Schwastian Beinsteiger
Aktives Mitglied
Hallo Astrokollegen,
wer kennt es nicht, ein schönes teleskop auf dem Dachboden gefunden oder billig erworben um festzustellen: mist der hat ja noch ein 0,96" OAZ und wackeln tut er auch noch!
So oder so ähnlich lief es auch bei mir ab, einen 60/900 für ein anderes bauprojekt erworben war es mir dann doch zu schade den Tubus zu zersägen,
nur fehlen mir für die Beobachtung diverse 0,96" Teile im überlebenswichtigem ausmaß..
So schaute ich rum ob ich etwas da habe zum Tauschen,
zusammen kam
-ein Adapter von 2" auf t2
-ein t2 zu t2 helical fokussierer
-ein t2 zu 1,25" ringklemm Adapter
-je nach Anwendung hatte ich auch distanzringe und ein Adapter wieder auf 2",
die unbenutzt noch im schrank lagen!
das ganze sah dann so aus:

er war von der Länge her in etwa so lang wie der originale eingezogen und bietet erstmal nur 1cm fokussierweg.
Jetzt folgt das Hauptproblem: der tubus von innen war ja keine Perfekte 2" breit, er war etwa 60mm wie die Linsen auch,
ich brauchte also irgendetwas das mir den 2" Adapter mit dem Tubus verbindet,
mit engen maßen und für Bohrungen geeignet.
Hier kam @Philip91 zur Hilfe, der mir kurzerhand einen perfekt sitzenden Adapter 3D-Druckte,
ins Gespräch gekommen sind wir als ich wegen einer HS blende für den 130PDS ihn angeschrieben hatte.
Das ganze sah dann so aus:

den 2" Adapter konnte ich in den druck Adapter klemmen, die maße habe ich bewusst eng gewählt damit ich dort im besten fall eben nichts Kleben oder schrauben musste, und es passte!
die Tubusseite habe ich dann doch gebohrt und die originalen 3 schrauben dafür verwendet.
damit dieser grade am Tubus sitzt hat der druck Adapter ein auflageflansch.
zusammengebaut sah es dann so aus:


hoffe die Bilder sind scharf musste sie etwas herunter regeln aber kenne die grenze nicht.
ein blick durch das Plössl zeigte: es passt, der fokusbereich war zufällig genau passend,
der oaz selbst kippelt quasi garnicht und ein Blick durch das Chechire zeigte es ist auf Achse.
ein sehr gelungenes Projekt, mit quasi unbegrenzten Möglichkeiten was backfokus oder Anschlüsse angeht.
der Refraktor selbst nennt sich Quelle Revue, was davon Hersteller oder Teleskopname ist bin ich mir nicht ganz sicher, bildet aber auch in der Übervergrößerung sehr scharf und farbfehlerarm ab.
als nächstes kommen selbst gebaute holzrohrschellen dran
ich hoffe ihr hattet Spaß beim lesen und konntet villeicht selbst die ein oder andere Inspiration erhaschen,
falls jemand fragen oder Verbesserung hat schießt los ?
mit Astronomischen Grüßen
Florian
wer kennt es nicht, ein schönes teleskop auf dem Dachboden gefunden oder billig erworben um festzustellen: mist der hat ja noch ein 0,96" OAZ und wackeln tut er auch noch!
So oder so ähnlich lief es auch bei mir ab, einen 60/900 für ein anderes bauprojekt erworben war es mir dann doch zu schade den Tubus zu zersägen,
nur fehlen mir für die Beobachtung diverse 0,96" Teile im überlebenswichtigem ausmaß..
So schaute ich rum ob ich etwas da habe zum Tauschen,
zusammen kam
-ein Adapter von 2" auf t2
-ein t2 zu t2 helical fokussierer
-ein t2 zu 1,25" ringklemm Adapter
-je nach Anwendung hatte ich auch distanzringe und ein Adapter wieder auf 2",
die unbenutzt noch im schrank lagen!
das ganze sah dann so aus:

er war von der Länge her in etwa so lang wie der originale eingezogen und bietet erstmal nur 1cm fokussierweg.
Jetzt folgt das Hauptproblem: der tubus von innen war ja keine Perfekte 2" breit, er war etwa 60mm wie die Linsen auch,
ich brauchte also irgendetwas das mir den 2" Adapter mit dem Tubus verbindet,
mit engen maßen und für Bohrungen geeignet.
Hier kam @Philip91 zur Hilfe, der mir kurzerhand einen perfekt sitzenden Adapter 3D-Druckte,
ins Gespräch gekommen sind wir als ich wegen einer HS blende für den 130PDS ihn angeschrieben hatte.
Das ganze sah dann so aus:

den 2" Adapter konnte ich in den druck Adapter klemmen, die maße habe ich bewusst eng gewählt damit ich dort im besten fall eben nichts Kleben oder schrauben musste, und es passte!
die Tubusseite habe ich dann doch gebohrt und die originalen 3 schrauben dafür verwendet.
damit dieser grade am Tubus sitzt hat der druck Adapter ein auflageflansch.
zusammengebaut sah es dann so aus:


hoffe die Bilder sind scharf musste sie etwas herunter regeln aber kenne die grenze nicht.
ein blick durch das Plössl zeigte: es passt, der fokusbereich war zufällig genau passend,
der oaz selbst kippelt quasi garnicht und ein Blick durch das Chechire zeigte es ist auf Achse.
ein sehr gelungenes Projekt, mit quasi unbegrenzten Möglichkeiten was backfokus oder Anschlüsse angeht.
der Refraktor selbst nennt sich Quelle Revue, was davon Hersteller oder Teleskopname ist bin ich mir nicht ganz sicher, bildet aber auch in der Übervergrößerung sehr scharf und farbfehlerarm ab.
als nächstes kommen selbst gebaute holzrohrschellen dran
ich hoffe ihr hattet Spaß beim lesen und konntet villeicht selbst die ein oder andere Inspiration erhaschen,
falls jemand fragen oder Verbesserung hat schießt los ?
mit Astronomischen Grüßen
Florian