Mobile Stromversorgung??

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flohv92

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Hallo,

bei unserer Schulastronomie haben wir seit längerem folgendes Problem:
Wir benötigen seit längerem ein Notebook, da wir nachführen usw... bisher waren wir immer in der nähe einer 230V Steckdose (= etwas hellere Umgebung). Nun wollen wir das ganze aber auch auf dem freien Feld machen und wir haben nur zwei 12V Akkus und einen 230V-Wandler; einer geht für die Montierung und Skysensor drauf... was ist wohl die bessere Lösung??
1) Akku--> Wandler--> Notebook-Kabel einstecken
2) Akku direkt an Notebook (wenn ja wie??)
3) bessere Lösungsvorschläge??

Gruß Flo
 
Hallo Flo,
ich betreibe mein Notebook an einer 12V Autobatterie. Dafür gibts fast überall im Elektonikhandel entsprechende Wandler (z.B Hama Universal-Notebook-Kfz-Netzteil, 12 V), die auch noch relativ effektiv sind. Ich hab einen, bei dem ich die Ausgangsspannung zwischen 15 und 24V regeln kann.
Dazu gibts etliche Adapter für Notebookanschlüsse. Die richtige Spannung kannst du am Netzteil des Notebooks ablesen.
CS
Jürgen
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jürgen,
vielen Dank für die schnelle Antwort! So wie ich das sehe, hältst du es für weniger vorteilhaft von 12V auf 230V zu gehen(,oder?)...

Gruß Flo
 
Hallo Flo,
das ist definitiv mit höheren Verlusten behaftet. Ich kann Euch ja mal meine Stromversorgung ausleihen (bin ja auch aus CR).
Habt ihr Euch schon einen Platz im Dunklen ausgeguckt?
CS
Jürgen
 
Hallo,

hier ist der Astrolehrer vom Flo.

Craislheim? Du hast einen 14 Zoll Schmidt Cassegrain? Das ist ja wunnerbar!!!

Wir sollten uns mal treffen, falls das Wetter gut wird würde ich gerne zwischen Mo und Mi abend an den Degenbachsee ziehen, da ists schön, finde ich.

Uns findest Du unter www.asg-crailsheim.de und dann nach Projekte / Astronomie oder unter www.julian-goeltz.de (da wird gerade noch an einer aktuellen Version mit aktuellen Bildern gefeilt).

Grüße

Matthias Penselin
 
Hallo Matthias,
leider bin beruflich unter der Woche in Regensburg und immer nur am Wochenende in Crailsheim. Wäre trotzdem schön, wenn wir uns mal treffen könnten.
CS
Jürgen

PS:
Ich habe meinen üblichen Beobachtungsplatz zwischen Goldbach und Waldtann. Am Degenbachsee ist mir vor allem im Sommer zu viel los.
 
Hallo Flo,

wenn ihr regelmäßig 230V am Beobachtungsplatz braucht, wäre ggf. ein kleiner gekapselter Stromerzeuger ne Lösung. Z.B. der Honda EU 10i. Die Teile sind an sich schon recht ruhig und wenn man sie ein paar Meter wegstellt, ggf. noch einen PKW dazwischen, dann ist das durchaus akzeptabel. Auch ist die Frequenzstabilität der Honda-Invertertechnologie aufgrund der kaum auftretenden Abweichungen von der Sinuskurve sehr gut für empfindliche Elektronik geeignet.

Bei der Transformation von 12V auf 230V und wieder runter (durch das Netzteil) treten große Verluste auf. Auch sind normale Autobatterien nicht dafür ausgelegt, ständig sehr tief entladen zu werden. Da wäre dann ein Bleigelakku sinnvoll, der aber bei den größeren Modellen auch recht teuer wird.

Viele Grüße

Carsten
 
Hallo Flo,

Bastelt doch einfach mal an dem Netzkabel rum. Ihr könntet ja zwischen Stecker und Netzteil einen dreipoligen Stecker anschließen sodass ihr das Netzteil überbrücken könnt. Dann könnt ihr es nachts direkt die Autobatterie anschließen und es sonst dann ganz normal an 230 Volt anschließen


Das sieht dann ungefähr so aus ( Hab das Kabel jetzt
einfach nur mal als linie
dargestellt. ist technisch
jetzt natürlich nicht
korrekt )


http://www.loaditup.de/481024.html


Nicht wundern, ich musste das ab fotografieren weil der Uploader Probleme gemacht hat


CS
Felix
 
Zitat von Darth_Vader:
Hallo Flo,

Bastelt doch einfach mal an dem Netzkabel rum.

Hallo Felix,

das ist keine gute Idee. Man bastelt nicht einfach mal an einem Netzkabel rum. Es gibt nicht umsonst Normen für die Bauweise von elektrischen Geräten. Da gab es zu viele tödliche Unfälle. Mein Lehrmeister hat uns damals eingetrichtert: "Baue eine elektrische Anlage immer so, dass du die Menschen, die du liebst, ohne Bedenken damit umgehen lassen kannst."

Ein 12V-Bleigelakku oder auch zwei mit ausreichenden Leitungsquerschnitten und Sicherungen (!) vor den 12V-Kfz-Steckdosen sind die richtige Lösung. Das ist einfach und zweckmäßig.


Gruß André
 
Zitat von Darth_Vader:
Bastelt doch einfach mal an dem Netzkabel rum.

Man bastelt nicht einfach an 230V Kabeln rum ohne zu wissen was
man da macht. Im Übrigen laufen Note-/Netbooks nicht auf 12V
sondern erwarten irgendwas zwischen 14-21V. Das steht i.d.R.
unter dem Gerät, bei meinem Lenovo Netbook z.B. 20V.
Kauf dir ein Netzteil wie unter diesem Link.
Die sind grad mal so groß wie 'ne Handfläche und dürften ohne
Probleme mit in die Notebook Tasche passen.

CS,
Peter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo André,

Wen dir dein Meister diesen Spruch eingetrichtert hat, wird er dir sicher auch gesagt haben wie du diesen Spruch umsetzen kannst, oder? :)

@ Peter : Das NEtzteil von dir könnte man ja in meine Variante einbauen, ich wüstte nicht wo da ein Problem liegt.

Übrigens : Es wäre in diesem Fall kein 230 Volt Kabel da man ja HINTER den Trafo schaltet. Das heißt das an der Stelle, an der man etwas geändert hat, nur die Spannung des Trafos anliegen würde. NIE die 230 Volt.

CS
Felix

 
Hallo Felix,

ich versteh nicht so ganz, worauf Du hinaus willst. Jürgen hat die Frage doch schon beantwortet. Was soll man denn noch basteln? Der 12/230 Volt-Spannungswandler ist unnötig.

Ich hab mir Deine Skizze nochmal angesehen. Wenn ich das richtig verstehe, meinst Du, man sollte den 12/230 Volt-Spannungswandler mit einer 12V-Leitung umgehen und hinter dem Wandler beide Leitungen wieder über einen Umschalter zusammenschalten.
Das ist gefährlich. Es provoziert Fehlbedienungen. Wenn Du ein 12V-Gerät angeschlossen hast und jemand unbeabsichtigt den Schäter auf 230V stellt, machts Bum, und das u. U. teure Gerät ist im Eimer. Von der Verletzungsgefahr durch eine eventuelle Explosion mal abgesehen.
Deshalb wird für jede Spannungsebene eine eigene Steckdose nach den geltenden Standards benutzt.


Gruß André
 
Also, das Rauf und Runtertransformieren über 230V ist zu energieintensiv, wir brauchen ja für nix wirklich 230V. Mit den gezeigten Adaptern (Danke für die Links!) kann man von unserem 12V Bleigelakku von TS problemlos direkt aufs Notebook, das ist gut. Ich war mal beim HEM, die wussten das nicht, merkwürdig.

Für Schule muss immer alles klar von den Steckverbindungen sein, ich will schon froh sein, wenn alle Nutzer immer kapieren, dass man den Adapter auf die richtige Spannung einstellen muss.

Nochmal Danke für alle Eure reichhaltigen Antworten, man bekommt so einen schnellen und guten Überblick über die Optionen.

Clesr Skies!

Matthias Penselin
 
Hallo Matthias,

ein einfaches Kabel zu bastel das den Rechner mit 12V versorgt ist nicht in jedem Fall die Lösung. Viele Geräte benötigen andere Eingangsspannungen.
Ich habe für mein Lenovo ein 12V Netzteil gekauft das die Spannung auf die benötiten 20V bringt.
Wenn man bedenkt das solch ein Teil etwa 35 Euro inkl. Versand kostet halte ich eine Bastellösung, die unter Umständen ein viel teureres Gerät beschädigen kann, für nicht sinnvoll.

Wie hier schon gesagt wurde. Man muss elektrisch betriebene Geräte und Versorgungsleitungen einem "Unwissenden" ohne Sorgen in die Hand drücken können. Ohne das was passiert!

Gruß

Micha
 
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