marchermann
Mitglied
Hallo, zusammen,
ich mache gerade Urlaub auf dem Lande und hatte nun endlich Gelegenheit, meinem neuen Docter 8x42 B/CF statt lichtverschmutzer Berliner Luft mal einen echten Sternenhimmel zu zeigen. Tagsüber hatte ich ob der Wolken und Regengüsse noch bedenken, aber die Nächte waren herrlich klar.
Ich würde jetzt gerne mit Fachbegriffen wie X-mag-Himmel etc. glänzen, aber dies war meine erste richtige "astronomische" Beobachtung überhaupt (von den wenig beeindruckenden Vorversuchen in Berlin mal abgesehen). Ich über also noch. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Die vergangenen zwei Abende verliefen so, dass ich mir mit dem Programm "Stellarium" und dem Buch "Sterne und Planeten" Objekte herausgesucht habe, die ich gerne finden wollte. Dann raus in den Garten und suchen, finden (oder auch nicht), wieder rein, neues Objekt planen und raus etc. Die Beobachtungen fanden zwischen 23:30 und 1:00 statt.
Hier, was ich gesehen habe:
* Jupiter: Nicht zu übersehen, die helle, gelbliche Scheibe; daneben noch drei Monde. Wie schnell ändern die eigentlich ihre Stellung? Ich dachte ich hätte auch schon mal vier gesen.
* Mars: Erwartungsgemäß rot und fast schon untergegangen.
* Saturn: Ebenfalls ein Scheibchen. Kreisrund, von Ringen keine Spur. Hatte ich nicht anders erwartet. Der Planet teilte sich das Gesichtsfeld des Fernglases wunderschön mit
* M44 (Praesepe): Der erste offene Sternhaufen in meinem Fernglas. Leider noch etwas beeinflusst durch das restliche Sonnenlicht.
* M13, M92: die beiden Kugelsternhaufen im Herkules stehen leider unbequem hoch am Himmel - das Gras ist nass und eine Liege habe ich auch nicht. M13 sieht für die kurzen Momente sehr schön aus, am besten wenn ich nicht eher daneben gucke. Zu einer Auflösung des Randes in Einzelsterne reichen entweder Sicht oder Fernglas nicht.
* M5: Aah, ein schöner Kugelsternhaufen ohne Genickstarre. So muss es sein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
* Milchstraße: Was soll man dazu noch sagen? Fantastisch viele Sterne im Schwan. Da soll ja auch noch ein offener Sternhaufen sein, aber wie man den nun nochmal gesondert finden soll...
Und nun, wonach ich vergeblich gesucht habe:
* M27: Den Hantel-Nebel hätte ich gerne gefunden, hatte aber nur noch die unfeähre Lage im Kopf und es dann schließlich wegen Müdigkeit aufgegeben.
* Dunkelnebel 142/143: Ich bin mir sicher, dass ich die richtige Stelle anvisiert habe, aber für den notwendigen Kontrast stand das Sternbild wohl noch etwas zu niedrig. Brauche wohl auch noch mehr Übung.
* Nordamerikanebel: Auch hier bin ich mir relativ sicher, dass ich das Fernglas in die richtige Richtung gehalten habe, aber da ich ja auch nicht genau wusste, wonach ich suche, habe ich auch nichts gesehen. Vielleicht standen auch Deneb und Umgebung noch zu niedrig dafür?
* M10, M12: Da mangelte es mir zunächst an hellen Sternen, an denen ich mich entlanghangeln konnte, und dann an Geduld und Konzentration, weil ich schon zu müde war.
So. Das war mein allererster Beobachtungsbericht. Am meisten gefreut habe ich mich über M5 und Praesepe mit Saturn. Und dass ich mich (nach fast 20 Jahren) wieder besser am Himmel zurechtfinde.
Vielleicht klart es heute Abend ja wieder auf, dann geht's weiter.
Marc
ich mache gerade Urlaub auf dem Lande und hatte nun endlich Gelegenheit, meinem neuen Docter 8x42 B/CF statt lichtverschmutzer Berliner Luft mal einen echten Sternenhimmel zu zeigen. Tagsüber hatte ich ob der Wolken und Regengüsse noch bedenken, aber die Nächte waren herrlich klar.
Ich würde jetzt gerne mit Fachbegriffen wie X-mag-Himmel etc. glänzen, aber dies war meine erste richtige "astronomische" Beobachtung überhaupt (von den wenig beeindruckenden Vorversuchen in Berlin mal abgesehen). Ich über also noch. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Die vergangenen zwei Abende verliefen so, dass ich mir mit dem Programm "Stellarium" und dem Buch "Sterne und Planeten" Objekte herausgesucht habe, die ich gerne finden wollte. Dann raus in den Garten und suchen, finden (oder auch nicht), wieder rein, neues Objekt planen und raus etc. Die Beobachtungen fanden zwischen 23:30 und 1:00 statt.
Hier, was ich gesehen habe:
* Jupiter: Nicht zu übersehen, die helle, gelbliche Scheibe; daneben noch drei Monde. Wie schnell ändern die eigentlich ihre Stellung? Ich dachte ich hätte auch schon mal vier gesen.
* Mars: Erwartungsgemäß rot und fast schon untergegangen.
* Saturn: Ebenfalls ein Scheibchen. Kreisrund, von Ringen keine Spur. Hatte ich nicht anders erwartet. Der Planet teilte sich das Gesichtsfeld des Fernglases wunderschön mit
* M44 (Praesepe): Der erste offene Sternhaufen in meinem Fernglas. Leider noch etwas beeinflusst durch das restliche Sonnenlicht.
* M13, M92: die beiden Kugelsternhaufen im Herkules stehen leider unbequem hoch am Himmel - das Gras ist nass und eine Liege habe ich auch nicht. M13 sieht für die kurzen Momente sehr schön aus, am besten wenn ich nicht eher daneben gucke. Zu einer Auflösung des Randes in Einzelsterne reichen entweder Sicht oder Fernglas nicht.
* M5: Aah, ein schöner Kugelsternhaufen ohne Genickstarre. So muss es sein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
* Milchstraße: Was soll man dazu noch sagen? Fantastisch viele Sterne im Schwan. Da soll ja auch noch ein offener Sternhaufen sein, aber wie man den nun nochmal gesondert finden soll...
Und nun, wonach ich vergeblich gesucht habe:
* M27: Den Hantel-Nebel hätte ich gerne gefunden, hatte aber nur noch die unfeähre Lage im Kopf und es dann schließlich wegen Müdigkeit aufgegeben.
* Dunkelnebel 142/143: Ich bin mir sicher, dass ich die richtige Stelle anvisiert habe, aber für den notwendigen Kontrast stand das Sternbild wohl noch etwas zu niedrig. Brauche wohl auch noch mehr Übung.
* Nordamerikanebel: Auch hier bin ich mir relativ sicher, dass ich das Fernglas in die richtige Richtung gehalten habe, aber da ich ja auch nicht genau wusste, wonach ich suche, habe ich auch nichts gesehen. Vielleicht standen auch Deneb und Umgebung noch zu niedrig dafür?
* M10, M12: Da mangelte es mir zunächst an hellen Sternen, an denen ich mich entlanghangeln konnte, und dann an Geduld und Konzentration, weil ich schon zu müde war.
So. Das war mein allererster Beobachtungsbericht. Am meisten gefreut habe ich mich über M5 und Praesepe mit Saturn. Und dass ich mich (nach fast 20 Jahren) wieder besser am Himmel zurechtfinde.
Vielleicht klart es heute Abend ja wieder auf, dann geht's weiter.
Marc