Monokular vs.Binokular

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radiation

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Liebe Astronomie-Freunde,
ich lese dieses Forum schon länger und finde es extrem informativ.
Ich will mir ein Spektiv kaufen was ich auch für Himmelsbeobachtung verwenden will und habe mich eigentlich schon auf das KOWA TSN-883 festgelegt. Seidem ich das Swarovski BTX gesehen habe bin ich mir nicht mehr sicher was besser ist. Viel Licht und Monokular oder wenig Licht und Binokular. Ich habe heute mit meinen beiden Ferngläsern (8x42 und 8x30) ein bisschen herumgespielt und habe das 8x42 nur Monuklear verwendet und verglichen mit dem 8x30 Binokular verglichen. Theoretisch sollte bei diesem Vergleich die Lichmenge jeweils gleich sein, trotzdem ist mir das 8x42 Monuklear immer wesentlich heller vorgekommen. Ich habe gelesen (https://www.houseofoutdoor.com/wp-c...ar-ATX-telescope-system-16-september-2017.pdf), dass eigentlich das Gehirn beim Binokularem sehen 40% mehr optische Informationen generieren kann und so die fehlende Lichtmenge wenigstens teilweise ausgleichen kann. Ich konne diese Erfahrung subjektiv nicht so machen. Gibt es dazu genauere Informationen?
Ein weiteres Problem ist die Vergrösserung die man mit dem BTX erreichen kann (da man leider keine Astro-Okulare verwenden kann). Mit dem 1.7 Extender ist die Vergrösserung 60-fach mit einer Austrittspupille von 1.3 mm. Bei zwei Extendern wäre die Vergrösserung 100 fach, aber mit einer Austrittspupille unter 1mm. Ist diese Konfiguraton so noch für Plantenbeobachtungen zu gebrauchen?
Besten Dank für Informationen und allen ein schönes Weihnachtsfest,
Uwe
 
Hallo Uwe!

Ich beschäftige mich aktuell mit dem Thema.
Schau mal hier: Mono vs. Bino? Quellen?
Das sollte auch für dich interessant sein.

Grüße, Mario
 
Hallo Mario,
vielen Dank für die information und viel Erfolg bei deinem Projekt.
Ich habe das paper von Crumey mal überflogen und jetzt verstehe ich, glaube ich, die 40% die physiologisch ausgeglichen werden sollen. Ich dene, dass ist der sqrt(2) Faktor von Crumey. Aber verstanden habe ich das alles noch nicht.
Beste Grüsse,
Uwe
 
Hallo Uwe,

ich besitze das KOWA 883 mit 2 St. 1,6x-Extendern und dem Adapter für 1,25"-Okulare.

Das Kowa hat für mich den grandiosen Vorteil, die Vergrößerung in wirklich großer Spannweite verändern zu können. Der Mond ist bei 200fach einfach fantastisch.

Das Swarovski BTX finde ich interessant, aber durch die fixe Vergrößerung wird die Öffnung für astronomische Zwecke nicht wirklich genutzt.

Bei einem Bino ist zudem zu beachten, dass die Einblickposition für BEIDE Augen passen muss; mit einem Monokultur ist man da viel flexibler.

Für den bei mir ebenfalls vorhandenen Drang zum binokularen Beobachten habe ich mir ein bildstabilisiertes Fernglas angeschafft.

Grüße und CS

Klaus
 
Hallo Klaus,
besten Dank für die Antwort. Darf ich nachfragen, ob das Kowa mit zwei Extendern noch hell genug ist für Planeten? Mich würde auch interessieren welche Okulare Du für das Kowa empfeheln kannst. Die Auswahl ist ja riesig und für einen Anfänger nicht durchschaubar.
Grüsse,
Uwe
 
Hallo Uwe,

jein...

Zur Beobachtung des Mondes sind zwei Extender perfekt - er ist hell genug dafür. Der Mond gehört halt zu meinen absoluten Lieblingsobjekten.

Für Jupiter und Saturn ist der Unterschied zwischen einem und zwei Extendern gering (größeres Bild bedingt weniger Helligkeit).

Für DeepSky schraube ich beide Extender raus.

Das Kowa bietet ein komplettes System, diverse Fotoadapter ermöglichen die Adaption an diverse Kameras, auch für die Tierfotografie.

Als Stativ verwende ich ein Manfrotto 190 Carbon 4-teilig mit einer AZT-6 von TS, eine tolle gewichtssparende Lösung bis 200fach.

Schöne Restweihnachten und CS

Klaus
 
Nochmals Hallo,

zum Thema Okulare:

Ich verwende ich Kombination mit den Extendern oder auch ohne normalerweise das Kowa-Zoom.

Ich nutze mit dem Astro-Adapter - ohne oder mit einem Extender - meine PentaxXL-Okulare in Verbindung mit UHC-oder OII-Filter. Andere Okulare sid aber sicherlich auch geeignet.

CS Klaus
 
Ich habe mir einfach zwei kleine Apos (71mm, f=400mm) zu einem flexibel nutzbaren Fernglas zusammengeschraubt. Damit muss ich nicht die Lichtmenge eines Teleskops aufteilen wie beim Bino und das Gehirn hat mehr Futter in Form von zwei unabhängig entstandenen Bildern zum Erhöhen der Informationstiefe.

Das geht natürlich arg ins Geld, aber mir war es das wert. Ich kann damit zwischen 12- und 160-facher Vergrößerung eine ganze Menge von Anwendungen abdecken und habe dabei immer den Komfort des beidäugigen Sehens.

Mehr Helligkeit kommt dabei aber glaube ich nicht heraus. Es läuft eher auf mehr Kontrast, leichter erkennbare Details und weniger augenspezifische Fehler hinaus. Mit den 2,5mm Naglern beispielsweise habe ich monokular ziemliche Schwierigkeiten. Sogenannte Floaters und Abschattungen wegen der kleinen AP (0,44mm) sind aber erstaunlicherweise binokular kaum noch zu beobachten.

Damit relativiert sich auch die Okularfrage. Manche funktionieren binokular besser als einzeln. Was aber stimmt: Die Okulare müssen von der Form für die binokulare Beobachtung geeignet sein. Zumindest mit meinem relativ schmalen Augenabstand und eher tief liegenden Augen darf der Durchmesser der Augenmuschel nicht zu groß sein und auch nicht gleich dahinter zu viel Durchmesser kommen. Und generell geht natürlich kein Okular mit einem Gesamtdurchmesser > Augenabstand.

Wenn man bereit ist, den Aufwand zu treiben (ich sag nur: alle Okulare doppelt...) bietet ein Binoteleskop meiner Meinung nach das schönste Seherlebnis.

Viele Grüße,
Sebastian
 
Hallo Klaus und Sebastian,
jetzt noch eine wahrscheinlich "depperte" Frage. Kann man an einem Spektiv, z. B. dem Kowa, ein Binokular verwenden? Ich denke eher nein, weil das Binokular das Bild wieder umdrehen würde. Ist das richtig?
Beste Grüsse,
Uwe
 
Hallo Uwe!

Also wenn der Anschluss passt (z.B. beide 1,25'' haben), dann kann man einen Binoansatz auch an einem Spektiv nutzen.
Es kann nur sein (bzw. ist sehr wahrscheinlich), dass du um mit dem Binoansatz in den Fokus zu kommen einen Lichtwegkorrektor brauchst.
Aber ansich: Ja, das geht!

Ein Binoansatz selbst dreht das Bild in der Regel nicht um (zumindest die die ich kenne tun es nicht).

Grüße, Mario
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Mario,
danke für die Antwort. Ich sehe in Deiner Signatur, dass Du für Dein Coronado-PST auch ein Bino verwendest. Mich würde interessieren, ob das problemlos funktioniert und welches Bino Du dafür verwendest. Danke für die Auskunft,
Uwe
 
Da ein Binoansatz beidseitig jeweils zwei Spiegel hat, sollte das Bild so rauskommen wie es reingekommen ist.

Aber wie Mario schon schrieb, der benötigte Fokusweg ist beim Spektiv immer eher knapp, ohne Glaswegkorrektor wird das wohl nichts.

Swarovski hat einen speziell für die ATX/BTX-Reihe entwickelten Binoansatz, da kann man vorne zwischen drei Objektivgrößen wählen. Wobei die mittlere und erst recht die kleinste mit dem Bino dann sehr hecklastig werden. Und exorbitant teuer ist das ganze natürlich auch...

Viele Grüße,
Sebastian
 
Die größte Einschränkung dieses Typs ist die enge freie Öffnung von 17,4 mm. Damit gehen gerade noch Weitwinkelokulare von etwa 13 bis 15 mm. Also eher was für höhere Vergrößerungen, nichts für weite Gesichtsfelder.

Viele Grüße,
Sebastian
 
Hallo Mario,
danke für die Antwort. Ich sehe in Deiner Signatur, dass Du für Dein Coronado-PST auch ein Bino verwendest. Mich würde interessieren, ob das problemlos funktioniert und welches Bino Du dafür verwendest. Danke für die Auskunft,
Uwe

Tut mir leid, aber das habe ich nicht!
Ich habe lange Zeit versucht einen Binoansatz an das PST zu montieren und bin schließlich zum Ergebnis gekommen, dass es nicht sinnvoll geht.
Man braucht einfach so starke Lichtwegkorrektoren oder Barlows (mindestens Faktor 4-5) um in den Fokus zu kommen, dass das nicht sinnvoll klappt.

Daher ist es nun ein richtiges Bino-PST und kein PST mit Binoansatz.
https://forum.astronomie.de/attachments/20181215_113029-jpg.97766/


Hallo alle,
es gibt von TS-Optics einen parfokalen 1,25" Binoansatz mit 1:1 Vergrößerung und vollem Wegausgleich. Damit sollte man das Problem des Glaswegs bei Spektiven umgehen. Ist das Bino zu empfehlen. Hier der Link dazu:
Teleskop-Express: TS-Optics parfokaler 1,25" Binoansatz 1:1 Vergrößerung - voller Wegausgleich

Ich kenne aus dem Verein zwei Kollegen, die es bestellt haben und beide haben es nach dem Testen wieder zurückgeschickt.
Grund war der sehr kleine Durchlass, der das Bild extrem vignetiert.
Das Teil hat nur 17mm Lichtdurchlass - wenn ich das mit meinem Binotron Binoansatz vergleiche, der hat 27mm Öffnung.
Das bedeutet, dass du abhängig vom Sichtfeld des Okulars das Bino nur mit Okularen unter etwa 15mm Brennweite sinnvoll verwenden kannst. Das ist den meisten zu wenig.
Außerdem meinten beide Kollegen, die Bildqualität sei nicht gut und gerade im Vergleich "mit Bino" vs. "ohne Bino" sei die Abbildungsqualität deutlich schlechter.

Aber wie gesagt - das ist das was mir von zwei Personen erzählt wurde. Selbst habe ich noch keine Möglichkeit gehabt diesen Ansatz zu testen.

Grüße, Mario
 
Spektiv kaufen was ich auch für Himmelsbeobachtung verwenden will
"auch".
Ein Spektiv wie das Swarovski mit binokularem Ansatz von Swarovski ist doch für's Gelände im Nieselregen designed. Damit kriegt man
a) ein Fernglas 30x95 mit nur 2.5kg Gewicht, das auch noch
b) aller Unbill von Wetter, hinfallen lassen, an Baum anstossen trotzen kann.
Ein Astro-Binoansatz ist dafür nicht ausgelegt. Das winzige und dabei ganz ungeschützte Verbindungsgewinde ist die erste Wassereintritts- und Sollbruchstelle. Die Wechsel-Okularaufnahme die zweite. Ein Wandern mit angeschraubtem Binoansatz ist nicht drin. Wmgl. fallen "Wetter, hinfallen lassen, an Baum anstossen" auch noch unter "normaler Gebrauch" - und so unter die lebenslange Reparatur-Garantie, die Swarovski gibt? Eine Anschaffung fürs Leben.

Wenn ich mir in Nordost-D den ständig wolkenverhangenen aber sehr warmen Winter angucke,
sind Geräte für Tageseinsätze und Pirschen durch's nasse Gebüsch viel lohnenswerter als Geräte, die nur für vorsichtige Handhabung des nachts ausgelegt sind. Und ab Ende Mai bis MItte August wird's nicht richtig dunkel.
Wie gewichtest Du denn für Dich Dein "auch für Himmelsbeobachtung"?

Zweiäugiges Beobachten ist wie Kino für mich. Mein Gehirn, mein Gefühl sind mitten im Geschehen. Wenn das für Dich auch so ist, Du viel häufiger bei Tagestouren beobachten wirst, Dir die Beschränkung auf 30x bei nur 2.5kg ganz recht ist, und 4.500€ drin sind, dann...
Aber wenn Du das noch nicht weisst, weil Du bisher nur die beiden kleinen Gläser hattest, aber das zutrifft, ginge ich auf ein variierbares, einäugiges Spektiv. Nach nem Jahr Beobachten weisst Du, ob eine Beschränkung auf 30x90 realistisch ist. Oder es gibt bis dahin auch einen für's Gelände designten Binoansatz mit 2 Vergrösserungen?
 
Das Swaro ist für VIelgucker, welche größere Entfernungen oft überbrücken müssen sicher eine tolle Anschaffung - zudem diese ja noch passende Objektiv- oder Okularmodule dazumixen können - find' ich genial. Nur muss man natürlich (neben den entstehenden Kosten für die genannten Optionsmodule) das ganze auch nutzen können. Als Monovariante mit einem Zoom aus dem Swaro-Portfolio ist damit die 'normale' Nutzung für uns Ornis prima durch die variable V und AP möglich. Die Binoversion mit den beiden fixen Vergrößerungen ist da wieder eher was für Spezialisten, z.B. Greifvogelbeos bei Zugplanbeobachtungen oder auch beim Sea-Watching. Für die allermeisten weiteren Alltagsbeos wäre mir die starre Vergrößerung zu eingeschränkt. Auch muss ich manchmal die AP variieren können (3mm wären mir zuwenig, gerade im Winter - daher hab' ich auch kein Interesse am Harpia).
Für den Himmel wäre mir ebenfalls eine Beobachtung mit ausschließlich 30x95 eine mich störende Beschränkung (sicher kann das BTX das 30x sicher sehr ordentlich). Aber gerade dort, also bei FG-Astro-Objekten benötigt man m.E. die variable AP. Weiterhin ist das BTX natürlich kein 30x-FG, schließlich hat es ja nur die eine Röhre. (Das Verhalten von FG und Monos hinsichtlich Binoviewer, im Zusammenhang von AP und Objektiv beschreibt Dr. EdZ hervorragend in den sehr ausführlichen Themenblöcken auf CN-best-of) Ich habe auch über viele Jahre mit ausschließlich 20x100 geschaut, und mir jetzt mal variable Vergrößerungen gegönnt (APM)- schließlich will man ja nicht nur h-tschi entsprechend einrahmen…

Ich finde auch, dass erstmal mit 'Normalspektiv' (brauchbares 80er, z.B. Opticron oder 2nd-hand) mit 20-60x-Vario geguckt werden sollte. Nach einer gewissen Zeit merkt man schon, was fehlt und wo der Schwerpubkt liegt. Oder dass man (vmtl.) doch besser zwei Geräte braucht, da das eine Fernrohre für Erdbeobachtungen und das andere Himmelsfernrohre sind. Beides kombinieren ist schon aufgrund des Bildaufrichtungsprinzips etwas schwierig, was nicht heißt dass man mit einem guten Spektiv nicht Sterne gucken kann - es kommt halt auf den Anspruch an. Dieses Vorgehen ist allemal besser, als ein gehyptes BTX - die Argumentation, dass man mit einem angesetzten Binoansatz (den ich erstmal an einem Spektiv sehen möchte) nicht irgendwo andotzen könne, ist eher Theorie. Dass die Gewinde auch anders aussehen können, zeigt z.B. das Großfeldbino mit dem Schnellwechsler - schließlich muss das u.U. auch zwei schwere Okus tragen.

Und nicht zuletzt (obwohl oft unterschätzt) muss bei dieser ganzen Diskussion um Optiken auch der Gedanke an den Unterbau nicht ganz außen vor gelassen werden. Ein geeignetes Stativ für Astro bei 30x wollte ich nicht mit dem BTX durch's nasse Gebüsch schleppen müssen - und ein Spektivstativ für's Wandern nicht unter'm Sternenzelt aufbauen. Ich habe für beides was, und weiß warum. Dazu käme dann auch noch ein passender Neiger oder ähnliches Gerät zum Nachführen - dto. eher schwer für beide Anwendungen geeignet auffindbar.

angeregter Gruß
Manfred
 
Ich wollte mich kurz zurückmelden und Euch informieren wie ich mich letztendlich entschieden habe. Ich habe mir das Swarovski BTX (nach langem Überlegen wegen dem Preis) gekaut. Ich habe bisher die Anschaffung nicht bereut und bin begeistert. Letztes Wochenende war ich in unserem Vogelschutzgebiet zur Vogelbeobachtung: einfach genial. Mit einem Berlebach report Stativ habe ich es am Rucksack befestigt. Dadurch ist es einfach zu transportieren und ist schnell aufgebaut. Und die Optik ist einfach brillant. Diese Woche habe ich jeden früh den Jupiter mit seinen Monden beobachtet. Die orangefarbenen Steifen waren gut zu beobachten. Dafür habe ich den 1.7 Extender benutzt und hatte eine 60-fache Vergrösserung. Ich überlege mir, ob ich noch einen zweiten Extender dazu kaufen soll, bin mir aber nicht sicher, ob das Bild dann nicht zu dunkel wird.
Danke nochmals für die Beratungshilfe und Grüsse,
Uwe
 
Erstmal besten Dank für die Rückmeldung - das ist nicht die Regel, und ich finde es immer spannend zu hören, welche Entscheidung (nach einer Forenberatung) getroffen worden ist. Das muss ja nicht die eigene Empfehlung sein, da mitunter weitere Aspekte eine Rolle gespielt haben können.
Schönes Gerät - und offenbar genau das passende, das zählt. Offenbar bist Du mit Robustheit gesegnet, da ja auch noch ein Report am Rucksack hängt, voilà… (y) Dass binokulare Beobachtung auch von Fliegtieren einen besonderen Reiz haben, kenne ich - nur bin ich eher tragefaul; zudem bevorzuge ich die variable Vergrößerung, wenn ich nicht weiß was auf mich zukommen (-fliegen) könnte. Bei gezielten Ansitzen ist das natürlich viel weniger kritisch, und dann eine recht entspannte Beobachtung möglich. :cool:
Bei den genannten Extentern wäre natürlich zum einen die AP ein Thema: 1,6mm ist am Tage noch gut nutzbar, bei 0,94 wird das sicher eng, da auch die Luft bei über 100x extrem mitspielen muss. Nachts sind diese AP prinzipiell noch nutzbar, allerdings solltest Du schon sehen, ob das Nachführen noch klappt resp. ob der Zugewinn an Vergrößerung nicht durch zu starkes Konzentrieren auf das bei 100x durch's Sehfeld rasende Objekt nicht die visuelle Detailaufnahme konterkariert. Selbst mit guten Neigern wäre mir das zu nervig - ich bin da aber auch nicht der geborene Dobsonaut. o_O

gutes Seeing
Manfred
 
Glückwunsch zur Anschaffung und zum First Light.

die Anschaffung nicht bereut und bin begeistert. Letztes Wochenende war ich in unserem Vogelschutzgebiet zur Vogelbeobachtung: einfach genial.
Zum Mitfreuen herrlich! Würde sehr gern mal draussen zweiäugig durchgucken. Hat es einen bemerkbaren 3D-Effekt?

Hab seit gestern ein Olympus 10x50 DPS-I mit weitem FOV von 6.5˚. Zwar nur BK7 und deshalb wohl "irgendwie dunkel" - aber ich kenne nur Bk7, also vermisse ich natürlich das Licht gar nicht. Der 3D-Effekt bei Tag ist gross - wie im Kino, nur schöner, weil ohne fremdbestimmten Emotionszwang per Musik. :D Hab eine Möwe auf gerader Linie von mir weg fliegen sehen, auf einen Hintergrund aus Häusern und Sträuchern/Bäumen zu - ihre Bewegung im 3D-Raum war enorm.. so ungewohnt, dass sogar leicht Übelkeit-erregend.

Viel Freude mit Deinem BTX,
Silver
 
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