Neues APM 6" Maksutov Cassegrain Bino

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MLudes

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Hallo Leute,

Eines unserer neuen Produkte ist das APM Mak Bino 150, gebaut aus 2 MK 66, 150/1800 mit Hauptspiegelfokusierung, Seitenrichtiges und Aufrechtes Bild ( 45° Einblick und Geradesichtig) mit eingebautem Schwenkarm, Okularaufnahme 1.25" , sodaß jegliches 1.25" mit Filtern zum Einsatz kommen kann. Die Lieferzeit beträgt ca. 3 Monate, preis wird sich bei Euro 4.990 einpendeln. Das Bino besticht durch seine einzigartig gute Verarbeitungsqualität, die an allerbeste Japan fertigung erinnert. Vergrößerungen bis zu 300-Fach sind problemlos möglich. Justageprobleme gibt es überhaupt keine. Mann muß es live gesehen haben, bevor einem das Wasser aus dem munde läuft

Link zur Grafik: http://www.astromart.com/forumphotos/90538.jpg
 
Das ist nur so beim ersten Teil, welches mir vorgestellt wurde. Wir werden bei Bedarf das geradesichtmodell weiterführen jedoch mit Wechselokularen und im August mit dem Modell mit 45° Einblick beginnnen. Wegen der Montierung werden wir uns noch Gedanken machen, erst mal hat es 3/8" Stativanschluß
 
Sind 5Tsd. nicht ein wenig zu heftig?

Ich meine wenn das Teil 3Tsd. kosten würde, wäre der Absatz doch sicher gleich 5-mal so hoch weil wesentlich mehr Amateure dann in der Lage wären, sich so etwas leisten zu können.
 
Der Preis ist geschätzt, genau angegeben wird er nachdem alle modifikationen durchgeführt sind . Mann muß die mechanische Verarbeitung und ausführung gesehen haben, um zu verstehen wie irrsinnig hoch hier der Aufwand getrieben ist, welcher mit sicherheit mehr als doppelt so hoch ist wie bei einem Euro 5.000 Myauchi

alsobitte etwas geduld wegen Endpreis, denn lieber sage ich am Anfang wo jeder fragt einen etwas zu ho´hen Preis als einen zu niedrigen preis, richtig ?
 
Hallo Markus,

meinen Glückwunsch zu diesem Projekt. Also ich hätte vielleicht irgendwann Interesse an so einem Teil mit 45° oder gar 90° Einblick. Nehmt ihr eigentlich noch Anregungen und Wünsche mit auf?

Dazu mal ein paar Fragen:
- arbeitet ihr mit Prismen oder Umlenkspiegeln (2 oder 3)?
- welches ist das maximale Gesichtsfeld?
- kann man die Okulare wechseln?
- welche WW-Okulare sind empfehlenswert, welche nicht?
- gibt es auch die Möglichkeit das Ganze mit 900mm statt 1800mm Brennweite zu bekommen?
- welche Art der Montierung gibt es dazu?

Weiterhin viel Glück damit! Ich werd auf jedem Fall das Projekt genau verfolgen! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Grüße, Amin
 
Hallo Markus,meinen Glückwunsch zu diesem Projekt. Also ich hätte vielleicht irgendwann Interesse an so einem Teil mit 45° oder gar 90° Einblick.

M.L. 45° Einblick kommt schnellstens

Nehmt ihr eigentlich noch Anregungen und Wünsche mit auf?

M.L. wenn diese Sinnvoll und Machbar sind, ja.

Dazu mal ein paar Fragen:- arbeitet ihr mit Prismen oder Umlenkspiegeln (2 oder 3)?-

M.L. Prismen


welches ist das maximale Gesichtsfeld?

M.L. 1.25" Okulare können maximal 28 mm Feldblende haben , bei 1800 mm Brennweite entspricht dies max. 0.9° Feld


- kann man die Okulare wechseln?-

M.L. beim Serienmodell ja


welche WW-Okulare sind empfehlenswert, welche nicht?-

M.L. alle bei denen du die nase dazwischen bekommst sind empfehlenswert, andere nicht


gibt es auch die Möglichkeit das Ganze mit 900mm statt 1800mm Brennweite zu bekommen?

M.L. nein, beim mak würde die Abschattung zu stark ansteigen


- welche Art der Montierung gibt es dazu?

M.L. das Glas kommt mit 3/8" Anschluß und integrierter Kippvorrichtung, sodaß erst mal Photostativ oder Schwenkarm sindvoll sind, ich werde mal schauen ob wir von dem Einzelstück welches Abgebildet ist und aus Zeiss Teilen zusammengebaut wurde , eine Kopie hergestellt werden kann.


Weiterhin viel Glück damit! Ich werd auf jedem Fall das Projekt genau verfolgen!

M.L. ich halte euch auf dem Laufenden



Grüße, Amin
 
Hallo Markus,

schon mal vielen Dank für die Infos!

Ein paar Anmerkungen hätte ich aber noch.

Das einzige echte Problem ist meiner Meinung nach die Brennweite von 1800mm. Wenn ich z. B. ein Panoptik 24mm mit maximalem Gesichtsfeld für einen 1,25" Anschluß einsetzen würde, käme ich auf eine 75-fache Vergrößerung. Das ist für Deep Sky eigentlich schon zuviel für die größeren Objekte, deswegen meine Frage im letzten Mail. Bei 1800mm Brennweite wäre dann eigentlich ein 2" Anschluß eher sinnvoll, aber ich vermute mal, daß es aus irgendwelchen technischen oder Kostengründen nicht gemacht wird. Liege ich da richtig?

Dann hätte ich noch eine Frage zu der Einstellung für den persönlichen Augenabstand. Wenn der nicht fix sondern variabel ist müßte ich doch bei allen Okularen meine Nase dazwischen bekommen, oder?

Und ist bei Prismen nicht der Lichtverlust größer als bei Spiegeln?

Grüße, Amin
 
Dann hätte ich noch eine Frage zu der Einstellung für den persönlichen Augenabstand. Wenn der nicht fix sondern variabel ist müßte ich doch bei allen Okularen meine Nase dazwischen bekommen, oder?

Die Nase bekommst du dann vielleicht dazwischen. Aber ob du mit einem Augenabstand von >10cm noch für Frauen (Männer ?) attraktiv bist, bezweifle ich <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />.

CS, Torsten
 
Hallo Markus,schon mal vielen Dank für die Infos!Ein paar Anmerkungen hätte ich aber noch. Das einzige echte Problem ist meiner Meinung nach die Brennweite von 1800mm. Wenn ich z. B. ein Panoptik 24mm mit maximalem Gesichtsfeld für einen 1,25" Anschluß einsetzen würde, käme ich auf eine 75-fache Vergrößerung. Das ist für Deep Sky eigentlich schon zuviel für die größeren Objekte,

M.L.: Mit 40 mm Plössl erziehlt mann 45-Fach. Solch ein Bino ist auch sicherlich nicht als Richfieldbino machbar, sorry.

deswegen meine Frage im letzten Mail. Bei 1800mm Brennweite wäre dann eigentlich ein 2" Anschluß eher sinnvoll, aber ich vermute mal, daß es aus irgendwelchen technischen oder Kostengründen nicht gemacht wird.

M.L.; Machbar wäre es, mein TMB 100 mm Apo Bino hat 2" Steck, aber ich nutze keine 2" Okulare, da mir das zu unkomfortabel ist und ich probleme mit meiner großen nase habe

Liege ich da richtig?Dann hätte ich noch eine Frage zu der Einstellung für den persönlichen Augenabstand. Wenn der nicht fix sondern variabel ist müßte ich doch bei allen Okularen meine Nase dazwischen bekommen, oder?Und ist bei Prismen nicht der Lichtverlust größer als bei Spiegeln?

M.L. Nein, absolut nicht. Die Optik ist teilweise noch zu weit weg vom Fokus, sodaß diese sehr gut sein muß, bei 2 Spiegel kann mann max. 96% Reflextion nehmen, da sonst Glasverspannungen auftreten , macht 8% Lichtverlust, mehr als bei prismen

Grüße, Amin
 
Hallo Markus!

M.L.: Mit 40 mm Plössl erziehlt mann 45-Fach.

A: Bei einem 40mm Plössel hätte ich doch beim maximalen Blickwinkel zum 24er Panoptik nichts gewonnen?

ML: Solch ein Bino ist auch sicherlich nicht als Richfieldbino machbar, sorry.

A: Eigentlich schade. Aber warten wir mal das erste Serienexemplar ab und schauen mal durch.

M.L.: Die Optik ist teilweise noch zu weit weg vom Fokus, sodaß diese sehr gut sein muß, bei 2 Spiegel kann mann max. 96% Reflextion nehmen, da sonst Glasverspannungen auftreten , macht 8% Lichtverlust, mehr als bei prismen.

A: Aha, und ich dachte immer, daß Prismen mehr Licht schlucken würden. Gilt der geringere Lichtverlust bei Großferngläsern eigentlich für alle dort in diesem Bereich verwendete Prismen? Einige Hersteller arbeiten ja auch mit Umlenkspiegeln und sind auch sehr überzeugt von dieser Variante die angeblich Vorteile gegenüber den Prismen hätte.

Grüße, Amin
 
Der Einzige Binohersteler der mit Spiegel arbeitet ist Astromeccanica, insbesondere weil die viele Linsen nutzen, bei denen prismen verstärkte Farbfehler verursachen was bei den maks nicht der Fall ist
 
Alternativen

Hallo Markus,

ich habe mir mal vor einiger Zeit die Seite komplett durchgelesen und da steht u. a. die Erläuterung für dieses patentierte Systen. Es heißt EMS = Erecting Mirror System. Also benutzt er Spiegel. Aber nochmal die Frage, warum importiert keiner bei uns diese kompletten Binos? Wie wär's mit euch? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Grüße, Amin
 
Re: Alternativen

Die japaner nehmen dies nicht zu ernst, ich kenne jemand in Deuztschland der dieses System nutzt, daher weiss ich es handelt sich um Prismen. Errect Spiegel währen übrigens ne neue Erfindung und Patentreif :-)
 
Re: Alternativen

Hallo Markus,

dann wäre ja die Bezeichnung EMS wirklich irreführend. Allerdings geht EPS auch nicht, das ist ja schon durch "encapsulated postsript" besetzt. Jetzt verstehe ich die Problematik der Namensfindung. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />

Grüße, Amin
 
Hallo zusammen!


Das ist sicher ein phantastisches Gerät für Landbeobachtung bei hoher Vergrößerung.

Für die astronomische Beobachtung halte ich es aber für wenig sinnvoll.

Gund: Ein gleichteures 8" Mak mit Binoansatz ist besser.

Das 8" Mak hat nämlich folgende Vorteile:
-- 90° Einblick
-- viel höheres Auflösungsvermögen auch mit Binoansatz
-- kann monokular viel besser für DS eingesetzt werden, da dann lichtstärker


Das wird wohl auch der Grund sein, warum das 6" Bino zunächst nur geraden Einblick bietet und später auch nur auf 45° umgerüstet wird, was für astronomische Beobachtung keinesfalls ideal ist, für Landbeobachtung aber sehr wohl.


Gruß Harald
 
Hallo zusammen!


Das ist sicher ein phantastisches Gerät für Landbeobachtung bei hoher Vergrößerung.

Für die astronomische Beobachtung halte ich es aber für wenig sinnvoll.

Gund: Ein gleichteures 8" Mak mit Binoansatz ist besser.

Das 8" Mak hat nämlich folgende Vorteile:
-- 90° Einblick
-- viel höheres Auflösungsvermögen auch mit Binoansatz
-- kann monokular viel besser für DS eingesetzt werden, da dann lichtstärker


Das wird wohl auch der Grund sein, warum das 6" Bino zunächst nur geraden Einblick bietet und später auch nur auf 45° umgerüstet wird, was für astronomische Beobachtung keinesfalls ideal ist, für Landbeobachtung aber sehr wohl.


Gruß Harald
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Hallo Harald,

scheinbar hast du nur die Hälfte gelesen, sonst hättest du mitbekommen,das die Serie 45° einblick hat mit standart 1.25" Okularaufnahme. Ob die Auflösung im 8" wirklich höher ist , als bei 2 x 6" müßte mann mal durchrechnen.
 
Hallo!


Den Ball kann ich gekonnt zurückgeben.

Du schreibst oben:
und im August mit dem Modell mit 45° Einblick beginnnen.


Ich habe dazu geschrieben:
und später auch nur auf 45° umgerüstet wird,
Du hast mich doch selber zitiert! Dann solltest Du eigentlich wissen, was ich geschrieben habe. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />



Du schreibst:
Ob die Auflösung im 8" wirklich höher ist , als bei 2 x 6" müßte mann mal durchrechnen.
Da braucht man doch nicht zu rechnen.
8" hat doch unbestritten ein höheres Auflösungsvermögen als 6".
Für das Auflösungsvermögen ist es unerheblich, wie oft die Apertur verwendet wird. Auch 10 Stück 6" Maks haben nur die Auflösung eines einzelnen Gerätes!

Der einzige Vorteil dieses Doppel-6-Zollers gegenüber dem 8" mit Binoansatz ist die Landbeobachtung, weil man dort einen echten 3D-Eindruck hat.
Bei astronomischen Objekten ist dieser Vorteil überhaupt nicht mehr vorhanden, weil die Objekte zu weit weg sind, um diesen 3D-Eindruck zu bekommen.
Da zählt dann nur die doppelte Lichtsammelleistung gegenüber einem einzelnen 6" Mak mit Binoansatz.
Deshalb habe ich ja auch den 8" Mak mit Binoansatz zum Vergleich gewählt, weil der von Hause aus praktisch doppelt so viel Licht sammelt wie ein 6" Mak.


Gruß Harald
 
Da braucht man doch nicht zu rechnen.
8" hat doch unbestritten ein höheres Auflösungsvermögen als 6".
Für das Auflösungsvermögen ist es unerheblich, wie oft die Apertur verwendet wird. Auch 10 Stück 6" Maks haben nur die Auflösung eines einzelnen Gerätes!


M.L. schon mal was von Interferometrie gehört ? Oder anders ausgedrückt von zusammenschalten von Teleskopen um die Auflösung zu erhöhen. Schreibe deinen Kommentar nochmals an die ESO und erzähl den jungs daß sie [zensiert] bauen mit ihren 8 mm VLT Teleskopen





Gruß Harald
 
Interferometrie und beidäugige Beobachtung schließen einander aus - für
Interferometrie müssen die Strahlengänge auf den Bruchteil einer Wellenlänge
genau zu einem Strahlengang zusammengeführt werden, zwei Netzhäute
helfen da gar nischt...

Siehe The Very Large Telescope Interferometer u.a. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
beim Bino kommen wie beim Interferometer die Ergebnisse zusammen an einer Gehinrzentrale, beim VLT auch Computer genannt
 
Nein. Im visuellen Cortex kommt nur das an, was die Netzhaut aufzunehmen vermag -
Intensitätsinformation. Für Interferometrie brauchst Du die Phasen und die
Intensitäten, sonst gibt es keine Interferenz.

Solche Tricks funktionieren in der Radioastronomie, wo man die Wellenzüge samt
Phasenlage im Fluge aufzeichnen kann, aber Sensoren, mit denen man Lichtwellen
samt Phasen live mitprotokollieren könnte, sind noch nicht mal SciFi... Da
funktioniert nur die direkte Interferenz der Wellenfronten.

Diesen Gefallen tun uns Netzhaut/Sehnerven/Cortex nun mal leider nicht.
 
Hallo!


Danke Rohrspecht, ich hätte das nicht besser formulieren können!

@MLudes: Vielleicht solltest Du Deine Theorie mal an die ESO mailen.
Aber bitte poste hier auch deren Antwort, die dürfte nämlich sehr unterhaltsam sein. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />


Gruß Harald
 
Re: Baubiologie

Diesen Gefallen tun uns Netzhaut/Sehnerven/Cortex nun mal leider nicht.

Hallo Gerhard,

physikalisch hast Du völlig Recht (hab das auch mal im Wahlfach studiert ;-) ) aber ich glaube was Markus meint ist ein physiologischer Vorgang den zumindestens ich aus der Praxis bestätigen kann:

Gerade vor einer Woche hatten wir für Mars ein 5" f/5 Bino abgeblendet auf f/10 und einen 4.5" TMP-Apo monokular direkt nebeneinander in Bad Orb stehen. Während sich Mars im TMP-Apo bei 125x schön zeigte, wirkte er im Bino (obwohl "nur" Chinesen-achro und nur 2.5" effektiv) genauso crisp und mit gleichen Details eher sogar ruhiger und detaillierter (Der Besitzer des Binos will daher nun sein 60ér Tak verkaufen, da das Bino genausoviel an Planeten zeigt)

Eine vieldiskutierte Theorie besagt, dass die beiden Tuben des Binos (wohlgemerkt NICHT Binoansatz!) leicht unterschiedliche Wellenfronten der Atmosphäre sehen und daher das Gehirn sich die jeweils besten parts vom linken oder rechten Auge rauspickt.

Es haben schon mehrere Amateure berichtet dass dieser Effekt existiert. Zwar kann man die Grenzgrösse nicht steigern (ein 5" Bino zeigt ungefähr dieselbe Grenzgrösse wie ein 7"+Binoansatz, aber die Bilder sollen im echten Bino schärfer und daher subjektiv ästhetischer sein.

Aber ich fürchte weitere Diskussion führt nur aufs Glatteis der menschlichen Baubiologie - am Besten jeder probiert das mal selber aus um sich ein Urteil zu bilden.
 
Re: Baubiologie

Hallo!


aber ich glaube was Markus meint ist ein physiologischer Vorgang
Wenn er das meint, dann sollte er das vielleicht auch so schreiben und nicht was ganz anderes schreiben. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />


dass die beiden Tuben des Binos (wohlgemerkt NICHT Binoansatz!) leicht unterschiedliche Wellenfronten der Atmosphäre sehen
Meinst Du damit, dass sich das Seeing bei den beiden Tuben anders auswirkt?
Das mag so sein bei schlechtem Seeing.
Bei gutem Seeing bezweifle ich, dass sich so ein Effekt bemerkbar macht.

Auf das Auflösungsvermögen hat das alles aber keinen Einfluss.
Es bleibt dabei, dass ein 8" Mak eine bessere Auflösung hat als ein Doppel- oder Dreifach- oder Tausendfach-Mak mit 6".


Gerade vor einer Woche hatten wir für Mars ein 5" f/5 Bino abgeblendet auf f/10 und einen 4.5" TMP-Apo monokular direkt nebeneinander in Bad Orb stehen. Während sich Mars im TMP-Apo bei 125x schön zeigte, wirkte er im Bino (obwohl "nur" Chinesen-achro und nur 2.5" effektiv) genauso crisp und mit gleichen Details eher sogar ruhiger und detaillierter
Hier vergleichst Du aber auch monokular mit binokular.
Ihr hättet bei dem Test an dem TMB-Apo einen Binoansatz verwenden sollen.
Dann wäre das Ergebnis wahrscheinlich ein ganz anderes gewesen.


Gruß Harald
 
lieber 2x6" als 1x8"

Hallo Harald,

da muß ich mich aber ganz klar auf die Seite des 2x6" schlagen. Wenn das geplante 2x6" einen maximalen Blickwinkel von etwa 0,9° ermöglicht kann ich es noch ganz gut für die meisten goßflächigen Himmelsobjekte einsetzen. Das 1x8" kann da selbst mit einem Großfeldbino nicht mithalten. Welche Brennweite hat das noch - über 3000mm?. Selbst mit dem geringstmöglichen Verlängerungsfaktor der Brennweitenverlängerung ist der tatsächlich maximale Blickwinkel wesentlich schmaler. Großflächige Objekte zu beobachten kann man also mit dem 8" + Bino vergessen. Eine Vergrößerung unter 100x ist praktisch tabu. Da macht das 2x6" eher Sinn.

Grüße, Amin
 
8" ist doch besser

Hallo Amin!


Welche Brennweite hat das noch - über 3000mm?.
Nö, das 8" hat 2000mm Brennweite.
Es ist ein 8" f/10. 20cm Öffnung, 2000mm Brennweite.

Somit ist der Unterschied zu den 1500mm Brennweite der MK66 wohl zu vernachlässigen.

Ich hätte jedenfalls wesentlich lieber ein 8" mit Grossfeldbino als dieses 6" Doppelmak! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />


Gruß Harald
 
Re: 8" ist doch besser - nicht für Deep Sky

Hallo Harald,

OK, dann hat das 8er 2000mm, aber vergiß nicht den Verlängerungsfaktor des Binos den man noch dazurechnen muß! Z. B. 2x. Macht schon 4000mm. Welchen maximalen Blickwinkel hat man da noch? Deswegen würde ich das 2x6er bevorzugen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Grüße, Amin
 
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