Newton 150/1200 als Einstieg

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BBoom

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Hallo zusammen,

ich habe zuletzt wieder mein Interesse für die Astronomie entdeckt und würde mir jetzt gerne ein Teleskop zulegen.

Nach einiger Suche bin ich auch halbwegs fündig geworden. Momentan zur Auswahl stehen:
Bresser Messier N-150 mit MON-2 Montierung
Skywatcher Explorer 150 (Black Diamond) mit EQ-3-2 (oder NEQ-3) Montierung

Aus dem Bresser-Angebot bin ich nicht ganz schlau geworden. Zum einem finde ich nicht, ob es ein parabolischer Spiegel ist oder nicht zum anderen steht auf manchen Seiten dass es ein 1,25" auf anderen ein 2" Okularauszug hat.
Nach dem was ich gelesen habe entspricht die MON-2 in etwa der EQ-5, das wäre laut den Deepsky Brothers eine gute (2) Kombination. Bei der EQ-3-2 jedoch nur ein noch akzeptable (3) Kombination. Was ist eigentlich eine NEQ-3? Die Skywatch finde ich mal mit einer EQ-3-2, mal mit einer NEQ-3.

Für eine paralaktische Montierung habe ich mich absichtlich entschlossen. Das Teleskop hat somit seine Achse etwas höher (gut wenn ich mal auf die Schnelle aus dem Dach-Fenster schauen will) und ich kann falls ich es will auch erste Foto-Experimente machen.

Ich würde gerne eure Meinung zu den zwei Angeboten hören und bin auch für weitere Vorschläge offen. Meine Schmerzgrenze liegt aber bei ca. 300 Euro. Mir ist klar, dass man immer mehr rein stecken kann um was besseres zu bekommen. ;)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich persönlich würde von einer Kombination 6"-Newton mit EQ3-2 abraten - die Montierung ist überfordert.
Ob die MON-2 mit der EQ5 vergleichbar ist - ich weiß nicht, vom "Gefühl" her (wenn ich mir das so anschaue), denke ich, die 5er ist stärker.
 
Moin Namenloser!

Ein 6" f/8-Newton macht IMO in diesem Fall wenig Sinn für fotograf. Zwecke. Da bietet sich eher die kürzere f/5-Version an, die auch weniger Ansprüche an die Montierung stellt.

> Was ist eigentlich eine NEQ-3?

...imgrunde eine weiß angemalte EQ-3-2 mit kleinen Verbesserungen. Wichtigster Unterschied ist, daß die neue Variante jetzt die Prismenschienen-Klemmung wie die größeren Modelle besitzt. Beim alten Modell mußten die Rohrschellen direkt angeschraubt werden.

Bei Deinem geringen Budget ist es klar, daß Du Dir kaum eine fototaugliche Kombination wirst zusammenstellen können. Auch solltest Du Dich ganz schnell von der "Dachluken-Spechtelei" verabschieden, denn das wird Dir ganz schnell den Spaß an der Beobachtung nehmen (Stichwort: lokales Seeing).

Zu den vorgeschlagenen Geräten:
- Vom Messier würde ich die Finger lassen, wenn soviel unklar ist. Zudem besitzt das Modell AFAIK dicke Fangspiegelstreben, was nicht optimal ist.
- Der Skywatcher selbst ist bestimmt die durchdachtere Konstruktion, leider ist die im Paket angebotene Montierung zu schwach.

Ich würde an Deiner Stelle die Komponenten einzeln kaufen und dabei besonders den Gebrauchtmarkt im Auge behalten!
 
Vielen Dank! Das hat mir doch schon sehr geholfen - dann sind wohl beide Angebote nichts so richtiges.

Eventuell sollte ich mich dann doch bei dem Budget von der Idee einer parallaktischen Montierung verabschieden und mich einem Dobson zuwenden? Da gibt es wohl innerhalb meines Budgets die Möglichkeit eines 150er oder 200er Skywatcher oder einem 200er GSO.
Gibt es hier große qualitative Unterschiede zwischen den zwei Marken? Welche wäre die beste Wahl?
 
Moin <hier-könnte-dein-name-stehen>!

Falls die Wahl auf den Dobson fällt, dann würde ich gleich Nägel mit Köppen machen und den 200/1200er Dobson nehmen. Es ist heutzutage schon fast das Standard-Einsteigergerät, weil leistungsfähig, optisch gutmütig und leicht zu bedienen. Damit macht man nichts falsch. Bei den Einstiegsmarken tun sich die Modelle nichts mehr, die sind allesamt gut zu gebrauchen. Als Volltubusausführung sind sie am stabilsten und gebraucht auch günstig zu bekommen.

Denk dran, daß Du evtl. noch ein oder zwei Okulare extra brauchst. Da sind 300 EUR für alles schnell weg...
 
Hallo Namenloser,

im Prinzip hast du folgende Optionen, da die von dir genannten Kombinationen - wie meine Vorredner schon schrieben - nicht zu empfehlen sind:

- 150/1200mm als Dobson oder auf eine H-EQ5
- wenn Dobson, dann besser 200/1200mm
- 150/750mm auf EQ-3, EQ-5, besser H-EQ5

Wenn du wirklich fotografieren willst, wäre die H-EQ5 auch bei dem 150/750mm fast schon pflicht, visuell reichen auch die anderen beiden von mir genannten noch aus.

Wenn du doch einen Dobson möchtest, könntest du auch eine 200mm Variante nehmen und eventuell später auf eine EQ-6 montieren, wobei ich hier aber sagen möchte, dass das mit der Astrofotografie nicht so einfach ist und nicht mal eben so nebenbei gemacht wird wie ein Landschaftsbild.

Viele Grüße

Carsten
 
Danke Micha, danke Carsten,

ich denke die letzte Lösung wirds sein. Zuerst mal ein halbwegs vernünftiges dobson, wenn ich dann wirklich bei dem Hobby bleibe steht der Investition in eine gute Montiering auch nichts im Wege. Die Möglichkeit die Fotografie zu testen ist mir erstmal eh nicht so wichtig.

Ich werde mich dann mal auf die Suche nach einem gebrauchtem und ein paar Okularen machen.
 
Danke Oswald. :)
Die Signatur habe ich allerdings erst nachdem die obigen Antworten geschrieben wurden eingefügt, damit ich nicht mehr als Namenloser angesprochen werden muss.
 
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