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Hallo Nachtaktive,
gestern habe ich kurz vor Mitternacht meinen 10" f/4 Schmidt-Newton aufgebaut und wollte eigentlich nur ein bißchen Planeten gucken. Die Transparenz war aber so gut und die Luft trocken, daß ich mir ein paar Deep Sky-Objekte nicht verkneifen konnte. Das Fernrohr stand übrigens seit 20 Uhr draußen und war ideal ausgekühlt.
Zuerst habe ich den Rosettennebel angepeilt (35mm eudiask. Ok.). Schon ohne Filter waren Nebelstrukturen zu sehen, mit UHC war dann der Ring komplett, besonders der Innenrand schön strukturiert. Etwas höhere Vergrößerung machte sich wegen des Kontrastgewinns besser (14mm Speers Waler). Schon mal nicht schlecht!
Dann habe ich im Löwen die Gruppe M65/M66/NGC3628 aufgesucht. Im 14er SW waren die drei Gx in einem Gesichtsfeld gut zu sehen. Der Hammer war der Anblick im 7,5er SW. Alle Gx zeigten ihre typische Form und Details in den Randgebieten. Durch NGC3628 verlief ein feiner dunkler Strich, das Staubband! Der Kontrast war phantastisch, alle Gx hell und deshalb entspannt zu beobachten. Ich muß dazu sagen, daß ich das Fernrohr ziemlich neu habe, vorher mit einem guten 5" Refraktor beobachtet habe und jetzt den Himmel neu entdecke!
Vor den Planeten mußte ich dann noch M51 sehen, und ich wollte es nicht glauben: im 7.5er SW Spiralen, gleißend hell der Kern der kleinen Gx, einfach wunderschön!
Tatsächlich hat Jupiter dann alles noch getoppt. Ich hatte schon berichtet, daß ich die Kontrastleistung an Saturn, Mond und Mars als überraschend gut empfand. Gestern bei fast idealen Bedingungen habe ich meinen besten Jupiter seit 1978 gesehen, und das will was heißen! Beobachtet wurde mit einem 5mm Spectros Plössl, meinem liebsten Planetenokular. Es war überwältigend, ich will aber jetzt nicht weiter ins Detail gehen. Die Jupitersaison wird sicher noch ein paar ausführliche Berichte hervorbringen!
Fazit: eine geile Optik, und wieder viel "neues" gesehen!
Grüße von Michael.
gestern habe ich kurz vor Mitternacht meinen 10" f/4 Schmidt-Newton aufgebaut und wollte eigentlich nur ein bißchen Planeten gucken. Die Transparenz war aber so gut und die Luft trocken, daß ich mir ein paar Deep Sky-Objekte nicht verkneifen konnte. Das Fernrohr stand übrigens seit 20 Uhr draußen und war ideal ausgekühlt.
Zuerst habe ich den Rosettennebel angepeilt (35mm eudiask. Ok.). Schon ohne Filter waren Nebelstrukturen zu sehen, mit UHC war dann der Ring komplett, besonders der Innenrand schön strukturiert. Etwas höhere Vergrößerung machte sich wegen des Kontrastgewinns besser (14mm Speers Waler). Schon mal nicht schlecht!
Dann habe ich im Löwen die Gruppe M65/M66/NGC3628 aufgesucht. Im 14er SW waren die drei Gx in einem Gesichtsfeld gut zu sehen. Der Hammer war der Anblick im 7,5er SW. Alle Gx zeigten ihre typische Form und Details in den Randgebieten. Durch NGC3628 verlief ein feiner dunkler Strich, das Staubband! Der Kontrast war phantastisch, alle Gx hell und deshalb entspannt zu beobachten. Ich muß dazu sagen, daß ich das Fernrohr ziemlich neu habe, vorher mit einem guten 5" Refraktor beobachtet habe und jetzt den Himmel neu entdecke!
Vor den Planeten mußte ich dann noch M51 sehen, und ich wollte es nicht glauben: im 7.5er SW Spiralen, gleißend hell der Kern der kleinen Gx, einfach wunderschön!
Tatsächlich hat Jupiter dann alles noch getoppt. Ich hatte schon berichtet, daß ich die Kontrastleistung an Saturn, Mond und Mars als überraschend gut empfand. Gestern bei fast idealen Bedingungen habe ich meinen besten Jupiter seit 1978 gesehen, und das will was heißen! Beobachtet wurde mit einem 5mm Spectros Plössl, meinem liebsten Planetenokular. Es war überwältigend, ich will aber jetzt nicht weiter ins Detail gehen. Die Jupitersaison wird sicher noch ein paar ausführliche Berichte hervorbringen!
Fazit: eine geile Optik, und wieder viel "neues" gesehen!
Grüße von Michael.