Neues Teleskop soll her - welche Marke geht?

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SkyBob

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Hallo Zusammen.

Ich mal wieder. :-)


Nachdem ich jetzt ein wenig Zeit mit meinem gebrauchten Lidlscope
Skylux 70/700 verbracht habe, bin ichzu dem Entschluss gekommen,
Das mir das Spass machen wird.
Nun soll etwas größeres her.
Ich habe aber zum glück keinen Zeitdruck und kann somit noch schön stöbern was der Markt hergibt und bis dahin noch mit meinem
Lidlscope üben üben üben und entdecken.
Vor Oktober wird das nix mit Neu :-)

Da ich (momentan zumindest) eher der Planetentyp bin von der Zielrichtung her,
gehen meine Überlegungen eher richtung Refraktor.
Preislich was mir dann so entbehrlich sein wird, wird's dann ein Achromat mit EQ-5, 100-120/1000-1200, in der Preisklasse bis 800€ max.
Diese Grenze ist so ziemlich FIX. Sonst krieg ich die Rote Karte von meiner besseren Hälfte :-)

Nun gibt es ja unzählige Marken. Manche taugen was, manche nicht.
Natürlich hat bestimmt jede Marke nen Ausrutschermodell;
Aber manche sind ja wohl doch anscheinend generell verlässlicher.

Ich weis das man keine Marke verschreien darf (Rufschädigung).
Aber eure Meinung/Erfahrungen dürft ihr mir ja mitteilen.

Was also kann mann eher ins Auge fassen, oder wovon lasst ihr,
nach persönlichen Erfahrungen eure Finger?

Bresser, Skywatcher, Celestron, Vixen, Omegon, Orion, Seben, und wie sie alle heissen.

Damit ich in der richtigen Ecke suchen kann.

Gruß
Markus
 
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Hallo Markus,

warum soll es denn unbedingt ein Refraktor auf parallaktischer Montierung sein? Ich bin ja selbst Refraktorianer, aber die Faelle, in denen ein Refraktor sinnvoller als ein Newton ist, sind doch eher selten. In meinem Fall ist das das Beduerfnis nach optimaler Transportierbarkeit: Da ist ein KLEINER Apo/Halbapo eine super Sache. Ein langer 5"-Achro auf EQ5 ist aber weiss Gott kein leicht transportables Teleskop mehr und auch optisch gerade fuer die Planetenbeobachtung sehr fraglich, weil der auch bei f/10 noch merkliche Farbfehler eines Achros nirgends staerker zuschlaegt als gerade bei den Planeten. Ein guter Apo oder Halbapo mit ausreichend Oeffnung waere zwar ein schoener Planetenspezialist, sprengt aber mit Montierung bei Weitem dein anvisiertes Budget. Wenn du eh nur visuell beobachten willst (Von Photographie schreibst du ja nichts), warum dann nicht ein groesserer Newton als Dobson, bei dem du fuer das gleiche Geld ein Mehrfaches der Oeffnung ohne Farbfehler bekommst?

CS,
Fabian
 
Oh.

Ja ... das hab ich vergessen. SORRY.
Knipsen mag ich auch ^^ hab ne DSLR.

hab momentan sowas wie 127/1200? 1000? Bresser Messier OTA im Auge.
Dazu halt ne EQ-5. Und Crayfordauszug.
Aber ist auch erst mal ne waage Aussicht.
Wie gesagt. hab ja noch lange Zeit.

Aber die überlegung mit nem newton kam mir auch schon.
Natürlich ohne Korrektor :-)

Gruß
Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Markus,

zunächst eins vorweg: Visuell und fotografisch sind zwei völlig verschiedene Welten! Für Fotografie benötigt man farbreine Optiken und eine sehr genaue Nachführung. Bei den von dir angestrebten Brennweiten geht das nur mit Autoguider und einem Leitrohr. Das ist ein kleines Teleskop, das zum Nachführen parallel zum Hauptrohr befestigt wird.

Eine sehr gute astrofotografische Ausrüstung (Teleskop, Montierung, EDV...) verschlingt schnell 3000 Euro! Etwas preiswerter wird es bei Planeten. Da geht eine Webcam oder verwandte Kamerasysteme an einem Dobson.

In beiden Fällen brauchst du zusätzlich eine sehr lange Einarbeitungszeit in die digitale Bildbearbeitung. Da muss man zunächst seine Ausrüstung perfekt beherrschen.

Wenn du unbedingt schnell in die Fotografie einsteigen möchtest, ist es am besten, mit kurzen Brennweiten bis maximal etwa 200 Millimeter Brennweite zu beginnen. Da kommt man bei ein paar Minuten Belichtungszeit noch ohne Nachführung aus.

So viel in Kürze zum Fotografie-Aufwand.

Der 127/1200 bzw. 127/1000 ist bezogen auf Mond und Planeten ebenfalls wegen des Farbfehlers nur eingeschränkt zu empfehlen. Ich habe selbst mal mit einem 127/1000 den Mond beobachtet. Die dunklen, unbeleuchteten Teile von Kratern am Terminator sind nicht tiefschwarz, sondern violett bis blau eingefärbt. Hier ist das zwar ein rein ästhetisches Problem, aber feine, kontrastarme Details werden dadurch undeutlich wieder gegeben. Mit einem Grünfilter kann man den Farbfehler hier aber gut beherrschen.

Problematisch wird es bei Jupiter. Seine Farben haben einen sehr großen Blauanteil, den man so am Okular nicht direkt sieht. Durch den Farbfehler werden deshalb viele Feinstrukturen verschmiert oder gar komplett ausgelöscht.

Lediglich bei Saturn macht sich der Farbfehler nicht störend, sondern nur in einem schwachen Gelbstich, bemerkbar.

Unabhängig davon haben speziell diese Refraktoren im Prinzip nur Nachteile:

Das Rohr hat ein hohes Gewicht und einen starken Hebel, was eine starke Montierung nötig macht. Selbst eine EQ-5 habe ich als grenzwertig empfunden.

Für das Geld bekommt man bei Spiegelteleskopen mehr Öffnung und damit Leistung oder umgekehrt hochwertigere, kompaktere Geräte, wenn möglichst wenig Gepäck das Haupt-Entscheidungskriterium ist bzw. bleibt.

Zur Frage nach den Marken:

Diese nehmen sich in der Regel nicht viel, zumal hinter den meisten Markennamen die selben ein bis zwei Hersteller stecken, die den Tubus nur verschieden lackieren und andere Namen aufdrucken.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten nunmal die Dobsons. Im falle von hoher Transportabilität stellen APO's die besten Allrounder dar.

Einen Kompromiss bildet hier die Anschaffung eines kleinen Mak für Mond/Planeten UND eines kleinen Richfield-Refraktors. Das wird billiger als ein APO gleicher Öffnung. Je nach Beobachtungsziel wird dann das eine oder andere Teleskop mitgenommen.

VG Christian
 
OK.

Danke mal für die Ausführungen.

Das die Fotografie und Bearbeitung der Aufnahmen erlernt werden muss,
leuchtet natürlich ein und war auch von mir nicht anders erwartet. Und die Ausrüstung wächst mit den Zielen.
Meine DSLR ist eh nicht gemoddet, von daher ist Nebel eh
n Himmelfahrtskomando :-)
Aber es soll ja auch ein dauerhaftes Hobby werden.

Tut mir Leid, wenn mein Beitrag so rüber kam wie:
Ich will alles auf einmal, aber kaum was zahlen.
So war das nicht gemeint. Mit dem Tele, möchte ich mir einen
Anfang schaffen :-)

Was mich bei Newtons halt abschreckt sind die Berichte über's auskühlen und die Justierarbeiten.
Aber ich möchte natürlich auch hinterher nicht sagen...
Hätt ich doch mal drauf gehört :-)

Transport stellt in sofern kein Problem dar, das 2 Autos (klein und groß) im ständigen Zugriff zur Verfügung stehen.
Für die letzten Meter (wo man haltnicht hinfahren kann),
ist dann sowas wie ein umgebauter Trolley geplant :-)

Also die Markenfrage hat sich ja dann ein wenig gelichtet.

Ausrichtung: jooo ...

Visuelle Beobachtungen (da auch Nebel), mit gelegentlicher Fotografie,
überwiegend im Planeten- Mond- Sternbereich.
 
Hallo Markus,

bei deiner Ausrichtung und den verfügbaren Transportmitteln tendiere ich zum klassischen Einstiegsgerät, dem 8" f/6 Dobson. Er ist mit einem PKW sehr gut transportabel und ermöglicht sehr gute Planeten- und Nebel- bzw. Deep Sky-Beobachtungen. Ein Allrounder halt.

Lediglich die ganz großen Gesichtsfelder, die man von einem Fernglas oder den "(Zu-)Kurz-FH's" und schwachen Vergrößerungen her kennt, erreicht man mit diesem Teleskop nicht. Irgendeine Schwäche bzw. Nachteil findet man bei jedem Gerät, die "Eierlegende Wollmilchsau" ist selbst der beste Allrounder nicht.

Möchtest du schwerpunktmäßig Großfeld-Beobachtungen (ausgedehnte Nebel) machen, ist der 8" f/6-Dobson also nicht die erste Wahl. Hier halte ich einen 6" f/5-Newton für sinnvoller, der jedoch höherwertige und teurere Okulare benötigt.

Über die Justage habe ich mir früher auch Sorgen gemacht. Aber die ist leicht zu erlernen und mit etwas Übung in zwei Minuten erledigt. Daran sollte es nicht scheitern.

Das mit der Auskühlzeit hängt wohl mit der individuellen Konstruktion der Spiegelzelle eines Newton ab. ich habe selbst schon von Exemplaren gehört, die die halbe Nacht "köchelten". Aber in der Regel geht die Auskühlphase wegen des offenen Tubus' sogar schneller als bei bezüglich der Öffnung gleich großen katadioptrischen Systemen mit geschlossenem Tubus. Aber hierzu können erfahrene Newton-Nutzer mit Sicherheit mehr sagen.

VG Christian
 
Hi Markus,

auskühlen muss jedes Teleskop. Newtons sind diesbezüglich sogar recht schnell und bequem. Klar - von einer 20° warmen Wohnung auf den Acker mit -15° dauert immer, aber man kann ja schonmal 'vorkühlen' etc..
Die Justage ist am Anfang schon etwas knifflig - hält man sich aber kata-mäßig stur an eine der zahlreichen Anleitungen, klappt das mit der Zeit intuitiv. Wobei man entgegen landläufiger Meinung bei gängigen F6 oder gar F8 sehr selten justiert; idr. ist die Justage im Auslieferungszustand schon gut genug, dass man da einige Zeit gar nichts machen muss.
Also probier mal einen aus, von deinen Anforderungen und dem Budget her wäre ein Dobson mit 8" und Komplettausstattung drin. Also ein gutes 2" Übersichtsokular und 2-3 kürzere, je nachdem wie deine bisherige Okularpalette aussieht. Ferner noch eine Kamera für Planeten, Monddetails sowie (mit Folie) Sonnenflecken. Für Astrofotografie mit der DSLR wäre dann immernoch genug Geld über, um z.B. einen Star Adventurer zu kaufen und den mit der Kamera rödeln zu lassen, solange Du beobachtest und noch einzwei Clips mit der Planetenkamera aufgenommen hast. Die 'normale' Astrofotografie im Feld ist ja extermst langweillig und man verschenkt auch noch Beobachtungszeit - insofern hat man da eh 2 Systeme gleichzeitig im Einsatz - eines zum Beobachten und ggf. für Videos mon Monddetails/Planeten und eines für nachgeführte Langzeitbelichtungen.

cs
Jürgen
 
Hallo nochmal,

um zur Ausgangsfrage nach den Marken zurück zu kommen. Da es nun auf den 8" f/6 Dobson hinauslaufen dürfte, kann man nun mehr in Details gehen.

Die Skywatcher-Dobsons haben gegenüber dem 2. Platzhirsch GSO zwei Vorteile:

Die Höhenverstellung ist meines Erachtens nach besser gelöst, da sie sich in ihrer Gängigkeit am seitlichen Griff verstellen lässt. Damit kann das Problem, dass Dobsons bei der Verwendung schwerer Okulare zum Kippen neigen, ganz elegant gelöst werden, indem man die Höhenverstellung etwas strammer anzieht.

Erfahrungsberichten zu Folge haben die Fangspiegelzellen von GSO im Gegensatz zu Skywatcher den Nacheil, dass sie in kalten Nächten zu Verspannungen neigen, die sich negativ auf die Abbildungsqualität auswirken.

Die Qualitäten der Hauptspiegel sind vergleichbar und sehr gut.

VG Christian
 
währe das ein kandidat für meine zwecke ?

Skywatcher Teleskop N 200/1000 Explorer BD NEQ-5

Da währe preislich sogar noch n einfacher nachführmotor drinn.

:-)


P.S. Auf Binoviewer at gibt es eine seite mit einem Vergleich,
(fotos) zwischen Refraktor und Newtons in verschiedenen größen.
könnte so manchem Anfänger bei der entscheidung nachhelfen.
 
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Hallo Markus,

würde ich nicht empfehlen, ein 8-Zöller gehört mindestens auf die EQ6.
In der Größen-/Preisklasse wäre ein 8" f/6 Dobson die Option, parallaktisch montiert wirds eher eine Nummer kleiner.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi MArkus,

nicht nur zu knapp montiert, sondern auch empfindlicher ( = teurer) was Okulare angeht. Und schon eher in einem Bereich, wo man sich über eine saubere Justage Gedanken machen sollte.
Wichtig wäre an der Stelle: Willst Du un-be-dingt ein parallaktisch montiertes Teleskop? Und hast Du bisher spontan und gemütlich im Garten beobachtet, oder hast Du selbst dein kleines Skylux bei jeder Gelegenheit unter dunklen Himmel gebracht? Der innere Schweinehund sollte eben keinesfalls vernachlässigt werden. Und es ist schon ein Unterschied, ob man mal schnell eine Astro-3 auf den Rasen wirft, oder ob man eine EQ-5 mit 6" geflissentlich aufbaut oder gar eine EQ-6 mit 8".

cs
Jürgen
 
"Nur so 'ne Idee":

Ich selbst würde einen Dobson mit Rohrschellen und Rockerbox nehmen.

Wenn man dann später mehr investieren will und kann, holt man sich eine ordentliche Goto Montierung um die 2000 EUR oder mehr und kann dank der Rohrschellen und einer noch benötigten, rel. günstigen Schiene den Reflektor simpel darauf packen.

Z. B. mindestens soweas in der Art würde ich später als Montiereung anpeilen:

http://www.teleskop-express.de/shop...UND-Azimutale-GoTo-Montierung---bis-20kg.html

P.S.:
Das Bild unter der Beschreibung zeigt Reflektoren mit Rohrschellen auf dieser Montierung.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von SkyBob:
währe das ein kandidat für meine zwecke ?

Skywatcher Teleskop N 200/1000 Explorer BD NEQ-5
Untermontiert! Was auf der Montierung ganz gut geht, ist ein 150/1200-Newton. Mein Skywatcher kommt mit einer leichten Überkorrektur daher, toleriert diese aber. Ist kein lichtstarkes Instrument, aber für Planeten sehr gut einsetzbar: kleiner Fangspiegel für wenig Obstruktion, recht große Toleranz bezüglich Dejustage, gut mit einem Laser zu kollimieren, Newton-Offset unnötig, Plössl und Abbe-Orthos reichen beim Öffnungsverhältnis 1:8 aus und erlauben eine kontrastreiches Bild für wenig Geld. Und mal ehrlich: Ein absolut farbreiner 150-mm-Refraktor ist nicht gerade billig. Geht man vom Kontrastdurchmesser aus, wäre schon ein 113-mm-Refraktor ausreichend, aber in absolut farbrein kommt er immer noch deutlich teurer als der Newton.

Deep-Sky-Objekte sind fotografisch vermutlich nicht so leicht, visuell geht mehr. Planetenfotografie könnte einen Dual-Speed-Auszug vertragen, der vorhandenen einfache Zahnstangenauszug ist visuell in Ordnung.

Im Gegensatz zum Dobson ist eine Nachführung preisgünstig und auch viele Stunden lang möglich, dann bleiben Planeten schön in der Mitte des Gesichtsfeldes.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Markus,

Ich selbst habe einen 8'' F6 Dobson von GSO und bin mit der Leistung sehr zufrieden. Ich habe auch nur die günstige Variante und komme damit gut klar.

Was mich aber interresiert, wie sind denn Deine Möglichkeiten vor Ort ?
Ich habe den Dobson in der kühlen Garage stehen und kann dann immer sofort im Garten beobachten. So konnte ich schon manche kleine Wolkenlücke ausnutzen.
Justiert habe ich nach Prinzip Filmdose und da ich den Dobson ja nur wenige Meter tragen muss hält die Justage sehr gut.

Gruß,
Holger
 
OoooHaaahhhh ....

Da prasselts wieder auf mich ein

Zitat von Nasus:
Hi MArkus,

Wichtig wäre an der Stelle: Willst Du un-be-dingt ein parallaktisch montiertes Teleskop? Und hast Du bisher spontan und gemütlich im Garten beobachtet, oder hast Du selbst dein kleines Skylux bei jeder Gelegenheit unter dunklen Himmel gebracht?

cs
Jürgen

@ Nasus/Jürgen

Ja, ich will unbedingt parallaktisch einsteigen und bleiben.
Nein ... bedingt durch Famielienleben hab ich nicht jede freie Minute zur verfügung.
Hinzu kamen schlechtes Wetter, wo wir ja momentan alle drunter leiden zu haben :-)
Desweiteren suche ich noch geeignete Spechtelplätze für Stadtrand und weiter draußen.
Meine Spechtellust fröhne ich momentan von meinem Balkon aus.
Mit einem begrenztem Sichtfenster von O bis SSO.

Aber mit Freiluft, Kälte und Vorbereitung habe ich kein Problem,
da ich 3D-Bogenschießen war (freiluft mit parcour auf und abbau usw.).


@ Der Peter

Dobsen scheidet aus, wegen Montierung ;-)

@ komposer
Lagern müsste ich indoor.
Aber wenn das Wetter absehbare Lücken aufweist, kann das Tele auf meinem Balkon in Ruhe vorgekühlt werden :-)

@ fquadrat, *entfernt*GMS, Nasus

Habe mir nun einige Berichte von Käufern usw. angesehen.
Manche sagen es geht, manche sind zufrieden.

Aber das mit der Untermontierung ließt sich eigentlich überall raus. Von daher scheidet das Teil leider aus.
Denn eine höhere Montierung scheidet definitiv auch auf langer sicht preislich aus !
Dafür würd ich mir n Gebrauchtwagen kaufen, aber kein Stativ :-) ... SORRY für den kleinen Sarkasmus, aber so sieht es nunmal aus.
Zubehör was nach und nach gekauft wird und sich summiert sieht wieder anders aus.


Also weitersuchen und den nächsten Kandidaten ins Spiel bringen:

GSO Teleskop N 150/900 auf der EQ-5

Ist ja quasi ein Zwischending von 150/750 und 200/1000

- Gewicht wesentlich weniger (glaub zwei Kilo)
sollte also für EQ-5 kein Problem mehr sein.

- Brennweite relativ hoch, somit höhere Vergrößerungen
leichter möglich.

- öffnungsverhältnis F/6 somit nicht so hochwertige Okulare
notwendig und kommt der einfachen (einfache Objekte)
Fotografie entgegen, auch wegen des geringen Fokusweges.
(für Visuell verlängerung um 35mm notwendig)
Und leichter zu justieren.
(Einschränkung, ww und sww Okulare nicht empfehlenswert)

- Öffnung von 6" - also viel Licht.

Liest sich doch eigentlich wie meine persönliche EierLegende WollMilchSau.
Und liegt selbst mit Motorsteuerung über beide Achsen
(kein goTo),
Justierlaser und Fokusverlängerung, preislich voll im Rahmen.


Gruß
Markus
 
F8 und Fotos ... gibt lange Belichtungszeiten.

Da nimmt man eher 2 Geräte, ein langsames fürs visuelle und ein schnelles für Fotos. Zumindest bei DSO.

Gruss
alffrommars
 
Hallo Markus,als Planetentyp würde ich dir nahelegen dich für einen Skywatcher Mak zu entscheiden.Das Gerät hat für diesen Zweck viele Vorteile. Handlich,geringes Gewicht,transportabel,justageunempfindlich,entsprechende Brennweite,farbrein ohne störende Farbränder wie bei einem Refraktor.Du solltes dir noch für AVI Planetenaufnahmen eine entsprechende Astrocam zulegen.
Allerdings geht Deep-Sky mit dieser Zusammenstellung nicht.
Aufnahme mit Mak 150/1800 und 2x Zeiss Barlow.Kamera ALCCD5II
LG Hotte.

https://plus.google.com/u/0/1041082...6233052772015038818&oid=104108226300446301940
 

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Ich habe den Skywatcher 150/1000 auf einer CG5 (sehr ähnlich EQ5) und bin visuell sehr zufrieden. Der Fokus ist relativ weit außen, vermutlich um einen Kompromiss für visuelle Beobachtung und DSLR zu schaffen. Insgesamt ein schöner Allrounder und mit f6 braucht man noch keine besonders teuren Okulare, was bei f5 anders ist. Ich weiß nicht, warum die 150 f6 Teleskope nicht beliebter sind.

Die Optimierung der Montierung von cg-5.de hat sich gelohnt, weil sie exakter und leichter läuft.

Michael
 
Hallo Markus,

eigentlich ist es bei dem von Dir vorgegebenen FIXEN Rahmen von 800,- und zwingend parallaktisch bei visueller Nutzung nicht schwer. Die NEQ-5 kostet mit Stativ rund 350,- http://www.teleskop-express.de/shop...mit-Edelstahlstativ---Teleskope-bis-10kg.html

Dann bleiben noch 450,- für das Instrument, z.B. ein f10 Fraunhofer: http://www.teleskop-express.de/shop...200-Refraktor-Teleskop---Optischer-Tubus.html

oder gleich das Bresser-Set: http://www.teleskop-express.de/shop...00-auf-parallaktischer-Montierung-Exos-2.html

oder ähnliches von SW:
http://www.teleskop-express.de/shop...-120-EQ5---120-1000mm-Refraktor-Teleskop.html

oder ein Newton wie der hier zzgl einer EQ-5:
http://www.teleskop-express.de/shop...r-150PDS---6--f-5-Newton---2--Dual-Speed.html

Dein Budget macht die Auswahl eher übersichtlich (meine ich nicht ironisch).
 
Hallo Peter,

von den vorgeschlagenen Geräten halte ich den Newton für die beste Wahl. Die Refraktoren sind zwar für den Einstieg in Deep Sky ok, wenn auch relativ zur Öffnung überteuert. Da gibt es Besseres! Bei Planeten ist der Farbfehler bereits zu stark.

Für 450 Euro bekommt man auch schon einen guten Mak als OTA, z.B. einen Fünfzöller:

http://www.teleskop-express.de/shop...x-127-OTA---127-1500mm-Maksutov-Teleskop.html

Den hat ein Astro-Kollege von mir, und er ist bei kleinerem Hebel (= bessere Stabilität) wirklich gut. Mit der NEQ-5 hat man dann noch Reserve, falls später mal ein größeres Teleskop kommt. Den Fünfzöller auf der NEQ-3 empfinde ich persönlich als absolut grenzwertig montiert.

VG Christian

 
Hallo Christian,

ja, auch eine Lösung mit viel Brennweite für Planeten.

Sehr schade, dass man bei TS noch keine Suche nach Preis hat, dann sähe man sofort, "was geht".

OT
Ich selbst bin mit einem 120/900 mm "ED APO" eingestiegen (am Mond mit 5mm /110° Okular / 180fach merke ich bislang keinerlei Farbfehler), aber so ein Gerät in Verbindung mit NEQ-5, Okularen etc. sprengt sofort Markus' Bdg. vielfach.
Ich selbst werde immer noch "geschimpft", wenn die bessere Hälfte die Rechnungen ablegt. ;-)

Wenn ich allerdings mein Spätherbst-/Winterwetter überdenke, hätte mir auch eine Klopapierrolle gereicht.
 
Hallo Clemens,

Komisch, habe null private Themen...

bitte versuche es nochmal. Ich kann Dir auch keine PN senden. (offenbar weil deaktiviert).
 
Ihr (bzw. die Physik ihr weisst ja nur drauf hin) machte es einem echt nicht einfach :-)

Ich denke ich mache den Typischen Querschläger :-)

Der große Achromat = Farbfehler = fällt weg

Cassegrains möcht ich nicht wegen Sichtfeld, und wenn nötig schwerer zu justieren.

Der 8" f/5 = heftig für Anfänger und Okularwählerisch
Und noch zu schwer ^^ Visuell leidlich (laut Berichten/Fotografisch schlecht)
Und Preislich nur Basismodell möglich.
somit = fällt weg

Ein 6" f/5 Anfängertauglich und auf EQ5 ok Montiert
Dafür leider wenig Brennweite.
Aber mit Motoren und 1 oder 2 zubehörteile machbar.
Engere Wahl

6" f/8 hohe Brennweite dafür weniger Licht (langsamer Newton). Leider (ich glaub) nur 1,25 " Zahnst.Auszug.
Aber auch hier noch zubehör machbar.
= erweiterte Wahl

Aber am interessantesten finde ich irgendwie folgende Auswahl.

GSO 6" f/6
Brennweite passabel - Öffnungsverhältnis passabel
mit Motoren und 2-3 Zubehörteile machbar
Das ganze auf einer Bresser Exos-2 (bis 13kg visu. und 10kg fotogr.)

Hier stellt sich die Frage wo bestellen.
Ein Händler bietet nen crayfort 1:10 upgrade an.
Braucht man das wirklich ? oder Arbeitet der normale Crayfort sensibel genug ?

Der 2. Händler bietet den GSO mit leicht kleinerem Fangspiegel an, der obendrein noch geklebt und nicht eingefasst ist.
Dadurch (wenn auch nur leicht; aber immerhin) verminderte Obstruktion.

Standartmäßig (im Shop gelistet) bietet kein Händler beides an, da der Kauf noch in recht großer Ferne liegt, habe ich aber auch noch nicht nachgefragt :-)


Gruß
Markus
 
Hallo Markus,

nur ein Hinweis:

"6" f/8 hohe Brennweite dafür weniger Licht (langsamer Newton). "

Ein "langsamer" Newton sammelt genausoviel Licht wie ein "schneller". Ein 6" f/5 Teleskop und ein 6" f/8 Teleskop haben (Vergleichbare Spiegelqualitaet natuerlich vorausgesetzt) exakt dieselbe Lichtsammelleistung, darueber entscheidet nur die Oeffnung. Das Oeffnungsverhaeltnis ist fuer die Astrofotografie bedeutend (Deep Sky-Fotografie wird mit hoeherem Oeffnungsverhaeltnis immer kniffliger), bei der visuellen Beobachtung ist es nur insofern relevant, als du mit "langsamem" Oeffnungsverhaeltnis weniger strenge Anforderungen an Okularqualitaet und Justagegenauigkeit brauchst und halt mit tendenziell bequemeren langbrennweitigeren Okularen schon hohe Vergroesserungen erreichst, wohingegen ein "schnelles" Teleskop wieder den Vorteil schoen weiter Gesichtsfelder fuer Richfieldbeobachtungen hat.

CS,
Fabian
 
Hallo Markus,

irgendwie drängt sich mir noch das Gefühl auf, dass du die Brennweite eines Teleskops noch nicht so recht einschätzen kannst.

Du als "Planetentyp" solltest eigentlich ein möglichst langbrennweitiges Teleskop nehmen, denn Planeten beobachtet man idR. bei recht hohen Vergrößerungen. Die Hohe Brennweite ist bei entsprechender Öffnung auch bei der PlanetenVideografie von Vorteil, dass du da ewig lange Belichtungszeiten bekommst ist auch nicht richtige, denn die Planeten und auch auch der Mond sind dermaßen hell, dass ich selbst bei f/10 noch mit 1/200 bei ISO 400 fotografieren kann.

In diesem Zusammenhang ist auch ein 1,25" OAZ unkritisch, da die meisten gängigen Planetenkameras entsprechend kleine Sensoren haben. Mit einer DSLR Planeten zu Fotografieren ist mehr als nur "suboptimal". Das kann man zwar mal machen: http://13parsec.de/index.php/sonnensystem/die-planeten/jupiter-venus-konjunktion
aber so richtig "cool" ist das nicht.

Also musst du dich entscheiden, wenn Planeten- und Mondfotos im Vordergrund stehen, dann würde ich mir an deiner Stelle durchaus auch mal die Maks und SCs anschauen.
Willst du allerdings die großen, bunten Nebel, usw. fotografieren dann wäre ein 6" f/5 Newton vermutlich eine gute Wahl.
Wenn du hauptsächlich beobachten willst und dann auch noch alles (vom Planeten bis zur Galaxie), dann würde ich auf jeden Fall einen 8" Newton nehmen und den nicht mal parallaktisch montieren!
Alles bringst du nicht unter einen Hut...

Zur orientierung hilft eventuell auch die Tabelle hier: http://13parsec.de/index.php/einsteiger-guide?showall=&start=7

Dort findest du ein paar von den bekannteren Objekten mit entsprechender Winkelausdehnung am Himmel und Brennweite bezogen auf einen APS-C-Sensor.
 
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Hallo nochmal,

Zitat von Delyon:
...
nur ein Hinweis:

"6" f/8 hohe Brennweite dafür weniger Licht (langsamer Newton). "

Ein "langsamer" Newton sammelt genausoviel Licht wie ein "schneller". ...

das ist prinzipiell richtig.

ABER: Mit einem "schnellen" Newton sind gerade Nebel, speziell die ausgedehnten Exemplare, besser zu beobachten als mit langsamen Newtons. Das liegt an der sog. Austrittspupille (AP):

Diese bestimmt die Lichtmenge, die das Auge erreicht und entspricht dem Durchmesser des Kreises, den man am Okular erkennt, wenn das Fernrohr gegen den hellen Taghimmel gerichtet wird. Bei Nacht hat sie bei gleicher Vergrößerung den gleichen Durchmnesser, man sieht sie nur nicht wegen der geringeren Helligkeit des Bildes.

Die AP errechnet sich aus dem Durchmmesser der lichtsammelnden Fläche in Millimeter, dividiert durch die Vergrößerung. Hieraus folgt unmittelbar, dass größere AP's und damit hellere Bilder mit schnelleren Teleskopen besser oder sogar je nach Teleskoptyp überhaupt erst erreichbar sind: Je geringer die Vergrößerung, umso heller das Teleskopbild, und umso besser sind schwache Nebel (genauer: solche mit geringer Flächenhelligkeit) sichtbar.

Umgekehrt sind Mond und Planeten mit langsamen Geräten besser zu beobachten: Mit steigender Vergrößerung sinkt die Bildhelligkeit, und das Objekt ist weniger stark überstrahlt. Und natürlich erkennt man bei höherer Vergrößerung mehr Details.

VG Christian
 
Guten Abend,

hier will ich doch mal kurz anmerken...

Bei gleichem Spiegeldurchmesser und gleicher Ver-
größerung ist die AP die gleiche, unabhängig von
der Brennweite.
Für eine bestimmte Vergrößerung kann bei längerer
Brennweite eine längere Okularbrennweite gewählt
werden (die etwas günstiger kommt).
Einzig für Weitfeldbeobachtung wird bei längeren
Brennweiten die AP zu groß.


Gruß

Jürgen
 
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