Folgende Maßnahmen habe ich durchgeführt:
- Vergrößerung des Loches für den OAZ und Montage eines 2 Zoll Skywatcher dual-crayford-Fokuser
- Kürzen des Tubus um 5cm (Habe es in zwei schritten gekürzt und dachte nach tests es war zu wenig - es war ca. 2 cm mehr als nötig xD)
- Auskleidung des Tubus mit schwarzem Velourstoff um interne Reflexionen zu vermeiden.
- größerer Fangspiegel, d = 50mm
- Bob's Knobs für den Fangspiegel
- Lackierung der Schellen, Ringe und des Tubus
- Herstellen eines Tragegriffs aus Zwetschgenholz (spätere Variation mit Nut als Halterung für Aufnahme-PC)

Vor diesem Teleskop habe ich Astrofotografie mit einem Teleobjektiv gemacht, das Kollimieren musste erstmal erlernt werden, und war bei den ersten Bildern (Orion, Schmetterlingsnebel...) noch nicht gut genug.
Ab dem Bild der Plejaden schien es dann besser zu klappen und die Sterne waren in den Ecken nicht mehr ganz so unscharf.
In letzter Zeit scheint es aber, als hätte ich eine Barriere erreicht, was die Bildqualität in den Ecken angeht.
-> Dort habe ich immer einen seltsamen, T-Förmigen Abbildungsfehler, der in jeder Bildecke (mehr oder weniger stark) Auftritt und jeweils mit der Spitze weg von der Bildmitte zeigt


Ich verwende den Baader MPCC Mark III Komakorrektor.
durch Anpassung des Arbeitsabstandes des Komakorrektors, 54-57mm (alles ausprobiert) verändert der Fehler sich leicht, bleibt aber immer störend.
Liegt es vielleicht am Komakorrektor selbst?
Generell verwende ich eine APS-C Kamera (erst Fuji X-T20, jetzt Player One Poseidon C Pro), mir ist bewusst, dass so ein großer Sensor sehr fordernd für ein Teleskop sein kann, gerade in den Ecken. Dennoch bleibt meine Motivation, das beste aus dem Teleskop rauszuholen und darum möchte ich mal in die Runde fragen, ob jemand eine Ahnung hat, woher dieser Bildfehler kommen könnte?
Gruß, Julian
Anbei meine bisherigen Bilder mit dem Teleskop

First Light: Orion Nebel

Schmetterlingsnebel mit Sadr

Plejaden

Andromeda-Galaxie

M81, M82