Mondsichel mit Spektiv 2026-02-19

sky_24

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Hallo,

hier ein erster "Beifang" vor Jupiter, da die Mondsichel jetzt im Frühjahr ganz gute Hochstände erreicht.
Aufnahme = Stack aus fünf Einzelbildern
Bildgröße auf 50 % reduziert, weitere Daten im Bild

Gruß, Olaf
20260219_1754ut_LEICA35x_80teliso1250serie05_pss_f5_p71VER1_50proztxt.jpg
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure positiv gestimmten Daumen.

Nun hatte ich Zeit, um mit den weiteren Daten zu arbeiten.
Es wurden noch einige Filme mit unterschiedlichen Einstellungen aufgenommen und zudem gab es ja auch das Sekundärlicht.
Für mich persönlich sind es die bisher gelungensten Abendsichelaufnahmen, was Detailreichtum angeht.

Zunächst zum Sekundärlicht:
Hier gibt es ja immer das fotografische Problem der Überbelichtung des beleuchteten Sichelanteils.
Da bin ich kein Bearbeitungsfachmann und erst im Nachhinein kam mir das Stichwort HDR in den Sinn.
Habe aber im Vorfeld bei den Einzelaufnahmen noch nicht daran gedacht und somit keine wirklichen Grundlagendaten aufgenommen.
Die Bilder waren nicht Deckungsgleich und mit Software kam ich da nicht wirklich weiter.
Somit bastelte ich (Basteln ist das richtige Wort!) mehr aus Unkenntnis mit verschiedensten Optionen eines Bearbeitungsprogramms herum.
Herausgekommen ist dann Folgendes (nicht perfekt - aber für mich persönlich tragbar, vielleicht auch für Euch...?):

Aufnahmedaten:
2026-02-19, 17:53 / 17:54 UT
Sekundärlicht: t 2,5", ISO 1250, einige Einzelbilder gestackt
Sichel: t 1/80", ISO 1250, einige Einzelbilder gestackt
Leica APO Televid 82 + Digiscoping Objektiv f 35 mm
Panasonic Lumix GH6


Farbvariante (30 % Bildgröße):
20260219_1753_54ut_2k5_u_80tel_sec_LEICA35x_serie03u05_kombi_aaa_30proz.jpeg



S/W-Variante (35 % Bildgröße):
20260219_1753_54ut_2k5_u_80tel_sec_LEICA35x_serie03u05_kombi_aaa_bw_35proz.jpeg




Nun zu noch etwas mehr Detail:
Mit dem Bild des Eingangsbeitrags (Stack aus wenigen Einzelbildern) war ich für eine Sichel schon sehr zufrieden.
Mit Nachbereitung des Filmmaterials ging dann doch noch etwas mehr.
Das sieht man am besten, wenn man sich die Bilder in Max.-Größe anschaut - in kleinerer Ansicht können die für die Augen mitunter eher schon anstrengend wirken.

Farbvariante bei 70 % Bildgröße (ggf. Voransicht im neuen Tab vergrößern):
20260219_1746ut_12sec_LEICA35x_4k4_50p_50teliso400LANDS12_pss_f181_p29VER1_70proztxt.jpg



S/W-Variante bei 80 % Bildgröße (ggf. Voransicht im neuen Tab vergrößern):
20260219_1723ut_16sec_LEICA35x_4k4_50p_50teliso400MONO07_pss_f198_p25VER1_80proztxt.jpg



Nun kann es auf Entdeckungsreise bezüglich Kraterbenamungen gehen.
Das ist ggf. eine kniffelige Angelegenheit, da viele (insbesondere kleinere) von denen doch nicht so oft mit Schattenwurf auffallen.


Gruß, Olaf
 
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