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Sammy1988

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Hallo zusammen,

ich bin in diesem Thema ein Neueinsteiger und habe absolut keine Ahnung.
Darum bitte ich hier um etwas Unterstützung bei der Auswahl meines ersten Teleskops.

Hatte mir bereits eins bestellt von der Firma Seben, das Seben
Star-Sheriff.

Allerdings habe ich daraufhin unglaubliche viele schlechte Kritiken über Teleskope dieser Firma gelesen und am meisten negatives über speziell dieses. Aufgrund dessen habe ich die Bestellung wieder storniert.

Jetzt Habe ich mir für den Anfang mal ein Buch und eine Sternenkarte bestellt, möchte allerdings auch noch ein Teleskop erwerben.


Meine Anforderungen: Leider bin ich da auch sehr aufgeschmissen. ich möchte aber auf jeden Fall die näheren Planeten gut sehen können.
Venus, Mars, Jupiter

Später wäre es schön wenn ich eine Kamera und PC anschließen kann, aber das gehört nicht zur Minimalanforderung.



Ich weiß, ich bin etwas kompliziert.
Wenn ihr mir einen Hersteller nennen könnt bei dem ich mich auf Qualität verlassen kann wäre ich dankbar.

Lieben Gruß
Sammy


PS: Als Start-Teleskop sollte es so zwischen 100-200€ Liegen ist allerdings nicht in Stein gemeißelt.

 
Hallo Sammy,

da bist Du mit deinem Budget ja schon etwas hoch gegangen.
Ich habe einen 8'' F6 Dobson von GSO und bin damit sehr zufrieden. Wahrscheinlich werden die Hersteller sich da nicht viel nehmen, aber da können hier andere vielleicht noch etwas ergänzen.

Wie sind denn Deine Beobachtungsbedingungen vor Ort ?
Gegend (Land/Stadt), Garten, Terasse oder Balkon ?

Gruß,
Holger
 
Hallo Sammy,

In der Preisklasse sind mir letztens die Meade Lightbridge Mini aufgefallen, speziell das 130 650 Modell wäre interessant. Parabolischer justierbarer Hauptspiegel als Volltubus auf Dobson Montierung.

Ist vielleicht kein schlechter Einstieg in die Dobson-Welt. Günstig, nicht so sperrig und gibt später noch ein passables Reiseteleskop ab.

Selbst habe ich so ein Teil aber noch nicht in den Fingern gehabt. Kann ich also nicht voller Überzeugung empfehlen sondern fand es nur auf den ersten Blick vielversprechend. Speziell wäre zu gucken ob der Tubus nicht zu dünnwandig und der Okularauszug nicht zu klapprig ist.

CU
Klaus

 
Hallo Klaus,

Der Mini Lightbridge 130 ist ja sehr spannend. Die Optik ist prinzipiell die gleiche wie beim Skywatcher Heritage und mit f/5 auch deutlich entspannter als die üblichen f/4-Kugelspiegel der Einsteiger-Minidobsons. Und er hat nicht den fürchterlichen Schiebetubus und klapprigen Helicalauszug des Heritage. Hochspannend.

Das ist er:
http://www.meade.com/products/telescopes/lightbridge-mini/lightbridge-mini-130.html

Google hat mir keinen deutschen Händler genannt. Ist der Lütte hier überhaupt schon angekommen?

Bis dann:
Marcus
 
Hallo komposer,

Vor ab Danke für deine Antwort.

Meine Bedingungen zu hause sind miserabel da ich mitten in Köln wohne.

Allerdings wohnen meine Schwiegereltern in der Eifel, bei ca.. 550 m Höhe

Ich denke da kann ich ganz gut was sehen. Vor Ort werde ich wohl im Garten stehen oder auf dem Balkon. Beides ist möglich.


Gruß
Sammy


 
Die vorschlage von Klaus und Marcus sind auch recht interessant und ich muss nicht mit meinen geplanten kosten hoch gehen. Auch hier Herzlichen dank an euch.


werde es mir auch durch den Kopf gehen lassen, obwohl ich von Gefühl her sage das wirkt sehr klein, (vielleicht liege ich damit auch voll daneben.)


Kann man an das Omegon Dobson N 203/1200 DOB einen PC anschließen?


 
Hallo Sammy,

du meinst mit an den PC anschließen sicher, dass du Planeten fotographieren möchtest oder?

Falls ja benötigst du nur eine Webcam (damit ist schon viel möglich) oder aber spezielle Astrocams (die gibt es eine große Auswahl bei den gängigen Händlern).

Ich würde mich aber an deiner Stelle zuerst mit dem Himmel, den Sternbildern und den Planetenvertraut machen bevor du den nächsten Schritt gehst.

Grüße,
Matze
 
Hallo Marcus,

Oh je. Ich hatte die Minis auf Amazon gesehen, war aber .com. War mir gar nicht aufgefallen, da ich viel auf englischsprachigen Seiten unterwegs bin.

Generell ist mehr Öffnung schon besser, Sammy. Außerdem kommst du mit dem Achter auch leichter in für Planeten interessante Vergrößerungsbereiche. In Form eines Dobson sind Acht Zoll aber auch schon ein ziemlich großer Eimer. Das mag einfach nicht jeder.

CU Klaus
 
Ja habe auch zu Anfang auch nur vor mir alles etwas anzusehen und mit allem vertraut machen.

Später möchte ich auf jeden Fall Bilder machen aber nicht gleich zu beginn.


aber es ist eben schön wenn ich die Möglichkeit schon habe sonst muss ich mir ja nach ein oder zwei Jahren ein neuen Teleskop anschaffen.

 
Hallo Sammy,

naja wenn Du wissen willst ob auch mit einem Dobson fotografisch etwas möglich ist, siehe Dir mal meine zahlreichen Fotos hier im Forum an.
Aber das kommt nach und nach, konzentriere Dich erst einmal darauf visuell den Himmel zu erkundschaften.

Gruß,
Holger
 
Hallo Sammy,

mit dem Dobson gelingen nur kurzbelichtete Aufnahmen von hellen Objekten vernünftig, zum Beispiel Planeten und Mond. Schwächere Objekte, die eine lange Belichtungszeit brauchen, kann man mangels Nachführung vergessen. Es gibt Leute, die mit einer Äquatorialplattform mäßig länger belichtete Aufnahmen hinbekommen, doch das ist eine elende Würgerei. Ich würde mir das nicht antun. Bei den meisten Dobsons kommt man ohne Umbau, beispielsweise mit einer Canon, nicht in den Fokus. Am besten trennt man das visuelle Beobachten und die Fotografie vollkommen. Gängige Kombinationen sind ein Dobson für das Visuelle und ein kleiner Apo für die Fotografie.

Viele Grüße

Kurt
 
Mal kurz zum Thema Fokus: Wenn mein Plan richtig aufgeht(betrachte Fotografie am Dobson aber nur als Spielerei) dann geht das sehr wohl. Man muss sich eben einen Skywatcher Flextube bestellen und nicht ganz ausziehen. Allerdings ist das bisher nur ein Gedankenexperiment :schwitz:

CS

Alex
 
Grüsse,

ich hab mir vor paar Monaten auch nen 200/1000mm Dobson geholt und jetzt auf eine NEQ6 geschnallt. Ne Canon40d hab ich noch bei mir liegen. Daher nur kurz ne Frage zu Kurz Schneider:

"Bei den meisten Dobsons kommt man ohne Umbau, beispielsweise mit einer Canon, nicht in den Fokus."

Was ist da genau gemeint. Ich hab meine Canon noch garnicht ausprobiert. Gibts da noch was zu beachten in Bezug auf Fokus?

Sonst würde ich sagen ist doch ein Guter Einstieg der Dobson 200/1000mm und dann ne NEQ6 zum Fotographieren? Oder liege ich falsch?
 
Damit ist gemeint, dass Du ohne Veränderungen am Instrument vermutlich keine scharfen Bilder mit der DSLR bekommst.

Einfach mal die Kamera an den OAZ montieren und selbst ausprobieren...
 
Also ich glaube, das wichtigste sind die Schwiegereltern in der Eifel. Kein Geld der Welt (und keine Öffnung) ersetzt einen dunklen Nachthimmel.

Von daher würde ich meine Chips nicht komplett auf eine große Tonne setzen, ein gebrauchter 150mm Newton mit dem jemand schon erfolgreich eine DSLR eingesetzt hat und eine äquatoriale Montierung mit zumindest einer Nachführung in der Rektaszensionsachse sind vermutlich schon ein Riesenschritt in Richtung der ersten tollen Fotos.

Oder in einen Sternguckerverein in der Nähe eintreten und alles Mögliche mal ausprobieren.
 
Hallo Sammy,
ich würde nach einem astronomischen Verein in der Nähe suchen und fragen, ob ich mal zum Spechteln kommen kann. Da kannst du dann vor Ort eine oder mehrere Teleskope ausprobieren.
Vielleicht gibt es da auch gebrauchte Teleskope.
LG
Heinz
 
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