Doppelstern
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
es war mal wieder soweit. Ein klarer Sternenhimmel zu halbwegs normaler Zeit. Also habe ich um 23 Uhr meinen 114/900er Newton in den Garten gesetzt.
Vorbereitet hatte ich alle Objekte in der Kassiopeia, welche der Karkoschka aufzeigt.
Zuerst den Himmel angeschaut. Der ist in Bad Friedrichshall bei Heilbronn nicht gerade dunkel. Ein 4.5mag - Himmel sollte es diesemal sein.
Also alle Objekte mit dem 32mm Super Plössl gesucht und gefunden. Beim NGC457, NGC663 und M103 habe ich mit den Okularen experimentiert, Sterne gezählt und ein wenig gezeichnet. NGC654 und 559 waren jedoch recht schwach.
Der NGC281 benötigte den UHC-Filter, um entdeckt zu werden. Ohne ging es dann nur, wenn man wusste, dass er dort steht ... den Nebel habe ich eine ganze Weile beobachtet, um mehr erkennen zu können.
Angespornt dadurch habe ich den NGC7000 anvisiert. Mit UHC und genauem Suchen habe ich ihn gefunden. Eindeutig erkannt habe ich die helle Region um Mexiko. Die habe ich auch länger angeschaut um mehr erkennen zu können. Gut zu erkennen ist der harte Übergang der 'Pazifikseite' von Mexiko zum dunklen Bereich und den angrenzenden helleren Stern.
Allgemein ist das Super Plössl 32 prima, um mehr als einen Sternenhaufen im Blickfeld zu haben (1.85°). Auch h+chi Persei machten sich prima. Da war viel Raum drumherum. Für die Nebel, zusammen mit einem Filter machen sich die 4mm AP bezahlt.
Das Auflösen von Objekten geht mit dem TS WA 20 und dem TS SWM15 aber besser - klar die Vergrößerung ist höher (45x, bzw. 60x). Dabei hat das TS WA20 für mich persönlich das beste Bild. Ach ja, der 8*50mm Sucher gestaltet das Suchen von Objekten häufig zu einem Erfolgserlebnis. M103, NGC663 und 654 gleichzeitg im Blickfeld erkennen zu können, ist wie eine Einladung nur noch 'zuzugreifen'.
Tja, so habe ich 2 Stunden an ein paar Objekten verbracht. Aber ich würde sie wieder erkennen, wenn ich sie mal wieder sehe.
Grüße,
Stefan
es war mal wieder soweit. Ein klarer Sternenhimmel zu halbwegs normaler Zeit. Also habe ich um 23 Uhr meinen 114/900er Newton in den Garten gesetzt.
Vorbereitet hatte ich alle Objekte in der Kassiopeia, welche der Karkoschka aufzeigt.
Zuerst den Himmel angeschaut. Der ist in Bad Friedrichshall bei Heilbronn nicht gerade dunkel. Ein 4.5mag - Himmel sollte es diesemal sein.
Also alle Objekte mit dem 32mm Super Plössl gesucht und gefunden. Beim NGC457, NGC663 und M103 habe ich mit den Okularen experimentiert, Sterne gezählt und ein wenig gezeichnet. NGC654 und 559 waren jedoch recht schwach.
Der NGC281 benötigte den UHC-Filter, um entdeckt zu werden. Ohne ging es dann nur, wenn man wusste, dass er dort steht ... den Nebel habe ich eine ganze Weile beobachtet, um mehr erkennen zu können.
Angespornt dadurch habe ich den NGC7000 anvisiert. Mit UHC und genauem Suchen habe ich ihn gefunden. Eindeutig erkannt habe ich die helle Region um Mexiko. Die habe ich auch länger angeschaut um mehr erkennen zu können. Gut zu erkennen ist der harte Übergang der 'Pazifikseite' von Mexiko zum dunklen Bereich und den angrenzenden helleren Stern.
Allgemein ist das Super Plössl 32 prima, um mehr als einen Sternenhaufen im Blickfeld zu haben (1.85°). Auch h+chi Persei machten sich prima. Da war viel Raum drumherum. Für die Nebel, zusammen mit einem Filter machen sich die 4mm AP bezahlt.
Das Auflösen von Objekten geht mit dem TS WA 20 und dem TS SWM15 aber besser - klar die Vergrößerung ist höher (45x, bzw. 60x). Dabei hat das TS WA20 für mich persönlich das beste Bild. Ach ja, der 8*50mm Sucher gestaltet das Suchen von Objekten häufig zu einem Erfolgserlebnis. M103, NGC663 und 654 gleichzeitg im Blickfeld erkennen zu können, ist wie eine Einladung nur noch 'zuzugreifen'.
Tja, so habe ich 2 Stunden an ein paar Objekten verbracht. Aber ich würde sie wieder erkennen, wenn ich sie mal wieder sehe.
Grüße,
Stefan