NEQ3 SynScan

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Max_Eberle

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Hallo,

Um mich einmal kurz vorzustellen, mein Name ist Max und ich gehe geradeauf ein weiterührendes Gymnasium. Da Ich mich schon seid einigen Monaten mit der Astronomie auseinander gesetzt habe, habe ich mich nun entschlossen mir mein erstes Teleskop zuzulegen, dabei handelt es sich um dieses :

- http://www.astroshop.de/skywatcher-teleskop-n-150-750-explorer-bd-neq-3/p,15330

Ich verbrachte jetzt schon einige Nächte auf einem abgelegenem Berg auserhalb unserer Stadt und beobachtete visuell, bei meinem Glück besitzt mein Vater eine Spiegelreflexkamera, dabei handelt es sich um die Nikon D5100. So habe Ich mir diese genommen und vie T-2 Ring mit dem Teleskop verbunden, es entstanden schon nach geringer Zeit super Fotos von Mond und Sonne via Filter, bei Langzeitbelichtungen ab 2 Sek. ist es dann auch logisch das Strichspuren entstehen wie z.B. vom Orion Nebel. Nun dachte Ich mir Ich rüste die NEQ3 auf via SynScan Upgrade-Kit, dabei dachte Ich an dieses :

- http://www.astroshop.de/goto-motoren/skywatcher-neq-3-pro-synscan-goto-upgrade-kit/p,11664

Nun zu meiner Frage, was die SynScan alles bietet weis ich nun schon z.B. das anfahren von Objekten und eben wie von Astroshop beschrieben die Nachführung, meine Frage ist nun wie das mit der Nachführung funktioniert und ob mir hier villeicht einige ihre Erfahrungsberichte mit der SynScan posten könnten.

Ich freue mich auf Antworten,
Mfg. Max
 
Hallo Max,

ich hab zurzeit das gleich Setup wie du und hab ungefähr vor 6 Monaten mit der Astrofotografie angefangen.
Ich hab mir auch das Goto upgrade Kit geholt und war überwältigt was ich damit alles aus dem Teleskop rausholen konnte.

Bilder mit diesem Setup kannst du dir auf meiner Website anschauen.

Aber wenn du dich erstmal intensiver mit der Astrofotgrafie beschäftigst kommst du nach einiger Zeit an den Punkt wo du mehr willst als 25s belichten, weil ab 30s bekommst du auch nur verwackelte Sterne und Strichspuren. Daher werde ich mir eine EQ6 zulegen.

Mit deiner jetzigen Montierung + Upgrade Kit wirst du vielleicht ein halbes Jahr maximal ein Jahr richtig Spass haben, aber auf das Niveau der Fotos von diesem Fotos wirst du wahrscheinlich nicht kommen.

Also denk daran das es nur ein Spass auf einem begrenzten Zeitraum ist und vielleicht das Sparen auf eine stabilere Montierung z.B. HEQ5 auch eine Alternative sein könnte.

Gruss Julian
 
Hallo Max,

mit dem SynScan Upgrade-Kit bekommst Du dank automatischer Nachführung ein herrliches Seherlebnis. Das Teleskop zittert viel weniger als beim Drehen an den Wellen und Du kannst Dich auf die Beobachtung konzentrieren. Beim Okularwechsel bleibt das angepeilte Objekt im Gesichtsfeld und Planetenfotografie mit Barlow-Linse oder Okularprojektion rückt in Reichweite. :)

Deepsky-Fotografie mit der Nikon und Weitwinkel-, Normal- oder leichtem Teleobjektiv anstelle des 6"ers auf der Montierung geht dann auch. Je nach Brennweite und genauem Einnorden kannst da auf Belichtungszeiten bis 2 Minuten gehen. Damit geht schon einiges.

Aber Deepsky-Fotografie durch den Newton ist ohne weitere Hilfmittel (Autoguiding, Komakorrektor) und auf dieser Montierung nicht erfolgversprechend.

Die Montierung ist schon bei visueller Beobachtung mit diesem Teleskop sowol vom Gewicht als auch von der Hebelwirkung am Limit.

Wenn Du durch Deinen 6" Newton Deepsky-Objekte fotografieren möchtest, brauchst Du eine stabilere Montierung. Wie Julian schon schrieb, bräuchtest Du dann mindestens eine EQ-5 oder eine H-EQ-5.

Da Du noch Schüler bist, vermute ich jetzt mal, daß Du nur ein begrenztes Budget zur Verfügung hast.

Mein Vorschlag ist, kaufe das Upgradekitt. Freu Dich an der verbesserten visuellen Situation. Und mach Übersichtsaufnahmen mit Fotoobjektiven, die statt des schweren Newtons auf der Montierung sitzen. Dabei kannst Dich nach und nach in die Bildbearbeitung (Darks, flats, Bias, MItteln, Strtchen, Farbkalibration...) einfuchsen. Wenn es Dir zu langweilig wird, der Kamera beim Belichten zuzusehen, kannst Dir ja für den Newton noch eine Rockerbox aus Holz zusammenschustern. Koscht fast nix, überbrückt Tage mit schlechtem Wetter und Du hättest wieder was zum spechteln, während die Kamera auf der Montierung vor sich hinknipst. ;)

Der nächste Schritt wären dann autogeguidete Übersichtsaufnahmen. Das läßt sich auch noch mit relativ einfachen Mitteln realisieren. Dazu nimmst eine 20 oder 25 cm lange Prismenschine, setzt einen Sucherschuh selber an ein Ende, kaufst statt des 6x30 Suchers einen 8x50 Sucher, adaptierst eine ALCCD5L-IIc (die Du auch als Planetenkamera prima einsetzen kannst) am Sucher und packst ans andere Ende der Prismenschine wieder Deine Nikon D5100.

Diese Teile kosten alle für sich nicht die Welt und lassen sich als Geburtstagsgeschenk/Weihnachtsgeschenk bei der Verwandschaft/Freunden zusammenbetteln. ;)

Sie können später auch an jeder anderen Montierung oder einem anderen Teleskop weiter verwendet werden. :)

Dank Autoguiding kannst jetzt viel länger belichten. 5 oder 10 Minuten am Stück und hast immernoch runde Sterne. Damit sind dann auch lichtschwächere Motive wie Nordamerikanebel, Pelikannebel, Pacman, Herznebel, die ganzen Nebel in der Milchstraße, Kalifornianebel, Cirrusnebel mit einem Teleobjektiv machbar. Und auch im Winter findest etliche Motive, die bei autogeguideten Langzeitbelichtung prima rauskommen: Plejaden, Flammennebel und Pferdekopfnebel, Barnards Loop, ...

So schnell gehen Dir da die möglichen Motive nicht aus. ;)

Ein solcher Einstieg bringt schnell Erfolg und Du wirst es nicht bereuen.
 
Hallo Max,
ich nutze selbst eine EQ3 SynScan, hatte am Anfang so einige kleine Probleme als ich mit der Astronomie begann. Ein wichtiger Tipp, halt Dich genau an die Bedienungsanleitung und nicht auf Stimmen der sogenannten „Spezialisten“ z.B. bei der Eingabe der Daten kommt erst der Monat, Tag und Jahr! Ich war letztes Jahr auf dem Herzberg Treffen und keiner der Spezialisten hat die Montierung zum laufen gebracht, was war geschehen??? Tag, Monat, Jahr so geht’s einfach nicht. An sonst ist die Montierung einfach klasse und ich kann sie nur weiter empfehlen, Du solltet aber bedenken, dass die 7kg Traglast sehr hoch gegriffen sind, ich würde nicht mehr als max 4kg drauf packen, das ist das Maximum, da Du die Kamera und einen eventuellen Guider noch dazu rechnen musst. Ich werde meine EQ3 verkaufen da sie mir zu leicht ist ich habe mir eine CGEM von Celestron zugelegt. Trägt bis 22kg ist aber auch um einiges schwerer als die EQ3.
Solltest Du noch was wissen wollen meine e-mail
lowdd@web.de
Lothar Dresden
MAK 90/1250, 127/1500, 180/2800, C6 und C11
 
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Erstmal Vielen Dank an euch alle,

Wie gesagt bin ich eben noch totaler Anfänger, habe mich nun jedoch entschieden eine Heq5 oder eine Eq6 anzusparen, es wäre nett wenn ich von euch Tipps bekommen würde wo die Vorteile dieser Mintierungen liwgen und welche für mich wohl am geignetsten wäre. Zudem bin ich jetzt schon seid einigen Wochen an der Planetenfotpgrafie vir ToUcam 740k drann, jedoch komme ich selbst mit Barlow Linsen nicht auf die nötige Größe, so stieß ich auf Okularprojektion, meine Frage ist nun kann ich alle Okulare dazu verwenden oder müssen diese eine Gewisse Breite/Länge haben? Meine letztw Frage wäre wie genau ein Autoguider funktioniert und wieviel eine anständige Grundausstattung eines Autoguiders kostet oder welche zu empfehlen ist.

Mfg. Max
 
Hallo Max,

ein Okular für die Okularprojektion muß in den Projektionsadapter passen. Das klappt mit den meisten Plössl, Orthos und vielleicht noch (Reversed) Kellnern problemlos. Planetaries und viele neue Weitwinkel sind dagegen zu dick.

Eine größere Länge kann man durch einen passend langen Adapter kompensieren, aber schon aus Qualitätsgründen würde ich kurzbrennweitige und daher kürzere Okulare vorziehen, sofern nicht afokale Projektion beabsichtigt wird.

Grüße

fquadrat
 
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