PeterMaier
Aktives Mitglied
Liebe Mondgucker,
leider haben wir zumindest hier im oberbayerischen Altmühltal seit rund zwei Monaten schon mit Dauernebel, schlechtem Wetter und unterirdischem Seeing zu kämpfen, aber gegen Jahresende gab es doch mal wenigstens ein paar kurze Momente mit brauchbarem Seeing (schätzungsweise III+ bis II- Ant.). Diese Wolkenfenster konnte ich nutzen, um endlich auch mal wieder ein paar Mondbilder zu machen.
Endymion, 27.12.2025:
Endymion ist ein interessanter Einschlagskrater am nordöstlichen Rand östlich des Mare Frigoris. Bei gutem Seeing sehr lohnend wegen interessanter Bodenstrukturen sowie einer perfekt geraden Kette dreier Kleinkrater (siehe linker Kraterrand).
Vallis Alpes (Alpenquertal mit Zentralrille), 27.12.2025:
Alpenquertal bei mittelmäßigem Seeing (ca. III+), mit größerer Öffnung wird trotzdem bei günstiger Phase die Zentralrille (ca. 0,6km Breite) sichtbar.
Walther Wallebene, 27.12.2025:
Walther mit Zentralgebirge in dramatischem Licht nahe dem Terminator.
Statio Tranquillitatis, 27.12.2025:
Landezone der erste Mondlandung (Apollo 11, 1969) im Meer der Ruhe. Bei gutem Seeing und günstiger Mondphase geben die drei Kleinkrater Aldrin (3,4 km), Collins (2,4 km) und Armstrong (4,6 km) gut Aufschluss über die genaue Position von Statio Tranquillitatis. Die mit Abstand hellste Struktur in der Gegend stellt der Krater Moltke (6 km) dar.
Pitatus mit Hesiodus-Strahl, 28.12.2025:
Durch einen Spalt in der Kraterwand von Hesiodus und dem größeren angrenzenden Krater Pitatus entsteht bei Sonnenaufgang ein interessanter Lichteffekt, der auch schon mit kleineren Teleskopen gut beobachtet werden kann: Ein kegelförmiger Lichtstrahl fällt innerhalb kurzer Zeit in Hesiodus und erhellt seinen bis dahin dunklen Kraterboden. Wenig später erstreckt sich dieser über den gesamten Krater.
Es gibt dieses Phänomen übrigens auch bei Gegenlicht - dann spricht man vom Pitatus-Strahl.
Hadley-Rille (Apollo 15), 28.12.2025:
Fortsetzung im nächsten Beitrag...
leider haben wir zumindest hier im oberbayerischen Altmühltal seit rund zwei Monaten schon mit Dauernebel, schlechtem Wetter und unterirdischem Seeing zu kämpfen, aber gegen Jahresende gab es doch mal wenigstens ein paar kurze Momente mit brauchbarem Seeing (schätzungsweise III+ bis II- Ant.). Diese Wolkenfenster konnte ich nutzen, um endlich auch mal wieder ein paar Mondbilder zu machen.
Endymion, 27.12.2025:
Endymion ist ein interessanter Einschlagskrater am nordöstlichen Rand östlich des Mare Frigoris. Bei gutem Seeing sehr lohnend wegen interessanter Bodenstrukturen sowie einer perfekt geraden Kette dreier Kleinkrater (siehe linker Kraterrand).
Vallis Alpes (Alpenquertal mit Zentralrille), 27.12.2025:
Alpenquertal bei mittelmäßigem Seeing (ca. III+), mit größerer Öffnung wird trotzdem bei günstiger Phase die Zentralrille (ca. 0,6km Breite) sichtbar.
Walther Wallebene, 27.12.2025:
Walther mit Zentralgebirge in dramatischem Licht nahe dem Terminator.
Statio Tranquillitatis, 27.12.2025:
Landezone der erste Mondlandung (Apollo 11, 1969) im Meer der Ruhe. Bei gutem Seeing und günstiger Mondphase geben die drei Kleinkrater Aldrin (3,4 km), Collins (2,4 km) und Armstrong (4,6 km) gut Aufschluss über die genaue Position von Statio Tranquillitatis. Die mit Abstand hellste Struktur in der Gegend stellt der Krater Moltke (6 km) dar.
Pitatus mit Hesiodus-Strahl, 28.12.2025:
Durch einen Spalt in der Kraterwand von Hesiodus und dem größeren angrenzenden Krater Pitatus entsteht bei Sonnenaufgang ein interessanter Lichteffekt, der auch schon mit kleineren Teleskopen gut beobachtet werden kann: Ein kegelförmiger Lichtstrahl fällt innerhalb kurzer Zeit in Hesiodus und erhellt seinen bis dahin dunklen Kraterboden. Wenig später erstreckt sich dieser über den gesamten Krater.
Es gibt dieses Phänomen übrigens auch bei Gegenlicht - dann spricht man vom Pitatus-Strahl.
Hadley-Rille (Apollo 15), 28.12.2025:
Fortsetzung im nächsten Beitrag...