Neues Teleskop...Hilfe!

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lordtoby

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hi leute =)
ich habe bis jetzt ein 114/900mm newton
so und da ich jetzt gearbeitet habe (ferienarbeit)
habe ich so 650-700€ für ein neues teleeskop=)
ich habe nun mehrere geräte angeschaut und tests gelesen nur
wird von test zu test die entscheidung schwerer =)

das wär nummer 1:
TS Refraktor ... Öffnung 152mm ... Brennweite 1200mm
http://www.teleskop-service.de/Astro/Refraktor/refraktor.htm#TSR1521

nummer 2:
TS Maksutov 150mm/1900mm
http://www.teleskop-service.de/Astro/Mak/mak.htm#DSMak150

nummer 3:
Der Skywatcher 80ED refraktor

alles wär auf astro 5 monti

und es gibt noch viele möglichkeiten =)

so naja was könnt ihr empfehelen was gut was weniger ?
ich weiß das die einsatzgebeite der teleskope sehr unterschiedlich sind.
vielleicht hat noch jmd andere ideen oder ein gutes gebrauchtes gerät

thx schonmal!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo LordToby,

mein Rat wäre der 80er Apo, der wird dir schon viele Dinge zeigen und das auch noch farbkorrigiert, des Weiteren kühlt er schnell aus ist somit direkt einsatzfähig, du kannst mal kurz vom Balkon oder aus dem Fenster spechteln. Da er klein und sehr transportabel ist kannst du ihn auch als Reiseteleskop verwenden.

Du wirst ihn bestimmt eine lange Zeit behalten und vielleicht später mal als Supersucher oder Leitrohr einsetzten können.

Auch in der Hinsicht auf Verkauf, falls dir das Hobby nicht zusagt, wird er wohl die beste Investition sein.

Grüsse
MOF
 
ja der 80er apo war auch meine erste überlegung
nur hatte bzw habe ich angst das er an planeten nicht so gut ist was mir auch ganz wichtig ist!
 
Mein lieber Sternenfreund,

glaub mir er wird dir genügend zeigen, bedenke das viele Hobbyastronomen nicht s anderes machen als den Mond anzuschauen und jedesmal sehen sie wieder ein wenig mehr und das auch "nur" mit einem kleinen Apo.
Im Richfield wirst du auch schöne punktfeine Sterne haben, die Plejaden, Hatschi, etc. komplett im Gesichtsfeld - ein Traum -

Letzter Tipp sonst artet das nur wieder aus und ich muss noch schnell ins Feld - den Mond anschauen...

"Weniger ist oft mehr"

Grüsse
MOF
 
Hallo Lordtoby und herzlich willkommen im Forum, <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />

Du willst also "aufsteigen", derzeit Besitzer eines N114/900, na dann wolln wir mal sehn.

Deine Vorschläge sind von ihren Einsatzgebieten schon recht unterschiedlich und liegen teilweise recht nahe an der möglichen Leistung Deines aktuellen Geräts. Ich nehme an, das anzuschaffende Instrument soll das jetzige ergänzen.

Um eine umfassende Beratung sinnvoll zu beginnen, wäre es wichtig, einige Deiner Vorerfahrungen, Randbedingungen und Vorlieben zu erfahren. Daher zunächst einige Fragen:

1. Was soll genau alles ins Budget (650-750€)? (Optik, Schellen, Zenitspiegel, Okulare, Sonnenfilterfolie, DS-Filter, Barlow, Montierung, Stativ, Steuerung...)

2. Welche Montierung hat Dein 114/900? (Nachführung? Steuerung?)

3. Welche okularseitige Ausstattung liegt schon vor? (Okus, Barlow)

4. Welche Objekte hast Du schon beobachtet?

5. Warst Du zufrieden - wo wünschst Du Dir mehr Leistung?

6. Seit wann/wie häufig hast Du schon beobachtet?

7. Hast Du weitere Vorerfahrungen? (z. B. Teleskoptreffen/Sternwarte/Verein)

8. Hast Du ein Fernglas und es schon astronomisch eingesetzt?

9. Bist Du motorisiert mobil?

10. Wie ist Deine erreichbare durchschnittliche Himmelsqualität? (Großstadthimmel mit reichlich Aufhellung durch Lichtverschmutzung - Stadtrand - Landhimmel - Gebirge...)

11. Welche Objektklassen würdest Du gern beobachten? (Allround+/o/-; Weitfeld+/o/-; Deepsky+/o/-; Planeten bzw. Monddetail+/o/-)

12. Kommt es Dir auf Transportabilität an? Inwiefern genau? (Abmessungen/Gewichts-limits: flugreisetauglich kompakt/nur Hof, wenig Treppen/Auto, aber leicht gewünscht/egal-Sport gern)

13. Sollte ernsthaft Fotoopion in der Zukunft angedacht sein? (Welche? Langzeit als kostspielige Königsoption/mit aufgesattelter Kamera/Planeten- oder Sonne/Mond-Webcam...)

14. Soll das Gerät parallaktisch montiert sein? Warum? (Dobson als Alternative)

15. Falls Du Brillenträger bist, mußt Du auch bei teleskopischer Nutzung die Brille tragen, oder geht es auch ohne nur ist der Fokus ggfs. woanders als Normalsichtige?

16. Was hättest Du selbst vielleicht noch anzumerken, was Dir vielleicht durch die Fragen klarer vor Augen steht?

Finde unabhängig von dieser Beratung Kontakt zu Sternfreunden in der Nähe und suche das Gespräch, die gemeinsame Beobachtung durch deren Geräte. Kontaktmöglichkeiten sind a) im Treffpunktforum, b) über Mailfreundschaften c) über ortsansässige Sternwarten/Vereine (siehe GAD-Link=astronomisches Vereinsverzeichnis im deutschsprachigen Raum links oben auf der astronomie-Portalseite, nicht die Foren-Übersichtsseite) gegeben.

Erstmal guten weiteren Einstieg, ich bin gespannt auf Deine Antworten,

klare Himmel und Top-Bedingungen wünscht

Matthias.
 
Hi Toby,
ohne konkrete Zielvorgaben, kann jedes der 3 Geräte gut im Sinne von sinnvoll sein. Und das genauso zig andere.
Die Auswahl wird umso kleiner, je genauer Du Deine Ziele, Erwartungen und Rahmenbedingungen kennst.
Matthias hat Dir (In einem noch gesehenen Umfang) genau die Fragen gestellt, die Du möglichst für Dich beantworten solltest.
CS
 
Hi,

Ich werf mal ne ganz harte Meinung ein. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Wenn du im Gegensatz zu deinem bisherigen Gerät aufsteigen möchtest, dann hilft nur mehr Öffnung und zwar mind. 20cm!

Das ist mit deinem Budget allerdings nur dann machbar, wenn du vorerst nur beobachten (also nicht fotografieren) möchtest. Dann würde ich dir keines der vorgeschlagenen Geräte empfehlen sondern einen 8" oder 10" Dobson.
 
Hallo lordtoby,

ich stimme meinem Vorschreiber zu, nimm einen 8-Zöller. Biete zufällig im Moment einen an,
mit Monti und Nachführung und Zubehör. Damit bist du visuell, und auch noch fotografisch auf
der richtigen Seite. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Schau mal ins Biete-Forum!

Viele Grüsse

Peter
 
Hi,

Damit bist du visuell, und auch noch fotografisch auf der richtigen Seite.

Was lässt denn die Astro-5 fotografisch denn so zu? Ist damit Langzeitbelichtung ohne weiteres möglich? Hast du eigene Bilder damit gemacht und wie ist der Schneckenfehler?

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Würd mich interessieren, da ich die Astro-5 nicht kenne.
 
Hallo,

von den Dir vorgeschlagenen Geräten, empfehle ich ganz klar den 152/1200 mm - Refraktor. Ich hatte schon ein ähnliches Instrument, und damit sind wunderbare Beobachtungen zu machen - sowohl Deep-Sky, Mond und Planeten.
Den 80 mm - ED würde ich nicht nehmen. Zuwenig Öffnung und zu wenig Brennweite.

Eventuell wäre auch um den gleichen Preis ein 20 mm - Newton mit Astro 5 zu bekommen. Aber denke an die ungünstigere Handhabung des Newtons - Einblick, ständiges Tubusdrehen in den Rohrschellen usw.

Also mein Tipp: Der Refraktor.

Dieter
 
Hallo Dieter,

Nein, nein, das sind vom Beratungssuchenden "vorgeschlagene" Geräte. Dazu schreibt LordToby ja, daß er duch die "Tests" und das reichhaltige Angebot nicht weiß, was er zu seinem N114/900 erwerben soll.

Auf welcher Basis? Wir wissen weder um Vorerfahrungen, Randbedingungen noch Einsatzbereich.

Einen 6"-f/8-Achromaten, der für farbfehlererträgliche (!) Abbildung im mittleren, hohen und höchsten Vergrößerungsbereich nach gängigen Formeln so f/18,5-f/30 haben sollte. Dies ist also ein Richfield-Spezialist. Den empfiehlst Du also mal so, ohne ein Anwendungsprofil zu haben.

Ich hatte schon ein ähnliches Instrument , ...
Welches? Warum "hatte"? Was ist Basis Deiner offensichtlichen Annahme von Vergleichbarkeit?

...und damit sind wunderbare Beobachtungen zu machen - sowohl Deep-Sky, Mond und Planeten.
Also ein guter Allrounder? Bei der bescheidenen Leistung im Hochvergrößerungsbereich? Was hast Du denn am Planeten gesehen? Womit beobachtest Du jetzt und was siehst Du jetzt am Planeten?

Nun, es geht ja nicht um Dich.

Zuwenig Öffnung und zu wenig Brennweite .
Welches Anwendungsprofil legst Du zugrunde? Welche Erfahrungen hast Du schon mit 80er EDs machen können? Mit f/7,5 gibt es doch keine Probleme bei der Okularauswahl auf dem Markt, von niederpreisig bis kostspielig ist alles zu haben.

Eventuell wäre auch um den gleichen Preis ein 20 mm - Newton mit Astro 5 zu bekommen.
Vermutlich meinst Du 20 cm-Newton. Schon Erfahrungen gemacht damit auf Astro-5?

ungünstigere Handhabung des Newtons - Einblick, ständiges Tubusdrehen in den Rohrschellen.
Du willst uns schon auf den Arm nehmen, oder? Was ist das denn für ein Gerät unter Deinem Namen links neben Deinem Beitrag? Beim parallaktischen Newton kann man wenigstens im Gegensatz zum Dobson den Tubus drehen. Allzuoft muß man das bei geeigneter Wahl seiner Objektreihenfolge auch nicht machen. Außerdem gehts schnell und problemlos. Man denke an günstige Schnellspanner... Das Stativ kann eingefahren bleiben, womit es noch stabiler ist. Der Einblick ist kein Problem im Sitzen, Stehen oder mit "Astrostuhl" (Bügelstuhl). Am Refraktor dagegen wird das Stativ für die beliebte zenitnahe Beobachtung voll ausgezogen und hoffentlich ist es hoch genug. Für Übersichtsbeobachtung mit 2"-Oku braucht es zudem noch ein zuzukaufenden 2"-Zenitspiegel. Ich finde Newtons richtig praktisch und lange Refraktoren geradezu monströs in Ansprüchen an Platz, Höhe, Montierung.

Ich bin also definitv nicht Deiner Ansicht, sondern gespannt, was LordToby auf die Fragen antwortet, die erst eine sinnvolle Beratung beginnen lassen können. Alles andere ist meines Erachtens sinnfrei.

Klare Himmel und Top-Bedingungen wünscht

Matthias.
 
also:
1:optik,schellen,(wenn nötig zenitspiegel o.ä),monti
2:mein jetziges teleskop hat eine astro 3
3:barlow und mehrere okulare nenne ich mein eigen =)
4:sonne,venus,jupiter,saturn,mars,mond,plejaden,m31,orionnebel
und noch 4-5 andere deepsky objekte
5:ich habe bis jetzt eigentlich jede woche ca 1x bei guten wetter halt immer wenn ich zeit hab =)
6:ja fernglas hab ich ein recht gutes 12x50
7:in 2 monaten bin ich mobil wie nie (führerschein) =)
8:manchmal mitten inder stadt manchmal manchmal stadtrand selten auf dem land
9:also ja was will ich sehen naja etz kommt die typische antwort...alles =)
naja es sollte ein allround gerät sein wobei ich mehr wert auf planeten leg
10:ich hab nichts gegen ein transportables gerät wenn es allerding nicht geht dann ist es auch egal =)
11:naja photographie sollte schon später mal möglich sein
angefangen hab ich jetzt ja schon mit dem newton und meiner toucam 2 bsp kann ich auch posten =)
12:wegen dem oben genannten grund sollte es parallaktisch montiert sein
13:ich trage zwar eine brille die ist jedoch nicht nötig wenn ich beobachte

sorry das es solang gedauert hat musste die ganze zeit arbeiten (um geld zu haben für das teleskop <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />)
 
Hi Toby,
nun dann starte ich mal mit meinen Gedanken dazu.
1. also ein Komplettpaket, das mehr Öffnung nicht mehr auf der Astro 3 unterzubringen ist.
3. Da Du eher planetenorientiert bist, wird auch das neue Scope ein kleines Öffnungsverhältnis haben und keine großen Okularanforderungen stellen. Soll heißen die bisherigen wirst Du wohl weiter verwenden können, brauchen also nicht ins Budget.
4. Für Sonne im Weißlicht wäre ein Herschelkeil das beste, der an einem Newton beispielsweise nicht geht. Also bleibt die Lösung Baaderfolie, das ist der Teleskoptyp egal. kostet auch weniger.
8. Für Planeten ist dunkler Himmel nicht elementar notwendig, allerdings sollte kein Streulicht das sein. Einen Teil kannst Du teleskopseitig ausschließen mit einer Taukappe.
9. Alles heißt auch DS, was wiederum Öffnung bedeutet.
10. Fotooption gewünscht, dann sehe ich auch die parallaktische Variante als gegeben an.

Budget 600€.

Was bleibt an gängigen Geräten:
Deine Vorschläge:
1. 150/1200 Ref- Nein. Zu teuer mit Monti, ZS nötig, nicht farbfehlerfrei und daher nur bedingt Planeten geeignet.
2. Der MAK wäre ne Lösung. Zusammen mit ner GP/ASTRO5 etc zu teuer ZS auch erforderlich. Wobei ich über die Qualität des Maks nichts sagen kann.
3. Der ED. Zu wenig Öffnung für DS, wird auch am Planeten den 114er, wenn der gut ist nicht überbieten.

Alternativen:
Gute großere EDs scheiden preislich aus.
Nächstkleinerer Mak 127. Auf EQ3 preislich drin. Am Planeten wird er mehr zeigen ist auch fototauglicher als der Newton. Aber der Gewinn wird kein allzugroßer Sprung sein. Bei DS etwa auf 114er Niveau.
Normale FH. Preislich mit Monti nicht zu realisieren, wenn siemehr leisten sollen als Dein jetziges Gerät.
Newton. 150/1200 auf Astro5 preislich drin. Auch f/8. Gewinn gegen 114 schon klar erkennbar.
Das wäre mein Favorit, das SC und MN schon preislich nicht mehr zu realisieren sind.
Ein kleiner Vorteil wäre sicher auch, das Dir diese KOmbi in gewisser Weise bekannt vorkommen wird, weil sie wie ein großer Bruder zum bisherigen Equipment ist.
CS
 
Hi,
gerade da wird er Dich ein ED überzeugen, den nirgends sonst bekommst Du den Farbfehler so zu spüren wie bei einem FH.
Glaube mir <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" />
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Antares,

ich möchte hinzufügen, daß zwar für die Planetenbeobachtung dunkler Himmel nicht wichtig ist, daß aber in der Stadt die vielen Wärmequellen stören und für unangenehme Luftunruhe sorgen. Wenn also von warmen Dächern und Schornsteinen, und auch von tagsüber erwärmter Strasse und abgestellten Autos, warme Luft aufsteigt, dann wird das Bild gestört.
Aus dem Bauch raus meine ich, daß es vom Seeing her kaum möglich sein wird, mehr als 150mm Öffnung aus der Stadt heraus richtig auszunutzen. Aber natürlich kann es auch da immer Ausnahmenächte geben und es hängt sehr vom eigenen Standort ab. Qenn man z.B. Grünanlagen in Blickrichtung hat, wird das Seeing viel besser sein. Also auch bei Planeten gibt es eine "Standortfrage".
Nochmal zurück zum Streulicht: Viele Planetenbeobachter beobachten gerade mit Umgebungslicht, um nicht vom Planeten geblendet zu werden. Das ist vor allem bei Mars, Jupiter, Venus, Merkur und auch beim Mond interessant, während Saturn ja recht dunkel ist und daher viel angenehmer erscheint.

Mein Favorit wäre jedenfalls auch ein 150/1200 Newton. Parallaktisch montiert geht das gerade noch ins Budget. Schade, daß es etwas knapp ist, denn sonst wäre ja auch ein Leichtbau-Newton eine Möglichkeit gewesen, die Montierung zu entlasten. Setzt man den typischen 150/1200 Dobson auf die Montierung, dann lädt man sich ja wirklich viel unnötiges Gewicht auf, weil der Dobsontubus u.a. aus Balancegründen schwer ist. Beim Leichtbaunewton gibt es ja auch noch die Option auf 150/1600 zu gehen, womit aber das Rohr verdammt lang wird und für die Montierung sehr grenzwertig ist. Ausserdem kriegt man so einen langen Lulatsch kaum noch ins Auto und auf dem Balkon aufgestellt wird's auch noch eng. Einblickhöhe bei Zenitbeobachtung ist ein weiteres Problem. Also sieht der 150/1200 doch ganz wesentlich netter aus.

Clear Skies
Sven
 
Nein, nein, das sind vom Beratungssuchenden "vorgeschlagene" Geräte. Dazu schreibt LordToby ja, daß er duch die "Tests" und das reichhaltige Angebot nicht weiß, was er zu seinem N114/900 erwerben soll.


Auf welcher Basis? Wir wissen weder um Vorerfahrungen, Randbedingungen noch Einsatzbereich.


Einen 6"-f/8-Achromaten, der für farbfehlererträgliche (!) Abbildung im mittleren, hohen und höchsten Vergrößerungsbereich nach gängigen Formeln so f/18,5-f/30 haben sollte. Dies ist also ein Richfield-Spezialist. Den empfiehlst Du also mal so, ohne ein Anwendungsprofil zu haben.


Welches? Warum "hatte"? Was ist Basis Deiner offensichtlichen Annahme von Vergleichbarkeit?


Also ein guter Allrounder? Bei der bescheidenen Leistung im Hochvergrößerungsbereich? Was hast Du denn am Planeten gesehen? Womit beobachtest Du jetzt und was siehst Du jetzt am Planeten?


Nun, es geht ja nicht um Dich.


Welches Anwendungsprofil legst Du zugrunde? Welche Erfahrungen hast Du schon mit 80er EDs machen können? Mit f/7,5 gibt es doch keine Probleme bei der Okularauswahl auf dem Markt, von niederpreisig bis kostspielig ist alles zu haben.


Vermutlich meinst Du 20 cm-Newton. Schon Erfahrungen gemacht damit auf Astro-5?


Du willst uns schon auf den Arm nehmen, oder? Was ist das denn für ein Gerät unter Deinem Namen links neben Deinem Beitrag? Beim parallaktischen Newton kann man wenigstens im Gegensatz zum Dobson den Tubus drehen. Allzuoft muß man das bei geeigneter Wahl seiner Objektreihenfolge auch nicht machen. Außerdem gehts schnell und problemlos. Man denke an günstige Schnellspanner... Das Stativ kann eingefahren bleiben, womit es noch stabiler ist. Der Einblick ist kein Problem im Sitzen, Stehen oder mit "Astrostuhl" (Bügelstuhl). Am Refraktor dagegen wird das Stativ für die beliebte zenitnahe Beobachtung voll ausgezogen und hoffentlich ist es hoch genug. Für Übersichtsbeobachtung mit 2"-Oku braucht es zudem noch ein zuzukaufenden 2"-Zenitspiegel. Ich finde Newtons richtig praktisch und lange Refraktoren geradezu monströs in Ansprüchen an Platz, Höhe, Montierung.

Ich bin also definitv nicht Deiner Ansicht, sondern gespannt, was LordToby auf die Fragen antwortet, die erst eine sinnvolle Beratung beginnen lassen können. Alles andere ist meines Erachtens sinnfrei.

Klare Himmel und Top-Bedingungen wünscht

Matthias.
Hallo Matthias,

entschuldigung, wenn ich nicht auf alle Deinen Äußerungen eingehe, denn ich will hier keine Diskussion über irgendwas anfangen. Nur soviel sei gesagt:

LordToby schreibt doch, dass er "Geld" habe für ein NEUES Teleskop. Ich verstehe das so, dass er nicht ein Zweitinstrument zusätzlich zu seinem vorhandenen kaufen will, sondern etwas besseres mit mehr Öffnung und Leistung. Was soll er dann mit - bezüglich des 80 mm - Refraktor - anfangen?

Hier werden immer Anfänger nach der Frage "was willst Du denn Beobachten?" ausgequetscht. Viele Antworten "naja, Planeten wären nicht schlecht". Dann werden - je nach Budget, das meistens nicht hoch ist - kleine Refraktoren oder Maskutov mit viel Brennweite empfohlen, die im Deep-Sky-Bereich eher ungeeignet sind. Viele Anfänger sind sich nicht bewusst, was man im Deep-Sky alles Beobachten kann. Wer schon schaut denn nur Planeten, und packt dann ein und geht nach hause? Ich jedenfalls kenne keinen. Überwiegend beobachtet man doch Deep-Sky, und nur zu einem Bruchteil Planeten. Also empfehle ich doch dem Anfänger ordentliche Allround-Teleskope die einigermaßen alle Bereiche abdecken.
Und hört doch auf, dem Anfänger irgendetwas über Farbfehler zu erzählen!

Den Schmidt-Newton in meinem Bild links, verwende ich überwiegend zur Fotografie. Zum visuellen Beobachten, habe ich noch ein Schmidt-Cassegrain in Gabelmontierung - den ich nicht drehen muss, da immer günstiger Einblick <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/tongue.gif" alt="" />.

Gruß,
Dieter
 
Hi Dieter,
bin zwar nicht Matthias, aber muß doch mal nachfragen, weil ich den Einwand

>>Und hört doch auf, dem Anfänger irgendetwas über Farbfehler zu erzählen!<<

wahrlich nicht verstehe.

Dies ist ein Thema was bei der Beobachtung bzw. den Ergebnissen von gewisser Relevanz ist, genau so wie Auskühlverhalten, Obstruktion, Justage, Mechanik etc. . Dies trifft wohl unzweifelhaft am ehesten bei den Objekten des Sonnensystem zu, die hier zumindest mal präferiert wurden.

Zu einem gewissen Grad gehe ich mit Dir sogar konform, wenn Du es streng auf Einsteiger beziehst. Das aber auch nur, weil der Einsteiger zunächst mit "anderen Augen" schaut wie der erfahrene Beobachter. So ist es durchaus möglich das der Einsteiger den FF ganz anders beurteilt als der versierte Planetenbeobachter. Meine Erkenntnis aus eigenen Erfahrungen aber auch denen anderer Sternfreunde ist die, das mit zunehmender Erfahrung und Beobachtungspraxis die Sensibilisierung für den FF steigt, weil die Beobachtungsfähigkeit steigt.
An der Stelle verweise ich einfach mal auf andere Threads, wo darüber - auch hier schon - diskutiert wurde, ob ein Televue Apo mehr FF wie ein TMB hat etc und da bewegen wir uns sicher in einem Bereich wo nur noch wenige wirklich Unterschiede sehen.

Insofern würde, so zumindest meine Schlußfolgerung, ein Gerät mit recht eindeutigen FF dem Einsteiger nach einer gewissen Zeit nicht mehr gefallen und die Neuorientierung beginnen.
Warum also nicht gleich darauf hinweisen, wenn es denn so ist, um zumindest so einer möglichen späteren Enttäuschung/ Unzufriedenheit vorzubeugen? Egal ob sie durch zunehmende Erfahrung oder einen sich ergebenden Vergleich mit anderen Geräten kommt.

Das soll jetzt nicht wieder in eine Grundsatzdiskussion ausarten, sondern einfach nur meine Gedankengänge dazu zeigen, wieso ich denke, das man darauf auch den Einsteiger hinweisen sollte, wobei meine Überlegungen auf Langfristigkeit ausgerichtet sind.

Was der Toby, der ja scheinbar kein Neuling mehr ist, davon annehmen will/kann/wird ist seine Sache. Wir können hier doch nur durch Hinweise anleiten und Mgölichkeiten aufzeigen. Die Entscheidung treffen wir nicht.
Und ob der subjektiven Wahrnehmung verweisen viele inzwischen doch auch darauf, das man das so theoretisch erwählte Gerät, wenn möglich mal live sehen und probieren sollte. Erst dies macht das Bild für den Suchenden rund.

Jetzt sind schon wieder arg OT (sorry Tobi).
CS
 
Hi Leute

ich empfehle Tobi einen gebrauchten MC von Orion. Leicht, DeepSky tauglich, Planetenscope, 1A Optik und gebraucht im Rahmen bezahlbar <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />
Sieh mal ins Biete Forum!
Ich selbst halte den ED80 nicht für besonders Planeten geeignet außer zur Mondbeobachtung. Es verfügt nun ja nur über 600mm Brennweite und wirklich Farbrein ist er bei 250x sicherlich auch nicht.
Ich finde ein gutes Allround Teleskop ist ein 6 oder 8" f6 Newton
 
so
danke erstmal das sich schon so viele gemeldet haben!
also an einen reflektor dachte ich natürlich auch schon da
man hier möglichst viel öfffnung für verhältnismäsig wenig geld bekommt.nur da ich ja in der stadt wohne habe ich eben
die befürchtung das durch den offenen tubus die luftunruhe zu störend ist(sicherlich fahr ich auch weiterhin min alle 2 wochen komplett raus aus der stadt aber dazwischen...?)
 
Hi,

nur da ich ja in der stadt wohne habe ich eben
die befürchtung das durch den offenen tubus die luftunruhe zu störend ist

Die Wärmequellen der Stadt werden als "lokales Seeing" bezeichnet und werden beim Reflektor wie auch beim Refraktor gleichermaßen störend sein. Nur haben Newtons dazu noch das Tubusseeing, welches bei 15cm oder 20cm Newtons aber noch nicht so arg ins Gewicht fällt und durch ne ca. einstündige Auskühlungsphase verhindert werden kann.

Im Übrigen spielen die Seeingeinflüsse eigentlich nur bei Vergrößerungen ab ca. 150fach wirklich ne Rolle und bei den vorgeschlagenen Geräten wirst du bei DeepDky-Objekten kaum die 150fach-Grenze überschreiten. Mond und Planeten müssen erstmal am Himmel stehen und wenn sie mal da sind... Einfach Teleskop vorher auskühlen lassen und schon stellst du keinen Unterschied mehr fest zwischen Newton und Refraktor <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/shocked.gif" alt="" /> (o o, dafür gibts Haue <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />).
 
Hallo Rolf,

Einfach Teleskop vorher auskühlen lassen und schon stellst du keinen Unterschied mehr fest zwischen Newton und Refraktor <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/shocked.gif" alt="" /> (o o, dafür gibts Haue <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />).

Also von mir nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> , hab in letzter Zeit wieder vermehrt mit meinem 114/900 Kaufhausnewton beobachtet, macht schon Spaß, so ein Newton, noch dazu farbfehlerfrei <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> (o, o, ich seh den Sturm schon kommen ...)

Hallo lordtoby,

wenn der preisliche Rahmen nicht gesprengt werden soll, rate auch ich Dir zu einem 6" F/8 Newton. Natürlich gilt der allgemeine Ratschlag: Öffnung ist nur durch Öffnung zu ersetzen. Wenn Du noch ein bißchen warten kannst, würde ich an Deiner Stelle weiter auf einen 8" F/6 Newton sparen, der gehört imo mind auf eine HEQ-5, damit das Ganze Spaß macht. Mit beiden Geräten solltest Du auch hinsichtlich der Okulare keine Probleme bekommen (allerdings hast Du bei Deinen Vorschlägen sowieso nur Geräte < F/7,5, also vergessen wir mal das Ganze <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />).
 
naja ok...
ich bin jetzt leider genauso schlau wie vorher ums deutlich zu sagen =)
also folgendes
der 150/1200 refraktor ist nicht zu emfehlen da die monti(astro5)nich ausreicht das teleskop richtig zu tragen?
der mak ? von dem weis ich bis jetzt noch garnichts =)
der ed bietet also keine besondere verbesserung zu meinem jetzigen teleskop ?
ich könnte mir natürlich auch eine heq5 kaufen (519€ bei ts)
und vielleicht noch ein kurzbrennweitigen refraktor für deepsky und den newton weiter als planeten teleskop verwenden ?
hmm wenn ihr noch ideen erfahrung oder sonstiges zu sagen habt pls tut es ich bin nämlich unentschlossener denn je!
vielleicht hat jmd ja noch ein gebrauchtes gerät das meinen
"anforderungen" entspricht

ps:ein dobson fällt flach weil ich gerne fortographie betreiben würde
 
Hi Tobi
sich hier im Biete-Forum oder sonst wo nach gebrauchten Sachen umzusehen, wäre auch ratsam, da gebrauchte Ware hier zu 60% unter VK angeboten wird. Das ist hier so bei uns üblich. Da kann man viel Geld sparen und wieder in die Optik stecken.
 
Hallo Dieter,
entschuldigung, wenn ich nicht auf alle Deinen Äußerungen eingehe
Klingt gut, sachlich korrekter wäre aber, wenn ich mir Deine Antwort so anschaue, "wenn ich kaum auf Deine Äußerungen eingehe." Eine Entschuldigung braucht es dazu nicht, diese jedoch vorauszuschicken finde ich etwas befremdlich...

..., denn ich will hier keine Diskussion über irgendwas anfangen.
Seltsame Einstellung in einem Diskussionsforum.

LordToby schreibt doch, dass er "Geld" habe für ein NEUES Teleskop. Ich verstehe das so, dass er nicht ein Zweitinstrument zusätzlich zu seinem vorhandenen kaufen will, sondern etwas besseres mit mehr Öffnung und Leistung.
So unterschiedlich können Deutungen sein. Ich verstand das so, daß er ergänzen will. Sicherlich würde das neue Gerät mehr Leistung bringen. Nur den Einsatzbereich kannten wir zum Zeitpunkt vor LordTobys Aussagen zu seinen näheren Randbedingungen und Vorlieben noch nicht. Seine Vorschläge waren ja auch definitiv sehr unterschiedlich. Er hat nichts davon geschrieben, den bisherigen 114/900 abzustoßen oder dergleichen.

Was soll er dann mit - bezüglich des 80 mm - Refraktor - anfangen?
Ich gebe Dir recht, daß die DS-Leistung dieses Geräts wohl recht nahe am vorhandenen N114/900 liegen dürfte. Allerdings wußten wir noch nicht den anvisierten Einsatzbereich des neuen Geräts. Es wäre schon denkbar gewesen, da er das Gerät nennt, daß er auf Hochtransportabilität Wert legt und eventuell auf Astro-5-Klasse-Monti perfekte Montage abzielen hätte können. Für die Öffnung (!) ist es ja schon ein sehr günstiger "Allrounder". (Allrounder habe ich mal in Gänsefüßchen gesetzt, weil die Öffnung doch arg beschränkt ist für heutige Marktbedingungen und Deep-Sky!) Der niederpreisige Allrounder schlechthin ist heute der 8"-f/6, der allerdings im Budget nicht parallaktisiert werden kann (Normalpreise und Neukauf als Randbedingungen).

Hier werden immer Anfänger nach der Frage "was willst Du denn Beobachten?" ausgequetscht.
1. ist LordToby Aufsteiger, kein Anfänger. 2. ist das mit "immer" so eine Sache. 3. Ist der Einsatzbereich für die Auswahl eines optimalen Geräts absolut notwendig zu bestimmen. Sollte Unklarheit darüber herrschen, ist zunächst durch Befassen mit der Materie (Sternwarte/Beobachtergruppe) Klärung anzugehen. 4. Finde ich die Begrifflichkeit "ausgequetscht" mindestens tendenziös. Willst Du dem Aufsteiger keine nachhaltige Freude bescheren?

Viele Antworten "naja, Planeten wären nicht schlecht".
Das erlebe ich auch so - dann ist es wichtig, im folgenden abzuklopfen, ob sich die Gefragten darüber im Klaren sind, was das bedeutet. (Saisons, Seeingabhängigkeit, Abbildungsqualität im Hoch- und Höchstvergrößerungsbereich; bei offenen Tuben zusätzlich Beherrschung des Instrumentenseeings durch Lüfter und Isolierung als einfache, problemlose, hocheffektive und sehr niederpreisige Optimierungsmaßnahmen.) Da LordToby schon vorerfahren ist, ist es etwas anderes, als bei einem Total Beginner.

Dann werden - je nach Budget, das meistens nicht hoch ist - kleine Refraktoren oder Maskutov mit viel Brennweite empfohlen, die im Deep-Sky-Bereich eher ungeeignet sind
Hier pauschalierst Du meines Erachtens zu sehr. Bleiben wir bei LordToby, der bereits budgetbezogen den Minimalstpreisbereich verlassen hat. Ich erlebe übrigens die gelebte Beratungspraxis hier so, daß durchaus auch die verständlichen Stimmen nach planetengeeigneten Newtons kommen, wie ich es persönlich in diesem Fall auch für angebracht halte. Zudem steht Dir ja frei, in den Fällen, die Du beschreibst, Deine Stimme zu erheben. Zum Thema Brennweite gebe ich Dir bedingt recht, nur wußten wir das Einsatzprofil zum Zeitpunkt unseres Austausches noch nicht.

Viele Anfänger sind sich nicht bewusst, was man im Deep-Sky alles Beobachten kann.
Das mag schon sein, dann ist der Hinweis auf gute Deep-Sky-Bedingungen angebracht: dunkler Himmel, kein Mond, kein Dunst, viele Objekte, ganzjährig (außer die weißen Nächte). Zudem ist LordToby bereits vorerfahren.

Wer schon schaut denn nur Planeten, und packt dann ein und geht nach hause? Ich jedenfalls kenne keinen
Das mag schon sein, daß es nur wenige ausgefuchste Planetenspezialisten gibt, man denke aber an 1. Restfähigkeiten zu DS von tendenziell eher Planetengeräten, 2. an das häufige Objekt Mond und dessen diametrale Zeitbeziehung zu effizienter DS-Beobachtung. Klare Nächte sind "selten".

Überwiegend beobachtet man doch Deep-Sky, und nur zu einem Bruchteil Planeten.
Auch das mag schon sein - unter Vernachlässigung von Mond, Richfield, Meteoren und was ich noch alles vergessen hab. Allerdings ist ohne Angabe von Zielobjektklassen diese Aussage zum getroffenen Zeitpunkt in Deinem Ausgangsposting mindestens hoffnungslos verfrüht.

Also empfehle ich doch dem Anfänger ordentliche Allround-Teleskope die einigermaßen alle Bereiche abdecken.
Da wir zum damaligen Zeitpunkt (vor LordTobys Nennung seiner Randbedingungen und Vorerfahrungen) nicht wissen konnten, worum es genau ging, empfände ich auch die Empfehlung eines Allrounders zu verfrüht. Zudem ist der 152/1200 KEIN Allrounder sondern ein Richfield-Spezialist, der allenfalls noch begrenzte Leistung im niedrigen Mittlevergrößerungsbereich erzielt. Dein "logischer Schluß ("Also")" ist keiner.

Und hört doch auf, dem Anfänger irgendetwas über Farbfehler zu erzählen!
1. ist LordToby kein Einsteiger, sondern Aufsteiger. 2. Sind solche Pauschalappelle schon prinzipiell hochproblematisch. 3. Werde ich - und mit gutem Grund auch andere - nicht aufhören, die Geräteeigenschaften genannter Geräte differenziert zu beleuchten. Ich sage auch, daß man wohl einen 2"-Zentispiegel anzuschaffen andenken wird, daß das Stativ und die Montierung für ein solches Gerät schon bedeutende Massivität aufweisen, um freudvolle Beobachtungsstunden zu ermöglichen. Ich und viele weitere, die um nachhaltigen Spaß der Aufsteiger/Beginner besorgt sind, berichten auch differenziert über vieles weiteres Bedenktenswertes an anderen Teleskoptypen: schnelle Newtons haben Okularfolgekosten, evtl. Komaprobleme und visuell hohe Obstruktion; Newtons gehören ausgekühlt, ventiliert, innenbeschwärzt und justiert; mancher Mak hat mit Shifting zu kämpfen... Und ich werde, solange ich mich noch um Beratung hier kümmere, nicht müde werden, diese Dinge differenziert darzustellen. Wenig differnzierende und unzulässig pauschalierende Poster gibt es hier meines Erachtens schon genug.

Zwei Nachfragen bleiben, um deren Beantwortung ich Dich gern bitten würde:

1. Warum hast Du Dein dem 152/1200 ähnliches Gerät nicht mehr?

2. Was hast Du gegen differenzierte Beratung hier? (FF...)

Klare Himmel und Top-Bedingungen wünscht

Matthias.
 
Hallo LordToby,

danke für die Antworten.

Wie Sven schon darstellte, wäre wohl im Budget bei Deinen Bedingungen und mit der Forderung nach parallaktischer Montierung ein parabolischer Newton 150/1200 (=f/8) z. B. von GSO anzudenken.

Vorteile des Geräts, so wie ich das sehe: brauchbar montiert, gute Erfahrungen liegen vor, bisherige Okulare können (da auch f/8) weiterverwendet werden. Geschickt ist es, die in meinem anderen Posting geschilderten Optimierungsmaßnahmen durchzuführen und unbedingt das Gerät zu justieren, da Du sonst Leistung verschenkst.

Einige Gedanken kann ich mir allerdings nicht verkneifen kurz zu benennen:

Für Planeten wirkich gut. Was das Gerät nicht kann: große Felder, große AP: Als planetenoptimiertes Gerät (m. E. kein wirklicher Allrounder) mit schön kleinem Fangspiegel und sinnigerweise nur Ein-einviertel-Okularauszug ist mit einem 32er Oku das maximale Feld erreicht. Mit einem 40er geht noch 5mm AP, dann aber nur noch 46 Grad Gesichtsfeld im Okular, die schwächeren und größeren Objekte werden also schwierig bis unmöglich sein.

Die Montierung ist damit praktisch ausgelastet. Aus/Umbauoptionen: Mögliche Alternativen wären kompakte Geräte (Mak, SC, ED-80-Refraktor: alle nicht mehr so niederpreisig).

Zudem ist die Leistung eines 150/1200 relativ nahe am 114/900, klar ist da schon ein Sprung, richtig krass wäre aber der Aufstieg zu einem 200/1200. Der würde aber parallaktisch nicht mehr ins Budget passen. Wäre er nicht parallaktisch könntest Du - trotz weitwinkliger Okus, die dann sehr sinnvoll wären - im Budget bleiben.

Guten Aufstieg, klare Nächte und Top-Bedingungen wünscht

Matthias.

[[[PS: Wenn Du mit dem jetzigen Gerät und Webcam erstmal weitermachst, hättest Du - rein theoretisch, ich weiß, Du willst parallaktisch, aber nur mal so als kurze "Spinnerei", etwas vorbei, ich weiß... - auch die Möglichkeit einen 8"-f/6-Dobson zu holen (bald Führerschein), könntest zusätzlich eine feine Okualarausstattung (man kann vielleicht ja auch von den vorhandenen eines oder meherere weiterverwenden) holen, alles im Budget. Dann wäre die DS-Leistung unter gutem Himmel mit 2"-Oku wirklich ein großer Sprung. Auch am Planeten/Mond ist die Performanz gut, bedenke die Auflösung durch 8". Das ist der wirkliche Allrounder für enge Budgets. Allerdings sei auch nicht verschwiegen, daß der eine nicht mehr niederpreisige Montierung braucht, sollte man parallaktisieren wollen.

Fazit dieses - am definierten Einsatzzweck eigentlich unzulässig vorbeigehenden Ausflugs: Wenn Du danach wieder aufsteigen willst - könnte durch DS-Erfahrungen recht schnell passieren -, und der Schwerpunkt läge auf DS, kommt vielleicht doch der 200/1200 als Dobson halt niederpreisig, oder mit entsprechener Monti - nicht mehr niederpreisig -, dann wäre der 150/1200 schon ein wenig obsolet. Oder es wird so oder so relativ kostspielig: größeres Teil mit größerer Monti oder kompaktes ordentlich öffnendes kostspieliges Gerät... Wenn Du wissen solltest, daß Du bei der Astronomie bleibst, wenn Du wissen solltest, daß gute visuelle Geräte mit Öffnung ab 200mm auch am Planeten gut sind, wenn Du das alles bedenkst, und sparen können wolltest, wäre auch anzudenken, um die Gesamtausgaben zu minimieren: jetzt doch Dob 200/1200, bald große Monti. Das kann dann wirklich alles, liegt aber natürlich über dem Budget jetzt, daher die 3 Klammern. Wollts nur angemerkt haben. Kann mir auch gut vorstellen, daß es halt schlichtweg nur schrittweise möglich ist, auch wenn Du dann hinterher 3 Montis mit 3 Rohren haben solltest - evtl. läßt sich ja auch was abstoßen. Aber das bedenkst Du schon selbst.]]]
 
so ich bins gleich nochmal
bevor hier ein großer streit ausbricht =)
nein also es ist so ich fasse nochmal konkret zusammen was
ich von meinem neuem teleskop erwarte.
also erstens:
ich würde gerne deepsky beobachten hab nur hier das problem mit meinem wohnort.ich habe zwar bereits einige ds objekte beobachtet jedoch war das nur ein bruchteil und auch nur die hellsten objekte!ich befürchte auch das ich vielleciht schwierigere objekte nicht finde...ich lass mich aber gerne von diesem irrglauben heilen =)
natürlich will ich aber auch planenten weiterhin beobachten
das teleskop sollte auch bedingt astrofotographie ermöglichen !
ich weis das diese faktoren nur schwer wenn überhaupt mit meinem beschrenkten budget zu ermöglichen sind!
ich kann nur nicht mehr geld investieren und will es auch nicht!

ps:mann kann mir als aremn schüler auch ein gutes angebot eines gebraucht gerätes machen :super
 
Hallo LordToby,

hier bricht kein Streit aus, keine Bange. Ich denke auch, daß der Dieter und ich unsere Meinungsverschiedenheit bezüglich seines ersten Beitrags nun durch haben. Ist doch sachlich geblieben. Jetzt geht es um Deine Beratung.

Du schreibst, Dein Budget ist begrenzt, das ist voll ok. Also bleiben wir streng darin. Vergiß, was ich oben in den 3 Klammern geschrieben habe.

Du schreibst, Du wüßtest, daß all die Faktoren wohl nicht ins Budget passen.

Ich rate Dir: nimm Abstand von der Astrophotographie (das ist der Königsfaktor in Ansprüchen und Preis!) oder mach mit Webcam am 114/900. Dann brauchst Du nicht den größten Kostenfaktor parallaktische Montierung. Steck das Geld in die Optik.

Hol dir die Allroundkanone heute schlechthin, einen parabolischen Dobson 200/1200 (z. B. von GSO). So weit ich weiß, liegt der um 300€. Der bringt wirklich gut DS im Vergleich zu kleineren Geräten im Budget. Auch am Planeten ist es ein leistungsfähiges Instrument. Es ist ein großer Sprung vom 114er. Auch in der Stadt ist der Achtzöller eine klasse Teil, eher höhere Vergrößerungen verwenden. Der 2"-OAZ erlaubt unter dunklerem Himmel wunderbare Weitfeldbeobachtungen mit maximaler Augenpupille.

Dann hast Du noch genug Budget für Zusatzausstattung. Mit weitwinkligen Okularen (bei f/6 gut bezahlbar) ist der Dobson ein Vergnügen.

Noch kurz ein Nachsatz zur Astrophotographie: da gibt es ja viele Varianten. Typisch ist eine massive Montierung, die praktisch bereits Dein Budget sprengt, aufwendige Steuerung (ebenfalls nicht niederpreisig). Für viele Zwecke sollte das Gerät lichtstark sein ("schnell", also f/4 lieber als f/4,5 lieber als f/5), was dem visuellen entgegenläuft (Obstruktion höher, Okulare viel teurer). Auch braucht es sozusagen praktisch immer ein Leitrohr oder einen Guider. Alles JEWEILS praktisch über Deinem Budget. Jetzt, als erste Ausbaustufe von dem 114/900 gerechnet, Fotooption anzudenken, ist wirklich eine EXTREM schwierige bis total unmögliche Option. Da sind eigentlich ALLE anderen Randfaktoren viel viel leichter.

Der zunächst vorgeschlagene 150/1200 ist auf Astro-5 gerademal Webcam-fähig oder mit aufgesattelter Kamera mit einem Kameraobjektiv nutzbar (Fadenkreuzoku und händische Nachführung nach guter Einnordung). Motoren würden extra kosten, Steuerung würde extra kosten. Langzeitfoto würde ich am visuell optimierten f/8-Newton nicht machen wollen. Würde wohl auch mit Leitrohr für Langzeitfoto die Astro-5 überlasten.

Also: entweder Du verzichtest mehr oder weniger auf Astrofoto (durchs Hauptinstrument) oder es gibt nur eine teilweise Ausstattung, die visuell beträchtliche Einbußen hat. Ich selbst bin zufriedener Nutzer eines Dob 8"-f/6 und habe aus Kostengründen bisher auf Foto verzichtet. Ich bin über 2 Jahre aktiv dabei. Mit Webcam, Barlow und Lidl und auch meinem parabol. 114/500 habe ich mal ein bisschen Webcam-Planetenfoto gemacht, weil ich das Notebook schon hatte.

Ich hoffe, geholfen zu haben,

Matthias.
 
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