Modell zur immer schneller werdenden Expansion

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

ATLANTA12

Aktives Mitglied
So, es hat leider etwas gedauert, aber nun ist es fertig!




Ein theoretisches Modell zur immer schneller werdenden Expansion des Universums

Hier ist das von mir angekündigte Modell, mit der sich die „immer schneller werdende Expansion des Universum“ erklären lässt.

Bei diesem Modell handelt es sich um einen in alle Richtungen expandierenden kugelförmigen Raum und einen im Universum befindlichen Beobachter.

Ein in alle Richtungen expandierendes Universum ist nichts Neues oder Ungewöhnliches in der Astronomie, denn diese Form wird unter anderen schon in der Urknall-Theorie beschrieben.
Sie ist eine sehr natürliche Form und kommt auch sehr häufig in der Natur vor, weil sie eine einfache geometrische Form ist und sich in alle Richtungen ausdehnen kann.

Um aber die Bewegung der immer schnelleren Expansion verstehen zu können, braucht es noch einen Beobachter im Universum, der tief ins Universum schaut und einen Bezug zwischen den sich immer schneller vom Beobachter entfernenden Objekten herstellt.

Schaut ein Beobachter tief ins Universum, so stellt er fest, dass sich die Objekte (ab einer Entfernung vom ca. 6 Milliarden Lichtjahren) immer schneller von ihm entfernen, je weiter sie von ihm entfernt sind.

Da das Licht immer den kürzesten Weg zum Beobachter nimmt, ist der Weg des Lichtes immer der Weg über die Messrichtung. Das ist nicht die Expansionsrichtung des angemessenen Objektes, sondern die Messrichtung. Denn die im Licht enthaltene Information sagt nur aus, ob sich das Objekt dem Beobachter nähert oder entfernt, und nicht, in welche Richtung sich die Objekte bewegen.

Daher hat die Spektralmessung nur eine begrenzte Aussagekraft, was ich mit dem Modell auch erklären werde.

Vorwort zu dem Modell

Alle Objekte in diesem Modell sind mit einer Expansionsgeschwindigkeit von 100000 km/sec angegeben, weil die Objekte in dem Modell so übersichtlicher sind und die Umrechnung leichter ist.

Die blau gestrichelten Linien stellen die Expansionsrichtungen der Objekte dar.
Die roten Linien stellen die Messrichtung dar und geben auch die Richtung an, über die ein Beobachter die Entfernung und die Geschwindigkeit ermittelt.
Alle Objekte in diesem Modell entfernen sich immer voneinander, weil alle Objekte der Expansion ausgesetzt sind.
Objekt „A“ wird in Bild1 und Bild2 als Beobachter dargestellt.

Bild1
soll zeigen, wie sich Beobachter „A“ und Objekt „B“ unter 15° mit einer Expansionsgeschwindigkeit von jeweils 100000 km/sec voneinander entfernen und wie sich Objekt „A“ und Objekt „C“ unter 60° auch wieder mit einer Expansionsgeschwindigkeit von jeweils 100000 km/sec. voneinander entfernen.

So entfernen sich „A“ und „B“ über die Messrichtung (Strecke A./B.) mit nur 26105 km/sec voneinander, obwohl sich beide Objekte mit jeweils 100000 km/sec in dem Modell durch den Raum bewegen.
Die Objekte „A“ und „C“ entfernen sich durch ihre 60° voneinander mit 100000 km/sec über die Messrichtung (Strecke A./C.) voneinander.
Dadurch ist bei den Objekten A/C gegenüber A/B eine erhebliche Beschleunigung zu erkennen.

Bild2
Hier wird der Geschwindigkeitsanstieg noch deutlicher, weil Objekt „D“ sich in 90° von Objekt „A“ entfernt und sich dadurch in Messrichtung (über die Strecke A./D.) mit 141421 km/sec entfernt!
Je mehr die Objekte mit ihren Expansionsrichtungen voneinander weg zeigen, umso schneller bewegen sich die Objekte voneinander weg.
Bei den Objekten „A“ und „E“ sind es bei 120° schon 173205 km/sec, mit denen sich beide Objekte voneinander entfernen.
Weil die Objekte „A“ und „F“ sich unter 165° voneinander entfernen, bewegen sie sich mit 198288 km/sec voneinander weg.

Bild3
zeigt die immer schneller werdende Beschleunigung der Objekte vom Beobachter, wie sie sich in 15° Schritten von 15° bis 180° immer schneller über die Messrichtung voneinander entfernen.

Bild4
Das Linien-Diagramm von Bild 4 stellt den von Bild 3 gezeigten Geschwindigkeitsanstieg der Objekte von 15° bis 180° als eine Linie dar und zeigt den kontinuierlichen Geschwindigkeitsanstieg der Objekte über die Messrichtung.

Bild5
soll ein in alle Richtungen expandierendes kugelförmiges Universum darstellen.
Die blauen Linien stellen die Expansionsrichtungen der Objekte dar, während die roten Linien die Messrichtungen zwischen dem Beobachter und den Objekten darstellen. Auch hier zeigt sich: Je weiter die Objekte von Beobachter entfernt sind, umso mehr zeigen sie mit ihren Expansionsrichtungen vom Beobachter weg. Bild6


Mir ist natürlich bewusst, dass an eine Winkelmessung und an eine genaue Bestimmung der Expansionsrichtungen von Objekten im Universum momentan nicht zu denken ist. Aber das ist auch nicht Bestandteil dieses Modells!

Es decken sich die Aussagen über die immer schnellere Expansion exakt mit den Bewegungen der Objekte in diesem Modell.

Meines Wissens gibt es kein Modell einer Theorie oder Hypothese, welche die immer schnellere Beschleunigung der sehr weit entfernten Objekte auch nur ansatzweise erklärt.







Fazit:
Durch die Berechnung der Entfernung, der Geschwindigkeit und der Winkel der Objekte im Modell des Universums stellt sich eine völlig neue Situation dar, z.B. - und insbesondere - in Bezug auf Expansionsgeschwindigkeit und Entfernung.
Daraus ergibt sich z.B. auch, dass es keiner „dunklen Energie“ bedarf, um unser Universum so darzustellen, wie es heute aussieht!
Darüber hinaus werde ich in naher Zukunft noch Ausarbeitungen über die „dunkle Materie“, „Ein Modell zur Berechnung unserer Expansionsgeschwindigkeit“ veröffentlichen!

Für unvoreingenommene Diskussion des von mir vorgestellten Modells bedanke ich mich im Voraus und verbleibe

mit freundlichem Gruß

Peter Grundmann
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Vielleicht habe ich deine Erklärungen falsch verstanden, aber für mich beschreibst du die ganz normale Expansion des Universums. Also , wie gerne beschrieben mit Punkten auf Luftballons, die man aufbläst oder der Teig mit den Rosinen, die beim Aufgehen sich , je weiter sie voneinander entfernt sind, schneller voneinander bewegen.
Die Beschleunigung der Dunklen Energie erkenne ich da nicht.
Aber wie gesagt, ich muss es nicht richtig verstanden haben.
Bin gespannt auf andere Meinungen.
Gruß,
Christian
 
Hallo Peter,

wenn sich ein Objekt in deinem Modell auf der 0° Linie über dem Beobachter befindet, gibt es keine Rotverschiebung mehr, da es sich in die gleiche Expansionsrichtung bewegt. Dabei würde es keine Rolle spielen, wie weit das Objekt in dieser Richtung tatsächlich entfernt wäre. Also müsste es eine Messrichtung geben, bei der sich alle Galaxien im Bezug zur Erde nicht von uns weg bewegen, also keine Rotverschiebung messbar ist. Je weiter man von der 0° Linie abweicht, um so größere Rotverschiebungen müsste man messen.

So etwas misst man jedoch nicht. Der Raum expandiert in alle Richtungen. Somit entfernen sich die Galaxien auch in alle Richtungen, sofern sie soweit von einander entfernt sind, das sie sich nicht gegenseitig gravitativ beeinflussen.
 
Hallo Peter,

ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht in Bezug auf dein Modell:

Ich habe es verstanden.

Gruß
Wolfgang

P.S.: Guter Lektor
 
Hallo Peter,

Äähh, in deinem Fazit schreibst du, dass es keiner dunklen Energie mehr bedarf... Vielleicht eine blöde Frage, aber: warum?
Du erklärst in deinem Modell wie das Universum expandiert (also wenn mich nicht alles täuscht erklärst du das, was man ohnehin schon weiß). Du erklärst aber nicht warum es sich ausdehnt. Die dunkle Energie hingegen erklärt das. Hmm... Hab ich da was falsch verstanden, oder hast du eigentlich nur das schon bekannte Modell veranschaulicht?

Gruß
Kalle
 
In deinen Diagrammen ist übrigens die Aberration des Lichts nicht berücksichtigt - 1725 von Bradley entdeckt.
 
Hallo Kalle,

Zitat von Emmisionsnebel:
Du erklärst in deinem Modell wie das Universum expandiert (also wenn mich nicht alles täuscht erklärst du das, was man ohnehin schon weiß).

Nein, auch das leider nicht. Peter beschreibt nur die Ausdehnung eines Galaxienhaufens ausgehend von einem Punkt im Raum, aber nicht die Ausdehnung des Universums selbst.

Gruß
Wolfgang
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Wolfgang,

Ooh... :blush: Na dann muss ich mich wohl korrigieren:
Er beschreibt die Ausdehnung eines Galaxienhaufens ausgehend von einem Punkt im Raum, also genau das, für dessen Erklärung man die dunkle Energie benötigt. So, jetzt aber. :biggrin:

Gruß
Kalle
 
Hallo Kalle,

Zitat von Emmisionsnebel:
, also genau das, für dessen Erklärung man die dunkle Energie benötigt

Auch nicht so ganz. Aber egal.

Das Modell beschreibt jedenfalls recht gut, was passiert, wenn man eine Packung Quark breittritt. Die Partikel in der Mitte bleiben nah beieinander, während sich im Randbereich alles mit hoher Geschwindigkeit voneinander entfernt.

Gruß
Wolfgang
 
Moin Wolfgang & Kalle,
bevor ihr euch bei der Ausdehnung von Galaxienhaufen völlig verrennt:
1.) Galaxienhaufen dehnen sich nicht aus, da die Galaxien darin gravitativ gebunden sind. :neinnein:

2.) Das Nobelpreis verdächtige Modell von Peter und Michael Grundmann ist so trivial, dass sich einem die Fußnägel kräuseln, es mit solch einem Clickbait anzukündigen:
Zitat von ATLANTA12:
Ich hatte Anfang des Jahres in der Astronomie etwas entdeckt wovon ich der Meinung bin das es wichtig ist und das man das veröffentlichen sollte.
Da ist die gesamte Ankündigung ja schon länger als das Modell :smiley60:

Einige Vorposter hatten bereits Rosinenkuchen- und Luftballonmodell erwähnt. Und es gibt noch das Gummibandmodell.
Kosmische Expansion: Gummiband oder Rosinenkuchen?

3.) Peters Modell erklärt in keinster Weise die Phänomenologie, durch die eine Dunkle Energie überhaupt erst postuliert wurde.

Nur mal als Beispiel (nicht nur das Bild anschauen, sondern bitte auch den sehr kurzen Text lesen):
Expansion of the Universe
Preisfrage: Zu welcher Kurve passt Peters Modell?

 
Leute lest euch das vernünftig durch und schaut euch die Bilder vernünftig an.
Der Beobachter ist auf jedem Bild klar und deutlich mit eine Blau Gestrichelten Linie die mit eine Pfeil für eine Richtung ist außerdem steht an mehreren Blauen Linien "Expansionsrichtung"

Auch ist Klar auf den Bildern1/2/3 zu sehen um so weiter die Objekte mit seiner Expansionsrichtung (Blau Gestrichelte Linien mit Pfeil für Richtungsangabe )von Beobachter weg zeigen um so schneller mit entfernen sich die Objekte über der Messrichtung (ROTE LINIEN GEHEN IMMER VON DEM OBJEKTEN ZUM BEOBACHTER mit Geschwindigkeitsangabe in Km/sec. )und ist auch die Richtung über die ein Beobachter die Information der Objekte erhält.


Und Heiko schreibt!
wenn sich ein Objekt in deinem Modell auf der 0° Linie über dem Beobachter befindet, gibt es keine Rotverschiebung mehr, da es sich in die gleiche Expansionsrichtung bewegt. Dabei würde es keine Rolle spielen, wie weit das Objekt in dieser Richtung tatsächlich entfernt wäre. Also müsste es eine Messrichtung geben, bei der sich alle Galaxien im Bezug zur Erde nicht von uns weg bewegen, also keine Rotverschiebung messbar ist. Je weiter man von der 0° Linie abweicht, um so größere Rotverschiebungen müsste man messen.

So etwas misst man jedoch nicht. Der Raum expandiert in alle Richtungen. Somit entfernen sich die Galaxien auch in alle Richtungen, sofern sie soweit von einander entfernt sind, das sie sich nicht gegenseitig gravitativ beeinflussen.
Erst einmal

 
Zitat von ATLANTA12:
Leute lest euch das vernünftig durch und schaut euch die Bilder vernünftig an.
Jo, habe ich getan - wirklich viel ist das ja nicht.

Zitat von ATLANTA12:
Auch ist Klar auf den Bildern1/2/3 zu sehen um so weiter die Objekte mit seiner Expansionsrichtung (Blau Gestrichelte Linien mit Pfeil für Richtungsangabe )von Beobachter weg zeigen um so schneller mit entfernen sich die Objekte über der Messrichtung
Das ist, wie schon mehrmals von verschiedenen Usern erwähnt, längst bekannt und keine „Entdeckung“ von dir.
Winkelgeschwindigkeit des Sehstrahls
Dein Resultat ist, gelinde gesagt, ohne Substanz :Trost:

PS: Jetzt fängt winnies prognostizierte Quackdasein an :smiley64:
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Lieber Peter Grundmann,

zur besseren allgemeinen Verständlichkeit habe ich mir mal erlaubt, Ihre zahlreichen Grafiken in eine einzige solche zu kondensieren, mit der man den Sinngehalt Ihres Expansionsmodells schnell erfassen kann.

Sie betrachten eine kugelförmige symmetrische Expansion von einem Ursprungsort, den ich in meiner Grafik mit "0" bezeichne. Die Expansion erfolgt mit gleichförmiger konstanter Geschwindigkeit von 100.000 km/s, also etwa einem Drittel der Lichtgeschwindigkeit.

Eine Sekunde nach Beginn der Expansion befinden sich sämtliche Objekte, die zunächst im Ursprung waren, auf einer Kugel mit dem Radiusabstand R = 100.000 km vom Ursprung. Dazu gehört der Beobachter im Punkt "A", und auch ein beliebiger Punkt "P", dessen Fluchtbewegung einen Winkel alpha zu der des Beobachters bildet. Der Abstand zwischen A und P ist durch die Kreissehne s = 2 R sin (α/2) gegeben. Das folgt aus einfachen geometrischen Überlegungen. Der maximale Abstand zwischen A und P wird natürlich dort erreicht, wo P in entgegengesetzter Richtung mit α = 180° liegt. Die Tabelle gibt ähnlich wie Ihre Zeichnungen auch verschiedene Zwischenwerte (gerunded auf ganze Kilometer) an:

Abstände zwischen A und P bei t = 1 s
Code:
 alpha    s = AP
           (km)
   0°          0
  15°     26.105
  30°     51.764
  45°     76.537
  60°    100.000
  75°    121.752
  90°    141.421
 105°    158.671
 120°    173.205
 135°    184.776
 150°    193.185
 165°    198.289
 180°    200.000

Nach insgesamt zwei Sekunden hat sich diese Kugel auf den doppelten Radius R' = 200.000 km ausgedehnt. Die Abstandsformel liefert dann Sehnenwerte s', welche genau doppelt so groß wie die oben aufgeführten sind. Das ist logisch, denn mit dem Radius verdoppeln sich auch alle Linearmaße in der Zeichnung.

Nach drei Sekunden verdreifacht sich der Radius der Expansionskugel, und das gilt auch für die Sehnenabstände. Und so weiter.

Während sich die Abstände also proportional zum Kugelradius vergrößern, so gilt das nicht für die Relativgeschwindigkeit, denn für den dreifachen Abstand ist auch die dreifache Zeit vergangen: die Relativgeschwindigkeit zwischen A und P ist zwar winkelabhängig in diesem Modell, sie ändert sich aber bei fortgesetzter Expansion nicht. Für Objekte in Vorwärtsrichtung ist sie immer null, und für Objekte in entgegengesetzter Richtung ist sie immer 200.000 km/s.

>>> Sie irren also, wenn sie meinen, mit Ihrem Modell eine mit dem Abstand zunehmende Relativgeschwindigkeit erklären zu können! Genau das tut Ihr Modell eben nicht.

>>> Des weiteren produziert Ihr Modell eine Winkelabhängigkeit und einen geometrischen Ursprung der Fluchtbewegung, welches völlig im Widerspruch zu den beobachteten Tatsachen ist.

Nichts für ungut,
mit freundlichen Grüßen,
Peter
 

Anhänge

  • Expansion-Model.jpg
    Expansion-Model.jpg
    89,2 KB · Aufrufe: 1.578
Moin P_E_T_E_R,
Zitat von P_E_T_E_R:
Die Expansion erfolgt mit gleichförmiger konstanter Geschwindigkeit von 100.000 m/s.
Vorsicht, es geht um km/s - nicht, dass mir irgendwer wegen relativistischer Effekte schimpft ;)
Zitat von ATLANTA12:
Alle Objekte in diesem Modell sind mit einer Expansionsgeschwindigkeit von 100000 km/sec angegeben, weil die Objekte in dem Modell so übersichtlicher sind und die Umrechnung leichter ist.

PS: Ok, meine Kritik hat sich mit deiner Korrektur überschnitten :smiley55:
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von FrankSpecht:
Moin P_E_T_E_R,
Zitat von P_E_T_E_R:
Die Expansion erfolgt mit gleichförmiger konstanter Geschwindigkeit von 100.000 m/s.
Vorsicht, es geht um km/s - nicht, dass mir irgendwer wegen relativistischer Effekte schimpft ;)
Zitat von ATLANTA12:
Alle Objekte in diesem Modell sind mit einer Expansionsgeschwindigkeit von 100000 km/sec angegeben, weil die Objekte in dem Modell so übersichtlicher sind und die Umrechnung leichter ist.

PS: Ok, meine Kritik hat sich mit deiner Korrektur überschnitten :smiley55:

Sorry Frank, habe ich auch schon bemerkt und ohne Kommentar korrigiert. Ich dachte, so spät liest das keiner sofort ...
Gruß, Peter
 
Hallo Peter!

Schön zu sehen das sich auch jemand vernünftig mit meinem Modell auseinander setzt.

Der Von mir festgelegte Wert der Expansionsgeschwindigkeit von 100000 km/sec. ist ein von mir für das Modell fest gelegter Wert und hat nichts mit der Expansionsgeschwindigkeit des Universums zu tun.
Denn eine Geschwindigkeitsbestimmung der Expansion ist momentan nicht möglich.
Auch entfernen sich in meinen Modell ein Objekt nie von ein anderen.
Es entfernen sich immer beide an der Messung Beteiligten Objekte gegenseitig von einander weil alle Objekte der Expansion unterliegen.

Dieses Modell sollte zeigen wie sich die Objekte in einen Kugelförmigen Universum immer schneller von einen im Universum Befindlichen Beobachter entfernen um so mehr die Objekte durch die Kugelform des Universum mit zunehmender Entfernung die Expansionsrichtungen der Beobachteten Objekte immer mehr von der Expansionsrichtung der Beobachters weg geneigt sind.Und sich die immer schneller werdende Beschleunigung durch die Expansion Vom Anfangspunk des Universums immer mehr wegbewegte und weshalb wir ein verschobenes Universum sehen.Was die Zahlen auch darlegen.
Außerdem Entfernen sich doch die Objekte in einen Bestimmten Abstand von uns mit Gleicher Geschwindigkeit, und erst mit zunehmenden Abstand entfernen sich auch die Objekte auch schneller von uns.
Auch die uns am Weitesten Bekannten Objekte entfernen sich mit einer Gleichbleibenden Geschwindigkeit von uns.

Es passt zu viel mit meinen Modell und mit der Aussage über die immer schneller werdende Beschleunigung überein.


Liebe Grüße Peter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Frank!

Zitat von FrankSpecht:
bevor ihr euch bei der Ausdehnung von Galaxienhaufen völlig verrennt:
1.) Galaxienhaufen dehnen sich nicht aus, da die Galaxien darin gravitativ gebunden sind. :neinnein:

Keine Angst :neinnein:

So weit reicht mein astronomisches Wissen allemal.

Ich will damit nur sagen: Das sogenannte Modell beschreibt - rein kinematisch - wie irgendetwas (Punkte, Sterne, Galaxien, Vögel) im Raum auseinander fliegt. Aber das ist natürlich hochgradig trivialer Quark. Denn in der Kosmologie geht es ja um die Ausdehnung des Universums selbst. Der Clou ist ja gerade, dass es eben kein Expansionszentrum innerhalb des Raumes gibt.

Hallo Peter!

Dein sogenanntes Modell hat mit Kosmologie leider nichts zu tun.

Gruß
Wolfgang
 
Hallo,

mal ganz am Rande bemerkt:
Hat schon jemand daran gedacht, dass wenn sich Objekt A vom Beobachter aus gesehen mit 100.000 km/s entfernt und Objekt B mit 100.000 km/s in die andere Richtung, sich A von B nur mit rund 180.000 km/s entfernt?

Im Bereich relativistischer Geschwindigkeiten kann man nicht mehr mit einfacher linearer Geomtrie arbeiten, da braucht man sauber definierte Bezugssystemen, und davon ist das vorgestellte Modell weit entfernt.

Ich geh jetzt mein Teleskop putzen und hoffe auf besseres Wetter zum Beobachten.

CS, Carsten
 
Hallo Carsten!
A ist der Beobachter in dem Modell???
Wie Kann sich Objekt A von Beobachter entfernen.
Das steht doch im der Erklärung zu dem Modell,das Objekt A der Beobachter ist
Und wo in dem Modell entfernt sich A von B mit 180000 km/sec.
A und B entfernen sich in dem Modell unter 15° mit 26105 km/sec.von einander.
Jedes Objekt in dem Modell hat seine vorgegebene Richtung ,Geschwindigkeit und Position (Winkelgrad) vom Objekt A (Der Beobachter)aus damit es Mathematisch belegt werden kann.
Auch bewegt sich in diesen Modell kein Objekt von ein anderes weg!
Die Über die Messrichtung errechnete Geschwindigkeit ist immer das Resultat beider an der Messung beteiligten Bewegungen der Objekte wie zuvor schon erwähnt. So entfernen sich immer beide an der Messung beteiligten Objekte von einander weg.
2 Objekte würden sich über die Messrichtung mit 180000 km/sec von einander entfernen wenn sie sich mit jeweils 100000 km/sec in Ihren Expansionsrichtungen und unter 128.32° von einander wegbewegen.
Leute lest die Sätze sorgfältiger durch und Benutzt die Bilder dabei.
Das Hat hier rein gar nichts mit Relativtischtische Geschwindigkeiten zu tun sondern mit ganz normale Mathematik
Die immer schnellere Expansion ist eine rein Visuelle Angelegenheit die wir durch die Beobachtung wahrnehmen und sie auf das gesamte Universum beziehen dabei bezieht sie sich auf Uns. Weil wir uns durch die Expansion wie die meisten anderen Objekte des Universums auch mit der Zeit
vom Anfangsort mit dem Raum weg bewegten und genau von dort bewegen sich auch die von uns immer schneller entfernende Beobachteten Objekte weg ,und das nicht immer schneller.
Kein Messgerät kein Teleskop der Erde ist in der Lage Expansionsrichtungen Richtig zu erkennen.
Die Spektralmessung zeigt nur an ob sich ein Objekt Nährt oder sich von uns Entfernt mehr nicht.
Wenn die Spektralmessung durch die Rotverschiebung anzeigt das sich ein Objekt von uns über die Messrichtung entfernt
Dan geben wie mit der Messrichtung auch die Fluchtrichtung an. Nun schaut euch das Modell an , zum Beispiel wie wir ein unter 15° von uns weg bewegendes Objekt über die Messrichtung vermessen dan erhalten wir in dem Modell einen Wert von 26105 km/sec. Obwohl alle Objekte in diesem Modell eine Expansionsgeschwindigkeit von 100000 km/sec. haben,sagt uns die Messung nicht nur wie sich die Objekte unter die 15° von einander weg bewegen.daher bleiben die Expansionsrichtungen und die Expansionsgeschwindigkeiten der Objekte unerkannt .
Darum neigen wir auch dazu das die Messrichtung der Objekte auch die Fluchtrichtung ist also die Richtung über die sich die Objekte von uns entfernen . Schaut euch in den Modell die Expansionsrichtungen(Blau Gestrichelte Linie) der Objekte an ,und vergleicht die Richtung aus der die Information der Messrichtung (Rote Linie) zu der Expansionsrichtung steht.


Gruß Peter

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Peter,

Zitat von ATLANTA12:
2 Objekte würden sich über die Messrichtung mit 180000 km/sec von einander entfernen wenn sie sich mit jeweils 100000 km/sec in Ihren Expansionsrichtungen und unter 128.32° von einander wegbewegen.
Leute lest die Sätze sorgfältiger durch und Benutzt die Bilder dabei.

Was Carsten meint, ist doch vollkommen klar. Bei einem Winkel von 180° und jeweils 100000 km/s addieren sich die Geschwindigkeiten zu 180000 km/s und nicht zu 200000 km/s.

Relativistisches Additionstheorem

Bitte sorgfältiger lesen!

Ich denke, es gibt hier niemanden, der dein sogenanntes Modell nicht verstanden hätte. Aber leider hat das nichts mit der Ausdehnung des Universums oder überhaupt etwas mit Kosmologie zu tun.

Gruß
Wolfgang
 
Edit: Wolfgang war schneller mit Antwort.

Das Additionstheorem wird übrigens schon bei den GPS-Satelliten zum Problem. Da muss überall eine Relativitätskorrektur mit einberechnet werden.

CS, Carsten
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Peter,

Heikos (Hisaak) Kommentar ganz zu Anfang zeigt doch schon, dass dein sogenanntes Modell völlig falsche Vorhersagen macht.

Zitat von Hisaak:
wenn sich ein Objekt in deinem Modell auf der 0° Linie über dem Beobachter befindet, gibt es keine Rotverschiebung mehr, da es sich in die gleiche Expansionsrichtung bewegt. Dabei würde es keine Rolle spielen, wie weit das Objekt in dieser Richtung tatsächlich entfernt wäre. Also müsste es eine Messrichtung geben, bei der sich alle Galaxien im Bezug zur Erde nicht von uns weg bewegen, also keine Rotverschiebung messbar ist. Je weiter man von der 0° Linie abweicht, um so größere Rotverschiebungen müsste man messen.

So etwas misst man jedoch nicht. Der Raum expandiert in alle Richtungen.

Bereits nach diesem frühen Kommentar ist doch klar, dass alles, was du dir ausgedacht hast, null und nichtig ist.

Ich verstehe nicht, dass dir das immer noch nicht bewusst ist.

Gruß
Wolfgang
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Wolfgang_Hofer:
Was Carsten meint, ist doch vollkommen klar. Bei einem Winkel von 180° und jeweils 100000 km/s addieren sich die Geschwindigkeiten zu 180000 km/s und nicht zu 200000 km/s.

Relativistisches Additionstheorem
Dass das "Modell" von Peter Grundmann Geschwindigkeiten nicht relativistisch, sondern klassisch addiert, ist hier aber nicht von Bedeutung.

Es ist ja nicht etwa so, dass eine korrekte relativistische Rechnung die fundamentalen Defizite des Modells geradebiegen könnte. Das Modell macht schon in seiner klassischen Formulierung keinen Sinn. Und entgegen der Interpretation seines Autors ergibt sich damit keine beschleunigte Expansion. Er liefert also gar nicht, was er zu erklären versucht.

Er verwechselt anscheinend die Winkelabhängigkeit der Relativgeschwindigkeiten mit einer zeitlichen Zunahme, die in seinem Modell gar nicht vorhanden ist. Die Relativgeschwindigkeit von zwei beliebigen Punkten auf der Expansionskugel hängt zwar von ihrem Winkelabstand ab, sie ist aber konstant. Von einer beschleunigten Expansion kann also keine Rede sein.

 
Hallo zusammen !

P_E_T_E_R Genau deine 2 Letzten Sätze soll das Modell beschreiben.
Das Universum Beschleunigt gar nicht immer schneller.

Unsere Sicht weise entsteht durch die (Geometrische) Form eines in alle Richtungen Kugelförmigen Universums bei der die im Raum befindliche Materie Natürlich mit dem Raum auch Kugelförmig Expandiert.
Und Obwohl die in dem Modell festgelegte Geschwindigkeit aller Objekte in dem Modell mit 100000 Km/sec. angegen ist erfährt ein Beobachter
( der in dem Modell mit Objekt A Festgelegt wurde) Über der Messrichtung eine Geschwindigkeitszunahme , weil die im Universum durch die Form eines Expandierenden Kugelförmigen Universums sich mit ihren Expansionsrichtungen vom Beobachter weg zeigen (Bild 3)
Wenn nun ein Beobachter die Informationen der sehr weiten Objekte auswertet fällt im Natürlich auf um so weiter ein Objekt vom im entfernt ist um so schneller bewegt es sich von im weg.
Was er durch die Gigantischen Entfernungen der Objekte zum Beobachter nicht warnimmt ist das sich die Expansionsrichtungen der von im Beobachteten Objekte durch die Kugelform des Universums schon so weit von im weg zeigen das sie sich über der Messrichtung immer schneller von einander entfernen.
(Mit von einander entfernen ist folgendes gemeint,weil auch der Beobachter mit dem Raum Expandiert und das Beobachtete Objekt fließen immer die Bewegungen von beiden an der Messung Beteiligten Objekten in das Regebnis mit ein .)
Die Messrichtung ist auch immer der kürzeste Weg den das Licht (Informationen) von der Quelle zum Beobachter nimmt.
Und was noch viel wichtigr ist,Die Messrichtung stellt eine Rein Messtechnische Bewegung vom Objekt zum Beobachter dar.
Alle Über der Messrichtung beobachteten Bewegungen der Objekte beziehen sich in erster Linie auf dem Beobachter selbst,
Obwohl die in dem Modell vorgegebene Expansionsgeschwindgkeit mit 100000 Km/sec. festgelegt wurde erfährt ein Beobachter durch das Kugelform bedingte weg neigen der Expansionsrichtungen der Beobachteten Objekte,
das sich die Objekte um so weiter sie vom Beobachter entfernt sind sich immer schneller von im wegbewegen.
Die eigentliche Expansionsgeschwindigkeit der Objekte verändert sich nicht.
Das Modell soll zeigen,das wir durch die Kugelform des Universums und unsere im Universum vorhandene Position eine immer Schnellere Beschleunigung der Objekte erfahren die sich aber nur auf uns bezieht.
Und das Universum sich nicht schneller Ausdehnt.

Grüße Peter


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Du hast den letzten Satz meines ersten Kommentars nicht gelesen, ein kosmologisches Modell fängt immer mit dem Bezugssystem an!

Dabei muss ein kosmologisches Modell für JEDES beliebige Bezugssystem innerhalb des Universums gültig sein. Dein Modell ist nur für das Bezugssystem "Alles entfernt sich vom Mittelpunkt" gültig. Wolfgang hat auch schon versucht Dir das zu erklären...

Dieses Argument ist zwar auch schon mal gekommen, aber Du hast es nicht verstanden: überlege mal was passiert, wenn ein Objekt sich auf der 0°/180°-Linie befindet, aber eine andere Entfernung vom Mittelpunkt hat und die Expansionsgeschwindikeit konstant ist.

CS, Carsten
 
Die schnellere Expansion des Universums wurde doch durch die Beobachtung ferner Supernovae entdeckt, die weniger hell erschienen als sie nach der Entfernungsbestimmung mittels Rotverschiebung hätten sein dürfen. Daraus schloss man, dass sich die Expansion beschleunigt.
Und der Raum als ganzes dehnt sich schneller aus. Das bedeutet, dass die Lichtwellen unterwegs noch weiter ins Rote verschoben werden.
Ich hatte in einem Vortrag darüber ein weiteres anschauliches Modell gesehen, also neben Hefeteig mit Rosinen oder Punkten auf dem Luftballon.
Denke dir auf ein Gummiband gemalte Punkte, die die Galaxien darstellen sollen. Dann ziehe das Gummiband erst langsam, später immer schneller auseinander. So kannst du dir die beschleunigte Expansion hübsch vorstellen.
Grüße,
Christian
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben