Hi Tom,
Stimmt, existemtiell nötig ist ein Laser nicht, da reicht ein Chesire oder eine Filmdose. Aber nachts in der Pampa finde ich ein Chesire einfach nur kack....
Nun ja, nach dem gesetz Einfallswinkel = Ausfallswinkel wird, wenn die Spiegel nicht korrekt zueinander stehen, der Laserstrahl nie korrekt zurück geworfen. Somit kann man mit dem Laser dann schon mal die optischen Achsen aufeinander einrichten. Was natürlich nicht stimmen kann, ist die axial verschobene Lage des Fangspiegels zum Okularauszug. Steht der nicht exakt mittig im Okularstutzengesichtsfeld, dann gibt es Abdunkelungen und mehr Koma. Dafür, und für die schnelle Grobjustage, ist das Chesire optimal. Das Auge ist zwar empfindlich, aber leichte ovale Abbildungen der verkippten Spiegel kann man im Chesire kaum erkennen. Diese führen aber schon zu enormer verschlechterung des Bildes, da, würde man einen Laser an solch eine verkippte Optik halten, der Laserstrahl nicht exakt zurückgeworfen wird. Das bedeutet nichts anderes als Koma und Unschärfe. Somit ist der Laser ein modernes Werkzeug um unsere Hochleistungsoptiken sauber ausjustieren zu können. Ich halte sogar das Chesire für wesentlich schwieriger zu nutzen, da Erfahrung vonnöten ist, als den Laser.
Na ja: APO gegen NICHTAPO, LASER gegen CHISIRE, SC gegen MAK usw.. warum nicht alles zusammen? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
Clear Skies