Mondkrater - große Sammlung - 02.11.2018

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komposer

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Hallo,

die Seeing-Prognosen waren eigentlich katastrophal und ich musste mich schon etwas überwinden den riesen Pott dennoch rauszuholen.
Zum Glück waren die Bedingungen viel besser als erwartet und das zeigt mal wieder, dass man sich auf die Vorhersagen nicht verlassen sollte.
Hier jetzt die Aufnahmen der Krater von oben nach unten:

Philolaus
philolaus_021118_075007c.jpg

Pythagoras / Herschel
pythagoras-herschel_021118_074817c.jpg

Sinus Iridum
sinus-iridum_021118_073106p75c.jpg

Aristarchus
aristarchus_021118_074336c.jpg

Kepler
kepler_021118_g073600c.jpg

Copernicus
copernicus_021118_074234c.jpg

Billy
billy__021118_075650c.jpg

Gassendi
gassendi_021118_073641c.jpg

Hainzel / Mee
hainzel_021118_073721c.jpg

Wilhelm / Longomontanus
wilhelm_021118_074101c.jpg

Scheiner
scheiner_021118_074021c.jpg

Bailly
bailly_021118_075605c.jpg

Casatus
casatus_021118_073956c.jpg


GSO 12" F5 Dobson
Kamera: Asi120mm
Filter: RG610 rot
Barlow: Baader Q-Turret

Gruß,
Holger
 
Ich hab im Hinterkopf, du hast einen 12" GSO, richtig?
Wo liegt das Geheimnis?
Ist das ein 101% Strehl Spiegel, hast du außßßerordentlich gutes Seeing, oder "nur" außerordentlich gute Kameratechnik?
Ich pack das nicht :D
Das ist als goßes Lob gemeint! Bzw. loben kann man ja nur, wenn man es selbst auch kann.
Also ersetze "Lob" durch "Respekt" (y)
 
Hallo Martin,

ja ist der GSO Dobson in der Standard-Version. Der Sterntest sieht intra / extrafokal nicht optimal bzw. gleich aus und wenn mehrere Tage lang schlechtes Seeing herrscht, kommen schon Zweifel auf. Aber gerade wenn ich die Avis in autostakkert lade und die besten Frames sehe, bin ich beruhigt. Selbst bei schlechten Bedingungen sind dann doch einzelne scharfe Frames dabei. Also liegt es nur am Seeing und der Spiegel ist in Ordnung.

Am 02.11. konnte ich sogar 40 % stacken, eben hatte ich auch wieder aufgenommen und ich bin erst einmal auf 30% runtergegangen. Die Aufnahmen um 7 Uhr waren trotzdem für den Papierkorb. Eine halbe Stunde später plötzlich etwas bessere Bedingungen, vielleicht sind da noch ein paar bessere Aufnahmen dazwischen.

Generell sollte man wirklich viel Ausdauer haben. Bei wechselhaften Bedingungen nehme ich die einzelnen Krater gleich mehrfach hintereinander auf und arbeite teilweise auch mit der Pause-Taste um nur die guten Momente zu erwischen.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger
pfuhhh, ganz großes Kino.:unsure:
Eine Frage: Führst Du den Dob von Hand nach oder hat der eine Nachführung (DobDriver o.ä.)?
Viele Grüße Michael
 
@ burli70
Haha - dieses Gefühl des 'Verloren seins' bei solchen TOP-Posts hier, kenn ich nur zu gut. Vorallem das Mars ansprichst ist mir aus der Erfahrung geschnitten. Schön, dass ich nicht der Einzige bin. :D
 
Ich gebe zu, ich wollte gestern vielleicht zu viel bei den Voraussetzungen. Am meisten hat mich der Rotpunktsucher aber genervt. Der ist sowas von unpräzise und verstellt sich manchmal von alleine. Da kann man bei hohen Vergrößerungen nix finden
 
Hallo Michael,

ich habe mir eine Plattform mit ganz dürftigen Mitteln gebastelt, siehe hier: EQ-Plattform Selbstbau

Ich habe nochmal 3 Copernicus Avis verbunden, einige schlechte Frames entfernt und dann von ca. 1300 Frames nur 30% gestackt. Das ist dann die an dem Tag maximal mögliche Auflösung:
copernicus_021118_073407mix-c.jpg


Die Aufnahmen vom 03.11. habe ich jetzt soweit bearbeitet. Hier am Beispiel vom Krater Schickard wird deutlich wie schnell die Bedingungen sich verändern können:
schickard-vergleich.jpg


Interessant war auch Sinus Iridum. Die Aufnahme ist durch die schlechteren Bedingungen zwar deutlich schlechter als die vom Vortag aber dafür zeigen sich links enorme Schattenwürfe. Der Kraterrand hat da doch zahlreiche höhere Berge.
sinus-iridum_031118_075619p75c.jpg


Gruß,
Holger
 
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