Neues/anderes Fernglas?

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jogol

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Hallo,

mein Name ist Jochen und nächstes Jahr gehe ich in Altersrente...
Nun suche ich ein Fernglas als Gegenstück (der Trend geht doch in Richtung 2. Fernglas, oder? :/ ) zu meinem bereits über 25 Jahre alten BPC5 8x30 (seinerzeit bei Quelle gekauft).
Hoffe, dass ich da auch hier richtig bin, weil ich habe in zwei Fronen bereits ein paar Tage mitgelesen, aber dort wurden die Suchenden nur müde belächelt wenn deren Suche unter 1000,-- € war (und das hat man die dann auch so richtig spüren lassen!) Und der Faden von @klawipo ('Welches Fernglas passt zu mir?') hat mich angespornt mich hier anzumalden...
So, und nun sollte das 2. Fernglas ein neues für max. 100,-- € sein und als Verwendungszweck 75% Natur am Tage (plattes Land, also genauer: Nationalpark Unteres Odertal (immer mit dem Fahrrad und meiner Frau dort unterwegs) + im Schrebergarten mal ein paar Piepmätze beobachten und dann ab und an mal abends auf der Hollywood gen Sternhimmel.
Aber bitte ein Fernglas bei dem das Rädchen für die Schärfeeinstellung Kein Spiel hat (mein BPC5 hat da nämlich absolut keinen Millimeter Spiel!) und verschlechtern möchte ich mich auch nicht.
Welches Fernglas könnt ihr mir bitte empfehlen?
Falls noch Angaben zur Bestimmung fehlen, dann fragt bitte.
Ansonsten schon mal vielen Dank.

MfG

Nachtrag:
Bin kein 'offizieller' Brillenträger - nur eine Lesebrille (Arme sind leider zu kurz geworden :/ ) mit + 1,5 Dioptrien.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ferngläser sind mehr als Telskope Geschmackssache. Ganz naturgemäß wird jeder das empfehlen, was er selbst benutzt. Aber das nützt dir nicht viel. Ferngläser musst du ausprobieren,ehe du sie kaufst.

Intercon Spacetec hat eine große Kiste mit Instrumenten, vor der habe ich auch mal gesessen und war nachher 1000€ ärmer ^^. Entweder du fährst nach Augsburg und schaust durch, oder dur wartes bis zu einem Teleskopteffen, wo die Firma vertreten ist. Das nächste ist das ITV im Frühjahr.
 
Hallo Jochen,

da ist es tatsächlich schwer, Empfehlungen auszusprechen. Dein bisheriges Glas ist auch schon eine gute Option für alle Fälle, so dass ich gar nicht sicher wäre, womit Du Dich spürbar verbessern könntest.

Zunächst einmal die Frage nach der Wackelanfälligkeit. Kannst Du das 8x30 immer schön ruhig halten, auch nach einer etwas anstrengenderen Fahrradtour? Dann könnte man mal in Richtung höherer Vergrößerung (vielleicht 10x42/50) denken.

Sonst fehlen mir wirklich die Ideen, denn: Ein grösseres 8-fach Glas (8x42 oder 8x50) hat meistens ein kleineres Sehfeld als Dein BPC5 und wird schwerer. Für Naturbeobachtungen nutzt es Dir daher wenig, auch auf dem Fahrrad stört das Mehrgewicht. Lediglich am Nachthimmel zeigt es dann wohl etwas mehr.

Wenn Dir 8-fach schon manchmal zu wackelig wird, könnte man sich nach 6-7–fach Gläsern umsehen, aber da gibt es gar nicht so viel Auswahl.

Ein wirklich großer Schritt in Richtung „viel mehr sehen“ könnte mit einem bildstabilisierten Fernglas gelingen. Ein Preis-Leistungs-Optimum scheint mir hier beim Canon 12x32 IS zu liegen. Aber das sprengt auch gebraucht Dein veranschlagtes Budget. Immerhin liegt es weit unter den befürchteten 1.000 Euro.

Ich selbst nutze übrigens neben einem hochpreisigen 8x42 auch ein sehr günstiges 6x32 und ein dreißig Jahre altes 12x50. Daher fände ich es auch unangemessen, sich über irgendeinen Preisbereich lustig zu machen.

Viele Grüße,
Sebastian

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von jogol:
Hallo,
So, und nun sollte das 2. Fernglas ein neues für max. 100,-- € sein
Aber bitte ein Fernglas bei dem das Rädchen für die Schärfeeinstellung Kein Spiel hat (mein BPC5 hat da nämlich absolut keinen Millimeter Spiel!) und verschlechtern möchte ich mich auch nicht.

Hallo Jochen,

erst mal Willkommen hier :huhu:

Auch auf die Gefahr das ich Haue von dir bekomme, aber was erwartest Du von einem 100,-Euro Fernglas?
Ferngläser sind im Grunde genommen feinoptische Instrumente und um eine gewisse Qualität zu sichern muss man natürlich auch etwas investieren.
Bei einem 100,- Euroglas muss man deutliche Abstriche machen und natürlich auch Spiel beim Mitteltrieb in Kauf nehmen, eine ordentliche Endkontrolle vom Hersteller kann man bei dem Preis nicht erwarten!
Die Teile werden alle in China zusammengebaut und kommen dann so zum "Verbraucher", man kann etwas Glück haben und ein halbwegs brauchbares Glas erwischen, allerdings ist bei diesen Gläsern die Serienstreuung extrem groß.
Bei den angedachten Budget würde ich eher bei Deinem jetzigen Glas bleiben.

Andreas
 
Hallo Jochen,

wenn Du bei einem 8x30 bleiben möchtest und 100 EUR wirklich die Schmerzgrenze sind, empfehle ich Dir ein gebrauchtes Carl Zeiss Jena Deltrintem, was es zur Genüge in der Bucht gibt.

Wäre das was?
 
Hallo,

danke für das Willkommen und auch vielen Dank für die bisherigen Antworten.
Also mit der BPC5 habe ich schon manche Tage (wahrscheinlich wegen meines Blutdrucks) Schwierigkeiten diese dann auch ruhig halten zu können (obwohl die nur 600gr hat) und muss mich dann aufstützen... Meine Frau kommt aber immer mit der zurecht.
Deshalb möchte ich es mal mit einer 7xXX probieren.
Als da wären es die (Vorauswahl):
- Olympus 7 x 35 DPS-I
- Celestron Cometron Fernglas 7×50
- Nikon Aculon A211 7x50
Gern weitere Vorschläge. :)

Wir haben hier leider nur den Media-Markt und da mal ein Glas im Geschäft (und schon allein bei dem gleißenden Licht dort) zu testen, bringt doch eh nix(?). Und die drei Optiker hier verkaufen Ferngläser quasi nur aus dem Katalog... Da bin ich nun mal leider auf fremde Hilfe angewiesen.

@Papshmir,
BPC5 <-> Carl Zeiss Jena Deltrintem wer ist denn da von wem der Clone? ;) Und bei gebraucht und dann auch noch übers Internet, da tu ich mich echt schwer (Gründe sind sicher bekannt und dementsprechend einleuchtend). Gebraucht vom Händler könnte ich mich dbzgl. vllt. noch überreden lassen - aber von privat: NEIN!
Flohmarkt wäre auch noch okay...

MfG
 
Hallo Jochen,
wegen dem ruhig halten wäre ein Stativ sehr zu empfehlen das bringt sehr viel.
Dann gebe es noch den 45 oder 90Grad Einblick, der ist für den Nacken besser.
Nur mal so als Idee.
Gute Entscheidung,
Andreas
 
Hallo, Jochen,

7x35 oder 7x50 halte ich für eine gute Idee. Das Olympus 7x35 hat in seiner Preisklasse einen exzellenten Ruf und ist angesichts der Tatsache, dass Du es zu 75% am Tag nutzen möchtest, aus meiner Sicht erste Wahl.

Hättest Du geschrieben, zu 75% nachts (astronomisch oder terrestrisch) oder in der Dämmerung, wäre 7x50 besser gewesen, allerdings nicht die von Dir ausgesuchten - das Nikon hat ein zu kleines Sehfeld - sondern etwas in der Art: Lacerta 7x50 7° Sehfeld sollten schon mindestens sein. Die technischen Daten dieses Fernglas sieht man etwa hier: Lacerta 7x50, technische Daten

Viele Grüße,
Herbert
 
Hallo Jochen,

ich kann dir die Nikon Action EX Reihe ans Herz legen. Ich hatte schon mehrere hier und die Leistung ist meines Erachtens in Hinblick auf den Preis sehr gut. Wenn man mehr Leistung möchte müsste man schon deutlich mehr investieren.

Leider liegen diese Fernläser etwas über deinem Budget (ca 150€). Aber gebraucht würde dein Budget ausreichen.

Zum Beispiel:
Das 7x35 kostet neu 130€ (gebraucht 88€) und bietet 9,3° reales und 60° scheinbares Sehfeld. Die Ferngläser sind wasserdicht und stickstoffgefüllt.

Viele Grüße
 
Hallo Jochen,

Kowa 8x30 YF oder Kowa 6x30 YF (siehe A..zon)

Ich hab das 8er mal ausprobiert und direkt mit meinem Nikon SE 8x32 vergleichen können. Es war im Vergleich mit diesem Oberklasseglas für seinen Preis gar nicht schlecht.

Ansonsten empfehle ich auch, wie Felix, das etwas teurere und schwerere Nikon Action EX 7x35 CF (CF: für Brillenträger, vergleichsweise robust, klares helles Bild, sehr weites Sehfeld, nicht so gut für Astro da Randunschärfe).


Gruß
Bernhard
 
Hallo Jochen,

wenn Du in der von Dir angestrebten Preisklasse bleiben willst, dann schließe ich mich Felix seiner Empfehlung an. Mit den Nikon Action EX-Gläsern habe ich auch gute Erfahrungen gemacht und sie sind vermutlich völlig ausreichend für Deine Bedürfnisse.

Die 7x50-Vorschläge bis hierher würde ich nur bedingt unterschreiben => auch wenn Du nur 25% Nachtbetrieb angibst, das wäre einfach eine zu große Austrittspupille Nachts. Das lohnt sich nur für richtig dunkle Standorte und für Sternfreunde, die ihre Augen Nachts noch richtig aufreißen können. Uns Älteren fällt das ja zunehmend schwerer und wir kommen mitunter nur noch auf 6 oder sogar nur 5 mm Pupillenöffnung bei vollständiger Dunkeladaption.
Dann lieber ein 8x40 oder 8x42, da ist die Austrittspupille bei gesitteten 5 mm und das Sehfeld bei gut 8°.

Statt von 8-facher Vergrößerung auf 7-fach herunter zu gehen, würde ich Dir auch ein Stativ empfehlen. Die Einbeinstative erfüllen ihren Zweck auch gut auf der Hollywoodschaukel und ein ruhig gehaltenes Fernglas erhöht das Seherlebnis beträchtlich. Dann würde es sogar mit einem 10x50-Glas klappen ;-). Das sind dann am Nachthimmel nocheinmal ganz andere Welten.

So, viel Freude beim Grübeln und ich wünsche Dir die für Dich richtige Entscheidung :-D

Viele Grüße

Rene

PS: Hat bis hier her eigentlich jemand zu den Dioptrien geschrieben? Egal. Ich antworte dann halt einfach nochmal. Die meisten Gläser haben Dioptrienausgleich. Wenn Deine Augen gleichs-"alters"-schwach sind, spielt das keine Rolle. Du regelst das ohnehin über die Fokussierung. Nur ein zweiter mit anderer Sehstärke müsste dann vermutlich "nachfokussieren", wenn er durchschauen möchte. Ansonsten schaffen die meisten Gläser so um die 4 Dioptrien Ausgleich für Beobachter mit zwei verschieden starken/schwachen Augen. Oje, ich hoffe, das war verständlich.
 
Hi Jochen
bei 100 Euro ist der Markt eng.

Ich kann berichten vom Kowa YF 6x30 welches ich inzwischen verkauft habe, weil ich 10 Ferngläser habe.
Es ist ein tolles Glas und seinen Preis locker wert. Es ist sehr leicht und daher sehr transportabel für Männerhände manchen zu klein. Das 8 mal 30 ist genau so.
Ebeson das Vixen Atrek light 6x30, das m.E. baugleich ist.

Das Olympus DPS I 7x35 liegt bei mir im Auto als immer dabei FG. Obwohl es minimal vignetiert finde ich es für den Preis absolut top. Das über 9 Grad große Feld ist ein Plus auch wenn es astronomisch nicht perfekt randscharf ist. Die Lage in der Hand finde ich sehr gut.

In meinem Bekanntenkreis haben allein dieses Jahr 3 Leute das Olympus angeschafft nachdem es bei mir getestet wurde, damals noch gegen ein Bresser 8x30, das Kowa und das Granite ED 7x33.

Egal aus welcher Quelle die Bekannten es bezogen - die Gläser waren alle einwandfrei und gut justiert. Kostenpunkt um 60 Euro neu. Ich würde das Glas auch wieder kaufen.

CS

 
Zitat von jogol:
Hallo,

Wir haben hier leider nur den Media-Markt und da mal ein Glas im Geschäft (und schon allein bei dem gleißenden Licht dort) zu testen, bringt doch eh nix(?). Und die drei Optiker hier verkaufen Ferngläser quasi nur aus dem Katalog... Da bin ich nun mal leider auf fremde Hilfe angewiesen.

Jochen, es gibt ja noch die Möglichkeit sich ein angedachtes Glas zu bestellen und wenn es nicht passt zurückzusenden, dann könntest Du es einige Tage vorort testen, 14 Tage hast Du ja auch ohne Angaben von Gründen Rückgaberecht!

Übrigens, dass Kowa YF 6x30 kann ich auch empfehlen, hat zwar etwas Tunnelblick und der Mitteltrieb ist durch die Wasserdichtigkeit und der Porrobauweise eh etwas schwergängiger aber von der Optik wertiger als der geforderte Preis!

Du solltest aber abwägen wie häufig und intensiv Du ein Fernglas benutzen möchtest, wenn es dann in "Rente" ein täglicher oder sehr häufiger Begleiter wird, sollte man vielleicht etwas mehr investieren, ein gutes Fernglas kann sehr viel Freude machen... ;)

Andreas
 
> eine zu große Austrittspupille Nachts. Das lohnt sich nur für richtig dunkle Standorte und für Sternfreunde, die ihre Augen Nachts noch richtig aufreißen können.

Das stimmt nicht. Die große Austrittspupille hat in jeder Beobachtungssituation Vorteile, auch am Tage. Es ist viel einfacher, die Austrittspupille mit der eigenen Pupillenlage übereinzubekommen. Wenn die beiden gleich groß sind, dann ist da kein Spielraum. Kurz: Das Einblickverhalten ist sehr angenehm, wenn die AP groß ist. Ob dies es rechtfertigt, mehr Gewicht im Rucksack zu tragen, muss jeder für sich entscheiden.
 
Guten Morgen,

und nochmals danke für die Beiträge und Meinungen.
Es soll wirklich nur ein sozusagen reines Schönwetter-Fernglas werden.
Ich werde mich damit weder im Frühnebel durch Dickicht kämpfen müssen, weil ich einem 16-Ender auf der Spur bin, noch von der Zugspitze ins Tal und dort dann der feschen Zenzi in den Ausschnitt spannen... ;) Nein, nein! :D
Zum Beispiel Ferdinand Magellan und Nikolaus Kopernikus hatten seinerzeit sicher nur Fernrohre diese mit den heutigen Gläsern (Optik) absolut nicht zu vergleichen sind, haben aber trotzdem quasi die Welt entdeckt und den Himmel erforscht...

Werde die Tage mal das Olympus 7x35 beim großen Fluss ordern und dann schaun mer mal (im wahrsten Sinne des Wortes ;) )...
Bin aber trotzdem für weitere Vorschläge offen.

MfG

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von jogol:
Werde die Tage mal das Olympus 7x35 beim großen Fluss ordern und dann schaun mer mal (im wahrsten Sinne des Wortes ;) )...
Das wird nicht verkehrt sein! Sollte es Dir doch nicht ausreichend zusagen, wären an 7x35-Alternativen die beiden Nikons Aculon bzw. Action EX zu nennen, mit gewissen optischen Unterschieden, das Aculon angeblich etwas schärfer in der Mitte, das Action EX mit besserer Feldschärfe (und wasserdicht, mit Brillenträger-Okularen). Beide auch noch - zumindest ungefähr - im Preisrahmen.

7x35 ist schon ein gutes, sehr geeignetes Format. Weder zu schwer noch zu leicht (Zittern), weitwinkelig, mit noch so großer Austrittspupille, dass der Einblick komfortabel ist und Reserven für Dämmerungssituationen, Wald, oder einen dunklen Nachthimmel vorhanden sind. Ein Universalformat für die Fälle wo es auf hohe Vergrößerung nicht so sehr ankommt - sinngleich äußerte sich Holger Merlitz dazu in seinem Fernglasbuch.

Viel Vergnügen!
Herbert
 
Zitat von UwePilz:
> eine zu große Austrittspupille Nachts. Das lohnt sich nur für richtig dunkle Standorte und für Sternfreunde, die ihre Augen Nachts noch richtig aufreißen können.

Das stimmt nicht. Die große Austrittspupille hat in jeder Beobachtungssituation Vorteile, auch am Tage. Es ist viel einfacher, die Austrittspupille mit der eigenen Pupillenlage übereinzubekommen. Wenn die beiden gleich groß sind, dann ist da kein Spielraum. Kurz: Das Einblickverhalten ist sehr angenehm, wenn die AP groß ist. Ob dies es rechtfertigt, mehr Gewicht im Rucksack zu tragen, muss jeder für sich entscheiden.

Hallo Uwe,

jupp, keine Frage ist das bequemer.
Jochen hat sich inzwischen ja entschieden.
Dieser Zusatz hier ist deshalb nur für alle interessierten Dritten Leser. Ich habe mir mal im Zustand geistiger Umnachtung und entgegen des Rates eines Freundes neben meinem Fujinon 16x70 (4,4 mm AP) auch das Fujinon 10x70 (7 mm AP) zugelegt. Also konnte ich zwei öffnungsgleiche Gläser mit unterschiedlichen AP ausgiebig vergleichen.
Dabei habe ich festgestellt, dass Vergrößerung mehr wert ist ... und dass bei 7 mm AP der Himmelshintergrund (trotz meines guten Himmels hier) deutlich aufgehellter war als bei dem 4,4 mm-AP-Fernglas, wordurch zusätzlich auch noch einiges an Kontrast verloren ging ... daraufhin habe ich mich von dem 10x70 FG wieder getrennt.
Ein klein wenig relativieren möchte ich es noch, es ist nur meine persönliche Erfahrung, keinesfalls der Weisheit letzter Schluss. Einige oder viele werden das sicherlich anders sehen ;-)

Viele Grüße

Rene

Viele Grüße

Rene
 
Hallo Rene,

das kann ich grundsätzlich bestätigen mit der Vergrößerung. Ich bin ja stolzer Besitzer eines Bresser 10-30x60 Fernglas vom Lüddl Wühltisch. In einer der wenigen Nächte, in denen der Orionnebel von meinem Balkon aus Details darin offenbarte, fuhr ich die Vergrößerung mal hoch und runter. Durch den dunkler werdenden Hintergrund und die Vergrößerung an sich kommen einfach wesentlich mehr Details knackiger rüber bei höherer Zoomstufe.

CU
Klaus
 
> Fujinon 16x70 (4,4 mm AP) auch das Fujinon 10x70 (7 mm AP) zugelegt. Also konnte ich zwei öffnungsgleiche Gläser mit unterschiedlichen AP ausgiebig vergleichen.
Dabei habe ich festgestellt, dass Vergrößerung mehr wert ist ...

Das unterschreibe ich ja auch, dass Vergrößerung mehr wert ist. Dass man aber statt eines 7x50 ebensogut eine 7x35 nehmen kann, stimmt nicht. Es ist nicht ebensogut.
 
Guten Morgen,

Zitat von UwePilz:
...Dass man aber statt eines 7x50 ebensogut eine 7x35 nehmen kann, stimmt nicht. Es ist nicht ebensogut.

'Nicht ebensogut' bzgl. des Objektiv-Durchmessers? Oder wie darf man/ich das jetzt verstehen?

Und noch eine Frage (an alle):
Überträgt eigentlich jedes 10x vergrößerndes Fernglas das unruhige Bild wegen z.B. mehr oder weniger zittrigen Händen gleich stark oder gibt es da Ausnahmen (FGs mit jedweder Art von Bildstabilisatoren jetzt mal außen vor gelassen)?

MfG
 
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Zitat von jogol:
Und noch eine Frage (an alle):
Überträgt eigentlich jedes 10x vergrößerndes Fernglas das unruhige Bild wegen z.B. mehr oder weniger zittrigen Händen gleich stark oder gibt es da Ausnahmen (FGs mit jedweder Art von Bildstabilisatoren jetzt mal außen vor gelassen)?

Das Gewicht spielt noch eine Rolle: Je leichter das Glas, desto eher überträgt sich das Zittern der Hände auch auf das Fernglas selbst.
 
Zitat von jogol:
Guten Morgen,

Zitat von UwePilz:
...Dass man aber statt eines 7x50 ebensogut eine 7x35 nehmen kann, stimmt nicht. Es ist nicht ebensogut.

'Nicht ebensogut' bzgl. des Objektiv-Durchmessers? Oder wie darf man/ich das jetzt verstehen?

Und noch eine Frage (an alle):
Überträgt eigentlich jedes 10x vergrößerndes Fernglas das unruhige Bild wegen z.B. mehr oder weniger zittrigen Händen gleich stark oder gibt es da Ausnahmen (FGs mit jedweder Art von Bildstabilisatoren jetzt mal außen vor gelassen)?

MfG


Moin,

Uwe bezog sich auf das Einblickverhalten, das mit größerer Austrittspupille angenehmer wird. Wer natürlich seine Austrittspupille abblenden möchte, um einen dunkleren Himmelshintergrund zu haben, der kann entweder das 7x50 abblenden oder gleich ein 7x35 nehmen.

Unterschiedliche Ferngläser zeigen oft auch Unterschiede in der Bildunruhe. Hier kommen verschiedene Faktoren ins Spiel, wie Balance, ideale Position der Fokussiereinheit etc. Nicht zuletzt auch Übung: Ein ruhiges Halten lässt sich ein Stück weit auch trainieren, und da kommen dann individuelle Vorlieben und Gewohnheiten rein. Die 'optimale Bauweise', die für jeden Beobachter ideal ist, scheint es dabei nicht zu geben.

Viele Grüße,
Holger
 
Es lässt sich sicher nicht verallgemeinern, aber ab einer bestimmten Größe kann ich Porro-Gläser aufgrund ihrer Bauform besser ruhig halten.

Bei kleinen Gläsern (Objektive <32mm) scheint es egal zu sein, ich bemerke keinen Unterschied zwischen Dachkant 6x32 und einem Porro Knirps 6x24.

Aber mein schlankes 8x42 Dachkant liefert mir kein ruhigeres Bild als mein 12x50 Porro. Wobei das schon ein relativ modern gestaltetes ist (CZJ Dodecarem), welches einen weiter vom Auge entfernt platzierten Mitteltrieb hat und ovale Prismengehäuse, die sich satt greifen lassen.

Viele Grüße,
Sebastian
 
Hallo, bin gerade dabei ein CZJ in der Exportausführung M von 1966 zu restaurieren. (7x50). Würde noch etwas dauern, bis es fertig ist. Aber vielleicht hat jemand Interesse. mfg
 
Hallo und guten Abend,

das Olympus 7x35 ist heute geliefert worden...
Ich bin ja so was von begeistert von dem Teil! Wunderbar! Vor allem bedeutend heller als das BPC5! Und die Farben sind auch natürlicher als beim BPC5!
Nochmals vielen Dank für den Tipp.

ABER: Bei meiner Frau sieht das Olympus 7x35 dann doch leider ziemlich klobig aus (das BPC5 sieht gegen das Olympus 7x35 aus wie ein Spielzeug), und nun möchte sie (natürlich :confused: ) auch ein neues Fernglas, dass dann aber auch alles so schön hell und mit natürlichen Farben darstellt wie das Olympus 7x35. Und dabei dachte ich dann - und mein Frau auch - an ein Dachkant. Dann aber, wegen des Gewichts und damit ich das zusätzlich auch mal nutzen kann ;), an ein 8x42 Dachkant (die wiegen ja auch so um die 700 Gramm). Oder gibt es die Dachkants - diese so mindestens 600 Gramm wiegen - auch mit kleineren Objetiven?
Kann mir da jemand was (welche) empfehlen diese dann auch so bis max. 100,-- € kosten? (Und schon hätte ich ein Weihnachtsgeschenk für sie :biggrin: )

Danke schon mal.

MfG
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Die Bnise Fergläser von Amazon sind recht gut und ab und an auch im Angebot.

Zum Beispiel das Bnise 10x42 HD für 94€, im Angebot kann man oft noch 30% sparen.

Ich hatte mal das 9x63 hier und war damit sehr zufrieden.

Viele Grüße
 
Hallo Jochen,

das freut mich, dass das Olympus ein Erfolg war!

Für Deine Frau rate ich aus Qualitätsgründen von Dachkant ab, es sei denn Du würdest doch einiges mehr ausgeben wollen.

ABER es gibt hervorragende leichte moderne günstige Porros, wie das Kowa 8x30 YF. Da stimmt alles, unter 500g. Zwar Porro, dennoch schätze ich es als sehr damengemäß ein. ;-)

Einige im Forum werden es besitzen und Dir genaueres sagen können, bzw. Du findest Infos mit der Suchfunktion.

Etwas über 100€, ca. 125€, drunter geht es bei ordentlichen mittelkleinen Gläsern leider nicht, meines Wissens.

Viel Vergnügen!
Herbert
 
Zitat von lestrade:
Hallo Jochen,

das freut mich, dass das Olympus ein Erfolg war!

Für Deine Frau rate ich aus Qualitätsgründen von Dachkant ab, es sei denn Du würdest doch einiges mehr ausgeben wollen.

ABER es gibt hervorragende leichte moderne günstige Porros, wie das Kowa 8x30 YF. Da stimmt alles, unter 500g. Zwar Porro, dennoch schätze ich es als sehr damengemäß ein. ;-)

Einige im Forum werden es besitzen und Dir genaueres sagen können, bzw. Du findest Infos mit der Suchfunktion.

Etwas über 100€, ca. 125€, drunter geht es bei ordentlichen mittelkleinen Gläsern leider nicht, meines Wissens.

Viel Vergnügen!
Herbert


Zustimmung - Dachkanten sind in dieser Preisklasse Murks. Ich habe das erwähnte Kowa YF (die 6x30 Version), das sowohl mechanisch als auch optisch einwandfrei ist. Es ist sehr kompakt und auch für Kinderhände geeignet. Kann ich ohne Einschränkungen weiterempfehlen (gilt auch für die 8x30 Variante, die zudem einen deutlich größeren scheinbaren Sehwinkel bietet).

Viele Grüße,
Holger
 
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