UlrichK
Aktives Mitglied
Hallo,
vielleicht hilft folgende, hoffentlich etwas gemütlicher präsentierte, Vorstellung:
Nehmen wir mal den schlimmsten Fall:
Vollmond und kein vergrößerndes Okular, sondern direkt im Brennpunkt -
Bei 1 m Objektiv-Brennweite wird (wenn ich mich richtig erinner) der Vollmond mit etwa 9 mm Durchmesser im Brennpunkt abgebildet, also etwa das Maximum, was so beim Menschen überhaupt ins Auge gelagen kann (Ausnahmen sind Albinos und in gewissem Maß auch Blauäugige).
Durch den Pupillenrand wird also das Mondbild, welches die Netzhaut treffen kann begrenzt - also bei einem Teleskop mit 2 m Brennweite landet der restliche Vollmond neben der Pupille und trifft dadurch nicht die Netzhaut.
Um mehr (Vollmond)-Energie ins Auge zu bekommen muß ich also bei 1 m Brennweite bleiben und kann nur noch das Objektiv vergrößern - jetzt kommt das erwähnte 0,8 m Teleskop...
Es müßte ein Öffnungsverhältnis von nicht etwa 1:4, wie bei Fotonewtons noch gebräuchlich, sondern von 1:1,25 haben, was doch für den visuell beobachtenden Hobbyastronomen doch sehr ungewöhnlich wäre...
...und wie gesagt ohne Okular!
Das mit dem Papiergrillen bei (Okular)-Sonnenprojektion ist auch nicht mehr ganz so leicht...
Ich hoffe dieser Gedankenweg war hilfreich.
Blendfreie Nächte,
Ulrich
vielleicht hilft folgende, hoffentlich etwas gemütlicher präsentierte, Vorstellung:
Nehmen wir mal den schlimmsten Fall:
Vollmond und kein vergrößerndes Okular, sondern direkt im Brennpunkt -
Bei 1 m Objektiv-Brennweite wird (wenn ich mich richtig erinner) der Vollmond mit etwa 9 mm Durchmesser im Brennpunkt abgebildet, also etwa das Maximum, was so beim Menschen überhaupt ins Auge gelagen kann (Ausnahmen sind Albinos und in gewissem Maß auch Blauäugige).
Durch den Pupillenrand wird also das Mondbild, welches die Netzhaut treffen kann begrenzt - also bei einem Teleskop mit 2 m Brennweite landet der restliche Vollmond neben der Pupille und trifft dadurch nicht die Netzhaut.
Um mehr (Vollmond)-Energie ins Auge zu bekommen muß ich also bei 1 m Brennweite bleiben und kann nur noch das Objektiv vergrößern - jetzt kommt das erwähnte 0,8 m Teleskop...
Es müßte ein Öffnungsverhältnis von nicht etwa 1:4, wie bei Fotonewtons noch gebräuchlich, sondern von 1:1,25 haben, was doch für den visuell beobachtenden Hobbyastronomen doch sehr ungewöhnlich wäre...
...und wie gesagt ohne Okular!
Das mit dem Papiergrillen bei (Okular)-Sonnenprojektion ist auch nicht mehr ganz so leicht...
Ich hoffe dieser Gedankenweg war hilfreich.
Blendfreie Nächte,
Ulrich