Neukauf, oder aufrüsten?

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jascha_s

Neues Mitglied
Erstmal Hallo zusammen.

Ich bin zimlich neu hier (im forum und in diesem Hobby).
Vor etwa 10 jahren hab ich zum Geburtstag ein Teleskop bekommen und hab ein bischen in die Astronomie "hineingeschnuppert". Damals hab ich allerdings noch nicht so das Interresse gehabt, dass ich mich ernsthaft damit beschäftigt hätte. Jetzt hab ich seit einem halben Jahr das gute Stück drei oder viermal wieder rausgeholt, weil ich doch ab und zu gerne den Himmel bestaunen möchte und will jetzt auch verstärkt mit diesem Hobby weitermacen.

Allerdings ist mit meinem alten Teleskop nicht allzuviel zu erkennen und ich hab nur sehr begrenzte Erfolgserlebnisse.

Das Gerät heist "new Sirius D-60M" von Vixen 60mm öffnung und 800mm brennweite. Das einzige Okular, das ich besitze, ist beschriftet mit "25mm KELLNER 1,25". Wenn ich das alles richtig verstehe, habe ich also eine vergrößerung von 32x.

Mich stört besonders, dass ich keine parallaktische montierung habe. Das war für mich damals wohl zu kompliziert, jetzt vermiss ich sie. Ansonsten hab ich den eindruck, dass es doch ein ordentliches Einsteigermodell ist.

Jetzt meine Frage: Wenn ich jetzt investieren will, aber nich viel mehr als 200 euro zur verfügung hab, sollte ich mich nach einem günstigen, größeren Modell umsehn, oder lieber in mein altes kleines (konkret in ein neues Okular) geld stecken?

bei einem Neukauf hatte ich an sowas wie einem "TS Megastar 150/1400" oder einem "Omegon 130/920" gedacht, die ich bei ebay für rund 150 euro gefunden hab. Zu beiden geräten hab ich hier im Forum eher verhaltene Begeisterung gefunden. Allerdings hab ich nicht so sehr hohe Ansprüche, die frage ist eher, ob ich mir meinem kleinen Linsenteleskop mit anderem Okular am Ende bessere bilder zu sehen bekomme, als wenn ich mehr geld für ein ganz neues Teleskop ausgebe.

Im moment arbeite ich noch mit dem Buch "welcher Stern ist das" von Kosmos daran mich am himmel zurecht zu finden. Aber ich würde schon gerne den einen oder anderen Nebel mal genauer beobachten, oder Planeten erkunden. bis jetzt habe ich von Jupiter nur einen hellen Fleck mit gerade erkennbaren lichtpuknten drumrum gesehn. Ist da mit einer Investition in das Equipment mehr zu erwarten?

Ich bin wie gesagt ein blutiger Anfänger. Da ich beim Lesen in diesem Forum gemerkt habe, dass man bei Anschaffungen wie diesen viel falsch machen kann, wollte ich mir die ein, oder andere Meinung einholen, bevor ich meine Brieftasche zücke und draufloskaufe.


Vielen Dank im Vorraus an alle, die sich für mich die Zeit nehmen, das alles zu lesen und Womöglich noch antworten.

Gruß, Jascha
 
Hallo Jascha,

Erstmal nicht lass dir Zeit.
Besorge dir ein Super Plössl Okulare 40mm + je ein 12 mm + 8 mm TSWA mit 70° damit kannst Du erstmal die meisten Objekte aus deinem Buch finden, die Okulare sind dann auch später bei größeren Teleskopen verwendbar. Deine Azimut - Montierung kann man auch so wie hier beschrieben etwas stabilisieren.
http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/viewtopic.php?t=33&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight=
Das erhöht den Beobachtungsspaß fürs Erste.

Aber versuche dann mit Astrokollegen aus deiner Nähe zusammen zu beobachten (im Forum dazu einen Kontaktaufruf starten), und dort durch andere Teleskope schauen.

Danach kannst Du festlegen was was Du hauptsächlich beobachten willst und dafür das Passende Teleskop auf einem Astromarkt selbst aussuchen.

Gruß Günter
 
Hallo Jascha,
Den Megastar und den von Omegon kann man in die Tonne schieben. Die Montierungen dazu sind sowas von unterdimensioniert.

Dein Finanzieller Rahmen ist relativ klein. Relativ deshalb weil es auf dem Gebrauchtmarkt ofters gute Gerät (und Montierungen!) gibt. Die Ganze Ausrüstung wirdst du vermutlich eh nicht kaufen, sondern alles nach und nach dir zulegen.

Das einzige was mir einfällt ist ein TAL, ein Lidl-Scope und ein Vixen 114/900 auf ner New Polaris Montierung.

Du kannst ja evtl. deinen 60mm Refraktor verkaufen (aber nicht in der Bucht oder so sondern auf dem Gebrauchtmarkt für nen angemessenen Preis!). So hast du noch mehr Kohle.

Hier ein paar Links die du dir unbedingt durchlesen solltest:
http://www.astrohoppe.de
http://www.star-shine.ch
http://www.astro-visuell.de
http://www.deepsky-brothers.de
http://www.binoviewer.at
http://www.eifeltwister.de
http://www.svenwienstein.de
http://www.stern-fan.de
http://www.taunus-astronomie.de

Gruß
Simon
 
Hallo.

Vielen Dank für die Tipps.

Ich glaub, ich werd mich mal ausfürlich mit Okularen beschäftigen und da inwestieren. Dann kann ich anfangen auf ein Teleskop zu sparen, damit ich mir was Ordentliches Kaufen kann, wenn ich genauer weis, was mich da besonders begeistert.

Auf jeden Fall lass ich lieber die Finger von diesen günstigen Teleskopen, wenn ich da so deutlich von abgeraten bekomme.....

also danke nochmal, und allzeit einen klaren Himmel,

Gruß,
Jascha
 
Lieber Jascha,

ein Schwachpunkt ist die Montierung. Ich würde probieren, ob mit gewissen handwerklichem Geschick eine Stabilisierung zu erreichen ist.
Mit 60 mm kann man an Mond und Planeten schon etwas sehen. Bitte keine Wudner erwarten, aber das DDR-Schulfernrohr hatte auch bloß 63mm Öffnung.
 
Hi Jascha,

ja lass bloß die Finger weg von den "billig" eBay Dinger.
Wie du völlig richtig erkannt hast:
...dass es doch ein ordentliches Einsteigermodell ist.
Ja ist es auch, ich wäre froh gewesen wenn ich vor 25 Jahren so was gehabt hätte. Ich würde schauen ob du dir vllt noch ein 40mm Plössl Okular + ein 10mm Okular besorgen könntest und versuche ein stabiles Stativ unter die Montierung zu setzen.

Gruß
Lots
 
Hallo nochmal.

nochmal danke für die Ratschläge.

Was ich nich ganz verstehe ist, warum ich mir ein 40mm okular kaufen soll. Das wäre dann ja eher gut für den überblick, also für ganze konstellazionen, oder versteh ich das falsch? Diesbezüglich hatte ich an meinem 25mm Kelner nichts auszusetzen (zumindest bis jetzt). Versteht mich bitte nich falsch, wenn ich von erfahrenen Hobbyastronrmen einen Rat bekomme, will ich das nicht anzweifeln. aber bevor ich mir ein 40mm Plössl kauf, will ich wissen, was ich damit anstellen kann.

Was spricht eigentlich gegen ein Zoom-Okular???
Hab da unter
http://www.svenwienstein.de/HTML/seben_zoom.html
nen Bericht gelesen, der klingt ja nich schlecht. Aber nen Optiker, den ich nach sowas gefragt hab sagte mir, sie führen sowas nich, weil die zu schlechte qualität haben.

Zum aktuellen Stand: Hab mir noch nix gekauft, versuche erst die Montierung in den griff zu krigen. Das Stativ macht einen Stabielen Eindruck. Die Montierung lies sich durch nachzeihen aller schrauben und einstellen der schnecke ganz ordentlich stabilisieren. ien problem ist noch die Stelle, wo die Schrauben in den Tubus gehen, da wackelts noch ordentlich, das versuch ich gerade mit Gummiringen und einer kleinen unterkonstruktion zu beheben.
Die Höhenverstellung hat auch noch ein enormes spiel, aber da versuch ichs mit nem gegengewicht (wie in der beschreibund von G2_Astro)

Am Samstag hab ich im übrigen nochmal in den Jupiter geschaut und konnte tatsächlich zwei dunkle streifen erkennen. Is doch erstaunlich, was man mit Geduld und nem "schattigen" pläzchen (der Mond hat hinterm haus kaum gestört) alles erreichen kann.

Gruß,
Jascha
 
Hallo Jascha,

die Empfehlung mit dem 40mm Okular ging vermutlich in Richtung Austrittspupille und Gesichtsfeld. Beides ist bei f/13,3 zu beachten.

Eine größere Austrittspupille bringt ein helleres Bild und lässt Nebelstrukturen besser erkennen (z.B. am bald gut sichtbaren Orionnebel). Da hat dein aktuelles Kellner mit 25mm Brennweite ungefähr 25/13,3 = 1,9mm. Das 40mm hätte dementsprechend 3,0 - eine sichtbare Steigerung.

Das Gesichtsfeld berechnet sich grob aus dem scheinbaren Gesichtsfeld des Okulars geteilt durch die Vergrößerung an deinem Gerät. Dein Kellner könnte vielleicht 45° scheinbares Gesichtsfeld haben, was einem realen Gesichtsfeld am Himmel von ca. 1.4° entspricht. Das 40mm hätte als Plössl ungefähr 2.1° - das verschafft eine bessere ÜBersicht und die Plejaden passen ins Gesichtsfeld.

D.h. das 40mm Plössl ist nicht für Planeten oder Mond als Ergänzung zu sehen.

Die Kosten für so ein Plössl hängen vom Hersteller ab, doch für 50€ bekommst du schon ein ganz gutes Teil.

CS,
Stefan
 
Hallo Jascha,

auch von mir noch einmal der Ratschlag - behalt erstmal deinen 60mm Refraktor um zu üben. Viele Objekte sind schon gut auffindbar. Details werden allerdings nur bei größerer Optik besser sichbar.
Ich persönlich habe 2 Teleskope:
150/1200 Newton auf Celestron ADM
70/400 Refraktor auf EQ-1
Beide also auf einer parallaktischen Montierung

Den Newton erwarb ich als Komplettpaket mit EQ-3 - Ein Fehler, ich gebe es zu. Die ADM ist deutlich stabiler hat allerdings noch mal recht ordentlich gekostet ;)

Ich persönlich nehme auch sehr gerne den kleinen Refraktor, da er leicht und klein ist und somit innerhalb von 5 Minuten aufgebaut und visuell ausgerichtet ist.
Also behalte deinen Refraktor auf jeden Fall - selbst wenn du mal ein größeres Teleskop erwirbst kann man den kleinen Vixen als "Leitrohr" oder Schnellspechtler gut verwenden.

Wieso möchtest du eine parallaktische Montierung?
Ist deine zu instabil, oder macht dir das Nachführen Probleme.
Bei letzterem wäre zu überlegen evtl. gebraucht eine kleine Parallaktische Montierung zu erwerben. (EQ-2, Astro3)
Kleiner (also EQ-1) würde ich allerdings nicht gehen, der Hebel des Teleskops würde schnell zu lang und somit "wackelig". Meinen Refraktor trägt die EQ-1 noch stabil.

Sei bei Komplettangeboten immer vorsichtig - die Verwendeten Optiken haben manchmal einen "Haken", wie z.B. der Megastar.
Das ist ein sog. Katadiopter (eine Linse im Strahlengang, die die Brennweite "verdoppelt"). Ansich ist dagegen nicht viel einzuwenden, wenn man weiß wie man einen solchen Newton justiert. Und das ist bei solchen Teleskopen eine wahre Katastrophe ;)
-> Als Anfänger die Finger von lassen.
-> Immer wenn Teleskope eine hohe Brennweite (bei Newtons) angegeben haben und auf dem Bild ist nur ein "kurzes" Rohr zu sehen, bitte genau informieren.
Wenn die Brennweite mit 1400mm angegeben ist, müsste das Teleskop knapp über 140cm lang sein.

Betreffs der Okulare:
Ein wie schon genanntes 40mm Plössl ist gut zur Übersicht geeignet und liefert an deinem Teleskop das hellste Bild.
Weiterhin würden noch Brennweiten wie z.B. 15mm (also ca 50-fache) und auf jeden Fall 10mm ins Sortiment passen (80-fache Vergrößerung)

Die maximale Förderliche Vergrößerung wird bei deinem Teleskop bei 80-fach erreicht und dort zeigt dein Teleskop noch ein klares Bild (sollte es zumindest). Maximal kann man bei guten Bedingungen die doppelte Vergrößerung nehmen (also 160-fach) dies ist jedoch die absolute Grenze. Ich würde als Ratschlag nur bis max 120-fach gehen, da das Bild doch recht dunkel sein wird.

Allgemein kann man in diesem Brennweitenbereich für Einsteiger gut Plössl-Okulare empfehlen. Diese sind "günstig" und liefern ein ganz gutes Bild.
Viel teurere Okulare würde ich persönlich nicht einsetzen, da es
a.) Keine deutliche Steigerung an deinem Teleskop bringt (ausser mehr Gesichtsfeld)
b.) Deutlich bessere Okulare auch teurer sind. Preislich attraktiv wären z.B. im Bereich von 50,-€ /Stück noch die HR Planetarys von TS.

@all: Falls Ihr Anmerkungen habt, lasst es mich wissen, ich
bin selbst noch recht neu dabei - gebe mir allerdings viel Mühe durchzusteigen ;)

Viele Grüße

Michael

 
Hallo Michael,
hallo Jascha,

>> .. auf jeden Fall 10mm ins Sortiment ..
>>Allgemein kann man in diesem Brennweitenbereich für Einsteiger gut Plössl-Okulare empfehlen.
>>Falls Ihr Anmerkungen habt, lasst es mich wissen,

Nein, Plössl sind in diesem Bereich nicht jedermanns Sache. Die frühere Empfehlung (TSWA 12mm, 8mm) war besser. Plössl haben bei 10mm schon einen kurzen Augenabstand, sind also unbequem. Die vordere Linse verschmiert dann schnell von den Augenwimpern. Gerade dieser Brennweitenbereich ist aber interessant für Mond und Planeten. Da bleibt man schon einige Minuten am Okular. Ich würde hier auf jeden Fall für Anfänger auf ein angenehmes Einblickverhalten achten.

Jascha,
Zum Seben-Zoom 24mm-8mm.
Ich würde dieses Okular nicht als minderwertig betrachten. Im Bereich 12mm .. 8mm funktioniert es ganz gut, besser als der Preis erwarten lässt. Es ist auch passabel im Einblickverhalten. Aber schau doch einmal auf die Wunschliste, was man von den Okularen so erwartet:
* scharfe, kontrastreiche Abbildung
* grosses Gesichstfeld
* angenehmer Einblick
* gute Transmission
Die TSWA ("Blaukanten") sind gegenüber dem Zoom einfach im Vorteil. Aber die Okularauswahl hat immer eine subjektive Komponente und du entscheidest zuletzt. Aber der Vixen-Refraktor ist sicher nicht schlecht und verlangt schon entsprechende Okulare.

Es ist ohnehin dein Schicksal, Jascha, dass das jetzige nicht dein letztes Scope ist. Eines Tages werden dir deine Okulare vielleicht nicht mehr genügen. Kaufe dir also Qualitäts-Okulare, dann kannst du sie gegebenenfalls zu einem vernünftigen Preis wieder verkaufen.

Mit Grüssen,
Joachim
 
Hallo Joachim,
hollo Jascha,

die Blaukannten Okulare sind die TSSWM und hier gibt es keine 8 und 12 mm Okulare.
Die aber gerade an dem 60 / 800 und auch an meinem Lidl - Teleskop eine hervorragende passende Brennweitenabstufung bereitstellen, wie sie bei den TWSA mit großem Bildfeld gegeben ist. Die Okularreihe 40mm für Übersicht und großflächige Objekte, 25; 12 + 8mm für die Details, sind an diesen Refraktoren meinem Zoom Okular 24mm-8mm in Abbildung, Einblickverhalten und Gesichtsfeld weit überlegen.

http://www.teleskop-express.de/shop...-ERFLE---Brennweite-8mm---70--Feld---FMC.html
http://www.teleskop-express.de/shop...ERFLE---Brennweite-12mm---70--Feld---FMC.html

Sie haben auch meinen alten Quelle 60/910 Refraktor wieder zu den oft benutzen Teleskopen gerückt. Es ist mit Abstand das meist benutze Teleskop von Besuchern, durch den einschaltbaren Sucher, die damit handbewegt, sitzend Sonne und Mond abfahren oder die großen Sternhaufen aufsuchen. Die finden das richtig geil, Herr über alle Bewegungen am Himmel zu sein.

Gruß Günter



 
Hallo Günter,

das TS-WA 8mm ist mit einem relativ knappen Augenabstand von 9mm angegeben. Dem gegenüber hat die entsprechende 9mm Gold- bzw. Blaukante etwa das Doppelte, was einen deutlich anderes Einblickverhalten bedeutet. Mir perönlich ist ein ausreichender Augenabstand recht wichtig, welches insbesondere kurzbrennweitige Okulate betrifft.

Viele Grüße
Stephan
 
Hallo,

Am besten wäre da wirklich mal ein "Probegucken"

Ich persönlich komme z.B. mit den Planetarys ganz gut hin. Diese gibt es mittlerweile auch in größeren Brennweiten und ich kann mich nicht beschweren.
Da ist der Augenabstand natürlich super-angenehm.
Man muss ja auch immer noch schauen, ob eine Brille getragen wird oder nicht.

@Joachim, Danke für die Anmerkung. Ich persönlich kam mit meinem 10mm Plössl noch "ganz gut" hin - ist aber schon grenzwertig. Ist halt die günstigere Alternative.


Viele Grüße

Michael
 
Hallo nochmal.

Ich wollte mich nochmal für die vielen tipps bedanken und eine kleine Statusmeldung machen.

Ich bin seit gestern stolzer besitzer eines 40mm superplössels und eines 8mm TSWA. den bereich dazwischen möchte ich mit einem zoomokular von Seben überbrücken, ich glaube das reicht fürs erste aus. Habe auch gleich gestern ein bisschen den mond angeschaut, leider war es abends noch ein wenig dunstig, aber ich konnte schon erstaunlich viele deteils ausmachen und den unterschied zu meinem alten okular ein wenig testen. Später habe ich dann noch mit dem 40mm die Plejaden bewundert. jetzt weis ich auch wozu ich das 40mm Okular hab. Das war echt eindrucksvoll, und ich konnte immer mehr entdecken, je länger ich hingeschaut hab. heute hoffe ich wieder auf sternklaren Himmel und nehm mir auch ein bisschen mehr Zeit mit, gestern hab ich nur mal so probiert.

Allzeit gute sicht,

Jascha


PS. Kann ich das hier irgendwie auf "Problem gelöst" stellen???
 
Hallo zusammen,

das Sirius 60/800 war vor vielen vielen Jahren auch mein erstes "ernsthaftes" Teleskop. Die damalige Version hatte nur 24,5 mm Okulare und man hätte hinten den ganzen Okularauszug austauschen müssen, um das zu ändern. Da bist Du offenbar mit Deinem Teleskop schon deutlich im Vorteil.

Ansonsten war mein Fernrohr damals - von der Optik her - richtig gut, bei den Eckdaten und halbwegs guter Fertigung des Objektivs ist so ein Refraktor immer für sehr schöne Bilder gut.

Stell es doch für wenig Geld auf eine parallaktische Montierung (vom Lidl Teleskop oder eine EQ2 usw. was es da halt alles passendes gibt). Dann ist der größte Nachteil beseitigt.

Viel Spaß und CS,
Thomas
 
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