MN 66 und Deep Sky ?

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Ralf
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Ralf

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Hi Leute,
ich spiele sehr stark mit dem Gedanken mir einen Mak/Newton MN 66 von Intes Micro zu kaufen. Am Planeten sind diese Geräte spitze das weiß ich. Wie sieht es aber bei Deep Sky aus. Speziell im Vergleich mit einem 200/1000 Durchschnittsnewton von Skywatcher, das ist nämlich mein derzeitiges Teleskop. Wer wird eurer Meinung nach besser abschneiden?


Gruß
Ralf
 
Hi Ralf,

bei den relativ kleinen Vergrößerungen für DeepSky-Beobachtung wird der Mak-Newton seine gute Auflösung nicht ausspielen können. Über 40% mehr Fläche des 8-Zöllers kann auch ein vielleicht besserer Spiegel beim MN kaum herausholen.
Der 8" F/5 wird für DeepSky-Objekte das deutlich bessere Teleskop bleiben.

Clear Skies
Sven
 
Hall Sven,

>
bei den relativ kleinen Vergrößerungen für DeepSky-Beobachtung wird der Mak-Newton seine gute Auflösung nicht ausspielen können.
>

Das kann man doch so nicht verallgemeinern, das liegt doch immer noch an dem zu beobachten Objekt.

Gruß Thomas
 
Hallo Ralf,
ich hatte mal den 8" Skywatcher/Celestron f/5 Nweton mit dem MN61 zusammen. Der Newton ist mittlerweile weg, der MN ist trotz 6" und f/6 DEUTLICH überlegen. Dazu findest Du auch ein paar Worte hier - http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/showflat.php?Cat=&Board=Teleskope&Number=19895&page=&view=&sb=&o=&fpart=1&vc=1

Jetzt habe ich seit Mittwoch einen 10" GSO hier stehen und habe bei bestem Wetter und -14 Grad bis ca. 1:00 gestern abend den 10er GSO mit dem MN61 und einem MN68 verglichen. Am Planeten ist die Situation IMMER zu gunsten der MN´s ausgegangen, führend ist hier der MN68, aber der MN61 steht nicht weit nach und ist am Saturn und Mond sogar noch eine Idee plastischer als der 10". Bei DS (M31, M42) liegt der 10" nur ganz knapp VOR dem MN61, allerdings im Vergleich zum 8" Newton von Synta ist und bleibt der MN trotz 6" immer vorne - am Planeten, wie auch bei DS. Es ist nicht nur der glattere Spiegel, auch die bessere Reflektivität (94-95% bei Intes zu 86-89% bei Synta) und - etwas was man sehen muss, um es zu glauben - die deutlich bessere Bildstabilität/Justierstabilität der MN´s allgemein. Habe mal probeweise einen 10" LOMO-Spiegel f/5 in den GSO eingebaut, hier lag dann endlich der 10er bei DS deutlich vorne.

Also, im Vergleich zur üblichen chinesisch/taiwanesischen Massenware ist der MN61/66 locker bis fast 10" Öffnung eine echte Alternative.
So long
Nikita

PS: demnächst werde ich den MN56 mit einem Synta 8" Newton vergleichen, bin auf das Ergebnis sehr gespannt.
 
Hallo,

sicher sind die Intes-Mak-Newton sehr gute Geräte die ziemlich dicht am sinnvoll machbaren sind. Dennoch gibt es noch besseres (interessanter Vergleichstest von 7 Zoll Dobson mit 15 cm MAK-Newton und 13 cm Apo).

http://www.scopereviews.com/best.html

Der Deep–Sky Vergleich von 6 Zoll Mak-Newton und 8 bzw. 10 Zoll-Newton bei geringen bis mittelhohen Vergrößerungen (AP größer als 1 mm) sollte bei ordentlicher Qualität der Newton-Optik (Strehl um oder größer 90 %, was die meisten GSO haben sollen) und kollimierter, ausgekühlter Optik immer zu Gunsten des größeren Geräts ausfallen. Dies erkennt man an Objekten mit geringer Helligkeit viel deutlicher als an vergleichsweise hellen großflächigen Objekten wie z.B. M 31 oder M 42, wo häufig der ästhetische Eindruck (deutlich weniger Koma, evtl. mehr Kontrast) höher bewertet wird. Ein 8-Zöller liefert bei gleicher Obstruktion 78 % mehr Licht, ein 10 Zöller sogar 178 % als ein 6-Zöller.
Dieser Unterschied läßt sich auch durch 95%-Verspiegelungen nur zu einem kleinem Teil kompensieren. Ich selber konnte vor einigen Jahren beim Vergleich meines 6 Zoll Micro-Intes Mak-Cassegrain mit sehr guter Optik und meinem 10 Zoll-Dobson amerikanischer Fertigung mit eher mäßiger Optik feststellen, daß bei der Beobachtung von Galaxien der Newton deutlich überlegen war, bzw. die Galaxien nur mit dem Newton sichtbar waren. Am Planeten war der Mak-Cassegrain trotz 37 % Obstruktion das bessere Gerät.
Vielleicht sollte man den Skywatcher behalten und nur den Spiegel durch eine sehr gute Optik austauschen.

CS

Roland Krebs

 
Hallo,

ich habe bis jetzt auch die Erfahrung gemacht, dass eine grössere Öffnung immer die besseren Bilder zeigt. Allerdings meine ich mit besseren Bilder, dass man mehr erkennen konnte. Von der Sternabbildung und Kontrast gab es da schon Unterschiede. Zum Beispiel, zeigt mein Schmitt-Cassegrain die Objekte heller und mit mehr Strukturen (z.b. M42). Aber wenn man das Bild vergleicht mit dem des neuen 102/500er Refraktor, merkt man, dass das SC weniger Kontrast zeigt als der Refraktor. Auch die Sternabbildungen sind im Refraktor viel besser. Allerdings sind die Objekte dunkler und die Grenzgrösse ist nicht so gross.
Deshalb denke ich es kommt immer auf den Geschmack des Beobachters drauf an. Der eine will möglichst viel Öffnung (also am meisten Objekte sehn) und nimmt die etwas "matschigeren" Sterne in Kauf, ein anderer aber will möglichst "perfekte" Sterne und den meisten Kontrast haben. Dem ist dann die Grösse der Öffnung nur zweitrangig.
Den schärfsten Saturn habe ich mal in einem 6" Mak Newton von Intes (oder Intes-Mikro, ich weiss es nicht mehr) gesehen. Leider hatte ich zu der Zeit noch wenig Erfahrung. Aber das Bild habe ich immer noch in meinem Hinterkopf <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />.

Viele Grüsse

Daniel

Sternwarte Heimersheim
49.7620N, 8.0810E
Link zur Grafik: http://www.sternwarte-heimersheim.de/forumlogo.jpg
www.sternwarte-heimersheim.de
Last modified: 07.01.03 - Neues Bild: M42
 
Hallo Harald,
keine Ahnung, ob jemand so etwas in Serie fertigt, vielleicht machst Du mal deswegen einen neuen Thread auf. Der Unterschied zu den ach so guten GSO-Spiegeln ist jedenfalls recht erstaunlich.
So long
Nikita
 
Hi Nikita,

Der Unterschied zu den ach so guten GSO-Spiegeln ist jedenfalls recht erstaunlich.

Der Preis aber auch. Vergleiche nicht Äpfel mit Birnen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />.

p.s. Mein absolutes Traumteleskop ist der 18"er (s.o.) mit einem gut sortierten Satz Nagler und Pentax. Besitzen tu ich den GSO 8"er mit Antares+Noname-Plössl.
Und bin trotzdem noch ganz glücklich.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Astrojokel,
alles soweit richtig. Aber gerade darum geht es ja. Es geht um den Vergleich chinesisch/taiwanesischer Massenware mit dem MN´s. Sind auch Äpfel und Birnen, aber das war ja auch die Frage. Und da ein Mak-Cass mit einem Newton auch noch ein paar Beiträge weiter oben verglichen wurde..... bin ich eigentlich in guter Gesellschaft, sonst könnte man NUR NOCH Geräte GLEICHER optischer und mechanischer Qualität miteinander vergleichen und alle anderen Aussagen verwerfen.
Nichts für Ungut, aber es grenzt schon an Bessenheit immer nur irgendwelche Strehl-Werte in den Vordergrund zu stellen und daraus eine Gesamtleistung des Gerätes ableiten zu wollen, unter kompletter Missachtung der mechsnischen Schwächen bestimmter Modelle - angefangen beim OAZ, über den biegsamen Tubus bis hin zu weiteren, nicht unwesentlichen Eigenschaften der verwendeten Spiegel. Oder?
So long
Nikita
 
Lohnt sich Deiner Meinung der Umstieg vom MN61 auf den MN68 von Intes Micro. Ich beobachte meistens Planeten, zum größten Teil Saturn.

Gruß

Eike
 
Hallo Roland,

> interessanter Vergleichstest von 7 Zoll Dobson mit 15 cm MAK-Newton und 13 cm Apo

Vielen Dank für den Link. Ein wirklich sehr aufschlussreicher Vergleichstest!
Ich selbst zweifelte auch immer mal wieder, ob ich denn wirklich das für mich optimale Teleskop habe und dachte auch schon mal über einen MN oder APO nach. Nach diesem Artikel fühle ich mich wesentlich besser. Ein möglichst grosser GUTER (!) Spiegel (für mich bedeutet das Lomo oder Zambuto) kombiniert mit einer curved Spider (keine Spikes) scheint mir das optimale Allroundgerät für DS und Planeten zu sein.

Grüsse

Jochen
 
hallo,

ein großer guter spiegel und die kurvenarme alleine machen aber noch lange
kein gutes gerät aus. wenn schlechte streulichtunterdrückung, fehlende
aktive belüftung, ungenauer OAZ oder auch falsche hauptspiegelhalterung
mitspielen, dann ist es mit der guten abbildung schnell vorbei. und das sinc
bei weitem nicht alle faktoren.

auf das "rundherum" wird leider meistens vergessen, wohl auch aufgrund
der überschwemmung mit chinesischer massenware, wo nur mehr mit der
öffnung alleine werbung gemacht wird. öffnung alleine nützt aber
gar nichts, wenn die peripherie nicht passt.

das nur als ergänzung...

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Hallo Eike,
die Antwort darauf ist nicht ganz einfach. Die optische Qualität beider Optiken ist vergleichbar hoch. Der MN61 von INTES ist jedoch nachlässiger verarbeitet, innen wie aussen. Wenn man dem MN61 einen JMI-NGF-DX1 Fokussierer verpasst, statt des original Heleikalfokkusuerers, wenn man den Tubus innen besser schwärzt, passende Blenden einbaut, einen Lüfter etc., etc. - dann fallen die 20% Obstruktion beim MN61 gegenüber den nur 15% beim MN68, wie auch die Differenz in der Brennweite kaum auf. Vergleicht man nach einer solchen Optimierung mit verschiedenen Okus bei gleicher Vergrösserung z.B. Saturn, so fällt der Untersched auf. Beim Jupiter ist auch ein Unterschied da, aber minimal. Am Mond bestehet de facto kaum/kein Unterschied.
Aber die ganzen Umbau- und Nachrüstmassnahmen kosten auch nicht gerade wenig, sodass bei einem Neukauf immer der MN68 mein Favorit wäre, ob man allerdings einen MN61 weggibt (gebraucht kann man ca. 900-1000 EURO erziehlen) um sich einen MN68 zu holen (ca. 1.700 Euro neu) musst Du selber entscheiden. Der MN68 ist ungleich höherwertiger verarbeitet, hat Rotationsrohrschellen und alle oben genannten Goodies, wie auch im Endeffekt das ungleich bessere Bild gegenüber einem nicht getunten MN61. Das Teil ist allerdings gut lang und schewer, den MN61 kann ich noch auf die EQ5 setzen, den MN68 sollte man schon auf einer EQ6 betreiben. Ob die H-EQ5 geeignet ist, kann ich mangels Erfahrung nicht beurteilen.
Ich jedenfalls habe meine Wahl nicht bereut, aber das ist Ansichtssache und ich habe auch für mich persönlich anders kalkullieren können <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />.
So long
Nikita
 
Hallo Binoviewer,

schon klar, dass ein guter Spiegel alleine noch lange kein gutes Teleskop macht sondern auch das Drumrum stimmen muss. Das setzte ich aber einfach mal als gegeben voraus, denn man wird wohl kaum ein Teleskop eines renommierten top Herstellers finden, bei dem der Spiegel oder Linse sehr gut sind und der Rest billiger wackeliger Müll ist. Und von GSO und Konsorten war hier ja nie die Rede.
Das interessante an dem Vergleichstest war ja, dass hier 3 Bigplayer ihrer Klasse mit etwa gleicher Öffnung gegeneinander angetreten sind wobei der MN klar den dritten Platz belegte und der Newton mit dem APO etwa gleichauf war. Wenn man dann noch bedenkt, dass ein APO jenseits der 150mm kaum noch zu finanzieren ist, ein Intes Micro MN mit 12" auch schon über 13k Euronen kostet, dann ist ein edelDobson (etwa von MAG1, Obsession oder was mit Lomospiegel) vielleicht sogar mit curved spiders (die Spikes waren ja im Test als einziger Nachteil des Newton gegenüber dem APO aufgefallen) doch ein echtes Schnäppchen und visuell wahrscheinlich sogar das beste Gerät - zumindest bei sehr guten äusseren Bedingungen. Jedenfalls trifft das für mich zu, da ich wegen DS keine Öffnungen unter 12" mag und auch keine Lust habe mich mit Montierungen herumzuquälen. Beobachten unter schlechten Bedingungen und mit hoher Luftunruhe ist auch nicht mein Ding, hier wäre ein kleineres Gerät natürlich wieder im Vorteil.

Grüsse

Jochen
 
Hallo Jochen,
werte mal den Artikel nicht zu hoch! Das ist einer von 3-4 "schlechten" Artikeln, wo der MN "verliert". Dagegen kommen ca. 40, wo der 7" oder 8" Newton das Nachsehen hat. Aber darum geht es nicht. Den MN61 von Intes (nicht zu verwechseln mit dem de facto baugleichen MN66 von Intes MICRO) kann und sollte man "out of the box" nicht vergleichen, da das Tubusinnere die guten optischen Qualitäten durch starke Reflexion zunichte macht. Bereits eine simple Auskleidung mit Filz (bewusst nicht DX-Fix Folie) ändert die Testergebnisse gewaltig. Er-google Dir mal ein paar Testberichte über den MN66, Du wirst staunen!
So long
Nikita
PS: soll nicht heissen, dass Du Dich jetzt unwohl fühlen sollst <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
 
Hi Nikita,

mag sein, dass der MN im Test nicht optimal weggekommen ist. Wäre es ein MN68 gewesen, hätte es wahrscheinlich 3 fast gleichwertige Sieger gegeben. Trotzdem komme ich weder mit einem MN noch mit einem APO in Öffnungsbereiche, wie ich sie gerne hätte. Nun weiss ich aber wenigstens, dass alle 3 Teleskoparten, bei gleichhoher Qualität, sich leistungsmässig nicht viel geben. Vorher hatte ich immer mal wieder Zweifel, ob ich mit einem MN68 vielleicht doch mehr sehen könnte als mit einem 12.5er Zambuto oder Lomo Spiegel.

Grüsse

Jochen
 
Hallo Harald,
der Markus Ludes sollte jedoch die Teile auf jeden Fall haben, einfach mal anmailen. Ansonsten die Alternative dazu - unser "Weltraumrob" zu finden unter weltraumrob@t-online.de. Ich hoffe nur, die Teile werden noch gebaut, wäre schade drum.
So long
Nikita
 
Hi Jochen,
ich finde Du machst da einen wichtigen Punkt:
Es ist naemlich gerade im Hinblick auf Toms lange Liste da oben sehr interessant, dass der kleine Starmaster fuer schlappe 700$ (oder 1000$ mit Zambutos) die z.T. wesentlich teurere und aufwendigere Konkurenz im direkten Vergleich (an ganz konkreten Kriterien wie z.B. Kontrast am Planeten&Deepsky und auch mit mehreren Testern mit satt Erfahrung) derart gut im Griff hatte.
Anscheinend hat man sich da beim Starmaster wirklich auf's Wesentliche konzentriert und dann kostet so'ne kleine aber ganz feine Alround-Kanone anscheinend auch nicht gleich ein Vermoegen. Das sollte ich mir beim Kauf meines naechsten Teils mal hinter die Ohren schreiben, bevor ich mich im Nirvana der marginalen Vor- und Nachteile des High-End Bereichs verliere...
Mario
 
hallo,

also den test kenne ich natürlich auch schon lange und ich halte eigentlich
gar nichts von dem test, hab ich vor zwei jahren schon nicht.
so wie ed vom test berichtet, war das eher so ein treffen auf die art:
"na, schauma halt mal gleichzeitig durch die drei röhren, mal sehen ob
was dabei rauskommt." ich will dabei nicht ed's erfahrung anzweifeln, habe
aber große zweifel an der professionellen durchführung des tests.

ed schreibt darin zb: "Seeing
was in the "good" range, not outstanding, but good enough to obtain accurate and repeatable results. All the scopes were collimated and
allowed to cool down thoroughly."

wirklich sehr genaue und exakte angaben, oder nicht? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> für einen teleskopvergleich
der für sich beansprucht, das beste gerät zu finden, ist das geradezu
übergenau! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
übrigens kein wort darüber, ob einer der newtons aktiv gekühlt wurde.
der geschlossene tubus mit dem eingebauten lüfter sind ja gerade auch
jene punkte, warum ein MN so gut ist. der MN61 von diesem test hatte also
keinen lüfter. ohne den braucht der sehr lange zum auskühlen. keine angaben
von ed zu diesem punkt, leider.

weiters schreibt ed: "I've looked through some amazing Mak-Newts in my
time, but I knew I wanted to include Allen's MN61 in this test. It is the best catadioptric I've ever seen."

tja, da hat er wohl einfach noch zuwenig gesehen. es gibt noch bessere MN's
als die von intes, nämlich die von intes-micro. das MN61 ist zwar sehr gut,
aber auf keinen fall ein anwärter auf "das beste teleskop" und war für
diesen test schlicht die falsche wahl.

was mich dabei ebenfallst stört: es gibt keinerlei angaben über die
optische qualität. ein solcher vergleichstest hat nunmal nur dann sinn,
wenn die qualität der geräte fast gleich, also der strehl praktisch
derselbe ist. "stunning views" ist dafür kein ausreichendes kriterium.

das nur mal so am rande zum dem test...

@portaball: die curved-spider vermag zwar die spikes zu kaschieren, der
kontrastverlust durch die obstruktion der spinne wird dadurch
aber nicht geringer. egal welche spinne du nimmst, das bild verliert
immer an qualität. beim MN natürlich nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />
wenn du deepsky willst, ist ein großer lomo auf jeden fall das beste,
das ist klar, aaaaber, wenn du planeten willst mit sicherheit nicht!
bis ein 12"lomo so abgekühlt ist, daß er einigermaßen das zeigt was du
in einem 8"MN mit lüfter siehst kannst du lange warten. das wird nämlich
überhaupt nie der fall sein. die bildruhe von einem MN bekommst du
höchstens noch in einem gleich großen, durchgekühlten APO oder unter
verwendung von sonderkonstruktionen, wie zb. kurt schrecklings
"Silbercassi". aber da du planeten nur nebenbei beobachten willst,
ist das bei deiner persönlichen wahl natürlich ohne relevanz.

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)

 
Hallo Jochen,
da hast Du absolut Recht. Würde z.B. GSO oder Synta etwas mehr Sorgfalt walten lassen bei der allgemeinen Verarbeitung der Teile, so bräuchte man nicht einmal einen LOMO oder andere gleichwertige (und sauteure, mit Verlaub) Spiegel, um mit einen MN in etwa gleichauf zu ziehen. Die Intes-Micro-Teile (Intes lasse ich bewusst Aussen vor) sind keine Wunderwerke, sondern einfach nur sehr sorgfältig verarbeitet und extrem justierstabil. Kaum oder keine Toleranzen in der Fertigung, keine Serienstreuung, entsprechend dem zu zahlenden Preis angemessen. Nicht anders, als bei Obsession & Co. Ich bezweifle allerdings, dass irgendeine Spinnenkonstruktion ähnlich stabil auf die Dauer sein kann, wie die recht kräftige Meniskuslinse der MN´s. Und kauft man dann auch noch in den USA und nicht hier, dann kommt man an etliche exzellente Geräte, da die Preisunterschiede bestimmter Marken nicht derart ausgeprägt sind, wie hierzulande (leider). Mir wäre ein guter und in der Regel viel leichterer Newton auch lieber, aber finde mal einen in der Preisklasse, welcher bei gleicher Qualität der Optik und der Verarbeitung allgemein ähnlich universell eingesetzt werden kann - da ist man schnell locker 2000 EURO losgeworden - da kommt der MN schlicht preiswerter - zu mindestens hier, soll in den USA ja anders sein.
So long
Nikita
 
Hallo Tom,

> der kontrastverlust durch die obstruktion der spinne wird dadurch aber nicht geringer.

Obstruktion verursacht ja primär erstmal keinen Kontratverlust, sondern nur weniger Licht auf dem Hauptspiegel. Das läst sich aber locker durch nen grösseren Hauptspiegel ausgleichen, zumal die Spinnenbeine ja wirklich nur ne kleine Abschattung verursachen.
Aber natürlich hast Du Recht, dass die Beugung an den Spinnenbeinen (wie auch am Sekundärspiegel selbst) einen Kontrastverlust bedeuten. Auch wenn ich den Spikes mit den Bogen ein Schnippchen schlage, wird die Beugung eine gleichmässige Aufhellung des Himmelshintergrundes bewirken. Ob alledings die Helligkeit der 3 Spikes (wären sie denn da) verteilt auf das gesamte Gesichtsfeld wirklich noch eine wahrnehmbare Aufhellung, und damit einen sichtbaren Kontrastverlust, bewirkt, möchte ich bezweifeln.

> wenn du deepsky willst, ist ein großer lomo auf jeden fall das beste, aaaaber, wenn du planeten willst mit sicherheit nicht!

Da bin ich mir eben nicht so sicher. Klar hat der MN oder ein Apo seine Vorteile bei unruhiger Luft und im schnelleren Auskühlen. Aber ob ein 8" MN bei guten Bedingungen wirklich mehr Details am Planeten zeigt als ein gut ausgekühlter 12.5" Lomo?

Ich kenne Kurts Ausführungen über Lüftung sehr gut und habe vieles davon bei meinem Portaball umgesetzt. Selbst die aktuellen 30° Temperaturunterschied sind in einer Stunde geschafft - nur leider dauert es auch nicht mehr lange, bis die Spiegel Eisblumen haben :-)

Grüsse

Jochen
 
Hallo Nikita,

so eine Meniskuslinse ist wahrlich die Beste Möglichkeit den Fangspiegel zu befestigen. Aber auch eine Carbon Spinne ist ausserordentlich stabil - kein Vergleich zu den Blechlappenteilen. Ich justiere mein Gerät vor jeder Beobachtungsnacht, auch wenn das sicher nicht nötig wäre. Zuerst mit dem Laser Fang und Hauptspiegel, dann am Stern nochmals den Hauptspiegel. Das dauert keine 2 Minuten.
Natürlich haben Obsession und co. ihren Preis, sowas darf man nur in Amiland kaufen und nicht hier den Händlern fürs Umlabeln von Paketen viel Geld hinterherwerfen. Ich gebe DIr auch Recht, dass das Preis - Leistungsverhältnis für die Intes Micro MNs geradezu genial ist. Aber nur bis 8", bei hohem Gewicht und der Notwendigkeit einer Äquatorialen Montierung. Für mich gibt es aber nichts intuitiver zu bedienendes als einen Kugeldobson auf einer motorisierten EQ Plattform. Deshalb habe ich auch schon oft darüber nachgedacht eines dieser MN optical sets von Markus zu kaufen, und einen kleinen Gitterrohr Kugeldobs daraus zu basteln. Sozusagen als kleines Reise und Planetenschnellspechtelgerät. Leider bedeutet hier gerade die Meniskuslinse das aus - mit dem Gewicht am oberen Ende bekommt man das Teil nie ins Gleichgewicht.

Grüsse

Jochen
 
Hi Harald,
schau bei APM mal bei Intes Micro dann aber nicht unter Mak-Newton, sondern unter Neuigkeiten dort wird der MN 68 angeboten.

Gruß
Ralf
 
Hi Nikita,
und wie würdest du bei einem Neukauf zwischen den Intes Micro's MN 66 und MN 68 entscheiden? Am Planeten werden sie vergleichbare Ergebnisse abliefern, bei Deep Sky jedoch wird der MN 66 aufgrund des größeren Gesichtsfeldes sowie der höheren Lichtstärke die Nase vorn haben. Oder täusche ich mich da?

Gruß
Ralf
 
Hallo Ralf,
eindeutig zu Gunsten des MN66. Wenn das Ganze noch etwa 10 Tage Zeit hat, dann warte, bis dahin habe ich auch dei Ergebnisse mit dem MN56 im Vergleich zu einem 8" Skywatcher. Der MN66 ist recht schwer, der MN56 ein wirklich portables Universalgerät.
So long
Nikita
 
Hallo Nikita,
natürlich interessiert mich dieser Test, ich bin schon auf das Ergebnis gespannt und hoffe das du es uns auch mitteilen wirst. Noch eine andere Frage, erreicht man mit dem MN 66 mit allen Okularen den Fokus oder muß mit Verlängerungshülsen hantiert werden?

Gruß
Ralf
 
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