stefand
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
am Samstag war bei uns, nördlioch von HN ein klarer Himmel. Trotz erhöhter Luftfeuchte und irgendwie aufgehelltem Himmel hatte ein Kumpel die Idee, den Uranus anzusehen. Sollte ja klappen, denn mit seinen 5.8m ist er auf jeden Fall zu sehen.
Nach dem Aufstellen des 8" auf die HEQ5, dem Austarieren und ausrichten wurde der 9*50 Sucher zusammengesetzt und aufgesteckt.
Da fingen die ersten Problem an, denn beides war wohl länger nicht im Einsatz und ziemlich dejustiert. Der Sucher ließ sich mit dem Teleskop in Einklang bringen, der HS des Celestron 8" f/5 ist aber mit einer schönen Abdeckung versehen, welche erst abgeschraubt werden müsste ... draußen machen wir das nicht. Also muss es so gehen. Der Wäscher (so steht er da und bedient sich für meinen Geschmack auch so) wurde auf die Leier gerichtet. Tja, wenn der Sucher irgendwie nur Sterne zeigt ... wir haben flux meinen LPS vom 80/400 genommen und auf den 8" gesetzt.
Was soll ich sagen ... aaahh, das Finden geht prima, wenn man bei den Objekten ungefähr weiß, wo sie sind.
Der Jupiter war übrigens noch nicht ums Eck gekrochen und somit wollten wir auch Saturn nicht suchen, welcher ca. 1° darüber in einem fahlen Blau zu sehen ist.
Also vertrieben wir uns mit 2 Okularen die Zeit am Himmel. Ein 25mm Super Plössl zum Aufsuchen und für die Übersicht, sowie eine gepimpte 6mm Blaukante für wenigstens 170x Vergrößerung.
Mehr hatte ich nicht, denn bei einem f/10 sind 6mm schon ausreichend.
Da stand der M57 zum einen in der Übersicht wunderschön (und klein) im Raum, während er bei 170x noch schön hell und größerdaher kam. Hier zeigt der 8" gegenüber einem 4" sein Potenzial, denn bei letzterem geht mit dieser Vergrößerung so langsam das Licht an DS-Objekten aus. Außerdem ist im 8" ein schwacher Stern nahe M57, welcher im 4" nie zu sehen war.
Ein Doppelstern in der Leier sollte auch noch drankommen (ihr ahnt es schon) und zwar Epsilon-Lyr. Nun, ein länger nicht justierter f/5 8" kann da schon weit weniger souverän daher kommen, denn bei 170x waren die Komponenten gerade so zu trennen. Die Sterne waren auch eher unregelmäßige, aber ruhige 'Flatschen', als weniger scharfe Sterne. Das kann meine 4" Mak genauso gut bei gleicher Vergrößerung.
Aber an M56, da war dann wieder der erwartete Unterschied vorhanden. Der zeit bei 8" Öffnung eben schon Sterne, während das mit 4", auch unter besserem Himmel nicht gelingt. Das gleiche gilt für M71, welcher kleine Sternchen zeigt.
Das Beste war aber M27 bei 170x mit der charakteristischen Sanduhrform und helleren Abgrenzungen am obern und unteren Rand.
Nun kam auch Jupiter hinterm Haus hervor und zusammen mit dem Kosmos-Himmelsjahr konnte der Uranus schnell lokalisiert werden. Bei 170x ein ganz kleines blaugraues Scheibchen.
Zum Abschluss ein Schwenk zum M13, denn Kumpel liebt M13, da er einfach was hermacht.
CS,
Stefan
am Samstag war bei uns, nördlioch von HN ein klarer Himmel. Trotz erhöhter Luftfeuchte und irgendwie aufgehelltem Himmel hatte ein Kumpel die Idee, den Uranus anzusehen. Sollte ja klappen, denn mit seinen 5.8m ist er auf jeden Fall zu sehen.
Nach dem Aufstellen des 8" auf die HEQ5, dem Austarieren und ausrichten wurde der 9*50 Sucher zusammengesetzt und aufgesteckt.
Da fingen die ersten Problem an, denn beides war wohl länger nicht im Einsatz und ziemlich dejustiert. Der Sucher ließ sich mit dem Teleskop in Einklang bringen, der HS des Celestron 8" f/5 ist aber mit einer schönen Abdeckung versehen, welche erst abgeschraubt werden müsste ... draußen machen wir das nicht. Also muss es so gehen. Der Wäscher (so steht er da und bedient sich für meinen Geschmack auch so) wurde auf die Leier gerichtet. Tja, wenn der Sucher irgendwie nur Sterne zeigt ... wir haben flux meinen LPS vom 80/400 genommen und auf den 8" gesetzt.
Was soll ich sagen ... aaahh, das Finden geht prima, wenn man bei den Objekten ungefähr weiß, wo sie sind.
Der Jupiter war übrigens noch nicht ums Eck gekrochen und somit wollten wir auch Saturn nicht suchen, welcher ca. 1° darüber in einem fahlen Blau zu sehen ist.
Also vertrieben wir uns mit 2 Okularen die Zeit am Himmel. Ein 25mm Super Plössl zum Aufsuchen und für die Übersicht, sowie eine gepimpte 6mm Blaukante für wenigstens 170x Vergrößerung.
Mehr hatte ich nicht, denn bei einem f/10 sind 6mm schon ausreichend.
Da stand der M57 zum einen in der Übersicht wunderschön (und klein) im Raum, während er bei 170x noch schön hell und größerdaher kam. Hier zeigt der 8" gegenüber einem 4" sein Potenzial, denn bei letzterem geht mit dieser Vergrößerung so langsam das Licht an DS-Objekten aus. Außerdem ist im 8" ein schwacher Stern nahe M57, welcher im 4" nie zu sehen war.
Ein Doppelstern in der Leier sollte auch noch drankommen (ihr ahnt es schon) und zwar Epsilon-Lyr. Nun, ein länger nicht justierter f/5 8" kann da schon weit weniger souverän daher kommen, denn bei 170x waren die Komponenten gerade so zu trennen. Die Sterne waren auch eher unregelmäßige, aber ruhige 'Flatschen', als weniger scharfe Sterne. Das kann meine 4" Mak genauso gut bei gleicher Vergrößerung.
Aber an M56, da war dann wieder der erwartete Unterschied vorhanden. Der zeit bei 8" Öffnung eben schon Sterne, während das mit 4", auch unter besserem Himmel nicht gelingt. Das gleiche gilt für M71, welcher kleine Sternchen zeigt.
Das Beste war aber M27 bei 170x mit der charakteristischen Sanduhrform und helleren Abgrenzungen am obern und unteren Rand.
Nun kam auch Jupiter hinterm Haus hervor und zusammen mit dem Kosmos-Himmelsjahr konnte der Uranus schnell lokalisiert werden. Bei 170x ein ganz kleines blaugraues Scheibchen.
Zum Abschluss ein Schwenk zum M13, denn Kumpel liebt M13, da er einfach was hermacht.
CS,
Stefan