Zitat von MichaD80:
Zitat:
>>wobei Galaxien nicht viel hergeben, aber das tun sie im ebenfalls empfohlenen ED80/600 auch nicht<<
Hat hier einer den ED80 für Deep Sky empfohlen? ?)
Nein (obwohl ich das öfter mal mache, aber nicht mit Galaxien), aber für Planeten - was allerdings suboptimal ist, wegen der kurzen Brennweite. Das trifft aber auch für den 115/650er-Newton zu, den Du empfiehlst (Stichwort Augenabstand günstiger kurzbrennweitiger Okulare - beim Celestron liegt ein 3,6mm-Okular für Planetenbeobachtung bei, da wird's schon eng). Bei 120x (5mm-Okular) sind Jupiter und Saturn immer noch klein und geben im ED80 nicht wirklich mehr her als im 70/900. Da ist der 70/900 auch vom Einblickverhalten angenehmer, vom Preis mal ganz abgesehen.
Ich hatte den ED80 auch mal als Einstiegsgerät empfohlen (er macht ja auch Spaß und ist meine persönliche *********), aber mittlerweile bin ich davon abgekommen: Der Einsteiger sieht letztlich zu wenig damit und muss zuviel Geld investieren, um ihn auszureizen (2"-Zubehör). Heute rate ich entweder zu möglichst viel Öffnung, wenn auch Deep-Sky auf dem Programm steht, was bei einer Budgetgrenze meist auf einen Dobson rausläuft. Deep-Sky fängt bei 8" an, für kleinere Geräte sollte da etwas Beobachtungserfahrung vorhanden sein. Steht aber eh nicht zur Debatte.
Im Billigsegment hat mich der AZ70 wirklich überrascht. Die ähnlich leistungsstarke Alternative wäre natürlich ein gutes Fernglas, aber das ist teurer und vergrößert nicht so hoch, scheitert daher am Planet.
Zitat von MichaD80:
Zitat:
>>das Teleskop ist in der Leistungsklasse alter Schulfernrohre <<
Klaro. Tausche Telementor gegen Astromaster! :/
Der Astromaster (nur das Teleskop, nicht die Montierung - die ist auf dem Stand Schulteleskop 19. Jahrhundert, nur ohne Messing) ist zumindest nicht schlechter als ein Kosmos E68. Nicht nur Zeiss hat Schulteleskope gebaut.
Allerdings wollte ich den E68 samt Gußeisenmontierung und Tischstativ nicht ständig durch die Gegend tragen...
Zitat von MichaD80:
Zitat:
>>Die Alternative wäre ein Dobson-Set<<
Jo! Der Planetenspezialist. :super:
Nö, nur die Standard-Antwort in diesem Forum :/ Er ist aber auch nicht schlechter als ein per Hand nachgeführter Refraktor - vor allem, wenn doch mal ein Nebelchen angeschaut werden soll.
@dzeri: Der Vorteil von azimutal montierten Geräten ist, dass Du dir Gegengewichte und Gegengewichtsstange sparst und der Aufbau deutlich schneller geht.
Zitat von MichaD80:
Der Wunsch hat nichts gebracht: Es war schon wieder bedeckt und regnerisch
Zitat von MichaD80:
Ps. @dzeri:
Genau, setz Dich mit dem Verein in Verbindung und frag wann Du vorbeikommen kannst und welches Anliegen Du hast. Ich bin sicher, das sie Dich kostenlos informieren werden! :/ Normalerweise sind Sterngucker nette Leute. Und frage gleich (Telefon) ob und wann Du ihre Teleskope mal "begutachten" kannst. <snip>
Das kann ich nur unterschreiben: Dann siehst Du zumindest mal das ganze Gerödel in echt, auch wenn die genau interessanten Geräte wahrscheinlich nicht da sind. Gerade bei etwas älteren Volkssternwarten sind teilweise ein paar Exoten und teilweise sehr gute Geräte zu finden. Das ist ein Vorteil vom Verein: Ein größeres Budget. Vielleicht siehst Du dann auch, ob dir 70, 114 oder aauch 200mm Öffnung reichen oder gar zu wenig sind.
Die Gefahr dabei ist, dass Du beim Blick durch ein gutes, solides Teleskop auf den Geschmack kommst und was richtig großes willst. Dann wird's richtig teuer, aber das Jahrzehnt oder so, bis Du 2000 Euro oder mehr für eine Traumausstattung übrig hast, kannst Du überbrücken, indem Du dem Verein beitrittst und die dort vorhandenen Geräte nutzt. Das hat den Vorteil, dass Du dir dann im Ideal gleich dein endgültiges Teleskop kaufen kannst, aber halt erst 2020 oder so, wenn der Job genug Geld für so Luxus zuläßt :/
Gruß,
Alex