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kaikiel

Neues Mitglied
Hallo zusammen. Zuerst möchte ich mich vorstellen. Ich bin Kai und komme aus Kiel. Aber das war bei dem Nick sicherlich nicht so schwer zu erraten. :smiley47:

Ich möchte in die Astrofotografie einsteigen und habe mich in diversen Foren und auf diversen Pages informiert.
Aber wie das im Internet so ist: Man bekommt echt viele Infos, leider teilweise widersprüchlich. Nur was ist richtig?

Ich habe mit meinem "normalen" 300er Objektiv ein paar Bilder vom Voll- und Halbmond geschossen und fand das spannend zu beobachten. Nun möchte ich mehr. Mehr vom Mond und evtl. auch andere Planeten. Mal sehen. Und der Oberhammer wäre, wenn dass Teleskop auch für Naturfotografie einsetzbar wäre. Aber das ist eher zweitranging.

Nun lese ich auf gewissen Seiten, dass ein Linsenteleskop total klasse für Mond- und Planetenfotografie geeignet ist. Auf einer anderen Seite lese ich, dass gerade Linsenteleskope denkbar ungeeignet sind - Newton Teleskope sind da die erste Wahl.

Nun bin ich verwirrt.

Preislich tun sich die beiden scheinbar nicht viel. Wobei ich nicht weiß, ob folgende Teleskope für mich geeignet sind:
https://www.intercon-spacetec.de/te...r-startravel-120-eq3-2-refraktor-120/600.html

https://www.intercon-spacetec.de/te...q3-2-newton-150/750-mit-montierung-eq3-2.html

Ich habe auch versucht mit dem Verein hier bei uns Kontakt aufzunehmen. Leider reagieren sie auf keinerlei E-Mail. Schade, aber nun gut. Sonst hätten sich gewisse Fragen von allein erledigt.

Ich hoffe, hier mag mir einer weiterhelfen.

Vielen Dank und Gruß
Kai
 
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Hallo Kai,

willkommen im Forum!

Zunächst zu den beiden Links:

Der Startravel ist für Mond/Planeten so ziemlich das ungeeignetste Teleskop überhaupt! Er hat bereits bei mittleren Vergrößerungen einen extremen, systembedingten Farbfehler. Es ist ein Spezialgerät für schwache Vergrößerungen und große Gesichtsfelder, also offene Sternhaufen, ausgedehnte Gasnebel und Kometen. Für deine Zwecke also: Finger weg!

Der 150/750 ist prinzipiell geeigneter, jedoch auch eher für große Gesichtsfelder und Deep Sky ausgelegt. Für Mond und Planeten braucht man eine lange Brennweite, die Lichtstärke ist hier eher sekundär.

Ein klassisches Planetenteleskop, beispielsweise der 150/1200er Newton, braucht für Fotografie eine starke und damit schwere und teure Montierung der EQ-6-Klasse. Hier weichen viele Beobachter auf Dobsons mit EQ-Plattform aus, wie sowas hier:

http://zudensternen.de/Nachfuehrung fuer Dobson Teleskope.html

Für den Schwerpunkt Mond/Planeten und Naturfotografie ist, denke ich, ein Maksutov mit mittlerer Öffnung der beste Kompromiss:

http://www.teleskop-express.de/shop...x-127-EQ3---127-1500mm-Maksutov-Teleskop.html

Die Öffnung und Brennweite ermöglicht bereits gut aufgelöste Mond- und Planetenbilder und schöne Naturfotos. Mit einem entsprechenden Adapter lässt sich der Tubus auch auf ein stabiles Fotostativ setzen.

Wie sieht es mit Budget und Transportabilität aus? Wäre es eine Option, zwei Geräte zu kaufen, eins für Natur (Spektiv) und eins für Astrofotografie?

VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo nochmal,

bei Naturbeobachtung habe ich einen wichtigen Aspekt vergessen: Die Luftunruhe (Seeing) erlaubt in aller Regel nur schwache Vergrößerungen. Hier wärst du mit einem guten fernglas als Ergänzung zum Teleskop vermutlich am besten beraten.

Ich habe mit dem TS 10x60 LE aktuell beste Erfahrungen gemacht:

http://www.teleskop-express.de/shop...glas-mit-10fach---Daemmerung--Astronomie.html

Hier ein Erfahrungsbericht von mir:

http://forum.astronomie.de/phpapps/...cs/1213617/all/Erfahrungebericht_Großfernglas

Ich werde ihn in den nächsten Tagen ergänzen.

VG Christian
 
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Hallo Sternenfreunde,

Gestern war ich das erstmal draußen und versuchte Sterne zu finden. Leider vergebens.

21 Uhr hatte ich einen,, versuchte durch das Teleskop Newton 114/900mm zu sehen aber nicht gefunden. Nach etlichen hin und her und auf und ab, hatte ich ihn. Mit 25mm und 2xBarlow. Er war sehr hell und blendete eher mehr. Nach umstecken zum 10mm, war er wieder weg...nun versuchte ich ihn so zu finden bis es dann klappte..leider sah ich ihn genauso wie vorher. kein unterschied

Den Sucher 6x30 konnte man vergessen, da habe ich nicht durch gesehen. Ich tat vergleichen zwischen Sucher und mit den 25mm,, ja da war er ganz schwach verschwommen ganz schwer zu sehen, was war da los, vielleicht weiß ihr was ich mit den Sucher los ist.

Durch den Tubus sah ich auch nicht so wirklich was, mit den Zoomen, der Einstellung, keine Ahnung an was es lag

Traurig ging ich wieder rein und schaute Eure Bilder an,,,,

Vielleicht könnt ihr mir ein Rat geben was ich machen kann...
LG Thomas :-(
 
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Zitat von sahnetorte:
Hallo Sternenfreunde,

Gestern war ich das erstmal draußen und versuchte Sterne zu finden. Leider vergebens.

War bewölkt?


Welchen?

versuchte durch das Teleskop Newton 114/900mm zu sehen aber nicht gefunden. Nach etlichen hin und her und auf und ab, hatte ich ihn. Mit 25mm und 2xBarlow.

Warum 25mm mit Barlow?

Er war sehr hell und blendete eher mehr. Nach umstecken zum 10mm, war er wieder weg...nun versuchte ich ihn so zu finden bis es dann klappte..leider sah ich ihn genauso wie vorher. kein unterschied

Ja, weil 25mm mit 2x Barlow (nehm ich mal an) = 12.5mm ergibt und das ist nicht weit vom 10mm entfernt. Außerdem sind Sterne Punkte in jedem Teleskop und wenn Du 5 Milliarden Euro auf den Tisch legst sind es trotzdem Punkte.

Den Sucher 6x30 konnte man vergessen, da habe ich nicht durch gesehen. Ich tat vergleichen zwischen Sucher und mit den 25mm,, ja da war er ganz schwach verschwommen ganz schwer zu sehen, was war da los, vielleicht weiß ihr was ich mit den Sucher los ist.

Du solltst bei Tageslicht den Sucher justieren.

Durch den Tubus sah ich auch nicht so wirklich was, mit den Zoomen, der Einstellung, keine Ahnung an was es lag

Mit dem Teleskop zoomt man nicht, sondern stellt scharf, bis die Sterne Punkte sind. Zoomen kann man nur mit einem Zoomokular.

Traurig ging ich wieder rein und schaute Eure Bilder an,,,,

Die Bilder siehst Du im Teleskop nicht, das sind Fotos.

Vielleicht könnt ihr mir ein Rat geben was ich machen kann...
LG Thomas :-(

Justiere den Sucher und geh das nächste mal raus und versuche Jupiter oder den Mond und nicht "Sterne". Ansonsten: Am besten mal mit jemanden beobachten. Gibts in Hartha niemanden?

Grüße
Matthias

P.S. außerdem kaperts du hier den Thread - > eigenen aufmachen.
 
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Hallo Thomas,
als erstes in deinen Beiträgen weiterschreiben und nicht mitten in einem anderen Beitrag.
Gruß Rolf
 
Hallo Thomas,

Dein "Beitrag" hat mit Kais Frage relativ wenig zu tun. ;-)


Gruß

Jürgen
 
Hi Kai,

der kurze Refraktor ist wie schon gesagt für dn Zweck komplett ungeeignet, der Newton dagegen zu schwach montiert. Also visuell schon ok, aber bei der Fotogafie braucht man noch mehr Reserven. Ferner kommen da noch weitere Kosten dazu - die Montierung braucht eine Motorisierung, der Newton einen Komakorrektor, wenn es mehr als 30 Sekunden Belichtungszeit sein sollen, kommt noch ein Autoguider hinzu. Falls Emissionsnebel sichtbar sein sollen, zudem eine Modifizierte DSLR oder gleich eine Astrokamera.

Aber prinzipiell lässt sich immer eine Kombination zusammenstellen - und es müssen auch nicht die 'üblichen' 3000Euro sein, die man für ernsthafte Astrofotografie braucht...

Beispiel mit dem 150/750 Newton:
Nimm bei der Montierung die Synscan-Variante (oder den Nachrüstsatz von T-Austria, da hat die Handbox nen ST-4 Port). Dazu noch eine "Planetenkamera/Autoguider". Und eine dazu passende Barlow. In der Konfiguration wären schon sehr gute und komfortable Aufnahmen von Planeten und Monddetails machbar.
Du könntest den Newton aber auch runternehmen (und eine Rockerbox basteln) und die DSLR mit nem Objektiv aufsatteln. Die Planetenkamera von grad eben wird dann mit einem Sucher zum Autoguider. Während der Kram fotografiert, kannst mit dem Newton in der Rockerbox fotografieren.

Alternativ nur einen 130/650, der auf dieser Monti auch fotografisch bei Windstille funktionieren sollte (und ebenfalls einen Komakorrektor bekötigt). Dann hast aber nix zum beobachten, solange die ganze Nacht durch fotografiert wird.

cs
Jürgen



 
Hallo Jürgen,

Zitat von Nasus:
...der Newton dagegen zu schwach montiert. Also visuell schon ok, aber bei der Fotogafie braucht man noch mehr Reserven. Ferner kommen da noch weitere Kosten dazu - die Montierung braucht eine Motorisierung, der Newton einen Komakorrektor, wenn es mehr als 30 Sekunden Belichtungszeit sein sollen, kommt noch ein Autoguider hinzu. Falls Emissionsnebel sichtbar sein sollen, zudem eine Modifizierte DSLR oder gleich eine Astrokamera...

Kai möchte Mond und Planeten fotografieren. Da braucht man nur eine Webcam bzw. ein technisch verwandtes und damit sehr leichtes Aufnahmesystem und ggf. eine DSLR. Der größte Teil des von dir beschriebenen Geraffels ist für Deep Sky relevant. Komakorrektor, Autoguider etc. braucht man da nicht.

Für Webcam und ggf. DSLR mit Spiegel-Vorauslösung dürfte die Montierung ausreichen.

VG Christian
 
Hi!

Zitat von copernicus:
Ein klassisches Planetenteleskop, beispielsweise der 150/1200er Newton, braucht für Fotografie eine starke und damit schwere und teure Montierung der EQ-6-Klasse.
Für die Planetenfotografie ist so eine Montierung nicht unbedingt notwendig, wenn auch recht angenehm beim Scharfstellen (geht leichter, wenn es weniger wackelt). Allerdings ist eine Nachführung Pflicht, sonst machen Fokussierung und die heute üblichen Videosequenzen keinen Spaß.

Wenn meine EQ5 richtig eingnordet ist, bleibt ein Objekt auch im Bereich der Höchstvergrößerung immer nahe der Bildfeldmitte, daß ist schon sehr angenehm. Meistens begnüge ich mich mit etwas weniger Vergrößerung, aber 240fach und <50° Gesichtsfeld wären im Dobson dennoch mit viel Arbeit (und weniger Konzentration) verbunden. Manuelle Bewegung nur um die Stundenachse ist einfacher, motorische heißt, daß man sich ganz auf das Objekt konzentrieren kann.

Nachteil: Für Naturbeobachtungen ist diese Ausrüstung zu unhandlich (c. 20 kg, dazu ein langer Tubus) und bietet nicht die geringen Vergrößerungen, wie man sie angesichts der Luftunruhe bei terrestrischer Nutzung oft bevorzugen würde.

Dein Vorschlag mit dem Spektiv ist nicht schlecht, aber bei einem großzügigen Budget kann man Naturbeobachtungen und Astrofotografie durchaus unter einen Hut bekommen, ohne daß das ein Sombrero sein muß. Ein ED-Zweilinser oder gleich ein Vollapo ist bei 80 mm Öffnung noch transportabel, läßt sich auf ein Fotostativ setzen und deckt einen großen Vergrößerungsbereich ab.

Wer nötigenfalls etwas mehr schleppen möchte, kann auch kostengünstig einen kleinen Richfieldachromaten (80/400) mit einem Maksutow-Cassegrain kombinieren und je nach Bedarf eines der Instrumente oder gleich beide mitnehmen. Der Farbwerfer dient dann als Spektiv und zur Beobachtung großflächiger Objekte, der Mak ist für Planeten, Sonne und Mond gedacht, dient aber auch als Spektiv für kleine Objekte oder, sofern die Luft ruhig ist, für größere Distanzen. Statt des Fraunhofers kann man auch einen kleinen, kurzbrennweitigen ED-Zweilinser einsetzen, dann wird der Mak seltener nötig sein.

Grüße

fquadrat
 
Hallo fquadrat,

ich bezog mich eingangs auf ein für Planeten ausgelegtes Newtonteleskop, weil ja ein Sechszöller bereits verlinkt war. Für Planeten braucht man ja auch keine ellenlangen Nachführzeiten, so dass eine RA-Nachführung mit Batteriebetrieb ausreichen dürfte.

Zum ED: Zwar der wahrscheinlich beste Allrounder für Himmels- und Erdbeobachtung, aber für ernsthafte Mond- und Planetenfotografie dürfte die Öffnung doch etwas zu klein sein. Nicht umsonst habe ich den Fünf-Zoll Mak und nicht die leichtere 90mm-Version verlinkt.

Mit dem Hintergedanken Naturbeobachtung ging mein Gedanke ja auch in Richtung Mak. Naturbeobachtung ist ja ein ähnlich weitläufiger Begriff wie "Himmelsbeobachtung". Bei der Beobachtung eines Vogelnests im Baum werden starke Vergrößerungen ohne weiteres möglich und auch sinnvoll sein (Windstille vorausgesetzt), während bei der Überbrückung großer Distanzen 20-fach schon grenzwertig sein kann.

Kai, was für Naturbeobachtungen planst du denn genau?

VG Christian
 
Hallo Christian.

Zitat von copernicus:
ich bezog mich eingangs auf ein für Planeten ausgelegtes Newtonteleskop
Ich ebenfalls, und auch auf einen Sechszöller. Um damit Planeten zu fotografieren, braucht man keine EQ6, eine EQ5 reicht. Mit einer größeren Montierung kann man schneller scharfstellen, aber die EQ5 ist kein Wackeldackel. Die mit den 150/1200 üblicherweise angebotene NEQ3/EQ3-2 dürfte aber zu schwach sein. Es sollte kein Problem sein, sich von einem Händler ein passendes Paket schnüren zu lassen.

für ernsthafte Mond- und Planetenfotografie dürfte die Öffnung doch etwas zu klein sein. Nicht umsonst habe ich den Fünf-Zoll Mak und nicht die leichtere 90mm-Version verlinkt.
In der Hinsicht stimme ich mit Dir überein, aber der Fünfzöller braucht wieder eine stärkere Montierung, er erscheint mir für ein übliches Fotostativ zu schwer. Eine EQ3 wäre wohl meine Wahl.

Dummerweise ist schon eine EQ3 IMHO für Naturbeobachter etwas schwer, sofern man nicht die Natur im eigenen Garten meint. Ein Fotostativ, welches den Mak auch bei hoher Vergrößerung ohne längeres Nachschwingen trägt, ist ebenfalls kein Leichtgewicht.

Mangels eines 110-mm-Maks wäre wohl der 102-mm die leichtgewichtige Alternative zum Fünfzöller.

Bei der Beobachtung eines Vogelnests im Baum werden starke Vergrößerungen ohne weiteres möglich und auch sinnvoll sein
Das hatte ich bei "Spektiv für kleine Objekte" im Sinn. :)

Grüße

fquadrat
 
Hallo fquadrat,

einen 4" Mak habe ich in Form der berühmten Russentonne. Das könnte in der Tat der beste Kompromiss sein: Noch Fotostativ-tauglich (stabiler Stativkopf erforderlich) und bereits eine gute Auflösung an Mond und Planeten.

Auch wenn ich anstelle der Russentonne hier einen Skywatcher Travelmak empfehlen würde.

VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen und vielen Dank für eure Unterstützung. Das klingt alles sehr vielversprechend.
Ich habe jetzt herausgelesen, dass EQ5 reicht bis 10kg.

Bedeutet also, das folgende Kombi für mich gut ist:
http://www.teleskop-express.de/shop...x-127-OTA---127-1500mm-Maksutov-Teleskop.html

Zusammen mit der Montierung:
http://www.teleskop-express.de/shop...mit-Edelstahlstativ---Teleskope-bis-10kg.html

Beim Mak sind ja schon zwei Okulare dabei. Somit brauche ich im ersten Step noch das Wellenset wegen der Nachführung, richtig?

Zur Frage der Naturbeobachtung: Hier geht es mir um Tiere, die ich fotografieren will, aber deren Fluchtentfernung nicht unterschreiten will.

Wegen der Webcam: Geht das auch mit der Videofunktion der DSLR?

Sorry, dass ich keine Zitate einfüge. Bin hier nur am Tablet und ich kenne noch nicht jede Funktion des Forums.

BTW: http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php?products_id=4071#cs Ist der Mak so wesentlich besser als der 127er? Denn leider ist der doch einen Zacken teurer und anscheinend sind da auch keine Okulare bei, richtig?
 
Zitat von Feldstecher:
Zitat von sahnetorte:
Hallo Sternenfreunde,

Gestern war ich das erstmal draußen und versuchte Sterne zu finden. Leider vergebens.

War bewölkt?


Welchen?

versuchte durch das Teleskop Newton 114/900mm zu sehen aber nicht gefunden. Nach etlichen hin und her und auf und ab, hatte ich ihn. Mit 25mm und 2xBarlow.

Warum 25mm mit Barlow?

Er war sehr hell und blendete eher mehr. Nach umstecken zum 10mm, war er wieder weg...nun versuchte ich ihn so zu finden bis es dann klappte..leider sah ich ihn genauso wie vorher. kein unterschied

Ja, weil 25mm mit 2x Barlow (nehm ich mal an) = 12.5mm ergibt und das ist nicht weit vom 10mm entfernt. Außerdem sind Sterne Punkte in jedem Teleskop und wenn Du 5 Milliarden Euro auf den Tisch legst sind es trotzdem Punkte.

Den Sucher 6x30 konnte man vergessen, da habe ich nicht durch gesehen. Ich tat vergleichen zwischen Sucher und mit den 25mm,, ja da war er ganz schwach verschwommen ganz schwer zu sehen, was war da los, vielleicht weiß ihr was ich mit den Sucher los ist.

Du solltst bei Tageslicht den Sucher justieren.

Durch den Tubus sah ich auch nicht so wirklich was, mit den Zoomen, der Einstellung, keine Ahnung an was es lag

Mit dem Teleskop zoomt man nicht, sondern stellt scharf, bis die Sterne Punkte sind. Zoomen kann man nur mit einem Zoomokular.

Traurig ging ich wieder rein und schaute Eure Bilder an,,,,

Die Bilder siehst Du im Teleskop nicht, das sind Fotos.

Vielleicht könnt ihr mir ein Rat geben was ich machen kann...
LG Thomas :-(

Justiere den Sucher und geh das nächste mal raus und versuche Jupiter oder den Mond und nicht "Sterne". Ansonsten: Am besten mal mit jemanden beobachten. Gibts in Hartha niemanden?

Grüße
Matthias

P.S. außerdem kaperts du hier den Thread - > eigenen aufmachen.


Besser Antworten gehen wo nicht.
 
Hallo Kai,

Zitat von kaikiel:
...Bedeutet also, das folgende Kombi für mich gut ist:
http://www.teleskop-express.de/shop...x-127-OTA---127-1500mm-Maksutov-Teleskop.html

Zusammen mit der Montierung:
http://www.teleskop-express.de/shop...mit-Edelstahlstativ---Teleskope-bis-10kg.html

Beim Mak sind ja schon zwei Okulare dabei. Somit brauche ich im ersten Step noch das Wellenset wegen der Nachführung, richtig?...

Ja, die NEQ-5 trägt den Fünfzöller sehr stabil. Ich kenne die Version mit NEQ-3. Das wackelt etwas stärker, aber auch damit hat ein Bekannter von mir erstklassige Mondbilder hinbekommen. Planeten mit der Webcam sind da auch problemlos möglich.

Für Hochvergrößerungen würde ich noch ein 8mm-Okular dazukaufen.

Wellen erlauben zwar schon eine bequeme Nachführung. Sofern am Beobachtungsplatz Strom verfügbar ist, würde ich jedoch für Fotografie immer eine elektrische Nachführung empfehlen. Für Deep-Sky und wirklich hoch aufgelöste Planetenbilder ist sie sogar notwendig.

...Zur Frage der Naturbeobachtung: Hier geht es mir um Tiere, die ich fotografieren will, aber deren Fluchtentfernung nicht unterschreiten will...

Hier bist du mit einem reinen Teleobjektiv, je nach Budget z.B. 4/300mm oder 2,8/300mm besser beraten. Die haben einen schnellen Autofokus, und mit Teleskopen, speziell Maks, dauert die exakte Fokussierung im Vergleich sehr lange.

...Wegen der Webcam: Geht das auch mit der Videofunktion der DSLR?...

Prinzipiell ja. Aber Webcams etc haben einen kleineren Sensor, wodurch die Planeten leichter groß und detailliert dargestellt werden können.

...BTW: http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php?products_id=4071#cs Ist der Mak so wesentlich besser als der 127er? Denn leider ist der doch einen Zacken teurer und anscheinend sind da auch keine Okulare bei, richtig?...

Der Mak hat eine größere Öffnung und ist deshalb merklich teurer. Er bringt mehr Leistung, ist aber auch schwerer und benötigt eine stärkere Montierung, nämlich die EQ-5.

VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Christian,

vielen Dank. Es ist ja nicht so, dass ich nicht weiß wohin mit meinem Geld, aber dann spare ich lieber noch einen Monat länger und hole mir die EQ5.

Wegen der Teleobjektive: Da schiele ich eher in Richtung 600mm. Also so einen Zoom 150-600mm. Aber das Geld hatte ich gehofft sparen zu können mit einem Teleskop. Aber nun gut. Versuch war es wert.

Was für Webcams kannst du empfehlen? Und vor allem: Die haben keine SD-Card - die müssen ans Laptop, richtig?

Achso: und welchen Onlineshop kannst du / könnt ihr empfehlen?

Und die Idee mit dem Fernglas finde ich spannend. Ist ja auch nicht so teuer.

Vielen Dank!
Ich bin begeistert.

VG Kai

P.S.: Wie geht das mit den Zitaten?

 
Hallo Kai,

mit konkreten Webcammodellen kenne ich mich nicht so gut aus, da ich seit mehreren Jahren wieder schwerpunktmäßig visuell beobachte. Die Webcam muss in er Tat direkt mit dem Laptop verbunden werden. Es muss auch keine direkte Webcam sein. Einige Astro-Hersteller bieten spezielle Planetenkameras an, die auf der Webcam-Technik basieren.

Bezüglich Händler habe ich mit den folgenden Beiden sehr gute Erfahrungen gemacht:

www.teleskop-express.de
www.zudensternen.de

Auch wenn es hier kein Fotografie-Forum ist, kurz was zum 150-600er:

Ich vermute, du meinst das Sigma-Modell für knapp 1000 Euro. Für die Brennweite ist es in der tat Billig. Ich konnte es mal auf der Funkausstellung testen: Die Randunschärfe ist so stark, dass es meiner Meinung nach auch diesen in Bezug auf die Brennweite geringen Preis nicht wert ist.

Wenn du zitieren möchtest, musst du am unteren Rand des betreffenden Beitrages auf den grünen "Zitat"-Link klicken. Den überschüssigen Text innerhalb der "quote"-Klammern kannst du dann ggf. löschen.

VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Kai,
Zitat von kaikiel:
Wegen der Webcam: Geht das auch mit der Videofunktion der DSLR?
bei manchen geht es einigermaßen - einige bieten einen "Cropmodus" bei dem nicht die komplette Sensorfläche genutzt wird, sondern nur ein zentraler Bereich mit 640x480 oder auch 'hd-Auflösungen', und das jeweils Pixelgerecht.
Praktisch kommt man/ich aber damit nicht an die Ergebnisse einer guten Webcam (längst veraltete Technik) heran - die Kompression und auch die niedrige Framerate fordern da ihren Tribut.
Einen sehr deutlichen Qualitätssprung bekommt man da mit den aktuellen "Planetenkameras". Ab rund 250Euro geht es da los.
Bei der Auswahl der Kamera gibt es verschiedenste Faktoren - abgesehen vom Budget hängt das mit dem Teleskop zusammen, etwaigen "Nebenjobs" der Kamera und vor allem, ob dein Laptop einen flotten USB 3.0 Port hat.
Also die Kosten für so eine Kamera sollte man im Hinterkopf irgendwie behalten - aber bei der Entscheidung für ein Teleskop spielt die Kamera selbst praktisch keine Rolle, zumindest in deinem Fall. Etwas passendes bzw. anpassbares findet sich da zum Glück immer.

cs
Jürgen
 
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