Newbie fragt nach 8 x 30 Fernglas

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Wolfgang_Kriwan

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Hallo,
dies ist mein erster Beitrag. Ich lese zwar schon einige Zeit mit und benutze nach erfolgter Anmeldung auch die Suche, trotzdem habe ich noch keine optimale Lösung für meine Frage. Darf ich Euch ein wenig um Mithilfe bitten? Im Voraus: Danke!

Mein Problem: Ich suche ein gutes, aber nicht zu extrem teures Glas zur Wildtierbeobachtung und zum Bergwandern. Wir fahren bald nach Namibia. Himmelsbeobachtung ist schön, aber eher zweitrangig.

Meine bisherige Meinung aus den Beiträgen hier: 8 x 30 müsste langen, auch wegen des Gewichtes. Wegen des Preises eher Porro als Dachkant. Bin auch Brillenträger, das Glas sollte aber auch von meiner Frau mitbenutzt werden. Bisherige Liste:
Nikon 8 x 32 SE (nicht mehr lieferbar?)
Fujinon 8 x 30 FMTR-SX
Zeiss 8 x 30 Deltrinem (teuer?)
Leica 8 x 30 Armeeglas (wird gerade für 299 Sofortkauf in der Bucht angeboten)
Steiner 8 x 30 Safari oder Wildlife (gebrauchtes BW-Glas oder besser Neuware?)
Ich freue mich über den einen oder anderen Tipp!
Gruß
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

Deine Liste enthält m. E. leider kaum Ferngläser, die für den angegebenen Zweck geeignet sind.

Das Fujinon und das Armee-Leica haben Einzelokularverstellung, damit sind sie für die Allround-Naturbeobchtung völlig ungeeignet. Man braucht viel zu lange, bis man ein bewegliches Objekt ( Vogel, Eichhörnchen ) scharfgestellt hat. Das gilt natürlich auch für alle Steinergläser mit Einzelokularverstellung.

Das Zeiss Deltrinem ist preiswert ( 50 - 100 € ) gebraucht zu bekommen, hat einen Mitteltrieb, ist aber nicht brillenträgertauglich. Außerdem soll es unter Streulichtproblemen leiden.

Das Nikon SE ist ein optisch hervorragendes Glas, aber auch entsprechend teuer ( ca. 600 € ) und wird nur selten angeboten. Nachteile sind: Es ist nicht wasserdicht und manche Brillenträger klagen über lästige Abschattungen durch den zu großen AP-Abstand.

Ich hätte noch vier Alternativvorschläge:

Nikon 8x30 E2: wunderbar leichtes, brillenträgertaugliches Porroglas, großes Seefeld, nicht wasserdicht, um 500 €, selten zu finden

Zeiss Conquest 8x30: sehr leichtes, wasserdichtes Dachkantglas, Optik obere Mittelklasse, brillenträgertauglich, um 570 €

Swift 7x36 Eaglet: sehr helles, wasserdichtes und kompaktes Dachkantglas, besonders randscharf, allerdings kein Weitwinkelsehfeld, Preis 380 € ( siehe bei www.optixxx.de ). Die 7-fache Vergrößerung würde mich nicht stören, damit siehst Du genauso viel wie mit 8x. Erst 10x bringt dann mehr, aber nur, wenn man das Glas sehr ruhig halten kann.

Leica 8x32 BA oder BN als Gebrauchtglas. Diese schon zur Spitze zählenden Dachkantgläser werden öfters in der Bucht zu Preisen um die 500 € ersteigert.

Beste Grüße

Manfred
 
Danke für die schnelle Antwort.
Hat das Steiner durch den "Sports-Auto-Fokus" nicht einen extrem weiten Schärfebereich, so dass das Nachstellen praktisch unnötig wird? Ich dachte, dass es dann genügt einmal die Okulare einzustellen und gut iss? Hier hatte ich das Steiner Wildlife für 379 im Auge.
Preislich gebe ich gern bis zu 500 Euro aus wenn es Sinn macht. Wasserdichtigkeit scheint auch sinnvoll. Dann wäre das Zeiss Conquest 8x30 eine gute Wahl. Bei Frankonia z.Z. 479 Euro.
Leica ist wohl ausserhalb meiner Möglichkeiten. In der Bucht leider auch sehr selten. Da ist mir das Risiko auch fast zu groß.
Der Tipp mit Swift klingt gut. Ist da das Swift Audubon 8.5x44 ED nicht vielleicht sogar besser? Habe bislang wenig über Swift gelesen. Ist das qualitätsmässig vergleichbar?
Lohnt sich eigentlich eine Suchanzeige im Markt oder gehen das nur "astronomische Teile"?
 
Hallo Wolfgang_Kriwan,

Hat das Steiner durch den "Sports-Auto-Fokus" nicht einen extrem weiten Schärfebereich

zu den Auto-Focus von Steiner steht hier einiges. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/totlach.gif" alt="" /> (Einer der besten Beiträge auf astronomie.de) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/totlach.gif" alt="" />

Gruß
Jörg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Wolfgang,

leider ist die Schärfentiefe bei Steinergläsern nicht größer oder kleiner als bei 8x30 - Gläsern der Mitbewerber. Das mit dem Sports-Auto-Fokus ist ein reiner Werbegag. Natürlich sieht man von ca. 20m Entfernung ( das ist abhängig vom Alter, je jünger der Beobachter ist, desto besser ist die Akkomodationsfähigkeit seines Auges ) bis unendlich alles scharf, aber bei geringeren Entfernungen muß man den Fokus verändern. Die Schärfentiefe ist praktisch ausschließlich von der Vergrößerung abhängig, ein 7-faches Glas hat einen größeren Schärfebereich als ein 10-faches.
Das Zeiss Conquest halte ich besonders dann für eine gute Wahl, wenn es Du auf ein besonders leichtes, aber robustes Glas Wert legst. Gerade beim Bergwandern ist jedes zusätzlich Gramm lästig und das Conquest ist mit 495 g der leichteste Kandidat.

Ich kenne sowohl das Swift Audubon 8,5x44 ED als auch das 7x36. Das Audubon ist halt schon ein rechter Klotz und auch nicht gerade ein Leichtgewicht ( Bergwandern! ), dafür hat es ein Weitwinkelsehfeld und das - bedingt durch den großen Objektivabstand - plastischere Bild. Das 7x36 ist schön kompakt, mit 585g deutlich leichter, hat eine bessere Naheinstellung ( ca. 1,5m! ), ist aber kein Weitwinkelglas.
Von der Bildqualität sind beide in etwa vergleichbar.

Eine Suchanzeige bei A.de solltest Du ruhig probieren, das kostet ja nichts und manche Sternfreunde haben mehrere Ferngläser, von denen sie eines entbehren können.

Beste Grüße

Manfred
 
Ich wuerde die Einzelokularverstellung nicht als KO Kriterium werten, jedenfalls nicht bei einem 8x30. Ich kann so ein Fernglas in kuerzester Zeit nachstellen, das ist reine Uebungssache, und die Schaerfentiefe ist hier ohnehin so gross, dass es selten vorkommt. Bei einem 10x50 ist es schon anders, hier muss man oefter nachstellen, und beim Drehen am Okular gleichzeitig mit der anderen Hand ruhig halten, was bei 10x nicht mehr so leicht ist. Aber beim 8x30: Kein Problem!

Das Zeiss Conquest kaeme fuer mich ueberhaupt nicht in Frage, bei dem Mini-Sehfeld: Nur 120m/1000m, das ist zu wenig (das Nikon E2 hat 154m/1000m!). Musst Du wirklich mit Brille beobachten? Dann waere das Nikon SE wohl eine gute Wahl, oder auch das chinesische Ares Militaerfernglas (allerdings mit Einzelokularverstellung), das dem Fujinon sehr nahe kommt, aber brillenfreundlicher sein soll:

http://www.generalhit.com/it/prodotti_dettaglio.php?codice=MIL_8x30&id_cat=3#

Viele Gruesse,
Holger
 
Hallo Holger,

ich bin Hobbyornithologe und habe es früher mehrfach probiert, ein Glas mit Einzelokularverstellung ( z. B. Zeiss 7x50B ) für die Natur- und Vogelbeobachtung zu nutzen. Das geht nicht! Wie willst Du denn einen Vogel, der, aus einem nahen Gebüsch aufgescheucht, von Dir wegfliegt, mit einer Einzelverstellung scharf bekommen? Oder wie willst Du ein flink durchs Geäst turnendes Eichhörnchen in allen Einzelheiten betrachten? Wenn Naturbeobachtung heißt, daß man alles Lebendige gut sehen will, bedeutet das für mich, daß ausschließlich ein Mitteltriebglas infrage kommt.

Das scheinbare Sehfeld des Conquest 8x30 beträgt 55°, das ist zwar nicht großartig, aber von einem engen Sehfeld würde ich da noch nicht sprechen. Jedes 7x50 ( außer Mijauchi ) hat weniger. Das von Dir verlinkte Glas ist übrigens satte 200g schwerer als das Zeiss, ob das zum Bergwandern das Richtige ist?

Beste Grüße

Manfred
 
Je nachdem, welche Tiere beobachtet werden sollen, ist Einzelfokus akzeptabel oder nicht. Wenn es Grosswild auf grosse Distanz sein soll. ist es kein Problem. Bei Vogelbeobachtung auf kurze Distanzen ist es wohl ein Problem.

Allerdings sehe ich ein ganz anderes KO-Kriterium: 2 Personen, eine mit Brille, eine ohne Brille, sollen das Glas gemeinsam nutzen! Da kommt m. E. nur ein Glas mit Dreh-Augenmuscheln in Frage. Obwohl ich im Prinzip auch das Ares 8x30 empfohlen hätte, ist es dafür unbrauchbar. Das Umklappen der Augenmuscheln dauert zu lange; wenn man nicht aufpasst, landet ein Finger im Okular, dann sieht man wg. Fingerabdruck schon gar nichts mehr; ohne Brille mit umgeklappten Augenmuscheln gibt es blackout. Ich habe diese Situationen schon selber erlebt, und in so einer Lage benutze ich kein Glas mit Stülp-Augenmuscheln mehr. Eine konkrete Empfehlung kann ich nicht abgeben, aber das wäre mein KO-Kriterium.

Damit sind dann alle Militärgläser ausser Betracht, denn mit Brillenträgertauglichkeit hapert es oft (Ausnahme: 7x40 DF und EDF aus der DDR, aber die sind beide zu gross und zu schwer), und Drehaugenmuscheln haben sie gar nicht. Steiner ist auch draussen.

Hans-Georg
 
Hallo Wolfgang,

wenn das Fernglas von zwei Personen (evtl. sogar mit und ohne Brille) genutzt werden soll, dann wäre es vielleicht von Vorteil, wenn das Fernglas mit ein- und ausdrehbaren Augenmuscheln ausgestattet ist. Ferngläser mit Gummiaugenmuscheln zum Umklappen würde ich in so einem Fall nicht nehmen, das ist zu umständlich. Damit fallen leider auch die beiden sehr guten Porrogläser von Nikon aus dem Raster. Auf ein Fernglas mit Einzelokulareinstellung würde ich verzichten. Irgendwann beobachtet man eben doch auf wechselnde Entfernungen oder gar im Nahbereich und dann macht die Fokussiererei nur noch wenig Freude. Wie oft und wieviel man an einem Fernglas mit Einzelokulareinstellung nachstellen muß, hängt neben der Vergrößerung auch vom Alter und dem Akkommodationsvermögen der Augen ab. Höhere Vergrößerungen als 7-fach können da schon Probleme bereiten und je älter man wird, um so häufiger muß man auch die Finger beider Hände zum Fokussieren bemühen, wenn das Beobachtungsobjekt die Entfernung wechselt. Ich würde mir sehr genau überlegen, ob ich mir ein 8x30 mit Einzelokulareinstellung antun sollte.


Die Liste ist jetzt kürzer geworden.
Favorit derzeit wohl Zeiss Conquest. 2. Platz Nikon. 3. Platz Swift. So ok?

Im Bereich der 8x32 Dachkantgläser gibt es noch Alternativen zum Zeiss Conquest. Pentax hat ein 8x32 DCF SP im Programm, da müßtest Du allerdings noch etwas drauflegen oder einen Anbieter suchen, der auf 500 Euro runtergeht. Das Vixen 8x32 Apex Pro ist für weniger als 500 Euro zu haben, beide Ferngläser bieten eine wasserdichte Bauweise, sie haben Drehaugenmuscheln und im Vergleich zum 8x30 Conquest bieten sie ein größeres Sehfeld. Sowohl zum Pentax als auch zum Vixen Fernglas wirst Du über die Suche ein paar Beiträge im Forum finden. Ich würde auch mal bei Simone nachfragen, was von dem Kowa 8x32 DCF zu halten ist. Der Preis von etwas mehr als 400 Euro ist nicht zu teuer, das Sehfeld ist auch größer als beim Conquest und Kowa ist sicher keine schlechte Adresse, wenn es um Fernoptik geht.

Frank.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Danke für alle bisherigen Beiträge. Ihr habt mir schon sehr weitergeholfen. Es wird auf jeden Fall ein Glas mit Mitteltrieb, soviel ist jetzt schon klar. Bin zwar Brillenträger (meine Frau auch) aber in der Praxis schiebe ich meine Brille nach oben. Ich blicke nicht mit Brille ins Glas. Bislang hat das ganz gut geklappt. Einen Dioprienausgleich li/re habe ich ja auf jeden Fall.
Ich quäle jetzt noch ein wenig die Suche. Favorit scheint aber mehr und mehr das Zeiss Conquest zu sein. Handlich, robust, gute Optik. Ich sehe auch ein wenig auf die Marke, da ich ein Zeiss-Glas im Falle eines Falles auch gut wieder verkauft kriege. Da bin ich mir bei Vixen und Kowa nicht so sicher. Bevor ich hier anfing mitzulesen, waren mir die Marken praktisch unbekannt.
 
Ich werfe noch das Nikon Monarch 8x36 in die Diskussionsrunde. Ein wunderbar leichtes und kompaktes Glas mit Drehaugenmuscheln, wasserdicht, ein Sehfeld von 122 m
und eine (mich jedenfalls) überzeugende optische Leistung. Gibt es in der Bucht von namhaften Händlern für 200,-EUR.

carpe noctem
Matthias
 
Hallo, und Danke für die bisherigen Hilfen! Super-Forum!

Die Tragik: je länger man liest, umso unsicherer wird man, da zwar Gläser ausscheiden, aber dafür andere nachrücken. Ich habe jetzt mal meine Kandidatenliste zusammengestellt und poste sie hier, da es sicherlich auch anderen Foris mal wie mir gehen wird. Alle Gläser müssten Dachkant und Mitteltrieb haben, dazu wasserdicht sein. Über Kommentare freue ich mich!

1. Zeiss Conquest 8x30, 495g, 120m, 479 €
leicht, guter Werterhalt?, kleineres Sichtfeld
2. Pentax DCF SP 8 x 32, 660g, 131m, 455 €
das schwerste Glas in der Liste, dafür beste Optik?
3. Vixen ApexPro 8 x 32, 635g, 131m, 419 €
4. Swift Eaglet 7 x 36, 585g, 125m, 380 €
5. Kowa DCF 8 x 32, 560g, 131m, 400 €
6. Nikon Monarch 8 x 36, 570g, 122m, 200 €
ist das eine andere Klasse? Ist auf der Nikon Website nicht zu finden. Dort steht nur das 8x42 und das HG DCF und das liegt bei 700 €!

Mit der Beurteilung von Vixen, Kowa und Swift tue ich mich als Newbie trotz "Suche" noch etwas schwer. Was spricht für diese Modelle speziell im Vergleich zum Zeiss oder Pentax?

Gruß
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

wenn ich mich für eins der Ferngläser entscheiden müßte, dann würde ich versuchen, in folgender Reihenfolge ein paar Exemplare im Fotoladen zu finden oder beim Händler zum Test auszuleihen:

1. Kowa DCF 8 x 32, 560g, 131m, 400 €
1. Pentax DCF SP 8 x 32, 660g, 131m, 455 €

2. Swift Eaglet 7 x 36, 585g, 125m, 380 €
2. Zeiss Conquest 8x30, 495g, 120m, 479 €

3. Vixen ApexPro 8 x 32, 635g, 131m, 419 €
3. Nikon Monarch 8 x 36, 570g, 122m, 200 €

Begründung zu 1.: andere Mütter können auch schöne Töchter haben und ein deutsches Markenglas der zweiten Reihe muß nicht deshalb in einem bestimmten Preisrahmen die beste Wahl sein, weil ein deutscher Markenname drauf steht. Ich würde nicht auf das größere Sehfeld guter 8x32 Dachkantgläser verzichten, bis ich geprüft habe, ob ich mit dem kleineren Sehfeld des Conquest bei der optischen Leistung tatsächlich besser fahre.

Begründung zu 2: Wenn das Swift von Simone empfohlen wird, dann würde ich es mir auf jeden Fall mal anschauen. Bei ihr bist Du gut beraten und sie wird Dir schon sagen, wo die Stärken und Schwächen des Fernglases liegen. Das 7x36 scheint mir eine recht interessante Alternative zu den sonst üblichen, "genormten" Fernglasgrößen (8x30, 8x32, 7x42) zu sein. Das Conquest ist sicher auch eine gute Wahl und hier hast Du neben einer guten optischen Leistung und der kompakten, leichten Bauweise den Vorteil, dass ein sehr guter Service in Deutschland existiert. Wie das bei Pentax und Kowa funktioniert, das weiß ich nicht. Ob der Wiederverkaufswert eines Conquest besser als beim Kowa oder Pentax ausfällt? Gute Frage. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

Begründung zu 3: das Vixen Apex Pro ist schon etwas älter und mir ist aus einem Bericht von Steve noch eine erhöhte Anfälligkeit für Streulicht in Erinnerung. Vor Kauf des Vixen würde ich daher die übrigen Gläser abklopfen. Das 8x36 Monarch kenne ich nicht, aber von den mir bekannten 8x42 und 10x42 Modellen aus dieser Reihe würde ich erstmal auf eine Kategorie unterhalb des Conquest tippen. Auf der anderen Seite hatte wohl der Matthias als einziger ein 8x36 Monarch in den Händen und da er (meines Wissens) auch das 8x30 Conquest kennt, kann er vielleicht noch etwas ausführlicher zum Monarch Stellung nehmen. Er wird es Dir sicher mit gutem Grund empfohlen haben.

Frank.
 
Hallo Wolfgang,

hier das Pentax 8x32 DCF-SP meines Sohnes:

Link zur Grafik: http://www.directupload.net/images/061205/dcNgK5Nq.jpg

Mein Sohn hat ein kompaktes Fernglas für seine Motorradtouren gesucht und hat sich für das Pentax entschieden.

Das Pentax ist ein solide verarbeitetes Fernglas mit sehr guter Ausstattung: Schraubmuscheln, Stativgewinde, Objektiv- Okulardeckel, Tasche. Ein Hinweis auf die Robustheit des Glases könnte die Stärke der Objektivfassung (einschl. Gummiarmierung) sein: Pentax - 10 mm, Fujinon FMT - 9,2 mm, Zeiss "Design Selection" - 6 mm.

Die Bildschärfe und Bildhelligkeit kann bei weitem nicht an die des Fujinon 7x50 FMT-SX oder des Zeiss 6x42 "Skipper" (meine Schärfe-Referenz-Gläser) heranreichen. Pentax treibt bei diesem Glas einen hohen konstruktiven Aufwand, weshalb ich eigentlich nicht verstehe, warum da an Schärfe nicht mehr drin ist. Aber vielleicht vergleiche ich Birnen mit Äpfeln und verlange zuviel von dem Pentax. Deshalb kommt man nur weiter, wenn man das Pentax mit direkten Konkurrenzgrößen vergleicht.

Das Fernglas hat einen extremen Nahbereich von 1,5 m. Um von diesem auf unendlich zu stellen, genügen eineinhalb Umdrehungen des sehr schön laufenden Mitteltriebes. Für mein Geschmack ist das zu grob. Schon eine leichte Berührung des Mitteltriebes genügt und die Schärfe ist weg. Das Einstellen an sich ist Feinstarbeit, vielleicht auch, weil ich bei diesem Glas immer auf der Suche nach noch mehr Schärfe (der nicht vorhandenen) bin. Die Augenweite muß bei diesem Glas sehr genau eingestellt werden, um Vignettierungen zu vermeiden.

Fazit: Das Pentax ist ein kompaktes, robust gebautes, sehr gut verarbeitetes Fernglas mit einer sehr guten Ausstattung. Zur optischen Leistung möchte ich kein abschließendes Urteil abgeben, denn dazu müsste man das Pentax mit der direkten Konkurrenz (Zeiss Conquest etc.) vergleichen.

Gruß,
Bernhard
 
=> "Auf der anderen Seite hatte wohl der Matthias als einziger ein 8x36 Monarch in den Händen und da er (meines Wissens) auch das 8x30 Conquest kennt, kann er vielleicht noch etwas ausführlicher zum Monarch Stellung nehmen. Er wird es Dir sicher mit gutem Grund empfohlen haben."

Ich konnte auf der diesjährigen Photokina in Köln in einem "Testcenter" für Fernoptik (u.a. war auch Swaro vertreten) das 8x36 Monarch unter einem strahlend blauen Himmel testen. Das Glas ist "führig" im besten Sinne. Will heißen, daß es für mich (Brillenträger) mit eingerasteten Augenmuscheln sofort paßte. Leicht und dennoch aufgrund der guten Gummierung sicher zu halten. Ein fast zu leichter, geschmeidiger Mitteltrieb rundet das Ganze ab. Die Randschärfe ist beeindruckend, Kontrast und Transmission scheinen mir auf sehr hohem Niveau. Das Reflexverhalten, Überstrahlungen und die Leistung am Nachthimmel kann ich natürlich nicht beurteilen.
Ich habe das Monarch aber direkt mit dem 8x32 Highgrade vergleichen können und wüßte nicht, wofür ich den Mehrpreis bezahlen sollte.

Ich habe sicher nicht die Qualifikation eines Frank Schäfer oder Holger Merlitz, aber ich halte das 8x36 Monarch für ein echtes Schnäppchen, das in seiner Preisklasse ein sehr überzeugendes Angebot darstellt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/i_respekt.gif" alt="" /> Es wird an Weihnachten in meinen Fundus wandern <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Das 8x30 Conquest konnte ich leider nicht direkt dagegen antreten lassen. In meiner Erinnerung war es jedoch maximal ebenbürtig, wobei die rastenden Okulare beim Monarch besser gelöst sind.

carpe noctem
Matthias
 
Hallo zusammen,

das ist ein sehr interessantes Thema hier! 8x30 ist ja eine schöne Größe für immer-dabei, meistens besser als ein Kompaktglas, astronomisch gerade eben noch brauchbar, terrestrisch oftmals ideal.

Ich verwende gerade ein Zeiss Diafun 8x30. Gebraucht bekommt es für ca. 200 Euro. Es ist sehr leicht, hat eine beeindruckende Schärfe und Kontrast, sichtbar besser als das Deltrintem. Aber leider nur in der Bildmitte, zum Rand lässt es sehr stark nach. Das Sehfeld ist nicht tunnelig, könnte aber größer sein. Für Brillenträger ist es leider nicht geeignet.

Auf einer Fotobörse habe ich mal durch ein uraltes Hensoldt Dialyt 8x32 geschaut und es hat mich fast umgehauen: riesiges Sehfeld, eine hervorragende Schärfe und ein sehr angenehmer Einblick. Die Mechanik lief so als wäre sie neu. Insgesamt hatte es eine deutlich bessere Bildqualität als das Diafun, mit dem ich es direkt verglichen habe.

Kennt jemand dieses Glas? Was ist beim Gebrauchtkauf zu beachten? Mich lässt das Teil nicht ruhen, mir juckt immer den Finger an der Maus, wenn ich eins bei ebay sehe. Ist so ein altes Glas überhaupt noch empfehlenswert und sein Geld wert (über 200 Euro!)?

Ciao,

Christof
 
Auf einer Fotobörse habe ich mal durch ein uraltes Hensoldt Dialyt 8x32 geschaut und es hat mich fast umgehauen: riesiges Sehfeld, eine hervorragende Schärfe und ein sehr angenehmer Einblick.

Hallo Christof,

so ein altes Hensoldt hatte ich mal für kurze Zeit zum Ausprobieren. Kaufen würde ich es mir nur dann, wenn es für einen günstigen Preis zu haben ist (vielleicht für 150 oder max. 200 Euro?) und dann wohl eher als Sammlerstück und nicht als Gebrauchsglas für alle Gelegenheiten. Beeindruckend sind das (für so ein altes Modell) recht geringe Gewicht und das große Sehfeld. Wenn ich mich nicht irre, dann hat das 8x32 Dialyt genau wie das alte Leitz 8x32 Trinovid 150m/1000m Sehfeld, ist dafür aber mit Brille nicht nutzbar. Das alte Dialyt hatte aus meiner Sicht zwei Nachteile: die Dachkante der Dachprismen war mehr als deutlich zu erkennen und die Vergütung war in etwa auf dem Stand meines alten Deltrintem aus den 50-er Jahren. Im alten Dialyt war das Bild weder farbneutral noch besonders hell und kontrastreich. Ich glaube mich auch zu erinnern, dass das Hensoldt mit seinen recht langen Objektivtuben etwas empfindlich auf Streulicht reagierte. Die optische Leistung entspricht eben genau dem, was vor 50 oder mehr Jahren Stand der Technik bei seinerzeit sehr guten Dachkantgläsern war. Als ich die recht kräftig ausgeprägte Dachkante bei dem 8x32 bewundern durfte, habe ich mich schon gefragt, wie präzise man solche Prismen damals fertigen konnte und ob ein so altes Dialyt mit modernen Prismen aus dem selben Haus besser abschneiden würde. Egal. Wenn es um die praktische Nutzung und weniger um den Sammlerwert geht, dann würde ich mich lieber auf die Suche nach einem jüngeren 8x30 Dialyt mit T* und P* machen. Ok, 130m/1000m Sehfeld sind nicht 150m/1000m Sehfeld, aber insgesamt würde mir so ein 8x30 Dialyt der letzten Fertigungsjahre von der Bildqualität mehr Spaß machen als das alte 8x32.

Frank.
 
Hallo Frank,

vielen Dank für Deine klare und sachliche Antwort! Da kann sich mein Finger an der Maus ja wieder beruhigen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> Falls ich doch mal eins günstig sehe: Gibt es bei dem Glas Schwachstellen, auf die ich vor dem Kauf achten sollte?

Ich war, ehrlich gesagt, auch sehr verwundert über die subjektiv sehr gute Bildqualität des Hensoldt, und das auch noch im Vergleich zu dem wesentlich moderneren, wenn auch billiger produzierten Diafun. Das Hensoldt hat ja nur eine einfache Vergütung und ist auch schon sehr alt, und trotzdem erschien es mir besser als das Diafun!

Schade, dass solch große Sehfelder nicht mehr in hoher Qualität und bei geringem Gewicht gefertigt werden. So was müsste doch technisch machbar sein? Sind die modernen Dachkantgläser in dieser Hinsicht nicht ein technischer Rückschritt?

Ciao,

Christof
 
> Gibt es bei dem Glas Schwachstellen, auf die ich vor dem Kauf achten sollte?

Hallo Christof,

wie bei vielen anderen, 40 oder 50 Jahre alten Ferngläsern, haben auch alte Hensoldt Ferngläser nicht nur im Schrank gelegen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> Von den Hensoldt Dialyt Gläsern hatte ich neben dem 8x32 in den letzten Jahren auch drei Exemplare vom Typ 7x42 in den Fingern. Eins hätte ich beinahe gekauft, nur wollte der Händler 200 Euro haben und das war mir für den äußerlich eher schlechten Zustand dann doch zu viel. Zwei weitere waren im Innern etwas trüb und ich hatte keine Lust, das Dachkantprismensystem auszubauen, zu reinigen und evtl. neu zu justieren. Erstaunlicherweise habe ich noch keins dieser Ferngläser mit Dejustage gesehen. Man hat wohl schon damals sehr solide gebaut. Allerdings ist es nicht angebracht, von vier Ferngläsern auf eine größere Zahl zu schließen. Bei allen Ferngläsern ist mir eine (vermutlich) recht hohe Anfälligkeit gegen Korrosion aufgefallen. Ich habe keine Ahnung, was für ein Metall oder was für eine Legierung für die Gehäuse verwendet wurde, aber alle zeigten äußerlich deutliche Spuren vom Zahn der Zeit (das Metall sah an einigen Stellen - insbesondere an der Knickbrücke - wie angefressen aus). Um ein richtig gutes Exemplar zu ergattern, muß man wohl etwas länger suchen.

Ich hatte vor ein paar Jahren mal den Fehler gemacht, mir ein Zeiss West 8x30 Porro mit einem "Belag" im Innern der Okulare zu kaufen. In der Hoffnung, bei Zeiss könne man das Fernglas reinigen lassen, habe ich dem Händler (übrigens auf einer Fotobörse) 300 Euro in bar für ein äußerlich exzellent erhaltenes 8x30 B in die Hand gedrückt. Später kam die Ernüchterung: nach Einschicken zum Service kam das Glas sehr schnell zurück, mit der (sinngemäßen) Auskunft, dass da nichts mehr zu machen sei. Heute vermute ich, dass in den Okularen ein Pilz sein Unwesen getrieben oder dass sich vielleicht eine Kittschicht mit den Jahren verabschiedet hat. Ersatzokulare gibt es wohl nicht mehr und so habe ich 300 Euro in der Tonne versenkt. Will man bei diesen Porrogläsern die Okulare selbst ausbauen, so klappt das ganz gut. Beim Zusammenbau bricht man sich aber beinahe die Finger. Es muß irgendeinen Trick geben, wie man die Stulpendichtungen wieder so befestigt, dass sie ihre Funktion erfüllen und dass sich die Okulare noch fokussieren lassen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> Seit dieser Erfahrung bin ich vorsichtig geworden und so alte Ferngläser möchte ich vor dem Kauf schon selbst in Augenschein nehmen und erst nach einer Prüfung bezahlen. Ebay ist mir da etwas zu riskant. Mal sehen, vielleicht zahlen sich die 300 Euro Lehrgeld eines Tages wieder aus ...

> Ich war, ehrlich gesagt, auch sehr verwundert über die subjektiv sehr gute Bildqualität des Hensoldt, ...

Hast Du das Fernglas nur auf der Fotobörse getestet? In der freien Natur mag es anders aussehen und nimmt man ein modernes Dialyt zum Vergleich, dann kann durchaus die Frage auftauchen, wozu man sich so ein altes Fernglas kaufen soll. Das sind schöne Sammlerstücke mit einer für ihre Zeit beeindruckenden Leistung, aber die 40 Jahre Entwicklung im Fernglasbau haben doch einiges bewirkt. Ich hatte vor Jahren schon mein Dekarem mit einfacher Vergütung (SN 32xxxxx) durch ein Dekarem der jüngeren Vergangenheit (SN 54xxxxx) mit MC-Vergütung ersetzt. Und in der jüngsten Vergangenheit habe ich das Dekarem gegen ein Jenoptem von 1989 eingetauscht. Eigentlich wollte ich mir ein "High-End Fernglas" vom Astrohändler kaufen, habe dann aber gerade noch die Kurve gekriegt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" /> Allein die Entwicklung der Vergütungstechnologie hat auch bei Zeiss Ost von 1946 bis 1989 Fortschritte gemacht, was man beim Beobachten deutlich sieht. So schön wie die alten Leitz und Zeiss Schätzchen auch sind, mit einem einigermaßen modernen Fernglas der besseren Sorte können sie nicht mehr mithalten. Da ich kein Sammler bin, investiere ich mein Geld lieber in moderne Optik ...

Frank.
 
Hallo Frank,

vielen Dank für Deine ausführliche und hilfreiche Antwort!

Christof
 
Hallo,

und nochmals herzlichen Dank an alle Foris, die mir weitergeholfen haben. Ich gebe jetzt mal einen Zwischenbericht ab, ich will die Suche ja auch nicht unendlich ausdehnen. Bis Weihnachten will ich das Ding einfach haben!

@ Frank_Schäfer: Diese Tipps waren sehr hilfreich. Vor allem der Satz mit "andere Mütter können auch schöne Töchter haben". Das hat mich ein wenig vom Zeiss-Trip runter geholt und mich wieder die sachlichen Werte (Blickfeld!) vergleichen lassen. Der beste Tipp war aber wohl der Hinweis auf die Kompetenz von "Simone". Ich habe von dort eine sehr freundliche PN mit einem Vergleichsangebot erhalten. Super! Da fühle ich mich als Laie sofort gut aufgehoben, egal ob ich das Angebot annehme oder nicht.

Im Austausch mit ihr ist mir dann auch ein wichtiger Aspekt aufgefallen, den ich bislang etwas übersehen habe. Ich will das Glas ja auch zur Tierbeobachtung in Namibia einsetzen. Erst durch die Beratung wurde mir klar, wie oft wir noch abends oder nachts am Wasserloch saßen und beobachteten. Damit verschieben sich die bisherigen Meinungen eindeutig in Richtung zum Swift Eaglet 7x36. Damit war das Zeiss Conquest auch endgültig draussen.

Fazit: Man kauft am besten mit einem guten Gefühl bei einer Adresse mit guter Beratung. Die Bestellung landet also auf jeden Fall hier "im Forum". Nochmals Danke an alle hilfreichen Poster. Super-Forum! Kompetent und sachlicher Umgangston (man glaubt nicht, wie es oft woanders zugeht!)

Herzliche Grüße aus den Schwabenland

Wolfgang
 
Swift 7x36 - guter Kauf!

Hallo Wolfgang,

na Du bist doch nicht etwas mit Simone verwandt? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Deine Erfahrungen bestätigen das, was viele hier schon selbst erlebt haben: Simone kennt sich wirklich aus und manchmal ergeben sich durch den Austausch mit ihr interessante Aspekte, an die man vielleicht selber in dem Moment gar nicht gedacht hat.

Übrigens denke ich, dass Du mit dem Swift auf jeden Fall einen guten Kauf machst. Ich habe z.Z. auch eins hier zum Testen und wenn man den Preis mit der gebotenen Leistung in Relation setzt, würde ich sagen, dass das Swift eine Optik hat, die man woanders für den dreifachen Preis bekommt. 7x36 ist auch eine nette Größe - und man kann es noch "richtig" in der Hand halten.

Ich wünsche Dir lange viel Freude an Deinem neuen Fernglas!

Viele Grüße
Adson
 
Vielleicht ein Swift mit "Nachbrenner"?

> Ich will das Glas ja auch zur Tierbeobachtung in Namibia einsetzen ...

Hallo Wolfgang,

falls es das 7x36 von Swift werden sollte, dann wäre als Ergänzung vielleicht das kleine Zeiss 3x12 Mono eine Überlegung wert. Der Winzling ist nicht gerade billig, ich möchte das Schmuckstück aber nicht mehr missen. In Verbindung mit dem 7x42 FL klappt die 3-fache Nachvergrößerung noch sehr gut, nur das Sehfeld schrumpft natürlich deutlich. Gerade wenn man auf Reisen das Gepäck optimieren muß, dann ist die Kombination aus einem guten Fernglas (z.B. 7x36 oder 7x42) und einem 21-fach vergrößernden "Spektiv" ohne zusätzlichen (signifikanten) Platzbedarf nicht zu verachten. Allerdings ganz ohne Stativ oder eine feste Auflage wird das nichts. Falls nicht schon ein Stativ für die Fotografie eingeplant ist, dann wären ein leichtes Einbeinstativ oder eine Baumschraube durchaus für Reisen zu gebrauchen. Das Mono kann man auch sehr gut als Fernlupe oder umgedreht als Nahlupe einsetzen. Auf Reisen habe ich das kleine Röhrchen immer dabei, man kann es einfach vielfältig nutzen.

Wenn Du das Swift ohne Probleme auf ein Stativ setzen kannst und Simone evtl. noch einen Adapter fertigt, dann hast Du zumindest tagsüber (bei ausreichender Helligkeit) eine kompakte Möglichkeit, um auch auf größere Entfernungen beobachten zu können. Alternativ käme evtl. noch der Bino Booster von Vixen in Frage, nur weiß ich nicht, wie dessen optische Leistung zu bewerten ist. Zumindest ist er mit 129 Euro Listenpreis günstiger zu haben, das kleine Zeiss Mono kostet um die 300 Euro. Vor dem Kauf müsstest Du natürlich klären, ob das Swift eine 3-fache (oder 2,5-fache) Nachvergrößerung verkraftet. Nicht jedes Fernglas macht so etwas mit. Wenn die Schärfe zu sehr leidet oder Farbsäume störend in Erscheinung treten, dann kann man das ganze auch vergessen. Simone wird Dir bestimmt sagen können, ob das 7x36 auch als 17,5x36 oder als 21x36 zu gebrauchen ist.

Tschüß, Frank.
 
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Re: Vielleicht ein Swift mit "Nachbrenner"?

Hallo Frank,
danke für den Tipp. So ist das nun mal mit dem Informieren. Vor dem Mitlesen in diesem Forum wusste ich nicht mal, dass es solche "Nachbrenner" überhaupt gibt. Simone hat mir natürlich auch gleich ein Spektiv empfohlen ;-)
Bevor ich aber jetzt weiter in Fernoptik investiere, lass ich die Sache sich erst mal setzen. ich habe aber schon einen konkreten Verdacht, was es als nächstes sein wird. Mein Frau meint zum Fernglaskauf nur "... und ich?" ...

Gruß
Wolfgang
 
Re: Vielleicht ein Swift mit "Nachbrenner"?

Hallo Frank, hallo Wolfgang,

das kleine Swift hat löblicherweise ein normales Stativgewinde, so dass man mit einem ebenfalls ganz normalen Adapter das Teil auf ein Stativ schnallen kann. Mein Adapter von Fujinon passt z.B. ganz ausgezeichnet ...

Wolfgang, das mit Deiner Frau: Kenn ich <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" /> ... meine auch.

Gruß
Adson
 
Re: Vielleicht ein Swift mit "Nachbrenner"?

Hallo,

wo ist das Problem? Kauft Euren Frauen doch auch ein kleines schnuckeliges Fernglas. Meine Frau steht auf große Ferngläser: Fujinon 7x50 FMT-SX!
 
Re: Vielleicht ein Swift mit "Nachbrenner"?

Hallo Frank,

an einen Stativanschluß wurde selbst bei diesen kleinen Glas gedacht. Hier geht fast jeder Handelsübliche Stativadapter. Diese Booster habe ich leider nicht hier. Ich werde den Versuch mit meinem Dioptriefernrohr(4x)in Verbindung mit dem Bildgütekollimator versuchen. Bei dieser Gelegenheit werde ich gleich die Auflösung des 7x36 ermitteln. Die dann 1,7mm AP (Booster 3x)oder 2mm (Booster 2,5x) sollten aber bei sonnigen Wetter noch brauchbare Leistung liefern können. Welche Erfahrungen hast du bei deinem 7x42 FL+Booster, wenn das Wetter eher schlechter ist, bzw. es dunkler wird?

Cs Simone <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />
 
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