aro
Aktives Mitglied
Guten Abend zusammen,
nach zwei Abenden mit dem 10"-Newton habe ich meine Beobachtungen heute Abend bewusst minimalistisch durchgeführt - mit dem 3-Zoll MiniDob (sic!).
Teleskop: Skywatcher Heritage 76/300
Okulare: Celestron Kellner 9mm, Skywatcher SP 12.5mm, 2x-Barlow
Literatur: Sky & Telescope Field Map of the Moon
Ort: heim. Terrasse, Region D'dorf
Zeit: 10.03.2014, 2040-2120 MEZ
Ein großer Vorteil des MiniDob ist seine kurze Auskühlzeit - schon nach 15-20 Minuten konnte es losgehen
Im Vergleich zum 10" Martini ist das Bild natürlich - nun sagen wir mal "sehr bescheiden" aber mal sehen, was damit geht. Das Teleskop hat ja immerhin mehr als 50€ gekostet. :biggrin:
Angefangen habe ich oben also im Süden mit Clavius, der fast am Terminator lag. Ich konnte Rutherford und Porter auf dem Rand sowie Clavius D, C und N innerhalb des Hauptkraters ausmachen. Da kommt schon bei diesen recht großen Kratern das Gefühl auf, das man sonst bei der Suche nach Kleinkratern hat
Aber auf dem Westrand war sogar Clavius L sichtbar. Der Kraterboden selbst war in zwei Grautönen gehalten: heller im Osten und etwa ein Drittel im Westen als dunkleres Grau.
(Ich versuchte mich an einer kleinen Skizze.)
Weiter ging's mit Copernicus und den Karpaten, die halb auf der Tag- und halb auf der Nachtseite des Terminators lagen und somit einen tollen S/W-Kontrast boten. Auch hier machte ich eine "daumennagelgroße" Skizze.
Jetzt ließ ich meinen Blick den Terminator entlang schweifen. Ich entdeckte Tycho, Bullialdus, Pytheas und Lambert. In umittelbarer Nähe zu Lambert tauchte der Gipfel des Mons la Hire aus der Mondnacht auf.
Über Carlini, le Verrier und Helicon gelangte ich zu Plato, der als graues Oval ein erstklassiger Orientierungspunkt ist. Westlich von Plato waren die Gipfel der Montes Teneriffe, der Montes Recti und des Promontorium Laplace als "kleine helle Körnchen" zu sehen. Auch hier zückte ich wieder die Bleistifte und versuchte, die Formationen zu skizzieren.
Die Skizzen möchte ich Euch auch zeigen, als Ausschnitt direkt aus meinem Beobachtungsbuch (s. unten).
Fazit:
Der Mond ist mit jeder Optik eine Reise wert und manchmal bringt auch der bewusste Verzicht auf viel und teures Equipment Spaß!
Beste Grüße,
Achim
nach zwei Abenden mit dem 10"-Newton habe ich meine Beobachtungen heute Abend bewusst minimalistisch durchgeführt - mit dem 3-Zoll MiniDob (sic!).
Teleskop: Skywatcher Heritage 76/300
Okulare: Celestron Kellner 9mm, Skywatcher SP 12.5mm, 2x-Barlow
Literatur: Sky & Telescope Field Map of the Moon
Ort: heim. Terrasse, Region D'dorf
Zeit: 10.03.2014, 2040-2120 MEZ
Ein großer Vorteil des MiniDob ist seine kurze Auskühlzeit - schon nach 15-20 Minuten konnte es losgehen
Angefangen habe ich oben also im Süden mit Clavius, der fast am Terminator lag. Ich konnte Rutherford und Porter auf dem Rand sowie Clavius D, C und N innerhalb des Hauptkraters ausmachen. Da kommt schon bei diesen recht großen Kratern das Gefühl auf, das man sonst bei der Suche nach Kleinkratern hat
Aber auf dem Westrand war sogar Clavius L sichtbar. Der Kraterboden selbst war in zwei Grautönen gehalten: heller im Osten und etwa ein Drittel im Westen als dunkleres Grau.
(Ich versuchte mich an einer kleinen Skizze.)
Weiter ging's mit Copernicus und den Karpaten, die halb auf der Tag- und halb auf der Nachtseite des Terminators lagen und somit einen tollen S/W-Kontrast boten. Auch hier machte ich eine "daumennagelgroße" Skizze.
Jetzt ließ ich meinen Blick den Terminator entlang schweifen. Ich entdeckte Tycho, Bullialdus, Pytheas und Lambert. In umittelbarer Nähe zu Lambert tauchte der Gipfel des Mons la Hire aus der Mondnacht auf.
Über Carlini, le Verrier und Helicon gelangte ich zu Plato, der als graues Oval ein erstklassiger Orientierungspunkt ist. Westlich von Plato waren die Gipfel der Montes Teneriffe, der Montes Recti und des Promontorium Laplace als "kleine helle Körnchen" zu sehen. Auch hier zückte ich wieder die Bleistifte und versuchte, die Formationen zu skizzieren.
Die Skizzen möchte ich Euch auch zeigen, als Ausschnitt direkt aus meinem Beobachtungsbuch (s. unten).
Fazit:
Der Mond ist mit jeder Optik eine Reise wert und manchmal bringt auch der bewusste Verzicht auf viel und teures Equipment Spaß!
Beste Grüße,
Achim