Beginner36
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Kleine Anmerkung zu dieser Diskussion:
Ist "Astronomie" wirklich euer "Hobby"?
CS
Alexander
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Zitat von Beginner36:Kleine Anmerkung zu dieser Diskussion:
Ist "Astronomie" wirklich euer "Hobby"?
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Alexander
zwischenzeitlich hat Jürg Bächli aus der Schweiz im anderen Forum eine geniale Konstruktion als Lehrbeispiel für die Fornaxkonstrukteure veröffentlicht !!
bitte um Überprüfung meiner Berechnung, auf Basis des Datenblattes:
Drehmoment des Motors: Md=0,15Nm
Reibradradius: r=0,004m
max. zul. Radialbelastung bei Ausladung von 20mm: Fn max. = 20N
Fr = Radialkraft = Reibkraft
Zur Übertragung der vollen Motorleistung ergibt sich:
Md = Fr*r
Fr = Md/r
Fr = 0,15Nm / 0,004m
Fr = 37,5N
Fn = Normalkraft = Anpresskraft = Radilalbelastung der Motorwelle
µ = Reibwert (bestenfalls 0,15 Stahl/Alu)
Fr = Fn*µ
Fn = Fr/µ
Fn = 37,5N / 0,15
Fn = 250N
Wer schon mal das Schneckenspiel Seiner Montierung eingestellt hat weiß das es auch ein zu stramm gibt, es heißt ja nicht umsonst Spiel und genau das passiert wenn das Schneckenrad mit einiger Kraft gegen die Schnecke gedrückt wird, das ganze wird sehr schwergängig was den Motor überlastet im Extremfall frisst sich gar die Schnecke fest.
aus der im Treff veröffentlichten Prinzipskizze würde ich mir eine so ausführliche Beurteilung - wie von dir erfolgt - nicht zutrauen.
Du weißt aber schon, daß es nicht wenige Montierungen gibt, bei denen KEIN Spiel vorliegt und die Schnecke über Federn an das Schneckenrad gepresst wird
Zu behaupten der Motor wäre falsch angebaut ist schlicht falsch.Details kann man da natürlich hinterfragen, alleredings bei einem völlig falsch angebautem Motor ist nichts zu verbessern.
was meinst du was stabiler ist, ein Schneckengetriebe oder ein Schrittmotor als Widerlager ??Es ist weiterhin unzulässig ein Schneckengetriebe als Wiederlager zu missbrauchen.
Deine Vergleiche sind haarsträubend und völlig nutzlos oder willst du nun auch noch Kreissägewellenlagerungen mit Dentalturbinen vergleichen ??
Nimm einfach zur Kenntnis, daß ein 4mm Wellchen nicht für den Anpressdruck einer F10 konzipiert ist und daß die Werte welche lt. Motordatenblättern einzuhalten sind nicht an der F10 überprüfbar sind und somit MURKS vorliegt ...
was meinst du was stabiler ist, ein Schneckengetriebe oder ein Schrittmotor als Widerlager ??
Und deine hinkenden Anmerkungen, wo du Federweg als Spiel betrachtest sind fachlich reiner Nonsens - es schmerzt mein Maschinenbauherz
Bei einem Flachriemen muss ebenfalls das gesamte Drehmoment über die Reibung übertragen werden, dementsprechend hoch sind auch die Radialkräfte auf die Motorlagerrung.
Hier sind wir an dem einzigen Punkt wo man tatsächlich unterschiedliche Meinungen wegen unterschiedlicher Ansprüche an die Montierung sein kann.
Wie vorgerechnet halte ich die bei zulässigen 20N Anpresskraft erreichbAm simpelsten lässt sich die Anpresskraft des Reibrades mit einem maximal zulässigen Drehmoment für die entsprechende Einstellschraube einhalten.
aren ca. 0,9Nm Drehmoment auf der Stundenachse für ausreichend.
Es geht hier nicht um die Nachführung schwerer Teleskope sondern um eine DSLR mit kleinem Teleobjektiv.
Am simpelsten lässt sich die Anpresskraft des Reibrades mit einem maximal zulässigen Drehmoment für die entsprechende Einstellschraube einhalten.
Krasses Beispiel es gibt Schrittmotoren mit mehreren KW Leistung zb. bei großen CNC Maschinen welche große Massen mit atemberaubender Geschwindigkeit exakt Positionieren können.
Da ist allerdings der Umschlingungswinkel zu berücksichtigen, und deshalb wird bei Riementrieben eine große Fläche zur Reibkraftübertragung genutzt - bei Reibrädern über eine konkav / konvexauflage hat man leider nur Linienberührung und deshalb probleme mit der zulässigen Flächenpressung der Reibflächen bzw. mit dem Verschleiss.
Auf was du überhaupt nie eingegangen bist, ist die mieserabel niedrig liegende Drehzahl, welche lt. Datenblättern ein sinnvolles Laufverhalten des Motors ausschließt und aus diesem Grund schon ein Zwischengetriebe erforderlich wäre.
Das darf man bei der F10 Konstruktion und den erforderlichen Werten getrost vergessen - da wäre der Anteil der Gewindereibung usw. der Einstellschraube unkalkulierbar ...
ja, das ist ein Spitzenvergleich !!
schon richtig die Flächenpressung ist beim Riemenantrieb geringer, aber Du hast doch nicht eine eventuell unzulässig hohe Flächenpressung an der F10 bemängelt (wäre dann übrigens auch bei der von Dir als Genial bezeichneten Konstruktion so)
Bei einer weiteren Untersetzung zwischen Motor und Reibrad vermindert sich die Riemenkraft welche auf den Motor wirkt um den Faktor der Untersetzungdie Radialkraft auf die Motorwelle und die wäre gleiche Materialien und damit Reibwert vorausgesetzt bei einem Reibradantrieb die gleiche wie bei einem Riemenantrieb.
Das Prinzip derartige Kräfte auf der Motorwelle lasten zu lassen ist also allgemein üblich.
Das ist genial, deshalb tuts auch das Notrad am Porsche, weil man damit nur 80 fahren darf, also werden wir künftig nur solche Räder montieren - 80 ist ja weit mehr als 8% der HöchstgeschwindigkeitDas bin ich eigentlich schon mit meinem Hinweis auf das TDM Protokoll.
Aber ich mach es hier noch mal ausführlich.
Die Herstellerangaben zur sinnvollen Mindestdrehzahl beziehen sich auf die maximale Motorleistung.
Wie Du selbst ausgerechnet hast beträgt die bei 20N Anpresskraft erreichbare Motorbelastung lediglich 8% des Nennwertes.
Bei dieser Last ist ganz offensichtlich auch mit einer wesentlich niedrigeren Drehzahl ein zufriedenstellender Lauf des Motors möglich.
Das wurde auch exakt mit dem TDM Protokoll nachgewiesen und ist damit für mich eine Tatsache.
Es ist völlig unnütz hier rumzulamentieren bewiesene Fakten muss man auch akzeptieren, ob diese einem nun passen oder nicht.
Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist bei der von Dir als genial bezeichneten Konstruktion funktioniert die Einstellung der Anpresskraft exakt genauso wie bei der F10.
Wenn Du die F10 deswegen als murks bezeichnest dann müsstest Du das auch dort.
Ja es schien mir doch mal notwendig Dich darauf hinzuweisen das es auch ganz andere Kaliber bei Schrittmotoren gibt, irgendwie denkst Du offenbar da immer nur an kleine mickrige Dinger in Deinem Drucker
Deshalb ist auch das Konstruktionsprinzip der F10 nicht falsch oder als solches prinzipiell zu kritisieren, der Schrittmotor muss natürlich entsprechend dimensioniert sein, was durchaus kein Problem ist, hier hat man mit dem neuen Motor sicher auch noch mal nachgelegt.
Bei einer weiteren Untersetzung zwischen Motor und Reibrad vermindert sich die Riemenkraft welche auf den Motor wirkt um den Faktor der Untersetzung.
Die einstellbare Anpresskraft wirkt nicht auf die Motorwelle - und um den gehts, falls du das vergessen haben solltest seit Monaten ....
Nein es geht um die Belastung der Reibradachse bzw. der entsprechenden Lager dabei spielt es überhaupt keine Rolle ob diese auch die Motorwelle ist oder nicht.
Ach Johann Du hast Dich derart in dem Detail festgebissen das Dir der Überblick verloren gegangen ist.
Wer sagt denn das die Motorwelle unbedingt zu schwach sein muss, die kann genauso Dimensioniert werden wie eine eigene Achse für das Reibrad.
DIE EINZIGE WAHRHEIT LEGT IM BASTELN, MURKSEN, RECHTFERTIGEN, LAMENTIEREN, PHILOSOPHIEREN, PROBIEREN, DEMENTIEREN, NIX KAPIEREN ....
Was mir noch aufgefallen ist: Motorarm und der Segmentarm sind nur im gemeinsamen Drehpunkt zu einander im Abstand fixiert. Dort wo das Reibrad am Segment abläuft kann man die beiden Arme ohne Kraftaufwand etwas auseinander oder zusammen drücken (ist ja auch ein ordentlicher Hebel).
Zitat von sofi99:Die Frage ist, inwieweit das preislich durchführbar ist ???
Es müsste ein vernünftiger Kompromiss zwischen Preis und Technik gefunden werden - das ist nicht so einfach... Johann
...vielleicht ist die Fornax-10 ja der Versuch, einen solchen Kompromiss (und ein Kompomiss nimmt nun mal bewusst gewisse Schwächen in Kauf) zu finden?
Tangentialarm für FS2 vorbereitet: 349€ (bisher 399€)
Tangentialarm mit UrsaMinor Steuerung (Sid/Lun/Sol): 449€ (bisher 578€)
Pohöhenwiege / Gabel: 159€ (bisher 179€)
Fornax Montierungen arbeiten auf dem Mauna Kea und am Kitt Peak, mit diesem Hintergrund und langjähriger Erfahrung wurde mit der Fornax-10 ein völlig neues Konzept für eine leichte reisetaugliche Montierung entwickelt -