Mondkrater - Schritte meiner Nachbearbeitung | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Mondkrater - Schritte meiner Nachbearbeitung

komposer

Mitglied
Hallo,

hier am Beispiel Clavius eine genauere Beschreibung meiner häufig angewandten Schritte in der Nachbearbeitung.
Equipment: GSO 12" F5 Dobson, Asi120mm mit Rotfilter und Baader Q-Turret Barlow.

Summenbild:
clavius-summe.jpg


fitswork:
Gauss schärfen:
1. Radius: 2.48, Schwelle: 0.00, Stärke: 200
2. Radius: 1.50, Schwelle: 0.00, Stärke: 200
clavius-summe_3.jpg


Wavelet Rasuchfilter:
Rauschfilter immer auf 0
Detailsverstärkung
Layer 1: 2.25
Layer 2: 1.56
clavius-summe_4.jpg


Verkleinert auf 50%
Gauss schärfen:
1. Radius: 1.01, Schwelle: 0.00, Stärke: 200
clavius-summe_6.jpg


Histogramm bearbeitet und mit gimp einige Bereiche mit freier Auswahl noch leicht geschärft (unscharf maskieren Radius 0.6 Menge 0.20).
clavius-summe_7gs.jpg


Die Größe der Radien passe ich an die Bildgröße an. Bei Aufnahmen ohne Barlow muss ich auch kleinere Radien nehmen.
Für die oben verwendeten Schärfungsstärken sind ausreichend Frames nötig. So 200 bis 300 sollten es schon sein. Hier habe ich wegen der schlechten Bedingungen nur 25% gestackt.
Da nehme ich also meist über 1000 Frames pro Avi auf.

Ich passe die Bildgröße für das Endergebnis häufig den Bedingungen an. Die verkleinerte Aufnahme mit Barlow zeigt dann deutlich mehr Details als direkt ohne Barlow.
Das Seeing war wirklich sehr schlecht aber Clavius wirkt in der 50% Version dennoch recht scharf.

Gruß,
Holger
 

komposer

Mitglied
Hallo,

ein Tag vorher am 16.11.18 waren die Bedingungen zwar auch nicht so berauschend aber zumindest so gut, dass ich auch ein Mosaik ohne Barlow gemacht habe.
So konnte ich jetzt den Auflösungsgewinn mit der Barlow in einer kleinen Animation veranschaulichen:
krater-vergleich.gif

Ich habe dabei die Barlowaufnahme verkleinert und die beiden Aufnahmen dann genau zueinander angepasst.
Natürlich können die schwankenden Bedingungen keinen 100% Vergleich ergeben aber dies bestätigt auch meine inzwischen zahlreichen Erfahrungen.

Gruß,
Holger
 

KlausS

Mitglied
Hallo Holger,

danke für die Einblicke in diesen interessanten Workflow!
Mich würde interessieren, wie Dein Fazit verglichen mit Registax, AviStack oder ähnlichen "Komplettlösungen" aussieht.

Schon mal danke!

Beste Grüße
Klaus
 

komposer

Mitglied
Hallo Klaus,

registax hatte ich mal bei Planeten verwendet aber ich konnte keine besseren Ergebnisse als mit fitswork erzielen. Avistack dauerte mir beim Stacken der Mondaufnahmen zu lange und zum Schärfen hatte ich es nie benutzt.
Ich habe mich inzwischen so an die Bedienung von fitswork gewöhnt, dass ich fast alles damit erledige, z.B. auch das Stacken der Deep-Sky Lights.

Die von mir verwendeten Funktionen sind da auch fast immer die selben. Schärfen mit dem Deconvolution Filter liegt mir gar nicht, da nehme ich beim Mond den Gauss Filter. Bei Planeten mehr den iterativen Gauss.

Die anderen Programme sind bestimmt auch gut aber mit fitswork sind für mich die einzelnen Bearbeitungsschritte schnell gemacht und den Feinschliff erledige ich dann mit gimp.

Gruß,
Holger
 

komposer

Mitglied
Hallo,

am 16.11.18 habe ich auch ohne Barlow den Mond systematisch abgefilmt. So sind dann 12 Teile für ein Mosaik entstanden.
Pro Bereich habe ich ca. 400 Frames aufgenommen und davon 100 gestackt.
Da die Brennweite mit 1500mm entsprechend kleiner ist habe ich auch die Schärfungsradien angepasst.
am Terminator 1.50 / 1.01 / 0.81. Zur anderen Seite hin etwas größere Radien alles mit Stärke 150.
Anschließend noch Wavelet Detailverstärkung Layer 1 - 1.56

Die Bedingungen waren aber nicht wirklich gut und das sieht man auch bei der Originalgröße an der leichten Unschärfe.
Hier ein Auschnitt aus meinem ersten Abschnitt:
Moon_teil.jpg


Das gesamte Mosaik habe ich mit dem ICE zusammengesetzt und mit fitswork das Histogramm bearbeitet.
Gimp: Mit der selektiven Auswahl einige schwache Bereiche gezielt nachgeschärft (unscharf maskieren).
Anschließend auf 50% verkleinert und nochmal mit kleinem Radius bearbeitet.

Die 50% Version hat jetzt wieder die richtige Schärfe und wirkt so besser als in Originalgröße:
Moon161118p50c.jpg

Fazit: Auch bei schlechteren Bedingungen sind noch ziemlich gute Aufnahmen möglich nur halt nicht so große.

Gruß,
Holger
 

wynnie

Mitglied
Hallo Holger,

gut erklärt! Danke für die Tipps zur Bearbeitung. Und natürlich fürs zeigen des tollen Ergebnisses :)

Viele Grüße
Michael
 

ChristinaKa

Mitglied
Hallo Holger, habe versucht mein Bild neu zu bearbeiten. Ist zwar nicht so schön geworden wie Deins, aber ich denke, es sieht auf jeden Fall besser aus als die erste Entwicklung. :)

Liebe Grüße
Christina
 

Anhänge

komposer

Mitglied
Hallo Christina,

ja sieht besser aus, gegen die Bedingungen kannst Du nun mal nichts machen. Da hilft es nur immer wieder dran zu bleiben um die wenigen guten Nächte nicht zu verpassen.

Gruß,
Holger
 

dl1avx

Mitglied
Hallo Holger,

die 50% Aufnahme sieht sehr gut aus! Nichts ausgebrannt oder überschärft!
Prima!

Hab mal eine ähnliche Aufnahme angehangen, auf 50% reduziert.
Die Bearbeitung habe ich mit Pixinsight durchgeführt und als Mosaik mit Afinity erstellt.
Panorama_12.08.16.png
 
Zuletzt bearbeitet:

komposer

Mitglied
Hallo Peter,

klasse Aufnahme und das mit nur 80mm Öffnung, erstaunlich. Am besten gefällt mir die Region um Clavius.

Gruß,
Holger
 

komposer

Mitglied
Hallo,

am Morgen gegen 8.30 Uhr wollte ich eigentlich die Venus aufnehmen, konnte aber bei der recht blassen Sichel am Taghimmel nicht widerstehen. Das Histogramm musste ich später stark anpassen um den Himmel wieder dunkel und mehr Kontrast zu bekommen ohne das mir der Terminator absäuft.
Die 50% Sichel ist dann doch wieder ein recht schöner Anblick, vor allem habe ich eine so schmale Phase bisher kaum aufgenommen:
Moon_041218_p50c.jpg

Gruß,
Holger
 

Martroese

Mitglied
Hallo Holger,

Sagenhaft! Ein Genuss anzusehen(y)(y)
Hast du das mit dem Equipment aus dem ersten Beitrag oben gemacht?


Und schön, dass bei dir günstiger Himmel ist:D
Gruß
Martin
 

komposer

Mitglied
Hallo Martin,

ja mit dem Equipment, ich habe eben das Datum der Mondaufnahme vergessen.
Das war natürlich nicht heute sondern der 4.12.18

Gruß,
Holger
 

dl1avx

Mitglied
Hab noch eine Aufnahme gefunden... ;-)
Stacking erfolgte mit Autostakkert 3, ca. 10% eines Videos im ser-Format
Weiter in Pixinsight mit Deconvolution gegen das Seeing und ein leichtes Entrauschen.
Region um Copernicus.jpg
 

ChristinaKa

Mitglied
Hallo Holger,

Deine neue Aufnahme ist richtig schön geworden und der Mond sieht in dieser Phase beeindruckend und geheimnisvoll aus. Hut ab! (y)

By the way: Ich beneide das Wetter in Deiner Gegend. Hier in Mainz kann man seit mindestens eine Woche nichts fotografieren... Es regnet nur noch! :mad:

Liebe Grüße
Christina
 

komposer

Mitglied
Hallo Christina,

Die Wolkenlücke war klein, bei einem aufwendigeren Aufbau mit Auskühlphase hätte ich das vergessen können. Aber durch die kühle griffbereite Lagerung samt Rechner in der Garage bin ich nach ca. 2 bis 3 Minuten aufnahmebereit. Nur so kommen die vielen spontanen Ergebnisse zustande.

Peter:
Das ist wirklich erstaunlich, was Du da aus der kleinen Optik herausholst. Da sind die kleinen Pixel der Kamera bestimmt auch von Vorteil. Eine Barlow kam nicht zum Einsatz ?
Bearbeitet mit dem Deconvolution Filter, das habe ich schon häufiger gelesen aber irgendwie komme ich mit dem nicht zurecht. Die Ergebnisse mit der Gauss- und Waveletschärfung gefielen mir besser. Das ist aber bestimmt nur Gewohnheit.

Gruß,
Holger
 

pem.bn

Mitglied
Hallo Holger,

das ist ja schön, dass dieser Thread wieder nach oben gespült wurde. Danach habe ich gesucht. Ich hatte Dich nämlich hier schon mal erwähnt.

Ich bewundere, wie Du mit relativ einfacher Ausrüstung sehr gute Ergebnisse erzielst. Aber auch, dass Du genau
beschreibst, was Du machst.

Vielleicht hast Du es ja schonmal an anderer Stelle beschrieben: Wie und mit welchem Programm stackst Du?
Populär ist ja "autostakkert", das auch die adaptive Optik softwaremäßig eingearbeitet hat. Zusätzlich kann das Programm auch drizzlen. Nutzt Du das?

In meinem verlinkten Thread habe ich den Vorschlag gemacht, statt der analogen Barlow, eine digital Barlow zu nehmen. Allerdings nur, wenn es Sinn macht. Also wenn die analoge Barlow nur noch "leere" Vergrößerung liefert.

Oversamplen, so wie Du das machst, macht durchaus Sinn. Das sieht man ja auch an Deinen guten Ergebnissen. Die
digital Barlow hätte den Vorteil, dass Du gleich ein größeres Feld aufnehmen kannst und kürzer belichten, die Bilder dann vielleicht um einen Faktor 4 zoomst (interpolierst) und dann erst stackst. Dann werde die Strukturen nämlich auf mehrere Pixel verteilt (wie bei der analogen Barlow). Wenn Du dann noch drizzelst, könnte das dem Vergleich mit der analogen Barlow standhalten. So jedenfalls meine Vermutung.

Wenn Du Zeit und Lust hast und auch Programm kennst, die die Einzelbilder in den AVIs zoomen (interpolieren) können, wäre das doch ein guter Test, den von Dir oben gemachten Test nochmal zu wiederholen. Ich wäre jedenfalls
auf das Ergebnis gespannt.

Gruß,
Peter
 

komposer

Mitglied
Hallo Peter,

danke für Deine Antwort. Ja ich verwende autostakkert und früher habe ich beim Jupiter auch mal die Drizzle Funktion getestet.
Allerdings war ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Bei gutem Seeing habe ich das Summenbild in fitswork vor der Bearbeitung auf 150% vergrößert und das sah nachher besser aus. Hier lag der Vorteil aber eher in der Schärfung mit kleineren Radien.
Bei einem größeren Bild wirkt z.B. Wavelet- Layer 1 entsprechend feiner.

Im Oversamplingbereich sehe ich mich mit der Barlow eher weniger. Ohne Barlow komme ich ja nur auf F5 und mit auf ca. 14.
Das passt bei der Asi120mm wirklich gut. Da erziele ich, wie hier zu sehen, noch einen deutlichen Auflösungsgewinn.

Ich hatte früher mit der Asi120mc am 8" F6 Dobson beim Jupiter auch mal Tests mit einer zusätzlichen Abstandsverlängerung gemacht. Der Jupiter war zwar schön groß auf dem Monitor und bei gutem Seeing konnte ich auch reichlich Details sehen.
Aber die Bearbeitung brachte nachher keine Verbesserung mehr im Gegenteil, die 150% Version ohne Abstandsverlängerung war besser.
Da kommen dann natürlich auch einige andere Aspekte zum Tragen:
z.B.
höhere Belichtungszeit = mehr Seeingeinflüsse.
Die Barlow ist ja auf 2,25fach ausgelegt. Zu viel Abstand kann da auch die Qualität beeinflussen.
Durch das Auflagemaß der Kamera komme ich eh schon auf ca. 2,65. Mit den Farbfilter erhöht sich das noch weiter.
Zum Glück konnte ich da aber noch keine Einbußen wahrnehmen.

Gruß,
Holger
 

pem.bn

Mitglied
Hallo Holger,

danke für die Information. Stimmt, Du arbeitest ja mit einem Newton. Der braucht Nachvergrößerung mit Barlow.
Ich habe mir nochmal meine alten AVIs herausgekramt, soweit so noch auf meiner Platte zu finden sind. Durch mehrere Umzüge auf andere Rechner, sind die meisten allerdings verloren gegangen.

Ich habe aber noch ein paar neu ausgewertet mit der modernen Software. Schade um die nicht mehr vorhandenen AVIs. Da ist noch viel herauszuholen.

Ich hatte damals mit einem Intes Micro 7" f/15 gearbeitet vor. Das war ein sehr gutes Teil, gerade für Planeten und Mond. Den habe ich aber mittlerweile verkauft. Leider.

Ein Kopernikusbild aus alten Tage habe ich mit autostakkert3 und 3xDrizzlen gestackt. Das Summenbild wird durch 3x drizzlen auch 3x größer. Zum Schluß habe icg die wieder auf das alte Format zusammen reduziert.

Kopernikus.gif

Kopernikus vor und nach der Bildverarbeitung.

Bearbeitet habe ich das Summenbild (3x gezoomt) aus autostakkert3 dann mit PixInsight.
Erst habe ich eine Deconvolution zweimal hintereinander mit den gleichen Einstellungen angewendet:
StdDev 2.5
Shape 0.5
Iteration 10
dann habe ich ein unsharp masking angewendnet:
StdDev 2.5
Amount 0.9
um die Dynamik wieder anzupassen habe ich "LocalHistogramEquilzation angewendet:
Amount 0.5
Histogram Resolution 12bit
dann habe ich noch eine Morphology Transformation angeweden:
Morphological Selection
Size 5 auf Stern und dann auf Size 7
und zum Schluß noch zweimal TGVDenoise aufs Bild angewendet.
Die restlichen Einstellung an den gewählten Programmen sind die Defaulteinstellungen.

Das war jetzt mal ein erster Test. Vielleicht läßt sich das mit einer Erfahrung mehr auch noch verbessern.

PS: Das Seeing war übrigens saumäßig...

Gruß,
Peter
 

dl1avx

Mitglied
Hallo Namensvetter Peter,
die Details kommen sehr gut. "Morphological Selection" verwende ich eigentlich nur zur Sternverkleinerung.
Muss ich mal am Mond testen! Kannst du da noch etwas genauer die Einstellungen benennen?

Hallo Holger,
ja da sind die kleinen Pixel sehr von Vorteil. Eine Barlow habe ich hier nicht verwendet.
Wie hast du eigentlich den Tageshimmel schön dunkel bekommen? Mit Maskierung?

Pixinsight besitzt ja zum Beispiel für das Entrauschen und Schärfen einige wirkungsvolle Tools.
Ich nehme gern und je nach Wirkung, "TGVDenoise" oder auch gern "ACDNR" bzw.
"Atrous Wavelet Transform". Lezteres zusammen mit dem Script "ExtractWaveletLayers", dass ich zur Analyse des Rauschens verwende um die Layer im Wavelet gezielt anzuwenden. Wie Peter auch, verwende ich unscharf Maskieren, das ebenfalls sehr mächtig ist!
 

komposer

Mitglied
Hallo Peter,

um 8.30 Uhr war es natürlich noch nicht ganz so hell aber ich musste den linken Rand im Histogramm deutlich nach Innen ziehen. So sah z.B. das Summenbild vom ersten Abschnitt aus:
Moon_082443_041218_g3_b3_ap40.jpg


Gruß,
Holger
 

pem.bn

Mitglied
@dl1avx Peter:
das Bild von Kopernikus war tatsächlich das erste Mondbild, dass ich mit PI bearbeitet habe. Da habe ich die Tools verwendet, die ich aus den Deep Sky Anwendungen kenne. Ich übe aber noch. Funktioniert aber augenscheinlich ganz gut. Für Unsharp Masking braucht man ein sehr gutes Signal-zu-Rausch Verhältnis. Je besser das ist, umso höher kann man den "Amount" setzen.

Zu Deiner Frage: Ich habe "Morphological Selection" verwendet, weil ich Streifen aus der Analog zu Digitalwandlung sogar noch im Summenbild hatte. Offensichtlich hatte ich auch eine Barlow eingesetzt, sogenau weiß ich das aber nicht mehr. Zu lange her. Aber ich hatte meine Watec120N+ eingesetzt. Und die liefert ein Videosignal (also analog). Dazu habe ich ein Kästchen geschaltet, dass aus dem Videosignal ein Digitales macht. Daher vermutlich die Streifen. Und die habe ich mit "Morphological Selection" wegbekommen. Man kann ja verschiedene Pattern wählen. Ich habe mich für das Kreuz (Stern) entschieden, so wie oben beschrieben.

Ich glaube, es war ganz nützlich für die spätere Bildbearbeitung mit PI, die Einzelbilder um einen Faktor 3 zu zoomen und für das Drizzlen allemal. Denn ich habe alle Bearbeitungsschritte mit den 3x gezoomten Bild gemacht und erst am Schluß der Bearbeitung wieder rebinn

@komposer Holger:
Ich bin immer wieder beeindruckt, wie gut Du selbst Tagbilder aufnehmen und bearbeiten kannst. Ich habe noch nie ein gutes Bild von der Venus hinbekommen. Allerdings habe ich es auch sehr lange nicht mehr versucht. Wahrscheinlich hilft Dir Dein offenes System (Newton). Ich hatte damals mit dem 7" Mak und heute mit meinem SC geschlossene Systeme, die tagsüber natürlich ihr eigenes Tubusseeing produzieren.
 

dl1avx

Mitglied
Hallo Holger,
danke für das Rohbild. Übrigens ist es schön rauschfrei!
Wenn man sich das Kontrastverhältnis im Original ansieht, staune ich, wass du rausgeholt hast!
Prima!

Hi Peter,
vielen Dank für deine Ausführungen!
In Bezug auf die Bildgröße, habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass es besser ist die Bilder zum Schluss etwas kleiner zu rechnen.
Tja, die verschiedenen Schärfungsfunktionen sind da wohl alle mehr oder weniger gleich. Das SNR entscheidet zum großen Teil wie stark Details herausgearbeitet werden können. Aber wem sage ich das :) Die Erfahrung macht schließlich jeder, der sich mit der Fotografie beschäftigt.
Ich bin auch kein Freund der Datenvernichtung während der Bearbeitung, also dem Entrauschen! Aber meist kommt man nicht ohne aus. Deshalb macht es nach meiner Erfahrung auch Sinn die Mondaufnahmen zu Stacken.
 

komposer

Mitglied
Hallo,

und jetzt vom 11.12.18 die schmale zunehmende Sichel:
Mond_111218p50c.jpg

Da sind z.B. mit Petavius und Langrenus schon mehrere interessante Krater zu sehen.

Gruß,
Holger
 

komposer

Mitglied
Hallo Peter,

das war wieder der 12" F5 GSO Standard Dobson mit Asi120mm und RG 610 Rotfilter.
Die Bedingungen waren wieder alles andere als gut. Es ist wirklich erstaunlich was da möglich ist.
Natürlich habe ich den Mond wieder auf 50% verkleinert.

Ich warte schon länger auf wirklich gute Bedingungen aber diese Nächte sind ja leider rar gesäht.

Gruß,
Holger
 
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