Mond am 12.04.2019

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FrankSpecht

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Moin zusammen,
ich hatte im Jahr 2005 aus finanziellen Gründen mein komplettes teleskopisches Inventar verkaufen müssen. Damals habe ich Aufnahmen am C8 und einem Vixen GP 90M durch die Webcam Philips ToUCam gemacht und in der Software Giotto verarbeitet.

Nun habe ich 2017 ein betagtes Celestron C8 (Gabel!) in gutem Zustand über dieses Forum ergattern können. Dazu habe ich mir nach längerer Suche eine ASI120MC-S-Kamera bestellt, da ich gerne auf Planeten- und Mondjagd gehe.

Nach einigem Eruieren, wie sich die Software in den vergangenen 14 Jahren geändert hat, fiel der Endschluss auf
  • FireCapture
  • AutoStakkert
  • Fitswork
Nach einer ersten, misslungenen, Übung (am 24.02.2018) an Kopernikus
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und einer Pause durch Kennenlernen der Software und besten Aufnahmeparameter, gelangen mir am 12.04.2019 mit dieser Kombination dann endlich Aufnahmen, wie ich sie in etwa erwartet habe:

Vallis Alpes
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Rimae Triesnecker, Ariadaeus, Hyginus
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Ptolemaeus
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Mons Hadley
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Alle Aufnahmen bei f/10, also ohne Okular oder Barlow.
Ich weiß, dass da noch Platz nach oben ist, aber ich freue mich dadurch erst recht auf weitere Steigerungsmöglichkeiten!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Frank,

schön, dass Du den Weg zurück in das schöne Hobby gefunden hast. Jetzt heißt es wirklich immer wieder dran bleiben.
Die Aufnahmen haben Potential zeigen aber auch das wahrscheinlich schlechte Seeing.
Ich kenne diese leicht unscharfen Endergebnisse zu genüge. Da hilft auch die Nachbearbeitung und Schärfung nicht weiter.
Das Livebild war bestimmt schon unruhig und zeigte teilweise Doppelbilder.
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir da nur Mut zu sprechen. Es lohnt sich auch die vorliegenden Bedingungen genau zu begutachten. Manchmal sieht es eigentlich sehr schlecht aus und man möchte schon direkt wieder abbrechen aber wenn man dann länger am Ball bleibt, sind plötzlich kurze bessere Phasen zu sehen. Ich bin für ein paar Krateraufnahmen häufig über eine Stunde am Teleskop. Teilweise versuche ich dabei mit Pause / Rec im Wechsel nur die besseren Momente zu erwischen.
So landen später unzählige Avis vom selben Krater auf der Platte und dann ist vielleicht doch ein besseres Endergebnis dazwischen und der Rest für den Papierkorb.

Gruß,
Holger
 
Hallo Frank,
schön das du zurück bist und das Hobby wiederentdeckt hast. Ich kann mich noch gut an deine Planetenaufnahmen der Jahre 2003 - 2005 erinnern. Die waren Referenzklasse zur damaligen Zeit. Wahnsinn was du da aus dem C8 und der ToUcam gezaubert hast.
Ich denke auch das in dem jetzigen Setup und den Bildern wieder viel Potenzial steckt. Ich kann nur nicht beurteilen, wodurch dieser unruhige ("zittrige") Bildeindruck bei den Mondbildern entsteht. Möglich das es das Seeing ist. Oder es passt noch was nicht im Workflow/Stacking.
Ich persönlich benutze beim Mond eine SW-Cam mit Filter (IRPass oder Rot) sowie andere Software zum Stacken und Schärfen nämlich AVI-Stack und das alte Giotto ;)(Mexican Hat Filter) + Photoshop für das Finish. Aber da hat ja jeder so seine Favoriten.

Viele Grüße und CS
Marco
 
Moin Holger, moin Marco,
vielen Dank für eure Aufmunterung!
Ja, das Seeing hat auch seinen Beitrag zu den Bildern geleistet - es gab ein hochfrequentes Flimmern, da haben auch die 40 fps nicht ganz geholfen.
Ich werde auf jeden Fall am Ball bleiben, aber nicht mehr so aktiv wie früher :unsure:
 
Hallo Frank,


realisiere Dich erst jetzt hier wieder!

Freue mich schon jetzt, wieder was von Dir zu sehen u. Dein Wiedereinstieg hat super geklappt.
Ja man........, waren das noch Zeiten damals,
als man sich den Hals verenken musste um Jupiter od. Saturn so hochstehend zu sehen!
Umsomehr gilt es sich der Herausforderung zu stellen, die Planeten, die erst in den nächsten Jahren wieder höherkommen, schon jetzt bestmögl. festzuhalten.
Es hat sich kamera- u. softwaremäßig viel getan, was Du ja auch schon festgestellt hast!
 
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