TorstenHansen
Aktives Mitglied
Hallo,
ich besitze seit kurzem eine DMK41 und konnte nun die ersten Testaufnahmen machen. Anschaffungsgrund war (neben Mond) auch die Spektroskopie mit dem Staranalyser 100, da in meiner Anordnung mit Newtonteleskop, die Aufnahme des Spektrums incl. der nullten Ordnung möglich ist!
Als Testobjekt sollte Neptun herhalten, allein schon auch, um das Rauschen bei längeren Belichtungszeiten (hier 14s) zu testen.
Da das Hauptthema vorgestern Nacht für mich natürlich wieder der Impaktfleck auf Jupiter hieß, standen aus Zeitgründen zur Überlagerung nur 7 Bilder zur Verfügung.
Nach Dark- und Umgebungsabzug ergab sich das folgende Spektrum, welchem ich ein G2V-Spektrum aus der vspec Bibliothek zum Vergleich unten angestellt habe. Außerdem ist noch ein bearbeitetes Spektrum Altairs im Bild enthalten, welches ich zum Kalibrieren verwendet habe.
Ungeschrumpfte Version: http://www.aau.telebus.de/Ver_7/user/Torsten_Hansen/Spektren3/20090730Neptunspektrumw.jpg
Link zur Grafik: http://www.aau.telebus.de/Ver_7/user/Torsten_Hansen/Spektren3/20090730Neptunspektrumw.jpg
Besonders deutlich treten die Methan-Absorptionen bei 5436 und 6199 Angström hervor.
Desweiteren fallen im Vergleich zum G2V-Spektrum Absorptionen bei ca. 5750 und 5980 auf, die im Sonnenspektrum fehlen! Merkwürdig sind auch die Linien bei 5100 und 5200 Angström.
Als Referenz zum Vergleichen hier noch ein Link zu einem Neptun-Spektrum des Fujii Bisei Observatoriums: http://otobs.sakura.ne.jp/FBO/neputune.GIF
Viele Grüße
Torsten
ich besitze seit kurzem eine DMK41 und konnte nun die ersten Testaufnahmen machen. Anschaffungsgrund war (neben Mond) auch die Spektroskopie mit dem Staranalyser 100, da in meiner Anordnung mit Newtonteleskop, die Aufnahme des Spektrums incl. der nullten Ordnung möglich ist!
Als Testobjekt sollte Neptun herhalten, allein schon auch, um das Rauschen bei längeren Belichtungszeiten (hier 14s) zu testen.
Da das Hauptthema vorgestern Nacht für mich natürlich wieder der Impaktfleck auf Jupiter hieß, standen aus Zeitgründen zur Überlagerung nur 7 Bilder zur Verfügung.
Nach Dark- und Umgebungsabzug ergab sich das folgende Spektrum, welchem ich ein G2V-Spektrum aus der vspec Bibliothek zum Vergleich unten angestellt habe. Außerdem ist noch ein bearbeitetes Spektrum Altairs im Bild enthalten, welches ich zum Kalibrieren verwendet habe.
Ungeschrumpfte Version: http://www.aau.telebus.de/Ver_7/user/Torsten_Hansen/Spektren3/20090730Neptunspektrumw.jpg
Link zur Grafik: http://www.aau.telebus.de/Ver_7/user/Torsten_Hansen/Spektren3/20090730Neptunspektrumw.jpg
Besonders deutlich treten die Methan-Absorptionen bei 5436 und 6199 Angström hervor.
Desweiteren fallen im Vergleich zum G2V-Spektrum Absorptionen bei ca. 5750 und 5980 auf, die im Sonnenspektrum fehlen! Merkwürdig sind auch die Linien bei 5100 und 5200 Angström.
Als Referenz zum Vergleichen hier noch ein Link zu einem Neptun-Spektrum des Fujii Bisei Observatoriums: http://otobs.sakura.ne.jp/FBO/neputune.GIF
Viele Grüße
Torsten