Clavius
Aktives Mitglied
Moin Leute,
z.Zt. schleife ich nicht nur einen Bullaugenspiegel (angesteckt durch Rüdiger Heins Virus) sondern baue mir auch aus Spaß eine parallaktische Montierung mit 6 cm Achsen. Das Achsenkreuz ist bereits fertig. Sie soll gerade noch mobil sein, deswegen ist die Polachse der Länge nach durchbohrt, um einen Polsucher aufnehmen zu können. Wie ich den justierbaren Polsockel ausführen soll, weiß ich noch nicht, vielleicht hat ja jemand eine Idee? Ich hoffe, demnächst mal das Spiegelschleifen und den Montierungsbau einem gemeinsamen, tieferen Sinn zuführen zu können. Die Montierung soll vielleicht mal einen selbstgeschliffenen 12“er tragen. Mal gucken.
Die Teile zur Montierung habe ich teils aus ebay (Stehlager, KEINE Pendellager) und teils vom Schrott. Ein Zahnradwerk bei mir in der Nähe hat in der Rundablage schönen Wellenstahl und Gegengewichte in Form von Zahnradrohlingen. Zwei Mikrometerschrauben habe ich da auch schon gefunden. Und sehr kooperativ und freundlich sind sie auch.
Die Gewinde und wenigen Abdreharbeiten bekam ich von Bekannten für einen Korn und einen Kümmel (früher war´s mal ´n Appel und ´n Ei).
Damit ihr mal ´ne Vorstellung habt, wie die „Wotan III“ (ich habe schon zwei vorher gebaut, allerdings in anderer Bauart) in etwa aussieht, habe ich noch ein Foto einer ähnlichen Ausführung drangehängt. Es ist hier schon mal erschienen:
Link zur Grafik: http://www.opticcraft.com/photos/opticcraft_39.jpg
Meine Ausführung hat allerdings kürzere Achsen (mind. 33%), ist also kompakter. Für die Grundplatten,(die mir auf dem Foto unterdimensioniert erscheinen), auf denen die Stehlager montiert sind habe ich 10 mm Alu gewählt. Den bereits in einem anderen Thread zitierten Mangel an Verwindungssteifigkeit, konnte ich bisher nicht feststellen. Allerdings befindet sich die Montierung noch in der Bauphase und ist noch nicht aufgestellt gewesen.
Bisher habe ich 100 € dafür ausgegeben. Eine Montierung dieses Prinzips wurde mal in S&T im Jahre 1991 für ca. 4.000 $ angeboten.
Ooops, waren 2.000 $.
So wie ich das heute überblicke, kommen noch mal höchstens ca. 150 € auf mich zu, da ich die Ansteuerelektronik auch wieder selber machen werde. Finde ich noch irgendwo Schneckenräder, wird´s noch billiger.
Durch die Wahl kurzer, aber kräftiger Achsen aus Stahl macht die Montierung schon jetzt einen superstabilen Eindruck. Mit Zittern und Schwingungen ist da nichts. Gewogen habe ich sie noch nicht. Ich weiß nur, dass ich sie anheben und eine Weile halten kann…Spinat hilft! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Ich kann nur jedem empfehlen, auch eine Montierung zu bauen!!!
Gruß und
z.Zt. schleife ich nicht nur einen Bullaugenspiegel (angesteckt durch Rüdiger Heins Virus) sondern baue mir auch aus Spaß eine parallaktische Montierung mit 6 cm Achsen. Das Achsenkreuz ist bereits fertig. Sie soll gerade noch mobil sein, deswegen ist die Polachse der Länge nach durchbohrt, um einen Polsucher aufnehmen zu können. Wie ich den justierbaren Polsockel ausführen soll, weiß ich noch nicht, vielleicht hat ja jemand eine Idee? Ich hoffe, demnächst mal das Spiegelschleifen und den Montierungsbau einem gemeinsamen, tieferen Sinn zuführen zu können. Die Montierung soll vielleicht mal einen selbstgeschliffenen 12“er tragen. Mal gucken.
Die Teile zur Montierung habe ich teils aus ebay (Stehlager, KEINE Pendellager) und teils vom Schrott. Ein Zahnradwerk bei mir in der Nähe hat in der Rundablage schönen Wellenstahl und Gegengewichte in Form von Zahnradrohlingen. Zwei Mikrometerschrauben habe ich da auch schon gefunden. Und sehr kooperativ und freundlich sind sie auch.
Die Gewinde und wenigen Abdreharbeiten bekam ich von Bekannten für einen Korn und einen Kümmel (früher war´s mal ´n Appel und ´n Ei).
Damit ihr mal ´ne Vorstellung habt, wie die „Wotan III“ (ich habe schon zwei vorher gebaut, allerdings in anderer Bauart) in etwa aussieht, habe ich noch ein Foto einer ähnlichen Ausführung drangehängt. Es ist hier schon mal erschienen:
Link zur Grafik: http://www.opticcraft.com/photos/opticcraft_39.jpg
Meine Ausführung hat allerdings kürzere Achsen (mind. 33%), ist also kompakter. Für die Grundplatten,(die mir auf dem Foto unterdimensioniert erscheinen), auf denen die Stehlager montiert sind habe ich 10 mm Alu gewählt. Den bereits in einem anderen Thread zitierten Mangel an Verwindungssteifigkeit, konnte ich bisher nicht feststellen. Allerdings befindet sich die Montierung noch in der Bauphase und ist noch nicht aufgestellt gewesen.
Bisher habe ich 100 € dafür ausgegeben. Eine Montierung dieses Prinzips wurde mal in S&T im Jahre 1991 für ca. 4.000 $ angeboten.
Ooops, waren 2.000 $.
So wie ich das heute überblicke, kommen noch mal höchstens ca. 150 € auf mich zu, da ich die Ansteuerelektronik auch wieder selber machen werde. Finde ich noch irgendwo Schneckenräder, wird´s noch billiger.
Durch die Wahl kurzer, aber kräftiger Achsen aus Stahl macht die Montierung schon jetzt einen superstabilen Eindruck. Mit Zittern und Schwingungen ist da nichts. Gewogen habe ich sie noch nicht. Ich weiß nur, dass ich sie anheben und eine Weile halten kann…Spinat hilft! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Ich kann nur jedem empfehlen, auch eine Montierung zu bauen!!!
Gruß und
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