Huhu,
hier kommt mal eine kleine Teileliste, die ersten Bilder kann ich heute abend von zuhause aus zeigen.
Der Motor (Conrad) ist der
Getriebemotor RB 35 1:600, Artikelnummer 221936, Preis 13,95,
dazu das Zahnrad M0,5 20Z, Artikelnummer 231835, Preis 2,55 (das hat einen Nabendurchmesser von 9mm, und kann daher noch relativ bequem auf 6mm aufgebohrt werden, das ist der Wellendurchmesser des Motors).
Weiteres Material war in meinem Fall aus dem Baumarkt ein Alu-Flachband 15x1,5mm für 1 Euro nochwas, eine M4-Gewindestange (1,25 E), ein runder Möbelknopf (passend auf die Gewindestange) für 2 Euro, ein 0,8mm Alublech fuer 5 Euro,
und aus dem Haushaltswarenladen ein billiges Küchenbrett (als Kunststofflieferant). Ausserdem natürlich diverse Schrauben (bei mir allesamt aus der Wühlkiste).
Daraus habe ich die Halterung mitsamt Gehaeuse gebaut. Natürlich geht es auch billiger und einfacher, aber so sieht's ganz schön aus.
1.) Mit der Stichsäge aus dem Alublech einen Streifen 70x160mm ausgeschnitten, und zu einer Vierkantröhre 40x40x70mm gebogen (dafür brauchts nen Schraubstock, Holz zum zwischlegen und ein Hämmerchen)
2.) Aus dem Küchenbrett ein Stück 40x40mm ausgesägt, das ist die Frontplatte für den Motor, und wird zusammen mit dem Motor in die Alu-Vierkantröhre (1) gesteckt. Also von vorne die Bohrungen für den Motor, und entlang einer Kante ein gaaanz laanges 4,5mm-Loch rein, das ist für die Gewindestange, Erklärung weiter unten.
3.) Aus dem Flach-Alu einen schmalen Streifen ausschneiden und ein passendes Kunststoffteil sägen, das als Hebel um die Achse des OAZ herum montiert wird.
4.) Möbelknopf und ein ca. 75mm langer Teil der Gewindestange zusammen mit einer Kontermutter ergeben eine Spindel
5.) Wieder mit dem Flachalu einen Streifen bauen, der vorne an die Frontplatte (2) geschraubt wird, und der den Hebel (3) an der einen Seite festhält, auf der anderen Seite wird die Spindel (4) durch das lange Loch in der Frontplatte gesteckt, und geht durch ein Gewinde, das auf der anderen Seite in ein Loch im Hebel geschnitten wurde. Damit läßt sich das Motorgehäuse an den OAZ-Antrieb "herandrehen" bzw. ankuppeln.
6.) Auf der anderen Seite des Motorgehäuses noch eine Halterung anbauen, die das ganze auch trägt. Die Vorderseite wird - wenn alles richtig läuft - mit dem per Spindel einstellbaren Hebel an der OAZ-Welle gehalten.
7.) Zu guter Letzt fehlt noch der Nippel durch die Lasche...
Alle Klarheiten beseitigt? Hier ein paar Bilder:
1.) Ausgewählte Zutaten, gebogene Aluvierkantröhre (noch mit weißer Schutzfolie), Motor und Zahnrad, Kunststoffstücke (das linke schon mit Bohrung für Spindel), LED und Taster (noch als Funktionserweiterung in die Steuerbox als Astrolampe einzubauen), Gehäuse mit fertiger Platine, Flachalu, Gewindestange mit Möbelknopf drauf:
Link zur Grafik:
http://www.nef.wh.uni-dortmund.de/~henry/design/images/astro/zutaten_small.jpg
2.) Die Frontplatte (links noch meine Crayford-Modifikation zu sehen)
Link zur Grafik:
http://www.nef.wh.uni-dortmund.de/~henry/design/images/astro/front_small.jpg
3.) Schrägansicht mit Hebel
Link zur Grafik:
http://www.nef.wh.uni-dortmund.de/~henry/design/images/astro/schraeg_small.jpg
4.) Handsteuerbox (noch ohne LED für Astrolampe)
Link zur Grafik:
http://www.nef.wh.uni-dortmund.de/~henry/design/images/astro/steuerbox_small.jpg
@Olaf_K: bezüglich Motorsteuerung: da hast Du natürlich Recht. Ich denke ne Impulsbreitenmodulation wäre overkill, da könnte ich auch gleich nen Schrittmotor einbauen (und Stromsparen - naja). Eine Diodenkaskade wäre übrigens fatal - bei schwankender Eingangsspannung (Bleiakku) würde die Spannung am Motor gleich um bis zu 100% schwanken, je nach Teilspannung (z.B. bei 12V Akkuspannung und 2 V am Motor, wenn man 10V mit den Dioden wegnimmt, ergeben sich bei 13,8V Akkuspg. 3,8V Motorspg.).
Ein einstellbarer Spannungsregler direkt vor Umschaltrelais und Motor ist eine gute Idee, ich hab nur grad keine Lust weil keine Zeit mehr... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />
Noch schnell zur Motor-(primitiv aber funktioniernden)-Steuerung:
Link zur Grafik:
http://www.nef.wh.uni-dortmund.de/~henry/design/images/astro/schaltplan.gif
Viele Grüße, Henning