Kay
Aktives Mitglied
Da ich gesundheitlich leider nicht auf dem Damm bin und deshalb öfter mitten in der Nacht um den Schlaf gebracht werde, schaue ich dann auch mal durchs Fenster...
Während am Abend des 17.2. durch die nachbarschaftliche Lichtverschmutzung nicht viel zu „reißen“ war, zeigte sich mir gegen 4.00 Uhr in der gleichen Nacht, aber schon am 18.2., ein schöner dunkler Sternenhimmel.
Also Socken, Fleecejacke, Skihose und Anorak übergeworfen, den „Notfallkoffer“ mit 10x50-Jenoptem, Diktiergerät, dimmbarer LED-Rotlichtlampe und Karkoschka geschnappt und vor der Haustür in den Liegestuhl gelegt. Die Grenzgröße mit bloßem Auge betrug in der im Zenit stehenden Deichsel des Großen Handwagens für mich knapp 5,7 mag, wobei ich einerseits immer etwas „konservativer“ schätze als andere (auf dem letzten HTT waren es 6,0 mag bei mir und max. 6,8 mag bei anderen), vielleicht sollte ich mir eine Brille zulegen... andererseits strahlte eine etwa 100 m entfernte Straßenlampe unser hellgraues Fachwerkhaus an, so dass es alles andere als wirklich dunkel war.
Der alte Interstellarum-Artikel „(Fast) alle Messierobjekte im ...“ (Fernglas/Feldstecher/10x50?) von Ronald Stoyan ist mir schon lange Motivation, es ihm gleichzutun. Bis jetzt sind schon über 60 Objekte „gefallen“, aber im letzten Frühling sah ich im Virgohaufen fast nix. Heute also der nächste Versuch:
Beim „Großen T“ angefangen konnte ich M 98 gerade so sehen, M 100 war schon zweifelhaft, M 99 nicht zu sehen. Bei M 86 und M 84 bin ich mir nicht sicher, welche der beiden Galaxien sich mir zeigte, aber sicher ist, dass ich nur eine sah., M 87 war indirekt deutlich zu erkennen, M 88 gerade so. M 60 war eindeutigsichtbar, M 59 nicht zu sehen. Besonders leicht erschien mir M 49, diese Galaxie war im Fernglas auch direkt zu sehen.
Die anderen Messierobjekte waren entweder zu schwach oder dann wegen der sich langsam vor Virgo schiebenden Hausecke nicht mehr sichtbar. (Oder war es andersherum??)
Also die Lehne heruntergeklappt und im Liegen auf die Große Bärin geschaut. Heute sollten die harten Nüsse geknackt werden: M 101 kenne ich ja schon, selbst im 8x30 habe ich den dicken Nebelfleck schon erwischt. Der Schwenk zur benachbarten Whirpool-Galaxie zeigte auch einen direkt sichtbaren Fleck.
Aber das „Hinterrad“?
M 97 war nach mehreren Anläufen mehrmals indirekt da, M 108 niemals sicher. Hier hätte ich mir, genau wie bei M 109 meine Uranometria hergewünscht, die von Maßstab und Grenzgröße her doch einiges mehr zeigt. Also beide Galaxien noch nicht wirklich geschafft. Ich sollte wohl beim nächsten Mal mein Stativ rauskramen; jedenfalls weiß ich jetzt, wo die wirklich harten Nüsse sind... Und der Frühling kommt ja erst!
Während am Abend des 17.2. durch die nachbarschaftliche Lichtverschmutzung nicht viel zu „reißen“ war, zeigte sich mir gegen 4.00 Uhr in der gleichen Nacht, aber schon am 18.2., ein schöner dunkler Sternenhimmel.
Also Socken, Fleecejacke, Skihose und Anorak übergeworfen, den „Notfallkoffer“ mit 10x50-Jenoptem, Diktiergerät, dimmbarer LED-Rotlichtlampe und Karkoschka geschnappt und vor der Haustür in den Liegestuhl gelegt. Die Grenzgröße mit bloßem Auge betrug in der im Zenit stehenden Deichsel des Großen Handwagens für mich knapp 5,7 mag, wobei ich einerseits immer etwas „konservativer“ schätze als andere (auf dem letzten HTT waren es 6,0 mag bei mir und max. 6,8 mag bei anderen), vielleicht sollte ich mir eine Brille zulegen... andererseits strahlte eine etwa 100 m entfernte Straßenlampe unser hellgraues Fachwerkhaus an, so dass es alles andere als wirklich dunkel war.
Der alte Interstellarum-Artikel „(Fast) alle Messierobjekte im ...“ (Fernglas/Feldstecher/10x50?) von Ronald Stoyan ist mir schon lange Motivation, es ihm gleichzutun. Bis jetzt sind schon über 60 Objekte „gefallen“, aber im letzten Frühling sah ich im Virgohaufen fast nix. Heute also der nächste Versuch:
Beim „Großen T“ angefangen konnte ich M 98 gerade so sehen, M 100 war schon zweifelhaft, M 99 nicht zu sehen. Bei M 86 und M 84 bin ich mir nicht sicher, welche der beiden Galaxien sich mir zeigte, aber sicher ist, dass ich nur eine sah., M 87 war indirekt deutlich zu erkennen, M 88 gerade so. M 60 war eindeutigsichtbar, M 59 nicht zu sehen. Besonders leicht erschien mir M 49, diese Galaxie war im Fernglas auch direkt zu sehen.
Die anderen Messierobjekte waren entweder zu schwach oder dann wegen der sich langsam vor Virgo schiebenden Hausecke nicht mehr sichtbar. (Oder war es andersherum??)
Also die Lehne heruntergeklappt und im Liegen auf die Große Bärin geschaut. Heute sollten die harten Nüsse geknackt werden: M 101 kenne ich ja schon, selbst im 8x30 habe ich den dicken Nebelfleck schon erwischt. Der Schwenk zur benachbarten Whirpool-Galaxie zeigte auch einen direkt sichtbaren Fleck.
Aber das „Hinterrad“?
M 97 war nach mehreren Anläufen mehrmals indirekt da, M 108 niemals sicher. Hier hätte ich mir, genau wie bei M 109 meine Uranometria hergewünscht, die von Maßstab und Grenzgröße her doch einiges mehr zeigt. Also beide Galaxien noch nicht wirklich geschafft. Ich sollte wohl beim nächsten Mal mein Stativ rauskramen; jedenfalls weiß ich jetzt, wo die wirklich harten Nüsse sind... Und der Frühling kommt ja erst!