Mondsession in den frühen Morgenstunden (20.10.08)

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Hallo Mario,

wunderschöne Bilderserie!
Alle Bilder gefallen uns sehr gut!
Wie schon gesagt, ist die Auflösung gigantisch.

Liebe Grüße

Daniel und Karl
 
Re: Mondsession in den frühen Morgenstunden (20.10

Hallo Mario,

Du hast mal wieder „den Vogel abgeschossen“! Nicht nur die hohe Detailauflösung, sondern auch die sensible Tonwert- und Schärfebehandlung machen Deine Bilder attraktiv.

Hattest Du nicht zuvor Rotfilter eingesetzt? Bringt das Grünfilter erkennbar mehr Auflösung?

Gruß, Jan
 
Hallo Mario!

Eine hervorragende Serie von Bildern! Speziell die Aufnahme von Tycho gefällt mir besonders gut! Hast Du eigentlich irgendwelche Lüfter in das C14 eingebaut, oder verwendest Du eine Wärmeisolation am Tubus?

Ich überlege mir gerade, wie ich die thermischen Problem an meiner Optikin den Griff kriege, für eine Hilfestellung wäre ich also sehr dankbar!

Ich freue mich schon auf weitere Bilder, Gruß, Peter

 
Hallo Mario,

Gratulation zu den hervorragenden Mondbildern! :super:
mich würde die eingesetzte Brennweite interessieren bzw. ob eines der Bilder in Aufnahmegröße abgebildet ist.


Grüße
Torsten
 
Re: Mondsession in den frühen Morgenstunden (20.10

Hallo Mario,

sehr schöne Bilder sind Dir da wieder mal gelungen! Glückwunsch! :super:

Viele Grüße & CS,

Maciek
 
Re: Mondsession in den frühen Morgenstunden (20.10

Hallo Mario,

sehr sehr schön, danke! Da hast Du das Seeing toll genutzt. :super:

Hast Du im Bearbeitungsstil etwas geändert? Diese wirken etwas "härter", scheint mir.

Gruß+cs,
Dietmar
 
Re: Mondsession in den frühen Morgenstunden (20.10

Hallo Siegfried, Dietmar und Michael,

danke für eure Antworten! :)

@ Dietmar: Durchaus, ich habe, wenn auch nur minimal, etwas mehr geschärft.
Davon abgesehen habe ich darauf geachtet, praktisch das komplette "Spektrum" zwischen Schwarz und Weiß zu nutzen.
Dadurch wirken S/W-Bilder besser, denke ich.

Viele Grüße,

Mario
 
Re: Mondsession in den frühen Morgenstunden (20.10

Hallo Mario,

schöne Bilder - mir gefällt besonders die Rupes Recta! Sind die Bilder Mosaike der DMK?

Zur Bildbearbeitung noch eine Frage:
Was macht denn das, mit deinem Bildmaterial, bei einer Messe vorgestellte Specklebearbeitungsprogramm ( ich glaube es hieß Speckle1 und ist von einem Physiker an deiner Uni). Gibt es da Fortschritte?

Allerdings ist mir dieses Jahr sehr deutlich bewusst geworden, dass das tollste EBV-Programm nichts nützt, wenn die "Suppe" zwischen Teleskop und Beobachtungsobjekt die Bildelemente am "fließen" hält. 1 bis 2km Auflösung hat man rel. schnell erreicht, darunter wird es bei nur durchschnittlichem Seeing kritisch, wenn das Objekt sauber abgebildet werden soll.

cs Harald
www.unigraph.de
 
Re: Mondsession in den frühen Morgenstunden (20.10

Sehe es erst jetzt, aber mit umso mehr Freude. Wirklich äußerst schöne Ergebnisse. Beste Bearbeitung und prima Auflösung. Deine Bilder gehören mit zu den schönsten überhaupt.

Gruß Rolf
 
Re: Mondsession in den frühen Morgenstunden (20.10

Hallo Rolf,

da ich kein französich kann nutze ich mal hier die Gelegenheit mit dir auf deutsch zu kommunizieren.
Wie geht es denn deinem 60cm Spiegel? Siehst du deutlich Auflösungsfortschritte zum ehemaligen 40cm Newton? Ich könnte mir gut vorstellen, dass so ein sehr kurzer und großer Spiegel sehr sensibel auf Defokussierung und Seeing reagiert. Seit März diesen Jahres habe ich ja auch 16Zoll Mond-Erfahrung (siehe Homepage) aber noch nicht ein einziges mal wirklich die mögliche Auflösung des tollen Spiegels ausnutzen können. Hoffentlich ist dies kein Anzeichen für den Klimawandel, Alles was aus dem Osten und Norden kommt, und dies war hier häufig der Fall, ist für high-res Ambitionen tödlich.

cs Harald
www.unigraph.de
 
Re: Mondsession in den frühen Morgenstunden (20.10

Hallo Harald,

Der Spiegel ist jetzt gut gelagert in seinem optimierten Dobson. Zwischen 40 cm und 60cm ist ein gewaltiger Sprung, den man nicht nur bei deep sky-Beobachtungen bemerkt. Bei mittlerem seeing zeigt er auch deutlich mehr Kontrast am Mond (zur Erinnerung: der 40 cm hatte eine vergleichbare optische Qualität). Letzten Sommer (2007) hatte ich Gelegenheit, in der Haute Provence deep sky visuell bei 2000fach zu beobachten, und zwar gewinnbringend. Bei planetarischen Nebeln insbesondere machen sich solche Vergrößerungen gut. Da läuft gerade auf unserem Forum astrosurf hier eine Diskussion über den Sinn solch hoher Vergrößerungen. (Rubrik "visuell"). Die genannten Erfahrungen kann ich nur bestätigen.
Zu meinem allergrößten Bedauern haben die Monate August, September und Oktober hier für mich beim Mond nichts getaugt. Der 600er ist seeinganfälliger als die C 14 z.B.. Ich habe zwar einige Ergebnisse von den drei relativ korrekten Nächten um den 20. Oktober, konnte aber leider die bisher im 400er erzielten nicht übertreffen. Deshalb veröffentliche ich auch nichts.
Insgesamt betrachtet hatte ich seit 2006 keine wirklich gute Nacht mehr für die Planeten.

Gruß Rolf
 
Re: Mondsession in den frühen Morgenstunden (20.10

Hallo Harald,

danke!
Nur das Archimedes-Bild ist ein Mosaik.

Ja das Programm Speckle1 könnte sehr interessant werden.
Vorgestellt wurde es auf der AME von Michael Hirsch,
er ist Doktorand am MPI für Biologische Kybernetik in Tübingen.
Die Programmierung macht im wesentlichen Christoph Stelzer, soweit ich den Überblick habe.
Michael hat von mir ein paar Videos zum Auswerten bekommen.
Die Resultate konnte man sich auf einem Poster bei der AME anschauen.
Michael hat durchweg bessere Ergebnisse erzielt als ich mit Registax.

Leider ist das Programm was die Bedienung angeht sehr kompliziert.
Gerade wenn man an den klar definierten Workflow von Registax gewöhnt ist.

Deshalb wird derzeit an einer Dokumentation gearbeitet,
mit der man erstmal ohne viel Spielerei zu einem Resultat kommt.
Momentan stürzt das Programm auch noch auf allen meinen Win-Rechnern ab.

Allerdings ist mir dieses Jahr sehr deutlich bewusst geworden, dass das tollste EBV-Programm nichts nützt, wenn die "Suppe" zwischen Teleskop und Beobachtungsobjekt die Bildelemente am "fließen" hält. 1 bis 2km Auflösung hat man rel. schnell erreicht, darunter wird es bei nur durchschnittlichem Seeing kritisch, wenn das Objekt sauber abgebildet werden soll.

Richtig, der Ansicht bin ich auch.
Speckle1 vermag aber dennoch mehr herauszuholen als Registax.
Auch bei ansich schon sehr guten Resultaten.

Insofern kann man gespannt sein.

Viele Grüße,

Mario
 
Re: Mondsession in den frühen Morgenstunden (20.10

Hier noch al Ergänzung ein Vergleich mit meiner Kopernikus-Aufnahme vom 17.02.2008.

Registax (~25 Alignment Points)

Link zur Grafik: http://www.skytrip.de/temp/koipernikus1.jpg


Speckle1 (Bearbeitung von Michael Hirsch)

Link zur Grafik: http://www.skytrip.de/temp/koipernikus2.jpg


Wie man sich denken kann, werde ich so einiges neu auswerten,
sobald das Programm vernünftig läuft... ;)
Und es kommt auch bei Sequenzen etwas vernünftiges raus,
die ich nach einigen Versuchen mit Registax aufgegeben hatte.

Viele Grüße,

Mario
 
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