Moin Rudi,
Hast du die Bilder von nem einfachen Stativ gemacht? Zwecks PIPP zum ausrichten der Frames würde ich tippen. Hast ja auch keine Angaben gemacht, darum...
Persönlich hätte ich knapp alle Bilder geschnappt zum Stacken, da schon recht wenige, vielleicht bei Wind dann so das eine oder andere rausgemacht bei wenigen übersehbaren.
Gut ich habe so Sachen mit den JPGS meiner Olympus gemacht, und vor über zwanzig Jahren mit dem Lightroom 3. Einzelbilder bearbeitet von meiner Nikon.
Bisschen ab vom Thema war auch am Digiscoping mit ner Coolpix an einem alten Spektiv fuer den Mond, das hat auch sicher Spass gemacht. Sollte wieder mal meine alte Festplatte rauskramen.
bearbeitet und geschärft in Lightroom classic.
Ich hatte da bei meinem LR3.?... so eine Funktion im Schärfen wo man selektieren konnte in welchen Bereich man schärft, das war mit der Alt oder Ctrl Taste wo man reingehen konnte.
Ich bin damit ziemlich gut zurecht gekommen. Ging aber auch ne gute Weile bis ich das zufällig gefunden hatte.....
In RAW bin ich nicht zurecht gekommen damals mit dem Stacken, und hatte aufgeschnappt das es bestens geht mit den jpgs bei neutralen Einstellungen, da gingen auch die Fotos viel schneller zu speichern auf der Kamera. Mal so hundert oder mehr(erinnere mich gerade nicht, waren aber schon einige) aufzunehmen ging recht schnell, gut danach musste die Kamera dass erstmal "verdauen"

Um die Kamera zu schonen ein bissl, meine macht da vielleicht 25000 mechanische Obturationen hatte ich immer diesen Silent Shutter genutzt, dass heist über den Sensor ohne den mechanischen Shutter die Belichtungszeiten steuern.
Damit hat meine heute weit ueber 100k Obturacionen, der mechanische gerade mal 500

, die beiden Olympus die ich habe sind noch nagelneu praktisch gesehen(+/-) da sie immer mit dem Programm am PC liefen über Wifi, und der Akku wurde ein selbstbau Dummy eingesetzt, somit ist das Rauschen auch niedriger da keine Batterie mehr schlapp macht.
Warm werden se die Sensoren und Elektronik der DSLR(M) was sich noch in Grenzen hält, fuer den Sommer hatte ich mir ne Kupferplatte drangebaut mit nem Lüfter.... Hat ein wenig die Kamera geschont in meiner warmen Ecke.
Gut musst jetzt auch mal sehen dass zwischen meinen alten Olympus und deiner Sony schon ein par Jahre sicher dazwischen stehen. Ich hab aber meine immer noch gerne, auch wenn ich heute kleine Astrocams fuer den Himmel nutze.
Deine Belichtungszeiten mit ner RGB DSL(R)M Kamera sehe ich zu langsam, besser mit denen so ab 125/250zigstel oder was mehr. Ich ging zwar nicht hoch so wie der Gerd oben, aber schneller ist Vorteilhafter.
Sehr schnelle Belichtungszeiten habe ich gerne wenn das Seeing es zulässt im schnelleren Wellenlängen Bereich mit Monocams plus Filter. Bei IR oder R macht das ja keinen Sinn, gut fuer mich. Habe auch noch so ein par Sachen dazu zui lernen.
Ein 40zigstel wäre mehr spezifisch mit Monocams und dedizierten Filtern, je nach Wellenlänge bei Detailaufnahmen je nach Seeing. Der Erfinder von AS3 hatte schon mal auf CN kleine Details suggeriert, aber das nimmt man unter Betracht der Kombination Filter/ MM-Cam/ Seeing/ plus in welcher Bildtiefe man aufnehmen möchte.
Das ist ein nettes Tool, speziell im Registack6, das neue mag ich nicht so. Mit dem wirst du noch gut vorankommen, habe ich gerne fuer den Mond.
Den Fokus trifft man einfacher mit ner drei Loch Maske, am Terminator des Mondes. Kannst auch mal ne Bahtinov nebendran am Stern probieren.
Die Spiegelfokussierung kann bei manchen Teleskopen nicht so intuitiv sein(ziehmlich grob), habe da gerade so ein Patient bei mir daheim. Wenn Platz da ist kann man auch versuchen ein bisschen größeres Rad provisorisch mit einfachen Mitteln dran zu machen. Manchmal reicht ne kleine leichte Wäscheklammer.
Viele Drucken sich ihre eigenen Teile, muss man auch mal nachwühlen falls man dort einen Punkt verbessern möchte.
Ich wünsche dir noch freudiges weitermachen!
Clear skies,
- Martin