selenograph
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Hallo Mondbeobachter,
heute morgen rissen unverhofft die Wolken immer mal wieder auf und der Blick zum Mond wurde frei. Für eine längere Beobachtung mit dem Teleskop war natürlich früh 7 Uhr keine Zeit. Aber wozu hat man denn ein Fernglas. Also das Miyauchi 22x60 aufs Stativ und durch das Fenster hindurch den Mond eingestellt. Es gab zwar einen kleinen Reflex bedingt durch die Fensterscheibe, aber ansonsten war die Abbildung tadellos und ich musste nicht raus in die Kälte. :biggrin:
Der Anblick des Mondes im Fernglas hat für mich immer wieder einen ganz besonderen Reiz, trotz der niedrigen Vergrößerung.
Immer wieder ziehen dünne Wolken durchs Gesichtsfeld, so das sich ein farbiger Kranz bildet - was für ein Anblick... Ich wandere mit den Augen am Abendterminator entlang. Besonders interessant ist der Südosten des Mondes. Zwischen Petavius und den Kratern Legendre und Adams die direkt am Terminator liegen zieht sich schwarz und unbeleuchtet das 110 km lange Vallis Palitzsch entlang. Weiterhin wunderbar kontrastreich neben Adams die 300 km lange Rima Hase. Weiter nördlich liegt die lavaüberflutete Wallebene Balmer schon im dunkel der Nacht, nur die Wälle sind noch beleuchtet und ragen in die Dunkelheit. Dann macht eine riesige Wolkenfront der Mondbeobachtung ein jähes Ende. Kurze Zeit später beginnt es zu schneien.
heute morgen rissen unverhofft die Wolken immer mal wieder auf und der Blick zum Mond wurde frei. Für eine längere Beobachtung mit dem Teleskop war natürlich früh 7 Uhr keine Zeit. Aber wozu hat man denn ein Fernglas. Also das Miyauchi 22x60 aufs Stativ und durch das Fenster hindurch den Mond eingestellt. Es gab zwar einen kleinen Reflex bedingt durch die Fensterscheibe, aber ansonsten war die Abbildung tadellos und ich musste nicht raus in die Kälte. :biggrin:
Der Anblick des Mondes im Fernglas hat für mich immer wieder einen ganz besonderen Reiz, trotz der niedrigen Vergrößerung.
Immer wieder ziehen dünne Wolken durchs Gesichtsfeld, so das sich ein farbiger Kranz bildet - was für ein Anblick... Ich wandere mit den Augen am Abendterminator entlang. Besonders interessant ist der Südosten des Mondes. Zwischen Petavius und den Kratern Legendre und Adams die direkt am Terminator liegen zieht sich schwarz und unbeleuchtet das 110 km lange Vallis Palitzsch entlang. Weiterhin wunderbar kontrastreich neben Adams die 300 km lange Rima Hase. Weiter nördlich liegt die lavaüberflutete Wallebene Balmer schon im dunkel der Nacht, nur die Wälle sind noch beleuchtet und ragen in die Dunkelheit. Dann macht eine riesige Wolkenfront der Mondbeobachtung ein jähes Ende. Kurze Zeit später beginnt es zu schneien.