dieter21
Aktives Mitglied
Hallo
Sternfreunde
Es ist mir gelungen trotz widriger Wetterverhältnisse den
schnellen hellen Asteroiden 2024MK am Abend des 29./30. Juni 2024 fotografisch abzulichten.
Am Sonnabend war es bis etwa 20 Uhr MESZ bei mir heiter und im wesentlichen klar.
Aber dann verdichteten sich die Wolken und der Himmel war fast zu 100% von dunklen Wolken bedeckt.
An diesem Sonnabend sollte eine Schlechtwetterfront mit Regen und Gewittern
von Süden nach Norden Deutschland überqueren.
Ich hatte noch gehofft, dass diese Front erst später bei mir im
Nordosten von Berlin ankommen würde.
Da es bisweilen Lücken in den Wolken gab, verfolgte ich die Wetterlage stündlich.
Erste mögliche Aufnahmezeit war ab 22:45 Uhr, wobei da es da noch ziemlich hell sein würde.
Um 23:40 schaute ich wieder raus und sah eine große Wolkenlücke über mir.
Das Sommerdreieck Deneb, Wega und Atair waren zu sehen. Ich baute mein
Fernrohr auf, führte einige Checks für meine fotografischen Aufnahmen durch und war bereit für den NEA.
Hin und wieder zeigte sich der Stern Enif im Pegasus durch die dünne Wolken,
von dem aus ich das Gebiet einstellte, das der NEA durchlaufen würde.
Wäre der Himmel klar gewesen, wollte ich den NEA eigentlich auch visuell verfolgen,
die fotografischen Aufnahmen würden Timer-gesteuert automatisch ablaufen, so mein Plan;
aber dazu war die Wetterlage zu unsicher und den NEA fotografisch zu erwischen viel erfolg versprechender.
Ich schwenkte ins Gebiet und schaffte es 2 Aufnahmen ohne Wolken (mit NEA) zu machen
und 3 Aufnahmen leider nur mit Wolken (kein NEA).
Es sah so aus als wenn das alles gewesen sein sollte und so wendete ich mich
noch dem Nova Stern T-CrB zu, um diese mit dem Kleinplaneten Pallas (2) abzulichten,
denn in dieser Richtung war gerade ein großes Wolkenloch entstanden.
Dieses Wolkenloch zog langsam nach Osten und als ich schon alles abbauen wollte,
da es jeden Moment zu Regnen anfangen könnte, sah ich Atair dann Enif aufblinken
als wollten sie mir sagen: Nix mit Aufhören!- Du kannst noch weiter beobachten.
Ab 0:10 Uhr MESZ gelangen mir noch zirka 30 Aufnahmen der Gebiete am Himmel,
die der Asteroid zur Aufnahme durchlaufen sollte.
Zwischendurch gabs auch dichtere Wolken. Ich habe keine Zeit damit verschwendet
auf den Monitor meiner Canon EOS Kamera zu schauen, ob was
drauf ist - Ich belichtete drauflos meist 20 Sekunden lang, legte eine Pause von 20 -30 sec.
und unterbrach nur, wenn ich im Sucher nur noch Wolken sah, d.h. alles dicht war.
Zum Schluss gelang mir eine Serie von 10 Aufnahmen am Stück.
Fotografiert habe ich mit einem RF 120/600mm mit Reducer 0,8x
Gegen 0:30 war dann Schluss, denn von allen Seiten zog es plötzlich zu.
Ich beeilte mich alles schnell abzubauen, den erste schwere Tropfen
kamen vom Himmel.
Als ich später die Aufnahmen durch sah, war ich froh, trotz diese Umstände
den NEA auf vielen Aufnahmen als auffällige Strichspur zu finden.
So gesehen hat sich meine Beharrlichkeit ausgezahlt.
Warten wir auf den nächsten NEA und hoffen ihn dann unter besseren Witterungsumständen
beobachten zu können.
VG+CS Dieter
Sternfreunde
Es ist mir gelungen trotz widriger Wetterverhältnisse den
schnellen hellen Asteroiden 2024MK am Abend des 29./30. Juni 2024 fotografisch abzulichten.
Am Sonnabend war es bis etwa 20 Uhr MESZ bei mir heiter und im wesentlichen klar.
Aber dann verdichteten sich die Wolken und der Himmel war fast zu 100% von dunklen Wolken bedeckt.
An diesem Sonnabend sollte eine Schlechtwetterfront mit Regen und Gewittern
von Süden nach Norden Deutschland überqueren.
Ich hatte noch gehofft, dass diese Front erst später bei mir im
Nordosten von Berlin ankommen würde.
Da es bisweilen Lücken in den Wolken gab, verfolgte ich die Wetterlage stündlich.
Erste mögliche Aufnahmezeit war ab 22:45 Uhr, wobei da es da noch ziemlich hell sein würde.
Um 23:40 schaute ich wieder raus und sah eine große Wolkenlücke über mir.
Das Sommerdreieck Deneb, Wega und Atair waren zu sehen. Ich baute mein
Fernrohr auf, führte einige Checks für meine fotografischen Aufnahmen durch und war bereit für den NEA.
Hin und wieder zeigte sich der Stern Enif im Pegasus durch die dünne Wolken,
von dem aus ich das Gebiet einstellte, das der NEA durchlaufen würde.
Wäre der Himmel klar gewesen, wollte ich den NEA eigentlich auch visuell verfolgen,
die fotografischen Aufnahmen würden Timer-gesteuert automatisch ablaufen, so mein Plan;
aber dazu war die Wetterlage zu unsicher und den NEA fotografisch zu erwischen viel erfolg versprechender.
Ich schwenkte ins Gebiet und schaffte es 2 Aufnahmen ohne Wolken (mit NEA) zu machen
und 3 Aufnahmen leider nur mit Wolken (kein NEA).
Es sah so aus als wenn das alles gewesen sein sollte und so wendete ich mich
noch dem Nova Stern T-CrB zu, um diese mit dem Kleinplaneten Pallas (2) abzulichten,
denn in dieser Richtung war gerade ein großes Wolkenloch entstanden.
Dieses Wolkenloch zog langsam nach Osten und als ich schon alles abbauen wollte,
da es jeden Moment zu Regnen anfangen könnte, sah ich Atair dann Enif aufblinken
als wollten sie mir sagen: Nix mit Aufhören!- Du kannst noch weiter beobachten.
Ab 0:10 Uhr MESZ gelangen mir noch zirka 30 Aufnahmen der Gebiete am Himmel,
die der Asteroid zur Aufnahme durchlaufen sollte.
Zwischendurch gabs auch dichtere Wolken. Ich habe keine Zeit damit verschwendet
auf den Monitor meiner Canon EOS Kamera zu schauen, ob was
drauf ist - Ich belichtete drauflos meist 20 Sekunden lang, legte eine Pause von 20 -30 sec.
und unterbrach nur, wenn ich im Sucher nur noch Wolken sah, d.h. alles dicht war.
Zum Schluss gelang mir eine Serie von 10 Aufnahmen am Stück.
Fotografiert habe ich mit einem RF 120/600mm mit Reducer 0,8x
Gegen 0:30 war dann Schluss, denn von allen Seiten zog es plötzlich zu.
Ich beeilte mich alles schnell abzubauen, den erste schwere Tropfen
kamen vom Himmel.
Als ich später die Aufnahmen durch sah, war ich froh, trotz diese Umstände
den NEA auf vielen Aufnahmen als auffällige Strichspur zu finden.
So gesehen hat sich meine Beharrlichkeit ausgezahlt.
Warten wir auf den nächsten NEA und hoffen ihn dann unter besseren Witterungsumständen
beobachten zu können.
VG+CS Dieter