Hi Benny und Daniel,
um es mal auf den Punkt zu bringen:
Ich rate aus einem ganz bestimmten Grund generell (bei Einsteigern) von der Fotografie ab, da ich weiß, was dabei herauskommt, wenn man sich ein Scope kauft, das Teil in den Garten stellt, die Kamera anschließt und loslegt. Das habe ich vor 20 Jahren so gemacht und weiß, was dabei herauskommt, wenn man sich in der Materie noch nicht so gut auskennt und die ganze Himmels- und Teleskopmechanik noch nicht im Griff hat.
Dann wird investiert und investiert und dann wird`s verdammt teuer. Habe ich alles schon hinter mir. Und genau davor mächte ich den Einsteiger bewahren.
Heute weiß ich sehr genau, wie man es macht. Und ich weiß auch, welchen Aufwand das bedeutet. Und genau deshalb mache ich es heute nicht mehr.
Aber vielleicht muß jeder für sich sein Lehrgeld bezahlen, vielleicht hat`s keinen Sinn, andere überzeugen zu wollen, da sie ja eh`nur geblendet sind von den vielen werbemäßigen Buntbildchen. - Und irgendwo im Hinterkopf schwirrt jedem so der Gedanke herum, naja, das schaffe ich vielleicht auch.
Daher meine Ablehnung. Mein Gerät ist gescheinert und steht optimal in der Warte. Trotzdem, um damit vernünftig zu arbeiten, bräuchte ich noch eine CCD zum Nachführen und ein besseres Leitrohr als die Russentonne. Damit auch wieder eine noch stärkere Montierung oder teure Gegengewichtsstangen mit Ausgleichsgewichten. Und und und...
Aber: soll`s doch jeder versuchen, bevor ich mir den Mund fusselig rede (oder schreibe). Ich für mich habe meine Erfahrungen gemacht und dummerweise kann ich sie nicht für mich behalten.
Wenn ich lese, daß manche mit der EQ-2 oder 3 Astrofotografie machen wollen, dann sollen sie es meinetwegen!
CS
Winfried