Mond diese Woche

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Maciek
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Maciek

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

das eisige Hochdruckgebiet diese Woche brachte eine sehr ruhige Luft mit sich, mit teilweise außergewöhnlich gutem Seeing. Ich habe mich - heldenhaft der Kälte trotzend - eigentlich jeden Abend nach draußen gewagt und Aufnahmen gemacht. Die Bilder müssen noch zum Teil bearbeitet werden aber einige, die schon fertig sind möchte ich Euch gerne zeigen. :-)

Die Aufnahmen entstanden mit einem C14 und Baader FFC sowie der ASI 174MM. Die Brennweite dürfte also bei ca. 12 Metern liegen. Ich habe immer 3000 Bilder gemacht und davon 500 gestackt.

Link zur Grafik: http://astromaciek.de/Astrobilder/Mond/2018/Copernicus%2026.02.18.jpg

Link zur Grafik: http://astromaciek.de/Astrobilder/Mond/2018/Clavius%2026.02.18.jpg

Link zur Grafik: http://astromaciek.de/Astrobilder/Mond/2018/Sinus%20Iridum%2026.02.18.jpg

Für volle Auflösung Rechtsklick --> Grafik anzeigen.

Viele Grüße,

Maciek
 
Hallo Maciek,

das sind ja hervorragende Aufnahmen, Glückwunsch. Extrem hohe Auflösung und auch toll bearbeitet.
Da müssen die Bedingungen ja wirklich super gewesen sein.
Also dagegen sehen meine Aufnahmen, die ich gleich noch zeigen werde, blass aus. Ich hatte allerdings mit sehr wechselhaften und eher schlechten Bedingungen zu kämpfen.

Gruß,
Holger
 
Das war ja schon fast ne Mondlandung Maciek! 12m Brennweite....sowas gab´s mal plastisch bei Lord Rosse anno 1845 zu sehen. Ein richtiger Leviathan ist das ja!!!!

ich kann mir gut vorstellen, dass ein Profi wie Du die Möglichkeiten einer solchen Brennweite bei diesen exorbitant gutem Seeing nutzen musste, meinen größten Respekt! Die Bilder begeistern mich....die Kraterhänge kommen unglaublich plastisch raus, da können schon Geologen was mit anfangen.

Gruss von Anette

Kennst du den Leviathan? Guckst Du hier:

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:BirrCastle_72in.jpg

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Holger,

vielen Dank für Deine Antwort :-) Die Bedingungen am 26.02. waren auch wirklich extrem gut, ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich sowas zuletzt erlebt habe - das muss man dann ausnutzen ;-)

Du machst Deine Aufnahmen mit einem 12" Dobson, das ist ja auch ein ziemlicher Brocken. Dann wird es Dir ähnlich wie mir gehen, dass die Ergebnisse bei durchschnittlichen Seeing oft eben auch nur durchschnittlich sind und die Größe, den Aufwand und auch letztlich die Investition nicht rechtfertigen. Die Bilder sind zwar immer noch "ganz gut" aber man erwartet doch irgendwie mehr, oder?

Das Seeing ist eben das entscheidende Kriterium und wenn es mal passt, dann werden die Vorteile der großen Öffnung auch deutlich sichtbar. ;-)

Deine Bilder finde ich übrigens für die wechselhaften Bedingungen top!

Viele Grüße,
Maciek
 
Hallo Thomas,

Danke für Deine Antwort. :-) Kein Problem, hier kommen die Links zu den Bildern:

Clavius

Copernicus

Sinus Iridum

Viel Spaß beim Anschauen :-)

LG Maciek
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Anette,

vielen Dank für Deine Begeisterung! :)

Ja, das legändere Leviathan von Lord Rosse kenne ich und wie es der Zufall will, werde ich es mir sogar im Juli anschauen - ich freue mich schon sehr darauf... Was ich aber nicht wusste, ist die Geschichte zur Mondbeobachtung von 1845. Hast Du dazu einen Link oder Buchseite dazu? Würde mich sehr freuen :-)

Mein C14 ist groß, aber genauso weit von der Größe eines Leviathans entfernt, wie ich vom Prädikat "Profi" :D Mich freut es aber natürlich sehr, dass die Bilder Dich genauso wie mich begeistern und ich musste beim Lesen Deiner Antwort schon sehr schmunzeln - Danke! :-)

Solche gute Bedingungen wie sie vor allem am Dienstag waren hat man echt selten. Das Live-Bild der Kamera war zwar immernoch flimmerig aber man konnte die Details schon sehr gut erkennen. Die Bearbeitung der Bilder ist mit solchen Ausgangsmaterial übrigens ein Kinderspiel: da muss man nichts Besonderes und Kompliziertes machen, keine schmutzigen Tricks usw... Hat Spaß gemacht.

Witzig auch: Im Mond-Reiseatlas von Oculum (Stoyan/ Purucker) werden LRO-Bilder verwendet, meine vom Dienstag sehen da vergleichbar oder zum Teil besser aus haha :D

Ein paar Aufnahmen muss ich noch bearbeiten, hier schon mal ein weiteres Bild vom Gassendi und Mare Humorum:

Link zur Grafik: http://astromaciek.de/Astrobilder/Mond/2018/Gassendi%20und%20Mare%20Humorum.jpg

Gassendi und Mare Humorum

Viele Grüße,

Maciek
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Maciek,

spitzen Bilder hast du gezaubert. Gefallen mir extrem gut. Die Arbeit in der Kälte hat sich gelohnt.

Danke fürs Zeigen.
Grüße
Marco
 
Hallo Marco,

ich danke Dir :-)

Da alle Finger, Zehen und die Nase noch dran sind, ist die Kälte schon wieder vergessen ;-)

LG,
Maciek
 
Hallo Maciek,

ja so ein 12er ist schon ein Koloss aber bei günstiger Lagerung doch schneller einsatzbereit als man denkt. Hier mein Thread dazu: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1293518/Vorstellung_GSO_300c_12%22_#Post1293518

Ich muss mich da nicht einmal bücken. Plattform raus, Rockerbox drauf und Dobson reinheben. Dauert inzwischen nicht einmal eine Minute. Daher nutze ich den großen Dobson auch recht häufig. Aber natürlich hast Du recht, die Bedingungen spielen nur sehr selten mit, so dass der Dobson seine größere Öffnung nicht so häufig ausspielen kann.
Aber wenn dem dann mal so ist wird man vom Anblick fast umgehauen. Daher hat sich die Anschaffung für mich schon gelohnt.

Dein Gassendi-Bild ist übrigens der Hammer. Hätte nicht gedacht, dass das Seeing regional so unterschiedlich sein kann. Bei mir war da einfach an dem Abend nicht mehr möglich und die letzten beiden Tage war es sogar noch schlechter.

Naja, so muss ich weiter Geduld haben, denn Gassendi zu der Phase bei gutem Seeing ist schon lange auf meinem Plan.

Gruß,
Holger
 
Hallo Maciek,

Noch ein Nachtrag zum Gassendi Krater. Passt der bei Dir so komplett auf den Sensor ?

Ich muss da 4 Teile aufnehmen um dann ein Mosaik zu erstellen. Ich ärgere mich gerade schon über mich selbst. Ich war am 26. zu faul den Rechner raus zu tragen und habe nur den Laptop genommen.
Dadurch komme ich auf niedrigere Frameraten. Nur bei der reinen Gassendi Aufnahme mit kleinerer ROI hatte ich genügend Frames gesammelt und das Ergebnis ist gar nicht so schlecht gewesen.
Aber die 4 großen Abschnitte für das Mosaik hatten nur ca. 300 Frames bei wechselhaftem Seeing, einfach viel zu wenig.

Naja, selbst schuld, da heißt es nun wieder weiter warten.

Gruß,
Holger
 
Hallo Maciek,

ich weis nur, dass es in der Zeit von 1797 bis 1850 zwei sehr hervorragende Mondkartographen gab, den Wilhem Beer und von 1794 bis 1874 Heinrich von Mädler. Die haben damals mit einem 4" Fraunhofer beobachtet und das detailreichste Oberflächenbild des Mondes ihrer Zeit geliefert. Die ersten Mondfotografien stammen dann aus Paris um 1839(!) waren aber sehr verschwommen und der endgültige Durchbruch...ja wer denn, ja wer denn brachte den? Die Amerikaner mit einem 36" Refraktor vom Lick Obersavtory...der beste Mondatlas soll von 1960 vom Harvard College Observatory sein.....

Über Hevelius gibt es einen Roman ... seine Frau war nämlich die Zeichnerin seiner Mondkarten und das war für die damalige Zeit eine absolute Sensation. "Die Sternjägerin" von Eric Walz, historischer Roman

aber ich finde Deine Bilder halten da absolut mit....die Darstellungen der Terassenwälle von Kepler in den Lunar Charts der NASA von 1962 sind auch nicht besser.....deshalb bin ich aus dem Häuschen.....NASA....war sowas wie der heilige Gral für mich.....nun haben ´se noch nicht mal mehr Geld für das neue Weltraumteleskop.....

nochmals respektvolle Grüsse von Anette


 
Hallo Holger,

Dein Dobson wird sehr rückenschonend eingesetzt und ist wohl tatsächlich sehr schnell einsatzbereit. Da bist Du mir gegenüber ganz klar im Vorteil :-)

Das Gassendibild ist tatsächlich kein Mosaik und wird von dem großen Chip der ASI174MM so abgebildet wie es oben erscheint-trotz dreifacher Verlängerung der Brennweite mit dem FFC. Das macht beim Fotografieren Spaß, erfordert allerdings auch Rechnerleistung. Mein Ultrabook bringt es da gerade mal auf 14fps, in der Kälte sind die Minuten der Aufnahmen mitunter unerträglich lang :-D Ich werde da mal nächste Woche nachhelfen...

300 Bilder sind schon sehr knapp bemessen, ich habe das zehnfache davon gemacht aber Du wirst ihn das nächste mal mit dem richtigen PC ganz sicher gut erwischen - ich drücke Dir die Daumen!

Viele Grüße,
Maciek
 
Hallo Anette,

vielen Dank für den kleinen historischen Ausflug. Ich mag es, die Dinge im geschichtlichen Kontext zu betrachten und Du hast mir gerade viel Anregung dafür gegeben. Auch das Hevellius-Buch war mir nicht bekannt und ich habe es mir just für 1,05€ bei Amazon bestellt. Bin sehr gespannt :-)

Danke nochmal für Dein dickes Lob... Die NASA hatte ja immerhin den LRO, der fantastische Bilder geliefert hat... Meinst Du das gestrichene Budget für James Webb? Es wird doch im Oktober starten, oder habe ich was verpasst? Dass dabei nicht nur die NASA sich letztlich beteiligt hat, finde ich eigentlich gut - so wird aus der Not eine Tugend... :-)

Viele Grüße,
Maciek
 
Hallo Maciek,

sehe erst jetzt Deine Aufnahmen. Das pure Wahnsinn! Bin fassungslos. Echt wunderschön.

Ich habe in den Tagen davor mich an unseren Trabanten auch versucht, bin jedoch Anbetracht der hier gezeigten Bilder von meinen Ergebnissen komplett entzaubert ;-) Nur die große Auflösung kommt hier ein wenig zur Sprache.
Ich sah schon die tollen Bilder von Holger aber Deine Ergebnisse übertreffen nun alle Erwartungen. Tja, da sieht man wenn alles passt (die Optik, der Seeing, das Aufnahmeequipment und vor allem die Erfahrung!) dann wird man mit solchen phantastischen Ansichten belohnt.

Wenn ich es richtig verstanden habe, kann ich die 14"-Optik (Meade 14"RCX f/8) nur extrem selten führend zum Ziel verwenden (nur bei den s.g. Zaubernächten alle paar Jahre?). Ist dann für die typischen guten Nächte in unseren Breitengraden ein C11 oder sogar ein C9,25 für Mondfotografie geeigneter?
Man sieht bei meinen unscharfen Fotos (z.B. http://forum.astronomie.de/phpapps/...leries/1326600/Mond_vom_23.02.2018_Rima_Hygin und http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/galleries/1327936) was ein guter Seeing (mit meinen bescheidenen Kenntnissen) und den vorhandenen Cams bringt. Oder ist wirklich meine 14" Optik so grottenschlecht?
Ich dachte zuerst, ich habe mal wieder den Schärfepunkt verfehlt.

Du arbeitest ähnlich, wie viele hier im Forum, mit einer ultraschnellen CMOS Cam. Frage: würdest Du Dich an meiner Stelle als erstes von den DMKs (DMK 31 mit 30 und DMK 21 mit 60 Bildern / Sek) trennen?

Vielleicht hast Du noch ein paar gute Tips für mich. Schließlich haben wir gleich große Lichteimer ;-) und kämpfen mit ähnlichen Problemen. Ich bin erst ganz am Anfang und somit sehr dankbar für alle nützlichen Infos.

Vielen Dank für eventuelle Tips und Hinweise und weiterhin viele sternenklare und mit einem ruhigen Seeing gesegnete Nächte.
Witold
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Witold,

vielen Dank erstmal für den Lob!

Im Prinzip hast Du ja schon Recht: je mehr Öffnung, desto anfälliger die Optik für das schlechte Seeing, das ja mit vergrößert wird. Ich hatte mit meinem C11 gefühlt öfter die Grenzen des Machbaren ausgelotet als mit 14 Zoll - allerdings habe ich keine Statistik dazu geführt ;-) Trotzdem würde ich mein C14 nicht mehr hergeben, ein paar sehr gute Nächte sind im Jahr immer da, man muss nur am Ball bleiben. Und falls das Seeing für hohe Auflösungen nicht ausreicht, macht mir auch der Primärfokus Spaß :-)

Ich glaube nicht, dass Deine Optik "grottenschlecht" ist, es sei denn das Teleskop ist nicht richtig kollimiert. Das prüfst Du ja am Stern. Vielleicht hast Du ja einfach noch nicht das richtige Seeing erwischt. Ich würde an Deiner Stelle auch mehr als nur 500 Frames machen, für mich sind ca. 2000 ein guter Wert, oft nehme ich sogar 3000 und stacke davon 10-20%.

Die ASI Cameras werden Dir mit Sicherheit helfen, mehr Bilder in einer kürzeren Zeit aufzunehmen. Ich habe jedoch auch lange mit den DMK-Kameras gearbeitet und ebenfalls sehr gute Ergebnisse bei gutem Seeing erzielen können. Das ist für mich nicht der entscheidende Faktor.
Du bearbeitest mit Registax. Ich kenne mich damit leider nicht besonders gut aus und bin mit dem Waveletts nie warm geworden aber es gibt genug Leute, die es sehr gut beherrschen. Einige gute Tipps hast Du ja schon in den von Dir genannten Threads bekommen - auch hinsichtlich der Bearbeitung. Ich schärfe fast immer mit relativ kleinen Radien und nehme die Bilder tendenziell etwas unterbelichtet auf, damit die sonnenbeschienenen Monddetails nicht ausbrennen. Aber das ist sicher nichts Neues.

Ich drücke Dir die Daumen für ein gutes Seeing und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg! :-)

LG,
Maciek
 
Hallo Maciek,

danke für die schnelle Antwort.

Ich habe die Optik vor ca. 6 Monaten kolliminiert. Da sie in der Sternwarte steht, habe ich noch nicht nachgeprüft. Bei dem RCX handelt sich um ein seltenes Sondermodell (es ist angeblich ein modifiziertes RC scheinbar so wie der Meade SC ACF aber man kollimiert und stellt scharf mit der Korrektorplatte vorne mit Hilfe von 3 hypersensiblen Motoren). Bei diesen Temperaturen kann natürlich die Kollimierung nicht mehr stimmen. Das Problem bei der Optik (wie das bei den eiskalten Nächten der Fall war), liegt bei der Gabel. Bei sehr kleinen Windbühen wackelt das ganze wie … und gerade vergangene Woche gab es sehr viel Wind. Aber ich würde die Öffnung auch nicht mehr abgeben, schon selbst visuell bei Galaxien, offenen Sternhaufen etc.

Maciek ich hätte eine große Bitte an Dich: könntest Du mir bitte per Email aus Deinem Archiv drei Beispielvideos in voller Länge gemacht mit Deinem 14" SC (1x mit mäßigen Seeing, 1x mit gutem Seein und 1x mit excellenten Seeing) z.B. über WeTransfer zusenden. Es wäre echt toll, wenn Du bei den Videos den Vergleich der DMK mit der ASI liefern könntest (d.h. je ein Video zu einem Seening). Du weißt: Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Meine Email lautet: ikb(ET)web.de => (ET)=@
So hätte ich ein Referenzmaterial zum Schauen und Vergleichen, woran bei mir das Problem liegt, bis ich die Technik so weit bekomme, dass ich alleine entscheiden kann, was ist gut und was schlecht. Für diese Hilfestellung wäre ich Dir echt sehr dankbar und verpflichtet. Vielleicht kannst Du auch die gestackten Rohbilder zu den jeweiligen Videos für eigene Vergleich dadraufpacken. Wie gesagt, so ein Vergleich wäre ein geeigneter Prüfstein und große Hilfe bei Beurteilung eigener Ergebnisse.

Ich arbeite bis dato mit Registax, da ich schlicht und einfach mit dem Programm im vergangenem Jahr angefangen habe. Wie jeder weiß: Die Gewohnheit ist die 2. Natur des Menschen. Dazu kommt, dass es eine lange Zeit braucht bis man einigermaßen sicher ein Programm beherrscht.

Ich versuche noch gleich mich in autostakkert einzuarbeiten. Es gibt noch avistack. Oder gibt es da noch eine bessere Alternative. Übrigens, welches Programm nutzst Du selbst. Hast Du an dem Abend auch einen Filter?

Vielen Dank im Voraus für die eventuelle Hilfe und viele Grüße

Witold
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Maciek,

ich hoffe, ich habe Dich mit meiner Bitte nicht überrumpelt. Es wäre echt toll, wenn Du mir helfen würdest und ich einen entsprechenden Vergleich hätte. So könnte ich direkt entscheiden, welche Seeingverhältnisse herrschen und mit welcher Optik es sich lohnt, an dem jeweiligen Abend zu arbeiten. Auch hwürde ich sehen, was einen guten von einem exzellenten Seeing unterscheidet und ob die Bilder richtig gestackert wurden. So wie es aussieht sind meine geschärften Fotos so, wie die Rohlinge bei Euch bei gutem Seenig sind.

Habe gestern autostakkert heruntergeladen und einige Videos damit bearbeitet. Es scheint tatsächlich das Ergebnis ein wenig besser zu sein. Und die Bearbeitung geht (gefühlt) deutlich schneller als mit Registax. Gut finde ich, dass man direkt ein geschärftes Bild zum Prüfen mitbekommt.

Mit welchem Programm schärft Ihr dann die gestackten Rohbilder?

Vielen Dank und cs
Witold
 
Hallo Witold,

alles gut, auch wenn das nicht mal so eben getan ist. Ich bin ab heute bis Mittwoch erstmal unterwegs, werde mich aber Ende nächster Woche um die "Hausaufgaben" kümmern, ok? :-)

LG bis dahin,
Maciek
 
Hallo Maciek,
vielen Dank für die Antwort und Dir zuerst eine gute Reisezeit und cs
Witold
 
Hallo Witold,

ich sehe gerade, dass die Dateien mit 13GB zu groß fürs Versenden sind. Ich könnte Dir auch nur die Dateien von der ASI-Kamera zukommen lassen, die DMK-Dateien sind doch schon so lange her, dass sie der Festplattenreinigung zum Opfer gefallen sind. Falls Du eine andere, unkomplizierte Lösung findest, kannst Du Dich gerne melden.

Viele Grüße,
Maciek
 
Halölo Maciek,
sorry, bin länger hier im Forum nicht gewesen und konnte nicht eher antworten.
13 GB ist eine Stange Daten. Ich könnte Dir einen Stick senden und wäre Dir dankbar, falls Du mir Deine Aufnahme zum Vergleich zur Verfügung stellen würdest. Wie gesagt, das würde mir eine große Hilfe sein. Du kannst mich am besten über:
ikb(ET)web.de
kontaktieren.

Danke, viele Grüße und cs
Witold
 
@ Maciek!

Es freut mich ungemein, Dich wieder so aktiv im Forum zu finden. Auch hast Du es nun geschafft eine wirkliche Spitzenoptik in die Hand zu bekommen, da kann man nur gratulieren. Speziell die Aufnahme vom Sinus Iridium finde ich super, ich habe da noch nie Glück gehabt. Bei uns waren die Bedingungen über Monate praktisch unbrauchbar. Nur Nebel, Wolken und wenige klare Stunden, dann aber mit schlechtem Seeing.

Nachdem ich die aktive Fliegerei (zuletzt auch mit Hubschrauber) aufgegeben habe, mache ich wieder erste Versuche mit Astronomie, und habe gerade einige Kameras getestet. Bei den Versionen mit dem IMX 178 benötigt man keinen Konverter und keine Barlow, die wären auch für das C14 perfekt angepasst. Der Bericht kommt demnächst.


@ Irene2015:

Eine Kamera mit IMX 178 Bildsensor wäre auch für Dein 14" ohne jede Zusatzlinse perfekt. Die Bearbeitung von Mondvideos ist zumindest auf gutem Niveau ohne besondere Einarbeitung mit Avistack 2 vollautomatisch möglich. Video laden und markieren, vollautomatische Bearbeitung mit Voreinstellung wählen, Bearbeitung starten. Nach kurzer Zeit ist das fertige Bild am Schirm. Das Problem liegt lediglich in der Kollimation und dem Seeing. Beides muss passen, und beim Seeing kann das lange dauern, da hilft nur Geduld. Üben musst Du nur den Umgang mit Schärfungsfiltern, am einfachsten geht das mit einigen wenigen USM-Anwendungen und vorsichtiger Anwendung des Weichzeichners bei Photoshop (für 16 Bit Bilder).

Auf diese Weise erhält man (abgesehen von der Rechenzeit des Computers) in wenigen Minuten ein Bild wie in diesem Beitrag. Eventuell interessiert Dich auch der Link zum überarbeiteten Turorial ganz unten.

Gruß, Peter
 
Hallo Peter,
vielen Dank für den Tip.
Ich glaube, ich werde mich von den mühsam gesammelten DMKs mittelfristig trennen. Aber zuerst möchte ich einen Vergleich machen.

Das Tutorial Mond/Planetenfotografie werde ich mir in aller Ruhe zu Gemüte ziehen. Habe heute Nacht paar Fotos beim schlechten Seenig gemacht. Bin trotz mäßigen Ergebnisse aber zufrieden. Man lernt immer was neues und "Repetitio est mater studiorum".

Viele Grüße und schöne Ostern

Witold

PS: Ich werde heute die Bilder auch wenn sie nicht so gut sind ins Forum setzen.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben