gardalon
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Einen schönen guten Tag mitieinander,
nachdem gestern nacht das Wetter auch in der Vorderpfalz endlich einmal wieder sternenklar war, konnte ich natürlich nicht widerstehen und machte mich zum Beobachten ans Rheinufer auf. Da es für die Sternhaufen noch etwas zu hell war, warf ich zum Warmwerden erst noch einen Blick auf Jupiter. Die Oberfläche ist zwar deutlich schwächer als noch vor einem Monat, aber die Beobachtung der vier hübsch aufgereihten Galileischen Monde übte wie immer eine große Faszination aus. Auch Saturn wurde noch einmal betracht. Zwar lag der Ringplanet schon arg im Horizontdunst, aber dennoch konnte ich ihn bei 116-facher Vergrößerung schön und lange beobachten und bei geringerer Vergrößerung auch noch zwei Monde erspähen-ich werde meinen Lieblingsplaneten am Nachthimmel vermissen. Mittlerweile hatte sich der Himmel soweit verdunkelt, dass ich mich-mit Taschenlampe und Sternkarte bewaffnet-an einige offene Sternhaufen heranmachen konnte. Als Einstieg wurde M44 nahe Jupiter anvisiert-immer wieder einfach ein Erlebnis, welche Vielfalt sich in diesem Haufen offenbart. Weiter ging es mit M67 im Krebs, der bald aufgespürt und schön aufgelöst war. Weiter ging die Jagd im Fuhrmann: Nachdem Kapella gefunden war, genügte es, etwas nach Süden zu schwenken, um den schönen offenen Sternhaufen NGC1857 aufzuspüren. Außerdem gelang es mir nach etwas Zeitaufwand auch, NGC2281 und M36 aufzuspüren-alles sehr schöne Sternhaufen, in denen mich besonders die glitzernden Farben der Sterne beeindruckten. Schließlich versuchte ich mich noch an den Zwillingen: Nachdem Kastor aufgespürt war, gestaltete es sich sehr einfach, den (leider durch die Beleuchtung der nahen Stadt etwas beeinträchtigten, aber dennoch hübschen) offenen Sternhaufen M35 zu finden. Bevor ich jedoch zu M13 und M92 im Herkules kam, zogen dichte Wolken an und zwangen mich, abzubrechen. Dennoch ein wunderschöner Abend. Und nun sage noch wer, man könne mit dem Tchibo bei Deep Sky nichts anfangen ;-).
Gruß, Gardalon
nachdem gestern nacht das Wetter auch in der Vorderpfalz endlich einmal wieder sternenklar war, konnte ich natürlich nicht widerstehen und machte mich zum Beobachten ans Rheinufer auf. Da es für die Sternhaufen noch etwas zu hell war, warf ich zum Warmwerden erst noch einen Blick auf Jupiter. Die Oberfläche ist zwar deutlich schwächer als noch vor einem Monat, aber die Beobachtung der vier hübsch aufgereihten Galileischen Monde übte wie immer eine große Faszination aus. Auch Saturn wurde noch einmal betracht. Zwar lag der Ringplanet schon arg im Horizontdunst, aber dennoch konnte ich ihn bei 116-facher Vergrößerung schön und lange beobachten und bei geringerer Vergrößerung auch noch zwei Monde erspähen-ich werde meinen Lieblingsplaneten am Nachthimmel vermissen. Mittlerweile hatte sich der Himmel soweit verdunkelt, dass ich mich-mit Taschenlampe und Sternkarte bewaffnet-an einige offene Sternhaufen heranmachen konnte. Als Einstieg wurde M44 nahe Jupiter anvisiert-immer wieder einfach ein Erlebnis, welche Vielfalt sich in diesem Haufen offenbart. Weiter ging es mit M67 im Krebs, der bald aufgespürt und schön aufgelöst war. Weiter ging die Jagd im Fuhrmann: Nachdem Kapella gefunden war, genügte es, etwas nach Süden zu schwenken, um den schönen offenen Sternhaufen NGC1857 aufzuspüren. Außerdem gelang es mir nach etwas Zeitaufwand auch, NGC2281 und M36 aufzuspüren-alles sehr schöne Sternhaufen, in denen mich besonders die glitzernden Farben der Sterne beeindruckten. Schließlich versuchte ich mich noch an den Zwillingen: Nachdem Kastor aufgespürt war, gestaltete es sich sehr einfach, den (leider durch die Beleuchtung der nahen Stadt etwas beeinträchtigten, aber dennoch hübschen) offenen Sternhaufen M35 zu finden. Bevor ich jedoch zu M13 und M92 im Herkules kam, zogen dichte Wolken an und zwangen mich, abzubrechen. Dennoch ein wunderschöner Abend. Und nun sage noch wer, man könne mit dem Tchibo bei Deep Sky nichts anfangen ;-).
Gruß, Gardalon