neue Nova im Sternbild Puppis

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Deneb

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Hallo zusammen,

es gibt mal wieder eine neue Nova am Nachthimmel, dieses Mal im Sternbild "Puppis". Die Nova hat eine Deklination von -26°, kommt bei uns also ca. 15° über den Horizont, was für eine Beobachtung locker ausreichen sollte. Ihre Helligkeit beträgt nach der AAVSO 7.6 mag, ist also wirklich sehr hell. Ein Fernglas sollte zu ihrer Beobachtung ausreichen.

Eine Aufsuchkarte gibt es unter:

http://www.aavso.org/cgi-bin/shrinkwrap.pl?path=/charts/PUP/N_PUP_04/NPUP04-D.GIF

Viel Spass beim Beobachten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Christian
 
Hallo Deneb,
vielleicht ist die Frage zu theoretisch für diese Kategorie, aber dennoch. Ich habe mir die Helligkeitskurse mal angeschaut und festgestellt, daß der Stern nicht heller als vor der Explosion leuchtet. Kann das sein, oder interpretiere ich hier etwas falsch? Das Maximum fand demnach zwischen 2.453.333,5 und 2.453.334,0 (jul. Datum) statt.

Also kann man doch nicht wirklich einen "neuen Stern klitzern sehen", oder?

Viele sternklare Nächte

Ingo http://www.aavso.org/cgi-bin/supers...l=yes&grid=off&magbottom=&magtop=&type=points
 
Hallo Ingo,

ich weiß jetzt nicht so ganz genau, was du meinst, aber ich versuche trotzdem mal, dir zu antworten. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Die Helligkeitskurve ist ja nur von den letzten Tagen, von daher leuchtet die Supernova recht konstant in ihrer Maximumshelligkeit. Wenn man sich den Stern vor zwei Wochen oder so mal angeschaut hätte, dann wäre er nicht 7mag, sondern vielleicht nur 16mag hell gewesen. Warte mal noch ein paar Wochen, dann kannst du zuschauen, wie der Stern wieder auf seine Ausgangshelligkeit zurückgeht.

Warum der Stern so lange in dieser Maximumshelligkeit leuchtet, hab ich mich auch schon oft gefragt. Ich denke auch, dass es ein Nachglühen ist, aber woher das kommt, weiß ich auch nicht so genau. Meine Vermutung ist die, dass die äußeren Schalen, die beim Heliumblitz in den Raum hineingepustet werden, nicht so schnell abkühlen und von daher noch sehr lange nachleuchten. Außerdem vergrößert sich ihre Fläche, so dass sie mehr Licht abgeben können. Gleichzeitig kühlen sie aber ab, was bedeutet, dass sich die Helligkeitsabnahme und die Größenzunahme so pi mal Daumen ausgleichen könnten, weshalb die Helligkeit konstant bleibt. Der Stern an sich sollte ja nach der Explosion nicht mehr so hell leuchten, sondern nur noch wie ein gewöhnlicher weißer Zwerg. Also muss es was mit den Explosionsresten zu tun haben, oder ?? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />

Das sind nur die Gedanken, die ich mir über dieses Thema gemacht hab. Gelesen hab ich darüber noch nichts, so dass ich mit meiner Antwort ziemlich daneben liegen kann. Aber ich finde meine Erklärung eigentlich ganz logisch und somit auch plausibel. Vielleicht kann hier ja jemand weiterhelfen, der es genauer weiß als ich.

Bis dann, Christian


 
... mit den evtl. 16 mag vor zwei Wochen gebe ich Dir recht. Das würde bedeuten das ein Sprung von 16mag auf ca. 8mag stattfand und dann ein weiterer kurzer Piek auf 7 mag (wie im Diagramm sichtbar) uind dann wieder runter auf 8mag. Mich macht der eine Piek und der zeitliche Verlauf so stutzig.

Aber wie gesagt, das ist vielleicht doch zu theoretisch an dieser Stelle.

Danke für die Antwort.

Ingo
 
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