Jörg_D.
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
am 13.02.2024 habe ich mich an Uranus mit dem 7 Zöller bei f=1620mm versucht. Die Bedingungen waren mäßig. Wegen der hohen Helligskeitsunterschiede Uranus (Mag 5,7) und den fünf hellsten Monden( Mag 14, 0 bis 16,3) ist es schwierig dies abzubilden. Vor allem den lichtschwächsten Mond Miranda zu erwischen ist eine Herausforderung, da bei einer Belichtungszeit von ca. 3s pro Einzelbild ( Gain 330 mit QHY 462 Farbkamera) das knapp 6 Bogensekunden großes Planetenscheibchen total den innersten Mond Miranda überstrahlt.
Bei kürzerer Bel.-zeit wäre zwar die Überstrahlung geringer, aber der Mond wird nicht mehr abgebildet. Ist die Bel.-zeit länger versinkt der Mond in der Überstrahlung.
Hier das Ergebnis in SW stark gecropt:
....und hier noch ein Komposit eines kurz belichteten Uranus mit dem Summenbild der "Langzeitbelichtung"
wobei die in diesem Bildfeld befindlichen Sterne im Vergleich zu Uranus überbelichtet sind, also zu groß erscheinen.
Gruß und wolkenfreien Himmel
Jörg
am 13.02.2024 habe ich mich an Uranus mit dem 7 Zöller bei f=1620mm versucht. Die Bedingungen waren mäßig. Wegen der hohen Helligskeitsunterschiede Uranus (Mag 5,7) und den fünf hellsten Monden( Mag 14, 0 bis 16,3) ist es schwierig dies abzubilden. Vor allem den lichtschwächsten Mond Miranda zu erwischen ist eine Herausforderung, da bei einer Belichtungszeit von ca. 3s pro Einzelbild ( Gain 330 mit QHY 462 Farbkamera) das knapp 6 Bogensekunden großes Planetenscheibchen total den innersten Mond Miranda überstrahlt.
Bei kürzerer Bel.-zeit wäre zwar die Überstrahlung geringer, aber der Mond wird nicht mehr abgebildet. Ist die Bel.-zeit länger versinkt der Mond in der Überstrahlung.
Hier das Ergebnis in SW stark gecropt:
....und hier noch ein Komposit eines kurz belichteten Uranus mit dem Summenbild der "Langzeitbelichtung"
wobei die in diesem Bildfeld befindlichen Sterne im Vergleich zu Uranus überbelichtet sind, also zu groß erscheinen.
Gruß und wolkenfreien Himmel
Jörg