uranometria
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Hallo zusammen,
gestern wollte ich zu den Sternen gucken - ging ja nicht, denn der helle Mond hing genau mittig am Himmel.
Also musste dieser dran glauben. Dafür habe ich meinen verschrammten 114/900-Newton rausgetragen. Seit dem OAZ-Tuning machen höhere Vergrößerungen mehr Spaß.
Mit 45x eingestiegen - ja das ist der Mond, kein Zweifel
Diesesmal nehme ich mein 9.7mm Plössl (Meade Serie 4000), damit habe ich dann verträglich 93x, aber ein kleines Gesichtsfeld. Nun, nach 7 Minuten ist auch ein 114er im dünnen Blechkleid noch nicht ganz augekühlt, daher schwang ich mit meiner Astro3-Montierung (auch getunt, aber trotzdem wackelig) am Terminator entlang.
Ich erinnerte mich an meinen Willkommensgruß zum interstellarum-Abo - ein Mondatlas und fing an zu suchen.
Da fing es dann an - die gerade Wand nahe dem Birt-Krater, die Alpen und Apenninen und die eine oder andere Rille (Hyginus-Rille). Das Plössl ist scharf auf der Achse, das muss man ihm lassen. Seit ich den OAZ mit Tonpapier geschwärzt habe, gehen die Aufhellungen zurück - muss noch Tafelfarbe drauf ...
Ich begann eine Zeichnung von dem Mare Imbrium zwischen Alpen und Apenninen anzufertigen. Klasse, hat Spaß gemacht. Sieht noch optimierungsfähig aus, aber der Mond ist bei Zeichnungen aus meiner Sicht nicht einfach.
Jetzt wollte ich noch wissen, ob das 6mm (150x) auch besser geht. Nicht bereut, wieder habe ich ein scharfes Bild erhalten (vielleicht nicht so knackscharf, wie mit 93x, aber es ist ja nur ein 114er Spiegel). Dafür ein Weitwinkel(66°), welches ich für wesentlich imposanter halte, wenn ich an der Austrittlinse hänge. Wieder den Terminator rauf und runter geschraubt. Herrlich, diese Vergrößerung macht Spaß - unzählige Krater und die Alpen - naja, vielleicht wie aus dem Satelliten auf die Erde geschaut. Mit hellen Berghängen und dunklen Schatten. Es tauchen immer mehr kleinste Details auf.
Bei dieser Vergrößerung muss ich die manuelle Nachführung andauernd bemühen - das nervt ein wenig. Hier stelle ich mir eine motorische Nachführung vor. Also Dobson ade ...
Anyway, mir macht der 114er noch genug Spaß.
Grüße,
Stefan
gestern wollte ich zu den Sternen gucken - ging ja nicht, denn der helle Mond hing genau mittig am Himmel.
Also musste dieser dran glauben. Dafür habe ich meinen verschrammten 114/900-Newton rausgetragen. Seit dem OAZ-Tuning machen höhere Vergrößerungen mehr Spaß.
Mit 45x eingestiegen - ja das ist der Mond, kein Zweifel
Diesesmal nehme ich mein 9.7mm Plössl (Meade Serie 4000), damit habe ich dann verträglich 93x, aber ein kleines Gesichtsfeld. Nun, nach 7 Minuten ist auch ein 114er im dünnen Blechkleid noch nicht ganz augekühlt, daher schwang ich mit meiner Astro3-Montierung (auch getunt, aber trotzdem wackelig) am Terminator entlang.
Ich erinnerte mich an meinen Willkommensgruß zum interstellarum-Abo - ein Mondatlas und fing an zu suchen.
Da fing es dann an - die gerade Wand nahe dem Birt-Krater, die Alpen und Apenninen und die eine oder andere Rille (Hyginus-Rille). Das Plössl ist scharf auf der Achse, das muss man ihm lassen. Seit ich den OAZ mit Tonpapier geschwärzt habe, gehen die Aufhellungen zurück - muss noch Tafelfarbe drauf ...
Ich begann eine Zeichnung von dem Mare Imbrium zwischen Alpen und Apenninen anzufertigen. Klasse, hat Spaß gemacht. Sieht noch optimierungsfähig aus, aber der Mond ist bei Zeichnungen aus meiner Sicht nicht einfach.
Jetzt wollte ich noch wissen, ob das 6mm (150x) auch besser geht. Nicht bereut, wieder habe ich ein scharfes Bild erhalten (vielleicht nicht so knackscharf, wie mit 93x, aber es ist ja nur ein 114er Spiegel). Dafür ein Weitwinkel(66°), welches ich für wesentlich imposanter halte, wenn ich an der Austrittlinse hänge. Wieder den Terminator rauf und runter geschraubt. Herrlich, diese Vergrößerung macht Spaß - unzählige Krater und die Alpen - naja, vielleicht wie aus dem Satelliten auf die Erde geschaut. Mit hellen Berghängen und dunklen Schatten. Es tauchen immer mehr kleinste Details auf.
Bei dieser Vergrößerung muss ich die manuelle Nachführung andauernd bemühen - das nervt ein wenig. Hier stelle ich mir eine motorische Nachführung vor. Also Dobson ade ...
Anyway, mir macht der 114er noch genug Spaß.
Grüße,
Stefan
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