Galactica79
Mitglied
Hallo ihr Lieben,
nach bereits längerer Vorlaufphase (2-3 Jahre) möchte ich mir zum kommenden Herbst, nun ein Teleskop zulegen und um euren Rat bitten:
Jetzige Situation: Ich bin im Besitz eines soliden Feldstechers, der mir auch Spaß macht, aber mittlerweile nicht mehr reicht (auch meine Oberarm- und Nackenmuskulatur ist ziemlich strapaziert, die Umrüstung auf ein billiges Fotostativ entlastete zwar meinen Bewegungsapparat, aber der Jupiter drehte immer noch mächtig Kreise :smiley63
Außerdem habe ich einen kleinen Tisch-Dobson, der nun auch ausgereizt ist
Sonstige Umstände: Beobachtungsort: vorwiegend mein Südbalkon in einer Kleinstadt, mit Straßenlaterne auf 10: Uhr :mauer: , aber gelegentlich auch mal raus aufs Feld, daher sollte das Gerät noch gut transportabel sein, zudem habe ich leider wenig Stauraum für die Aufbewahrung (könnte das Teil auch bei Minusgraden auf dem Balkon stehen, und was ist, wenn es regnet? Also muss es doch in die Wohnung, oder?)
finanzieller Rahmen: flexibel bis 2000 €
Vorwissen: was Beobachtungsobjekte angeht, bin ich schon etwas belesen, was das technische know how anbelangt, habe ich ein bisschen :respekt2: :smiley60:
was möchte ich sehen: zunächst Planeten, Mond, auch mal die ISS und wenn möglich schon erste deep sky Objekte. Fotografieren reizt mich für später sehr, aber klar, dafür bin ich noch zu unerfahren.
Meine bisherigen Überlegungen: ein Newton erscheint mir doch einwenig zu groß zu sein, vor allem was die Lagerung anbelangt, zudem habe ich leider eine Straßenlaterne in der Umgebung, worauf der Reflektor wohl etwas empfindlicher reagiert?
Maksutovs schneiden im Forum leider immer nicht so gut ab (warum, lange Abkühlungszeit?) sprechen mich von der Kompaktheit aber schon an.
Bleiben also die Refraktoren mit ihrem guten alten Farbfehler, der natürlich gerade bei der Planetenbeobachtung schon etwas stören dürfte, oder? Eine Alternative wäre ein Apo, der aber laut Astroshop, Anfängern nicht empfohlen wird und natürlich auch sehr kostspielig ist :schwitz:
Der nächste Punkt ist die Montierung:
ich als Newbie liebäugel ja mit einer einfachen Azimutalmontierung, zumal das Einnorden (auf dem Südbalkon ohne Polarstern) dann entfällt, dies würde wiederum bedeuten, dass nur bestimmte Optiken (also kein Newton) gehen und Fotos machen dann auch nicht geht, aber gut, das könnte ich später ja immer noch erlernen, erstmal gehts mir eh um die reine Beobachtung.
Was meint ihr zu meinen Überlegungen?
Und abschließend noch eine Frage: Ist es besser, sich zunächst ein günstiges Gerät zu besorgen (ohne goto etc..), um sich erstmal weiterzuentwickeln und später ein richtig hochwertiges Gerät zuzulegen? Oder sollte ich gleich was anständiges anschaffen? Wie habt ihr es gemacht? :help:
Vielen Dank und galaktische Grüße :huhu:
Yvonne
nach bereits längerer Vorlaufphase (2-3 Jahre) möchte ich mir zum kommenden Herbst, nun ein Teleskop zulegen und um euren Rat bitten:
Jetzige Situation: Ich bin im Besitz eines soliden Feldstechers, der mir auch Spaß macht, aber mittlerweile nicht mehr reicht (auch meine Oberarm- und Nackenmuskulatur ist ziemlich strapaziert, die Umrüstung auf ein billiges Fotostativ entlastete zwar meinen Bewegungsapparat, aber der Jupiter drehte immer noch mächtig Kreise :smiley63
Außerdem habe ich einen kleinen Tisch-Dobson, der nun auch ausgereizt ist
Sonstige Umstände: Beobachtungsort: vorwiegend mein Südbalkon in einer Kleinstadt, mit Straßenlaterne auf 10: Uhr :mauer: , aber gelegentlich auch mal raus aufs Feld, daher sollte das Gerät noch gut transportabel sein, zudem habe ich leider wenig Stauraum für die Aufbewahrung (könnte das Teil auch bei Minusgraden auf dem Balkon stehen, und was ist, wenn es regnet? Also muss es doch in die Wohnung, oder?)
finanzieller Rahmen: flexibel bis 2000 €
Vorwissen: was Beobachtungsobjekte angeht, bin ich schon etwas belesen, was das technische know how anbelangt, habe ich ein bisschen :respekt2: :smiley60:
was möchte ich sehen: zunächst Planeten, Mond, auch mal die ISS und wenn möglich schon erste deep sky Objekte. Fotografieren reizt mich für später sehr, aber klar, dafür bin ich noch zu unerfahren.
Meine bisherigen Überlegungen: ein Newton erscheint mir doch einwenig zu groß zu sein, vor allem was die Lagerung anbelangt, zudem habe ich leider eine Straßenlaterne in der Umgebung, worauf der Reflektor wohl etwas empfindlicher reagiert?
Maksutovs schneiden im Forum leider immer nicht so gut ab (warum, lange Abkühlungszeit?) sprechen mich von der Kompaktheit aber schon an.
Bleiben also die Refraktoren mit ihrem guten alten Farbfehler, der natürlich gerade bei der Planetenbeobachtung schon etwas stören dürfte, oder? Eine Alternative wäre ein Apo, der aber laut Astroshop, Anfängern nicht empfohlen wird und natürlich auch sehr kostspielig ist :schwitz:
Der nächste Punkt ist die Montierung:
ich als Newbie liebäugel ja mit einer einfachen Azimutalmontierung, zumal das Einnorden (auf dem Südbalkon ohne Polarstern) dann entfällt, dies würde wiederum bedeuten, dass nur bestimmte Optiken (also kein Newton) gehen und Fotos machen dann auch nicht geht, aber gut, das könnte ich später ja immer noch erlernen, erstmal gehts mir eh um die reine Beobachtung.
Was meint ihr zu meinen Überlegungen?
Und abschließend noch eine Frage: Ist es besser, sich zunächst ein günstiges Gerät zu besorgen (ohne goto etc..), um sich erstmal weiterzuentwickeln und später ein richtig hochwertiges Gerät zuzulegen? Oder sollte ich gleich was anständiges anschaffen? Wie habt ihr es gemacht? :help:
Vielen Dank und galaktische Grüße :huhu:
Yvonne