Mond im Infraroten

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StKorth_privat

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Als Nebenprodukt eines Kameratests habe ich am 26.11.2017 den Mond mit einer Wärmebildkamera abgelichtet, die mit einem 28 - 850 mm - Zoomobjektiv ausgestattet ist (Bild rechts). Daneben zum Vergleich ein visuelles Bild mit meiner Lumix FZ150.



Stefan Korth
 

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Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Stefan,

sehr verblüffend und höchst interessant. IR-Aufnahmen des Mondes im nicht ganz so nahen Bereich des Spektrums hatte ich bisher noch nicht gesehen. Schöne Pionierarbeit!

Viele Grüße
Jürgen
 
Hallo Stefan,

sehr interessant, der Effekt ist schon sehr deutlich. Welches Wellenlängenspektrum deckt die IR-Aufnahme ab?

CS
Jörg
 
Hallo Stefan,

was für ein verblüffender Effekt! Das ist glaube ich das erste echte IR-Bild des Mondes, das ich kenne. Dass die Mare im IR ebenso hell leuchten wie die übrigen Strukturen war mir neu.

Sehr interessant!

Viele Grüße
Stefan
 
Zitat von StHz:
Das ist glaube ich das erste echte IR-Bild des Mondes, das ich kenne.
Link zur Grafik: https://apod.nasa.gov/apod/image/9701/lunarecl_msx_big.jpg

Ein inzwischen fast 21 Jahre alter Klassiker: der Mond bei noch etwas längeren IR-Wellenlängen während einer Mondfinsternis. Vor ein paar Jahren gab's sogar noch bessere Bilder (von einem Amateurastronomen, der sich eine militärische IR-Kamera greifen konnte), da habe ich aber gerade den Link nicht zu.

Daniel
 
...die Kamera ist eigentlich für andere Zwecke gedacht, hat aber aktuell die längste Brennweite, auf die ich zugreifen kann ;-)
Im langwelligen IR hatte ich einmal viel schlechter aufgelösten Mond hervorgebracht, der mag unter thermischen Aspekten aber noch interessanter sein - grabe ich noch aus.

Gruß,
Stefan
 
Danke für den netten Kommentar. Abgedeckt ist der Bereich von 3,6 µm bis 4,9 µm. Der Detektor kann eigentlich einen viel breiteren Bereich erfassen (ca. 1,5 µm bis jenseits von 5,5 µm), aber das Objektiv bremst da absichtlich ein bisschen ein (ist schon ein heftiger Job, da eine anständige chromatische Korrektur hinzubekommen...).
Nehmt es mir nicht übel, dass ich nicht viel Physik an dieser Stelle einstreue - aber da sich hier sowohl Reflexion als auch thermisches Infrarot vermischen, fehlt mir da der Background. Ich habe das Bild einmal einem Kunden beim Goddard Space Flight Center geschickt (der sich mit derlei spektralen und mineralogischen Dingen besser auskennt), hoffe auf seine erleuchtenden Worte...

Gruß,
Stefan Korth
 
Danke für die Rückmeldung, Stefan! Na, ich war wohl wirklich nicht der erste, der so etwas macht, aber oft gepostet wird so etwas in der Tat nicht.
Wenn ich die Kamera einmal für längere Zeit in die Finger bekomme (und das Wetter mitspielt), dann möchte ich auch einmal die selbe gegend bei unterschiedlichen Sonnenständen sehen, was dabei wohl herauskommt.

Gruß,
Stefan Korth
 
Yep, Daniel, der ist gut. Die Kamera muss aber auch einiges drauf haben und ist garantiert empfindlicher als die von mir verwendete:

https://de.wikipedia.org/wiki/Midcourse_Space_Experiment https://de.wikipedia.org/wiki/Midcourse_Space_Experiment

...und hat hierfür wahrscheinlich hauptsächlich die längerwelligen Spektralbereiche benutzt.
Ach ja, IR-Thermografie bei einer MoFi (oder auch z.B. bei der ISS) steht auch noch auf meiner Wunschliste, muss halt alles passen: Wetter da, Mond (oder Satellit) da, Kamera da... gar nicht so einfach.

Gruß,
Stefan
 
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