N.I.N.A. Objektsuche

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ccdnightsky

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Hallo Forum!

NINA bringt von Zuhaus aus einen Katalog mit, in dem manche Objekte über den "Sternatlasreiter" gefunden werden kann.
Solange es Galaxien, ein paar PK's, Planeten, ein paar Sterne sind.
Ist aber auch möglich (ohne ein externes Planetariumsprogramm) andere Kataloge einzufügen?

CS Andy
 
Hi Thomas,

ja ich verstehe nicht, warum man das alles den Planetarium Programmen zuschieben soll.
Das finde ich so Klasse an KStars.
Hat es das gesuchte Objekt nicht, kann man den Suchbegriff in der Suchmaske direkt ans Internet weiter geben und wird dort meist fündig.
Und das schönste, KStars vergisst das Objekt nicht mehr!
Ich finde es mühsam und auch nicht zeitgemäß das den "Sklavenprogrammen" zu überlassen.
Schön wäre eine Möglichkeit Objekte und ganze Kataloge in NINA nach zu pflegen.

CS Andy
 
Moin,

Ich bin mir da nicht sicher, eierlegende Wollmilchsäue sind immer solche Monster, schon die Römer sagten „divide et impera“, teile und herrsche. Kleine Programme sind zudem wartbarer.

CS Jörg
 
Hi Jörg,

Also was die Eierleger angeht bin ich bisher mit KStars sehr gut gefahren.
Als ich dann zurück zu NINA bin, musste ich feststellen, das mein Rechner vom Speicher her zur Wollmilchsau wurde.
NINA, PHD2, CDC, ASTAP da "klebt" die Maus schon ganz schön am Monitor fest!
KStars ist da sehr Speicher-schonend!

Aber die Hardware lässt leider zu wünschen übrig, deshalb der Umstieg.

CS Andy
 
K-Stars ist ja eigentlich auch nur eine Planetarium Software. Ekos ist enthalten aber eigentlich völlig eigenständig. Indi sowieso (ist ja quasi das Ascom für Ekos).
Die Nachteile liegen halt da wo man die Grenzen dieser Kombination überschreitet. planetary imaging ode EAA zum Beispiel (letzteres geht mit Stellarmate App). Oder Doppelsetups. Da muss man dann aus dem Gesamtpaket "ausbrechen" und landet häufig eh wieder bei Windows-Software.

Ciao, Udo

P.S.: Wo liegt das Problem mit der Hardware? Grundsätzlich sollte K-Stars/Ekos/Indi doch auf fast beliebigen Linuxrechnern lauffähig sein. Inkl. vieler Mini-PCs und wohl auch Macs.
Mir reicht bisher ein Raspi 4 mit 2 GB - wird wohl irgendwann durch ein 4 oder 8 GB-Modell ersetzt und mit einer SSD verfeinert. Für Planeten wird das dann vermutlich immer noch etwas geringe Frameraten ergeben, aber für Deep Sky finde ich den Astroberry besser als Nina. Bei Nina kann ich mit dem Bedienkonzept nicht wirklich anfreunden. Das ist mir zu chaotisch. Obwohl (oder weil...) ich selbst Softwareentwickler bin...
 
Hi Udo,
also ich habe KStars/Ekos ein halbes Jahr per Stellarmate auf Win 10 Rechner ausprobiert und eine ganze Menge Bugs entdeckt, manche davon echt nervig.
Wie zb: du gibst eine QHY 290 in die konfig ein, speicherst das ganze, machst ein paar Aufnahmen, gehst aus Ekos raus, startest Ekos neu und plötzlich hast du nur noch die halbe Auflösung. Und die lässt sich dann auch nicht mehr ändern!
Was geht ist dann eine komplette neue config erstellen, mit Monti, cam, etc.
Und das für 325 Okken.
Wenn ich könnte, ich würd's dem Entwickler vor die Füße schmeißen.

CS Andy
 
Ich verwende halt das "freie" Astroberry. Klar hat das ein paar Fehler (hat Nina aber auch...). Zumindest mit meinen Geräten gibt es aber keine gravierenden Probleme. Auf dem Raspi 4 mit nur 2 GB merkt man halt manchmal das es an Speicher fehlt. Da es wohl auch ein paar Memory Leaks gibt sollte man so alle 300 Aufnahmen das System neu starten - sonst geht irgendwann der Hauptspeicher aus. 300 Aufnahmen am Stück sind aber - je nach Einzelbelichtungszeit - schon eine ganze Menge. Insofern ist das verschmerzbar. Abstürze während einer Session habe ich in diesem Rahmen eigentlich nie. Wenn es crasht, dann bei der Vorbereitung oder wenn ich sonst irgendwas mit dem System mache. Oder beim Live-View (z.B. für Planetary Imaging) - das ist aber eh nicht die Domäne des Systems. Ansonsten kann ich echt nicht klagen. Für eine kostenlose Software ist das wirklich gut.
Und bei Stellarmate ist dem Vernehmen nach der Support doch eigentlich recht schnell. Man sollte den Entwickler doch eigentlich direkt erreichen können. Werden Bugs dann nicht behoben? Kann natürlich manchmal schwierig sein wenn eine Kamera beim Entwickler nicht verfügbar ist. Manchmal stecken die Bugs auch in der Bibliothek des Geräteherstellers - da ist man dann relativ machtlos.

Ciao, Udo
 
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