Mondmosaik aus 5000 Videoeinzelbildern (8.9.2012)

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Conus1

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Hallo,


endlich habe ich es geschafft. Mein erstes Mosaik, ohne fehlende Stellen. Das Bild besteht aus ca. 5000 Einzelbildern aufgeteilt/gestackt auf 20 Bilder, die ich dann mit Photoshop zusammengesetzt habe.

Die Aufnahmen habe ich mit folgendem Equipment gemacht:

Celestron 11 + TeleVue Powermate 2x auf einer EQ-6
Canon 550d im Videomodus 1920x1080 bei 25 fps

Die Videosequenzen habe ich zuerst nach AVI konvertiert und dann mit Registax bearbeitet. Die fertigen 20 Einzelbilder habe ich mit Photoshop dann zusammenmontiert und ein wenig nachbearbeitet.

Ich hoffe, es gefällt Euch ein wenig.

Link zur Grafik: http://img267.imageshack.us/img267/3500/mosaikfertigcda6filtere.jpg

Gruß

Christian
 
Ich bin extrem schwer beeindruckt!!!
Bisher eines der besten Mondbilder die ich seit längerem
gesehen habe. Mit welcher Software setzt man die jeweiligen
Bilder zusammen?

Gruß, Shahin
 
Hallo Shahin,

mit Photoshop ist das recht einfach. Alle Bilder werden in eine Stapeldatei eingelesen und wie beim Panorama zusammengesetzt. Anschließend die einzelnen Ebenen aneinander anpassen (Helligkeit und Kontrast), was auch automatisch geschieht. Danach einfach nach persönlichem Geschmack das Gesamtbild bearbeiten.

Vielen Dank für Dein Lob.

Gruß

Christian
 
Hallo Christian,

ich bin sehr beeidruckt, Deine Mühe hat sich gelohnt, da ist Dir ein tolles Mosaik gelungen.

Viele Grüße,
Jörg
 
Hallo Jörg,


vielen Dank für Deinen Kommentar. Fürs erste Mal ist es, glaube ich, ganz gut geworden.

:)

Gruß

Christian
 
Hallo Christian,

Die Arbeit, die Du Dir mit der Herstellung des Mosaiks gemacht hast, finde ich in der Tat beeindruckend. Trotzdem vermute ich, dass Du mit derselben Kamera ohne Barlow und nur zwei normalen Einzelbildern - nicht Video - bei 6 Mpx Auflösung ein deutlich besseres Ergebnis bekommen könntest.

Gruß, Jan
 
Zitat von Jan_Fremerey:
Trotzdem vermute ich, dass Du mit derselben Kamera ohne Barlow und nur zwei normalen Einzelbildern - nicht Video - bei 6 Mpx Auflösung ein deutlich besseres Ergebnis bekommen könntest.
Hallo Christian,

vielleicht hast Du das Gefühl, dass ich mit meinem vergleichsweise simpel anmutenden Vorschlag krass daneben liege. Darum habe ich in meinem Archiv nachgeschaut und dort ein älteres Mondmosaik von 2004 gefunden, welches ich aus ungestackten Einzelbildern zusammengesetzt habe, die ich mit meinem 6"-Refraktor bei 3 m Brennweite aufgenommen hatte. Mit Deinem C11 sollte das bei gleicher Brennweite deutlich besser herauskommen.

Nach meiner eigenen Erfahrung mit dem hochauflösenden Videomodus (HD1080) moderner Fotokameras würde ich den allein wegen der Kompressionsartefakte des H.264-Formats für astronomische Aufnahmen nicht benutzen. Die Mängel des Ausgangsmaterials lassen sich leider auch durch Stacken nicht ausbügeln.

Gruß, Jan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jan,


habe jetzt erst Deine Anmerkung gesehen. Ich werde das auf jedenfall noch einmal aufgreifen, kann mir aber vorstellen, das du damit recht hast.
Auch habe ich bei Planeten mit der Canon nicht so gute Erfahrung gemacht, so das ich mir jetzt eine DBK21-Kamera zugelegt habe. Erste Resultate:

Deutlich dem Canon Videomodus überlegen. Ich werde demnächst damit noch einmal an ein Mondmosaik gehen, sollte es in diesem Leben noch einmal klaren Himmel geben.

:huhu:

Gruß

Christian
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin moin.
Habe auch erst gestaunt über den gigantischen Einsatz. Im Ergebnis steht er aber in keiner Relation zu dem, was mit deutlich weniger Aufwand an Schärfe und Auflösung möglich wäre. Da muss ich Jan auch aus eigener Erfahrung recht geben. Eine gute DSLR (wie Canon 5DII oder Nikon D800) würde zu einem besseren Ergebnis führen. Noch mehr Auflösung wäre erreichbar, wenn ich mit genannten Kameras ein Mosaik bei längerer Brennweite anfertige. Aber da brauche ich allenfalls ein halbes Dutzend oder Dutzend "Kacheln" für ein sehr großes und sicherlich hoch beeindruckendes Mondbild. Die kleinen Videomodule kämen bei mir schon wegen der kleinen Bildfläche nicht in Betracht, auch wenn ich als Planetenbildner natürlich weiß, was ich damit herausholen kann.
LG
Rudolf
 
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