Neues Tele. Newton f5 entscheidungs Hilfe

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YelloBear

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Nabend,

ich habe ein 70/900 Bresser Linsentele. bisslang habe ich erst 5 Nächte damit verbracht mir erfahrung anzueignen.
Mein Problem ist, dass ich nicht immer den Mond sehen kann, also habe ich mich am Mars versucht, leider war er so klein, dass ich ihn nur als kleinen Leuchtenden punkt sehen konnte.

Also machte ich mich an den Saturn, habe ihn auch auf anhieb gefunden, ohne lange zu suchen, leider konnte ich ihn nur anhand der kleinen Ringe identifizieren, am Orion Nebel habe ich mich auch versucht, aber er war sehr klein und nur mit grober Struktur versehen.

Ich habe mich in diversen Büchern über die Reflektoren schlau gemacht und bin noch etwas verunsichert, daher eine bitte um hilfen an euch.

Ich habe mir dieses Tele. angeschaut
http://www.astroshop.de/skywatcher-teleskop-n-200-1000-explorer-bd-neq-5/p,14991
und bin der Meinung, dass es doch einen vernünftigen eindruck macht.

Nur welche Okulare sollte definit dabei sein? und welchen Filter/ welche Filte solte man dazu kaufen?

Kann man auch farben durch das Tele. sehen?

Und sieht mann immer die Fangspinnen vom Tele, oder fällt das weg?

Wichtig ! ich bin nicht an Professionelle Astrofotographie interessiert im augenblick.

Eine Barlow Linse solte auch nicht fehlen.

Was ich noch habe ist ein Zoom Okular 7-21, einen Mond filter und Variablen Polfilter.

Was ist euer Gedanke, wenn ihr dieses Lest?

Lg
YelloBear
 
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Hallo,
Mal zur Monti:
Mit ner EQ-5 unter nem 200/1000er Newton wird es schon kritisch. Entweder du wählst eine kleinere Optik oder du sparst noch etwas und kaufst dir dann eine EQ-6.
Du kannst ja mal auf dem Gebrauchtmarkt schauen. Da kannst du das eigendlich eingesparte Geld gleich für Graufilter, Kartenmaterial usw. verwenden.

Gruß
Simon
 
Hallo Bear,

mein erster Gedanke beim Lesen ist, dass Du ein heißer Kandidat für einen 6" F/6 oder 8" F/6 Dobson bist, weil eine solche Röhre nun mal dem was Du sehen willst, recht nahe kommt (weitgehend ohne Farben!) und weil sie parallaktisch montiert zu teuer erkauft sein dürfte.
Zumindest würde die Ausstattung sehr leiden, wenn nicht Mal eben 1000-2000 € locker drin sind.
Ausstattung mit tauglichen Okularen, Filtern, guten Karten usw ist aber genau das, was ein Newton mit 6" - 8" bereits wirklich lohnt um überhaupt das volle Leistungspotenzial abrufen zu können.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Nabend,

ja das mit dem Preis ist schon so eine sache, ich möchte den Preis nicht über 700€ packen, nicht das ich das Geld nicht haben, sondern weil ich einfach nicht soviel ausgeben will.

(Ich bin ein sehr sparsamer Mensch !)

Kann mir jemand mal ein Link mit den 6" F/6 oder 8" F/6 Dobson
reinpacken?

An der EQ5 Montierung kann mann doch bestimmt etwas Tuning vornehme.....ist ein Holz Stativ besser geignet?
 
Ich frage mal anders, was ist sinnvoller, ein f5 mit EQ Montierung oder ein Dobson wie dieses hier http://www.astroshop.de/skywatcher-...iner-flextube-bd-dob/p,14977#tab_bar_0_select

Wie problemlos ist die Dobson montierung, bzw. wie leicht lässt es sich auch hoch-vergrößern?

Ich bin glaube ich etwas verkert an die Sache ran gegangen.

Ich bin gerade sehr verwirrt und brauche dringen hilfe.....ich personlich würde ja mit dem Dobson vorlieb nehmen, wenn die genau so genau ist wie die Deutsche Montierung.

Lg
YelloBear
 
Hallo Bear,

der Dobson, welchen Du da gefunden hast, ist schon was "Passendes". Allerdings würde ich von "Flextube" und Gitterrohrkonstruktionen absehen, wenn nicht das kleinere Transportmaß ein wichtige Rolle spielt.
Ganz normale Volltubus-Newton-Dobsons sind etwas günstiger vom Preis her und in der Regel auch stabiler, wenn es z.B. um den Erhalt der Justierung geht.

Diese Holzkisten mit Bewegungsmöglichkeit in 2 Achsen sind, gerade für die 8"-Varianten sehr stabil und man muss schon eine sehr massive parrallaktische Monti auf ein sehr gutes Stativ setzen um die gleiche Stabilität und Schwingungsarmut damit zu erzielen wie mit so einer einfachen Holzbox.
Man muss allerdings das Teleskop von Hand nachführen und auch bei der Objektsuche das Teleskop von Hand bewegen.
Das gestaltet sich bei den meisten leuten sehr intuitiv und problemlos, im Originalzustand der Box durchaus auch bis 200fach und höher, manche Nutzer kriegen das aber nicht hin.
Man sollte das gegebenenfalls mal ausprobieren, bevor man einen Dobson kauft, aber das gilt eigentlich für jede Teleskop- und Montierungsart.
Ich schätze das so ein, dass ein 8" F/6 Dobson wesentlich stabiler bei der Beobachtung ist als ein 8" F/5 auf EQ 5 und ähnlichen Montierungen. Hinzu kommt, dass F/6 in allen Belangen etwas gutmütiger ist als F/5, von der Justierung über die Okulare bis zur Qualitäts-/Herstellungsanforderung.

Mit einigen relativ einfachen und kostengünstigen Tuningmaßnahmen am Newton selbst und an der Rockerbox, die man nach(!) der Erprobungs- und Kennenlernzeit durchführen kann, sollte man sich zu gegebner Zeit auseinandersetzen, um das vorhandenen Leistungspotenzial auch in vollem Umfang nutzen zu können.

An erster und wichtigster Stelle bei einem Newton steht, dass man sich mit der Justierung des Teleskops vertraut macht. Hier liegt die einfachste Möglichkeit, Leistung zu verschenken oder auszuschöpfen.
Es ist für mich ein klarer Vorteil, dass man einen Newton recht simpel justieren kann, während manche Menschen in dieser Notwendigkeit einen Nachteil sehen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hi!
Also, ich habe einen 8" f/5 auf ner NEQ-5.
Visuell bin ich voll auf begeistert und reicht damit völlig aus.
Fotos sind bei mir noch nicht dran. Das wiederum mag dann wohl etwas knapp werden, aber visuell reicht es für mich auf jeden Fall aus.
Ne EQ-6 war mir dann doch etwas zu teuer für den Einstieg.
Zum Dobson kann ich nichts sagen.
 
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