MacAndStars
Aktives Mitglied
Hallo Sternenfreunde,
nach der Systemumstellung vom C8 auf den 12er ReiseDob von Hofheim kann ich heute von der ersten Beobachtungsexkursion berichten. Gestern Nacht war endlich eine konfliktfreie Gesamtsituation bezüglich Sternenwetter, familiärer Akzeptanz, Wochenende und Ausrüstungsverfügbarkeit gegeben.
Nach mehreren Trockenübungen mit dem neuen Gerät im heimischen Garten und den zugehörigen "Pre-First-Lights" habe ich mich aufgemacht, die Sterne von einem besseren Standort aus zu beobachten. Und was liegt hier näher, wenn man in Landsberg wohnt, als zur Sternwarte Buchloe zu fahren. Eine Idee, die ich mit mehreren Astronomiekollegen aus der Umgebung teilte. Was insgesamt zu einer sehr schönen Beobachtungsnacht führte. So soll es sein.
Die harten Fakten:
Instrument: Hofheim 12 Zoll ReiseDob
Okulare: TSWA23, LVW22, Hyp 13,5, Orion Edic 9.5, Hyp Zoom (geliehen von Gerd)
Startzeit: 21:30
Ende: 1:30 (Himmel zog sich zu...)
Die Sicht war insgesamt gut, Dunkelheit in Ermangelung von SQMs nicht genau bestimmbar.
Beobachtete Objekte:
M13: Wird nie langweilig. Am schönsten im Hyp13- Ein Sternenmeer. Im Hyp5 schwer klar einzustellen, aber für Momente als ob man noch tiefer eintaucht.
M92: Erstmalig gesichtet, auch wenn es für viele Standard ist. Sehr schön und kompakt.
M57: Muß man sich in einer solchen Nacht natürlich anschauen. Für mich der "Smoki", wie der Rauchring aus einer abgehangenen Zigarre oder der Pfeiffe von Gandalf, dem Zauberer.
M22, M28: Nach Herkules und Leier entschloss ich mich spontan, den auffallenden "Teapot", der sich schon anschickte, ein Rendevouz mit dem Horizont einzugehen, einen Besuch abzustatten. M22 ist natürlich ein Paradeobjekt, sehr hell, leicht zu finden. M28 war dann eher unscheinbar.
M5: Zunächst schwierig zu finden, aber dann die Mühe absolut wert. Schön auflösbar, auch hier gefällt mir das Bild im 13mm am besten.
Jupiter: Leider nur kurz beobachtbar wegen Wolken. Hohe Vergößerungen machten wenig Sinn.
M103: Bevor alles zuzug noch kurz zur Kassiopeia rüber geschwenkt und M103 aufgesucht. Nach den Kugelsternhaufen eine schöne Abwechslung. Mir gefällt die leicht dreieckförmige Struktur.
Insgesamt war diese Nacht eine runde Angelegenheit: Schöner Himmel, nette Leute und einige zum Teil neue Objekte, die ich auf meiner Liste abhaken kann. Und mit dem 12er läßt sich ja noch Einiges erschließen. Da stehe ich ja erst am Anfang.
Dann kann man auch tolerieren, dass sich um 2 Uhr morgens eine glitschige Schnecke auf meiner edlen Rockerbox breitgemacht hatte. Aber nicht lange.
Viele Grüße
Wolfram
nach der Systemumstellung vom C8 auf den 12er ReiseDob von Hofheim kann ich heute von der ersten Beobachtungsexkursion berichten. Gestern Nacht war endlich eine konfliktfreie Gesamtsituation bezüglich Sternenwetter, familiärer Akzeptanz, Wochenende und Ausrüstungsverfügbarkeit gegeben.
Nach mehreren Trockenübungen mit dem neuen Gerät im heimischen Garten und den zugehörigen "Pre-First-Lights" habe ich mich aufgemacht, die Sterne von einem besseren Standort aus zu beobachten. Und was liegt hier näher, wenn man in Landsberg wohnt, als zur Sternwarte Buchloe zu fahren. Eine Idee, die ich mit mehreren Astronomiekollegen aus der Umgebung teilte. Was insgesamt zu einer sehr schönen Beobachtungsnacht führte. So soll es sein.
Die harten Fakten:
Instrument: Hofheim 12 Zoll ReiseDob
Okulare: TSWA23, LVW22, Hyp 13,5, Orion Edic 9.5, Hyp Zoom (geliehen von Gerd)
Startzeit: 21:30
Ende: 1:30 (Himmel zog sich zu...)
Die Sicht war insgesamt gut, Dunkelheit in Ermangelung von SQMs nicht genau bestimmbar.
Beobachtete Objekte:
M13: Wird nie langweilig. Am schönsten im Hyp13- Ein Sternenmeer. Im Hyp5 schwer klar einzustellen, aber für Momente als ob man noch tiefer eintaucht.
M92: Erstmalig gesichtet, auch wenn es für viele Standard ist. Sehr schön und kompakt.
M57: Muß man sich in einer solchen Nacht natürlich anschauen. Für mich der "Smoki", wie der Rauchring aus einer abgehangenen Zigarre oder der Pfeiffe von Gandalf, dem Zauberer.
M22, M28: Nach Herkules und Leier entschloss ich mich spontan, den auffallenden "Teapot", der sich schon anschickte, ein Rendevouz mit dem Horizont einzugehen, einen Besuch abzustatten. M22 ist natürlich ein Paradeobjekt, sehr hell, leicht zu finden. M28 war dann eher unscheinbar.
M5: Zunächst schwierig zu finden, aber dann die Mühe absolut wert. Schön auflösbar, auch hier gefällt mir das Bild im 13mm am besten.
Jupiter: Leider nur kurz beobachtbar wegen Wolken. Hohe Vergößerungen machten wenig Sinn.
M103: Bevor alles zuzug noch kurz zur Kassiopeia rüber geschwenkt und M103 aufgesucht. Nach den Kugelsternhaufen eine schöne Abwechslung. Mir gefällt die leicht dreieckförmige Struktur.
Insgesamt war diese Nacht eine runde Angelegenheit: Schöner Himmel, nette Leute und einige zum Teil neue Objekte, die ich auf meiner Liste abhaken kann. Und mit dem 12er läßt sich ja noch Einiges erschließen. Da stehe ich ja erst am Anfang.
Dann kann man auch tolerieren, dass sich um 2 Uhr morgens eine glitschige Schnecke auf meiner edlen Rockerbox breitgemacht hatte. Aber nicht lange.
Viele Grüße
Wolfram